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		<title>Fraktionsgemeinschaft Junges Freiburg/Die Grünen</title>
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		<description>Die neuesten Meldungen</description>
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			<title>Fraktionsgemeinschaft Junges Freiburg/Die Grünen</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 12:42:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Platz der Alten Synagoge: Grüner Vorstoß erfolgreich</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/platz-der-alten-synagoge-gruener-vorstoss-erfolgreich.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 28.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Spielraum für Bürgerbeteiligung</strong><br /><br />
</p>
<p class="bodytext">Die von den GRÜNEN bei der Gestaltung des Platzes der Alten Synagoge angestoßene Klimadebatte hat ihre Wirkung nicht verfehlt: Am gestrigen Dienstagabend hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit einem von der Fraktion JF/DIE GRÜNEN initiierten Antrag zur weiteren Überarbeitung des bisherigen Planungskonzeptes zugestimmt. Ziel der beauftragten Korrekturen ist v.a. die Verbesserung der thermischen Situation und die Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität. Im Einzelnen handelt es sich dabei um nachfolgende Veränderungen:<br /><br /></p><ul><li>Auf das vorgesehene Platzhaus mit großem Vordach – aber unklarer Nutzung – im Anschluss an die Ecke KG II/Buchhandlung Walthari wird verzichtet. Stattdessen sollen die bestehenden Platanen erhalten und neue Laubbäume beidseits der Bertoldstraße vorgesehen werden. Ziel ist die Schaffung eines grünen Boulevards im nördlichen Platzbereich als Platzabschluss und als Teil der Fußgängerachse Bahnhof-Bertoldsbrunnen. So entstehen attraktive, im Sommer schattige Aufenthaltsbereiche für PassantInnen, Ruhebedürftige und „Platzgucker.“<br /><br /></li><li>Grundsätzlich werden ein größtmöglicher Erhalt des heute vorhandenen Baumbestands sowie weitere Neupflanzungen in den Randbereichen zu den Kollegiengebäuden I und II angestrebt – was angesichts künftig vermehrter Hitzetage zusätzliche angenehme Aufenthaltsbereiche unter schützenden Gründächern schafft.<br /><br /></li><li>Die Installation temporärer, d.h. bei Bedarf zu aktivierender Wasserspiele oder Wassersprudler in den unbeschatteten steinernen Platzbereichen soll geprüft werden – jedoch ohne oberirdische Einbauten, die eine flexible Platznutzung stören könnten. Dies würde eine zusätzliche Abkühlung an Hitzetagen ermöglichen und darüber hinaus auch eine Attraktion – nicht nur für Kinder – darstellen (s.a. Zentrum Oberwiehre; Maria-von-Rudloff-Platz im Rieselfeld).<br /><br /></li><li>Die Platzrandbereiche sollen mit ausreichend Ruhemöglichkeiten, die auch für ältere Menschen attraktiv sind, ausgestattet werden.<br /><br /></li><li>Eine bedarfsgerechte Anzahl stadträumlich integrierter ebenerdiger Fahrradabstellplätze in den Randbereichen des Platzes bzw. im unmittelbaren Nahbereich ist nachzuweisen.<br /><br /></li><li>Und last not least sollen Ideen zu einer öffentlichkeitswirksamen Präsentation des Themas „Solarenergie“ im erweiterten Platzbereich entwickelt werden.<br /><br /></li></ul><p class="bodytext">Dazu Stadtrat Helmut Thoma, der für die Fraktion in der gestrigen Gemeinderatssitzung den Redebeitrag hielt: „Wir glauben, dass diese Planänderungen zu einer deutlichen Verbesserung der Aufenthaltsqualität des Platzes der Alten Synagoge führen werden – und zu mehr Akzeptanz für diesen großen neuen, multifunktional nutzbaren Stadtplatz inmitten der künftig erweiterten Fußgängerzone zwischen Bahnhof und Bertoldsbrunnen.“<br /><br />Auf Basis dieser aktualisierten Beschlusslage, die von der Verwaltung gemeinsam mit dem beauftragten Architektenbüro in den nächsten Wochen planerisch umzusetzen ist, erfolgt nach den Sommerferien die öffentliche BürgerInnenbeteiligung sowie die Anhörung spezifischer Zielgruppen. <br /><br />„Alle Interessierten sollten diese Möglichkeiten aktiv und konstruktiv nutzen“, empfiehlt Stadtrat Eckart Friebis, Mitglied des Bauausschusses. „Denn erst nach ausführlicher Aufbereitung und Diskussion der Anregungen und Bedenken aus dieser erweiterten Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgt dann die abschließende Gemeinderatsentscheidung über die definitive konkrete Platzgestaltung. Das heißt, für wirklich gute neue Ideen besteht durchaus noch Spielraum!“</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 12:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Schnapsidee Cocktailverbot</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/schnapsidee-cocktailverbot.html</link>
			<description>Gemeinsame Pressemitteilung vom KV Bündnis 90/Die Grünen und JF/Grüne vom 27.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Die grüne Ratsfraktion und der Freiburger Kreisverband der Grünen lehnen das Verbot, Cocktails im öffentlichen Raum auszuschenken, als überzogen ab.<br /><br />Dieses Verbot ist unserer Meinung nach nicht zielführend. Cocktails gehören auf Festen zu Recht zu den teuren Getränken und werden von der Gruppe, um die es bei der Prävention geht, ohnehin kaum konsumiert. Das Verbot rückt auch alle ernsthaften Bestrebungen, den Alkoholkonsum Jugendlicher zu begrenzen bzw. Jugendliche zu einem maßvollen Umgang mit Alkohol zu erziehen, in ein falsches Licht. Der gemeinderätliche Arbeitskreis Kriminalprävention hat im Vorfeld über Leitlinien für Veranstaltungen im öffentlichen Raum diskutiert. Diese sollen dazu dienen, mit den jeweiligen Veranstaltern einvernehmliche Regelungen zu erzielen, darunter auch solche im Hinblick auf eine Eindämmung des Alkoholkonsums von Jugendlichen. Von Verboten durch die Stadtverwaltung war dabei nie die Rede.<br /><br />&quot;Ob da der Amtsschimmel zu tief in den Mai Tai geschaut hat oder ob es sich nur um ein Missverständnis handelt, wissen wir nicht. Wir halten diesen Schnellschuss der Verwaltung jedenfalls für eine Schnapsidee&quot;, erklären dazu Maria Viethen, Vorsitzende der Fraktionsgemeinschaft Junges Freiburg/ Die Grünen und Claude Kuhnen, Sprecher des Kreisvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen Freiburg. </p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 11:25:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anfrage zu den Sondernutzungsrichtlinien für die Innenstadt</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/anfrage-zu-den-sondernutzungsrichtlinien-fuer-die-innenstadt.html</link>
			<description>Anfrage von JF/Grüne vom 22.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Sondernutzungsrichtlinien für die Innenstadt – Nutzung der Arkaden in der Kaiser-Joseph-Straße für Warenauslagen<br /><br />h i e r :&nbsp; Fraktionsanfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zur Sitzung des Gemeinderats am 27.07.2010, TOP 21</strong>
</p>
<p class="bodytext"><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />den Fraktionen liegen zwei Schreiben der Fa. Schuh-Klaus vom 18. und 21. Juli 2010 an den Oberbürgermeister, den Ersten Bürgermeister und die Fraktionsvorsitzenden vor.<br /><br />Darin wenden sich die Fa. Schuh-Klaus sowie rund 20 weitere Einzelhandelsgeschäfte unter den Arkaden beidseits der Kaiser-Joseph-Straße gegen die vom Amt für öffentliche Ordnung mit Schreiben vom 07.07.2010 angekündigte Umsetzung der Sondernutzungsrichtlinien für Warenauslagen im Bereich der Arkaden zum 31.07.10.<br /><br />Es wird kritisiert, dass die bisher praktizierte Warenauslage in den Arkadenöffnungen künftig vollständig untersagt und stattdessen allenfalls eine Präsentation innerhalb der Arkaden unmittelbar an der Hauswand möglich sei. Im Normalfall würde das ab sofort eine Warenauslage direkt vor den Schaufenstern bedeuten, auf einer Breite von maximal einem Meter. Angesichts der zusätzlichen Vorgabe, dass in den Arkaden eine Mindestbreite von drei Metern freigehalten werden muss, kann die Breite der Warenauslage faktisch auch darunterliegen – so gibt die Fa. Schuh-Klaus den verbleibenden Raum mit nur 60 cm an. Dies wird als unzumutbare Einschränkung empfunden, zumal ein „Zustellen“ der Schaufenster durch davorgestellte Warenauslagen wenig zweckdienlich erscheint.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, angesichts der Tatsache, dass mit der vorliegenden Drucksache G-10/159 ohnehin eine Änderung der Sondernutzungsrichtlinien im Gemeinderat am 27.07.2010 ansteht, bitten wir um Beantwortung folgender Fragen:<br /><br />1. Sieht die Verwaltung angesichts der genannten Schreiben Anlass für eine Änderung der Sondernutzungsrichtlinien für den Bereich der Arkaden in der Kaiser-Joseph-Straße? Falls Nein, mit welcher Begründung?<br /><br />2. Könnte eine Lösung der beschriebenen Probleme in einer großzügigen Anwendung von Ziffer 6.5., Satz 2, zweiter Halbsatz der geltenden Sondernutzungsrichtlinien liegen? Danach kann „ …ausnahmsweise pro Arkadenbogen bis zur Hälfte für ein Warenangebot genutzt werden.“<br /><br />3. Ist es zutreffend, dass </p><ul><li>die Flächen unter den Arkaden im Eigentum der Gebäudebesitzer stehen und diese der Öffentlichkeit ein Wegerecht eingeräumt haben? </li><li>die Gebäudeeigentümer sowohl für das Anlegen des Pflasters als auch für dessen Instandhaltung selbst aufkommen?</li></ul><p class="bodytext"><br />4. Wäre die Verwaltung bereit, die vom AföO zum 31.07.2010 angekündigte strikte Umsetzung der Sondernutzungsrichtlinien für die Arkaden der Kaiser-Joseph-Straße solange auszusetzen, bis eine erneute Diskussion und Kompromisssuche zwischen Gewerbetreibenden, Stadtverwaltung und Gemeinderat stattgefunden hat? Wir würden ein solches Vorgehen befürworten.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, wir würden es sehr begrüßen, wenn gemeinsam zwischen Verwaltung, Gemeinderat und Gewerbetreibenden eine praktikable Kompromisslösung für die geschilderte Problemlage ausgelotet werden könnte. Diese sollte den Einzelhändlern, vor allem auch den unter besonderem Druck stehenden kleineren inhabergeführten Einzelhandelsgeschäften –&nbsp; trotz eines sicherlich notwendigen Ordnungsrahmens – ein ökonomisch nachhaltiges Betreiben ihrer Geschäfte ermöglichen. Und damit gleichermaßen zur Attraktivität der Innenstadt sowie zu entsprechend ergiebigen Gewerbesteuereinnahmen der Stadt beitragen.<br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Maria Viethen<br />Fraktionsvorsitzende<br /><br />Eckart Friebis<br />Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:43:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anfrage zur Gefährdung wichtiger Stadtentwicklungsprojekte</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/gefaehrdung-wichtiger-stadtentwicklungsprojekte-in-freiburg.html</link>
			<description>Anfrage von JF/Grüne vom 14.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Gefährdung wichtiger Stadtentwicklungsprojekte in Freiburg durch die angekündigte massive Streichung von Städtebauförderungsmitteln und KfW-Gebäudesanierungsmitteln auf Bundesebene<br /><br />h i e r : Fraktionsanfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zur Sitzung des Gemeinderats am 27.07.2010</strong><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />im Rahmen des Sparpakets der Bundesregierung will&nbsp; Minister Ramsauer die bisherigen Städtebaufördermittel halbieren sowie die energetischen Gebäudesanierungsmittel der KfW um 2/3 kürzen. Dies würde insbesondere die Kommunen unverhältnismäßig hart treffen.<br /><br />Speziell für die Stadt Freiburg hätte das verheerende Konsequenzen: Bislang laufende und künftig geplante Projekte müssten mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entweder im Zeitablauf deutlich verschoben, im Umfang reduziert oder gar völlig aufgegeben werden.<br /><br />Betroffen wären das Programm Soziale Stadt Alt-Haslach, insbesondere der vorgesehene Neubau von 36 Eigentumswohnungen in der Straße Im Weingarten, die gesamte Sanierungsmaßnahme Weingarten-West mit der Generalsanierung der Hochhäuser sowie das Zentrenaktivierungskonzept Betzenhausen-Bischofslinde. Letzteres soll das dortige Quartier aufwerten und stärken, bevor das neue Einkaufszentrum Westarkaden eröffnet wird.<br /><br />Die Kürzung des KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogrammes auf ein Drittel des bisherigen Umfanges hätte zusätzliche negative Auswirkungen auf das geplante energetische Sanierungsprogramm der Freiburger Stadtbau: Die Sanierung könnte sich um Jahre verschieben oder gar mangels Fördermittel vollständig unterbleiben, bislang kalkulierte Mieten nach der Sanierung könnten mangels Fördermitteln nicht mehr eingehalten, sondern müssten spürbar erhöht werden. Und dies trifft nicht nur die FSB sondern auch sonstige Wohnungsbauunternehmen oder private Dritte. Zahlreiche Sanierungsmaßnahmen im Gebäudebestand drohen deshalb ganz zu unterbleiben, zu Lasten der MieterInnen, der Umwelt, des Handwerks, der Gebäudeeigentümer und einer ausgeglichenen Stadtstruktur.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, um die potenziellen Auswirkungen der angekündigten übermäßigen Streichung der Bundesfördermittel – die auch ein entsprechendes Nachziehen bei den Landesfördermitteln zur Konsequenz haben wird – einschätzen zu können, bitten wir um die Beantwortung nachfolgender Fragen:<br /><br />1. Kann die Verwaltung bestätigen, dass die Städtebaufördermittel des Bundes auf 305 Mio. Euro, d.h. auf die Hälfte der bisherigen Höhe zurückgefahren werden sollen?<br /><br />2. Kann die Verwaltung bestätigen, dass bei der energetischen Gebäudesanierung über KfW-Mittel sogar Kürzungen von aktuell 1,35 Mrd. Euro auf 450 Mio. Euro vorgesehen sind?<br /><br />3. Mit welchen voraussichtlichen Auswirkungen auf bereits laufende und geplante Vorhaben der Stadt Freiburg und der Freiburger Stadtbau GmbH wäre bei einer Umsetzung der angekündigten Streichungen im Bereich der Städtebaufördermittel zu rechnen?<br /><br /></p><ul><li>beim Programm Soziale Stadt Alt-Haslach</li><li>bei der Sanierung von Weingarten-West insgesamt</li><li>bei der Sanierung der vier Hochhäuser der FSB in Weingarten-West</li><li>beim Zentrenaktivierungskonzept (ZAK) Betzenhausen-Bischofslinde</li><li>bei sonstigen laufenden und geplanten Projekten der Stadt Freiburg und der FSB</li></ul><p class="bodytext"><br />4. Welche voraussichtlichen Auswirkungen hätte die beabsichtigte Reduzierung des KfW-Fördervolumens um Zweidrittel auf laufende und geplante Gebäudesanierungsvorhaben der Stadt Freiburg, der FSB und bei sonstigen Dritten innerhalb der Stadt Freiburg?<br /><br />5. Welche Auswirkungen hätte eine Reduzierung bzw. ein vollständiger Verzicht auf Städtebaufördermittel und/oder die KfW-Förderung insbesondere auf die Miethöhen entsprechender Wohngebäude im Einflussbereich der Stadt und der FSB?<br /><br />Was würde dies im Einzelfall für Mieterhaushalte bedeuten, wenn zusätzlich auch die für 2011 geplante Verringerung der Bundesausgaben für Wohngeld um 300 Mio. Euro (insb. durch Streichung des Heizkostenzuschusses) geg. 2010 umgesetzt wird?<br /><br />Und welche Mehrausgaben kämen dann vermutlich auf die Stadt Freiburg bei der Übernahme der Kosten für Unterkunft zu, wenn Haushalte aufgrund von Wohngeldreduzierungen zu sog. Aufstockern werden?<br /><br />6. Welche Folgen für den lokalen Arbeitsmarkt und für das Gewerbesteueraufkommen in der Stadt Freiburg könnten die dargestellten Kürzungen nach sich ziehen? Bislang wurden durch einen Euro Förderung des CO2-Gebäudesanierungsprogrammes neun Euro Investitionen ausgelöst, bei Städtebaufördermitteln beträgt die Relation 1:8,50. Hunderttausende Arbeitsplätze wurden so bundesweit in der Baubranche gesichert.<br /><br />7. Wie, gegenüber wem und wann wird die Stadt Freiburg angesichts der absehbar verheerenden Konsequenzen dieser geplanten Kürzungen ihrem nachdrücklichen Protest Ausdruck verleihen?<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Maria Viethen, Fraktionsvorsitzende<br /><br />Eckart Friebis, Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			<category>Finanzen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 16:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Platz der Alten Synagoge: Bäume statt Platzhaus</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/platz-der-alten-synagoge-baeume-statt-platzhaus.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 15.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Zusätzliche Schattenbäume in Randbereichen<br /><br />Prüfung temporärer Wasserspiele<br /><br />Aktualisiertes Klimagutachten<br /></strong><br /><br />Die von den GRÜNEN bei der Gestaltung des Platzes der Alten Synagoge angestoßene Klimadebatte und die geforderte Hinzuziehung weltweit anerkannter Freiburger Stadtklimatologen beginnt Wirkung zu zeigen.<br /><br />Nach der von GRÜNEN und anderen Fraktionen beantragten Absetzung des Themas von der Gemeinderatssitzung am 6. Juli, hat uns die gestrige nicht-öffentliche gemeinsame Sitzung des Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschusses darin bestärkt, dass der klimawandelgerechten Gestaltung des künftig zweitgrößten städtischen Platzes in Freiburg weit größere Beachtung als bislang zukommen muss. 
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Platz_der_Alten_Synagoge_-_Bertoldstrasse_2.jpg.jpg" height="198" width="300" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">Hier soll das Platzhaus stehen ...
</p>
<p class="bodytext"><br />In Anbetracht der für Städte wie Freiburg prognostizierten – sowohl in Intensität wie Zeitdauer – zunehmenden Hitzeperioden, werden wir bei der Weiterentwicklung des preisgekrönten Siegerentwurfes deshalb dafür eintreten, folgende Punkte zur Verbesserung der thermischen Situation und zur Schaffung von mehr Aufenthaltsqualität umzusetzen:<br /><br /></p><ul><li>Verzicht auf das vorgesehene Platzhaus mit großem Vordach aber unklarer Nutzung, stattdessen Erhalt der bestehenden Platanen und Neuanpflanzung von Laubbäumen beidseits der Bertoldstraße – dadurch Schaffung eines grünen Boulevards im nördlichen Platzbereich als Platzabschluss und als Teil der Fußgängerachse Bahnhof-Bertoldsbrunnen, mit attraktiven, im Sommer schattigen Aufenthaltsbereichen für PassantInnen, Ruhebedürftige und „Platzgucker“<br /><br /></li><li>Größtmöglicher Erhalt des heute vorhandenen Baumbestands sowie weitere Baumpflanzungen in den Randbereichen zu den Kollegiengebäuden I und II, was im Sommer ein zusätzliches Angebot an schattigen Aufenthaltsbereichen schafft<br /><br /></li><li>Prüfung der Installation temporärer, d.h. bei Bedarf zu aktivierender Wasserspiele in den unbeschatteten steinernen Platzbereichen, jedoch ohne oberirdische Einbauten, die eine flexible Platznutzung stören könnten. Dies ermöglicht eine zusätzliche Abkühlung an Hitzetagen und bietet eine Attraktion, nicht nur für Kinder (s.a. Zentrum Oberwiehre; Maria-Rudloff-Platz im Rieselfeld)</li></ul><p class="bodytext"><br />Zusätzlich muss eine Aktualisierung und Überarbeitung des bisherigen Klimagutachtens unter Einbeziehung der vorgenannten Optimierungsmaßnahmen und unter Zugrundelegung der in den nächsten Jahrzehnten zu erwartenden Klimaveränderungen erfolgen. Dabei sind die fachlich-methodischen Empfehlungen des Leiters des Meteorologischen Instituts der Uni Freiburg und weltweit anerkannten Experten im Bereich der angewandten Stadtklimatologie, Prof. Dr. Mayer, zu berücksichtigen.<br /><br />Die anschließende öffentliche BürgerInnenbeteiligung und die Anhörung spezifischer Zielgruppen muss auf dieser neuen Grundlage erfolgen.&nbsp; Die endgültige Entscheidung des Gemeinderats über die konkrete Platzgestaltung hat nach Darstellung und Diskussion der Ergebnisse aus dieser erweiterten BürgerInnenbeteiligung zu erfolgen.<br /><br />Für die kommende Gemeinderatssitzung am 27. Juli 2010, in der das Thema erneut auf der Tagesordnung steht, werden wir entsprechende Ergänzungsanträge formulieren und die anderen Fraktionen zu einer gemeinsamen Antragstellung einladen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 15:30:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Platz der Alten Synagoge: Folgen des Klimawandels mehr beachten</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/platz-der-alten-synagoge-folgen-des-klimawandels-mehr-beachten.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 01.07.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Diskussion mit Fachwelt und BürgerInnen führen<br /></strong><br /><br />Bei der Umgestaltung des Platzes der Alten Synagoge müssen nach Auffassung von JF/GRÜNEN die Folgen des Klimawandels intensiver berücksichtigt und wirksame Ausgleichsmaßnahmen umgesetzt werden. Das bedeutet nicht, dass die Grundidee eines mit Naturstein belegten Zentralbereiches innerhalb eines großen niveaugleichen Platzes in Frage gestellt wird, der eine vielfältige Nutzung garantiert. Hat dieser Entwurf doch im vorangegangenen Wettbewerb den 1. Preis erhalten und wurde vom Gemeinderat mit eindeutiger Mehrheit zur Umsetzung beschlossen. <br /><br />„Die parallel vom Gemeinderat beauftragte Überarbeitung zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität, auch unter Klimawandel-Aspekten, hat zwar positive Änderungen erbracht, dennoch besteht für uns weiterer Optimierungsbedarf“, so Fraktionsgeschäftsführer Eckart Friebis. „Zumal aus Kreisen anerkannter Klimaexperten aktuell Kritik am vorgelegten Klimagutachten laut wird, samt Empfehlung für eine verfeinerte Analyse nach aktuellem Wissensstand. Danach muss der vorausgesagten zunehmenden Wärmebelastung auf Teilen des Platzes („kleiner Backofen“) sowie insbesondere der abnehmenden „thermischen Behaglichkeit“ für die Menschen das Hauptaugenmerk gelten, nicht nur den bislang vor allem diskutierten Oberflächentemperaturen.“
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/PlatzderAltenSynagoge_Bertoldstrasse.jpg" height="172" width="380" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">Auch die Bäume in der Bildmitte an der  Bertoldstraße sollen bislang gefällt werden ...<br /><br /><br />Auf Initiative der grünen Fraktion sind nun endlich entsprechende Expertengespräche zwischen Verwaltung, bisherigen Gutachtern und dem Chef des meteorologischen Instituts der Uni Freiburg anberaumt. Dieser ausgewiesene Klimafachmann hat die Federführung bei einem von der Bundesregierung beauftragten Forschungsprojekt über städtebauliche Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels, das auch lokale empirische Messungen, u.a. am Platz der Alten Synagoge, beinhaltet. <br /><br />„Die Empfehlungen der Experten, wie einer thermischen Verschlechterung und Minderung der Aufenthaltsqualität begegnet werden kann, müssen abgewartet werden, bevor der Gemeinderat über das endgültige Gestaltungs- und Nutzungskonzept des Platzes entscheidet“, skizziert Helmut Thoma, Mitglied des Bauausschusses und einst Preisrichter beim Wettbewerb zur Gestaltung des Platzes der Alten Synagoge, die grüne Linie. „Gleiches gilt natürlich auch für die Rückmeldungen aus der öffentlichen BürgerInnenbeteiligung.“<br /><br />Sein Stadtratskollege Friebis zu den konkreten Erwartungen der GRÜNEN: „Nach unserer Einschätzung sollte vordringliches Ziel ein größtmöglicher Erhalt der vorhandenen Laubbäume sowie ggf. Neupflanzungen sein – zumindest in allen Randbereichen des Platzes, auch entlang der Bertoldstraße. Nur so können ausreichend beschattete attraktive Aufenthaltsbereiche für die heißen Sommermonate mit ihren vermehrten wolkenarmen und windschwachen Hitzetagen* geschaffen werden.“<br /><br />Daneben würden auf diese Weise auch all die sonstigen positiven (ökologischen, kleinklimatischen und atmosphärisch-visuellen) Wirkungen von Bäumen noch stärker zum Tragen kommen. Sinnvoll erscheinen den GRÜNEN auch erneute Überlegungen, ob etwa temporäre Wasserspiele (ohne oberirdische Einbauten, die eine flexible Platznutzung stören) an heißen Tagen relevante Abkühlung sowie eine zusätzliche Attraktion (nicht nur für Kinder) bringen könnten. Auf weitere Vorschläge der Fachwelt warten wir gespannt.<br /><br />Um diesen Diskussionsprozess zu ermöglichen, haben wir zusammen mit anderen Fraktionen beantragt, die Thematik nicht wie vorgesehen bereits am 6. Juli sondern – nach erneuten Vorberatungen in den zuständigen Fachausschüssen – erst am 27. Juli im Gemeinderat zu behandeln.<br /><br /><br /><br /></p><div><div><p class="bodytext"><em>* Für die nächsten Jahrzehnte werden im vorliegenden Gutachten für Freiburg z.B. eine Zunahme der Sommertage mit Temperaturen über 25° C von bislang durchschnittlich 53 auf 79 Tage und eine Verdoppelung der Hitzetage mit über 30° C auf ca. 24 Tage im Jahr vorausgesagt.</em></p></div></div>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 12:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zur Wohnungsversorgung von Flüchtlingen</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zur-wohnungsversorgung-von-fluechtlingen.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 22.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>hier: Erstellung und Umsetzung eines Konzeptes für die Versorgung von Flüchtlingen in städtischen Gemeinschaftsunterkünften mit Wohnungen <br />Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO<br /></strong><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />wir beantragen, das Thema „Versorgung von Flüchtlingen in städtischen Gemeinschaftsunterkünften mit Wohnungen“ nach Vorberatung in den zuständigen Fachausschüssen auf die Tagesordnung des Gemeinderats zu setzen. <br /><br />Die Verwaltung wird beauftragt,</p><ul><li>einen Bericht über die Situation der Flüchtlinge in den städtischen Wohnheimen vorzulegen,</li><li>über die bisherigen Bemühungen zur Versorgung dieser Personengruppe mit Wohnungen zu berichten,</li><li>in der zweiten Sitzung des Gemeinderates nach der Sommerpause ein Konzept vorzulegen, wie die beschriebene Personengruppe innerhalb von maximal drei Jahren in angemessenen Wohnungen untergebracht werden kann.</li></ul><p class="bodytext"><br />Das eingeforderte Konzept zur Wohnversorgung soll insbesondere auch soziale Kriterien für eine gelungene Integration berücksichtigen und deshalb sowohl im Sozial- als auch im Migrationsausschuss beraten werden. Eine Konzentration von Flüchtlingsfamilien in bestimmten Teilen der Stadt sollte vermieden werden<br /><br /><br /><u>Begründung:<br /></u><br />In den Flüchtlingsunterkünften in der Hammerschmiedstraße und in St. Christoph leben derzeit ca. 300 Roma-Flüchtlinge, die in den Jahren 1999-2001 in die Bundesrepublik eingereist sind. Es handelt sich um 91 Haushalte, darunter 56 Familien mit jeweils sieben bis neun Familienmitgliedern. Die Wohnverhältnisse sind sehr beengt. Regelmäßig sind in den Wohnheimen große Zimmer mit vier Personen und kleinere mit mindestens zwei Personen belegt. Gemeinschaftseinrichtungen wie Küchen und Sanitäreinrichtungen werden häufig von mehreren Haushalten gemeinsam genutzt.<br /><br />Viele der dort lebenden Kinder sind gut in Kindergärten und Schulen aufgenommen. Einer zufriedenstellenden Integration steht jedoch die desolate Unterbringungssituation entgegen, die den Aufbau sozialer Beziehungen erschwert. <br /><br />Schon seit Jahren bestehen keine rechtlichen Hindernisse mehr, diese Personengruppe in Mietwohnungen unterzubringen, jedoch waren die bisherigen Bemühungen der Verwaltung nicht ausreichend. Zwar wird mittlerweile durch die Freiburger Stadtbau in der Bohlstraße in Haslach für den beschriebenen Personenkreis Wohnraum errichtet, jedoch kann hier nur ein kleiner Teil der Familien untergebracht werden. Die weiteren Maßnahmen der Verwaltung erfolgten unzureichend und schleppend. Unsere Fraktion hält den beschriebenen Zustand für unhaltbar. <br /><br /><br /><br />Maria Viethen<br />Fraktionsvorsitzende</p>]]></content:encoded>
			<category>Wohnen + Leben</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wahl zum Migrantenbeirat</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/wahl-zum-migrantenbeirat.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 21.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Zwei Grüne Stadträte tragen sich ins Wählerverzeichnis ein<br /></strong><br />Noch bis zum 27. Juni kann man sich für die Wahl zum Migrantinnen- und Migrantenbeirat der Stadt Freiburg registrieren lassen. Nichtdeutsche sind automatisch registriert, Deutsche mit Migrationshintergrund müssen sich ins Wählerverzeichnis eintragen lassen. So auch die beiden Grünen-Stadträte Ibrahim Sarialtin, der in der Türkei geboren wurde, und Timothy Simms, gebürtiger US-Amerikaner.
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/Sarialtin_und_Simms_beim_Wahlamt.JPG" height="253" width="380" alt="" /><br /><br />&quot;Die Registrierung ist schnell und unkompliziert,&quot; so Timothy Simms, &quot;Einbürgerungsurkunde vorlegen und ein kurzes Formular ausfüllen: Fünf Minuten, die ich mir gerne für einen starken MigrantInnenbeirat nehme.&quot;<br /><br />Ibrahim Sarialtin hofft, dass sich noch viele Eingebürgerte und Spätaussiedler ins Wählerverzeichnis eintragen lassen und am 18. Juli zur Wahl gehen: &quot;Eine hohe Wahlbeteiligung erhöht auch das politische Gewicht des MigrantInnenbeirats. Dies wäre ein wichtiges integrationspolitisches Signal für Freiburg!&quot;<br /><br />-------<br /><br />für Rückfragen:<br /><br />Ibrahim Sarialtin: mobil 0170-776 26 35<br />Timothy Simms: mobil 0176-24 10 54 75</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 15:01:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Gemeinsam gegen den Klimawandel: 10.000 neue Stadtbäume für Freiburg!</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/gemeinsam-gegen-den-klimawandel-10000-neue-stadtbaeume-fuer-freiburg.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 17.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br />Nach Auffassung von JF/DIE GRÜNEN kann dem fortschreitenden Klimawandel nur mit einer Doppelstrategie begegnet werden: <br /><br />„Einerseits müssen die Anstrengungen zur Reduzierung der CO2-Emissionen auf allen Ebenen massiv verstärkt werden. In Freiburg ist hierzu das lokale Klimaschutzkonzept –&nbsp; je nach Zielerreichungsgrad der entsprechenden Zweijahresberichte und unter Berücksichtigung&nbsp; der aktuellen technischen Entwicklungen – kontinuierlich und ehrgeizig weiter fortzuschreiben und umzusetzen“, skizziert Fraktionsgeschäftsführer Eckart Friebis die grüne Linie. „Andererseits sind rechtzeitig konkret vor Ort geeignete Anpassungsstrategien an die Folgen der heute schon nicht mehr&nbsp; vermeidbaren Klimaerwärmung zu entwickeln.“<br /><br />Für unsere Region wird künftig mit zunehmend extremen Wetterereignissen, d.h. mehr Hitze- und Trockenperioden sowie austauscharmen Wetterlagen einerseits, vermehrten Starkniederschlägen und Stürmen andererseits zu rechnen sein. Für kompakt bebaute Großstädte wie Freiburg bedeutet dies ein umso größeres Gefährdungspotenzial und ein dementsprechend großes Anpassungserfordernis.<br /><br />Um hier rechtzeitig die Weichen richtig zu stellen und die negativen Auswirkungen auf Mensch, Umwelt und Ökonomie so gering wie möglich zu halten, hatten JF/GRÜNE schon vor drei Jahren die Verwaltung zur Entwicklung geeigneter Strategien aufgefordert. Nach einem ersten Zwischenstand vom Juni 2007 liegt nun ein Erfahrungsbericht über begonnene und geplante Maßnahmen zur Adaption an den Klimawandel vor.<br /><br />Zahlreiche Einzelmaßnahmen städtischer Ämter sind darin aufgeführt: Sie reichen von Waldumbau, Dachbegrünung oder Gießaktionen für Straßenbäume über Hochwasserprävention, Hitzeschutz an Gebäuden oder verbessertem Brandschutz bis hin zur Arbeitszeitverlagerung in kühlere Morgenstunden oder Verhaltensempfehlungen für Senioren.<br /><br />Bei allen vielseitigen Aufzählungen kommt nach Auffassung von JF/DIE GRÜNEN eines etwas zu kurz: Weder gibt es Prioritätensetzungen noch konkrete Zeit- und Finanzierungspläne zur Umsetzung der Maßnahmen. Und manch wirksame Einzelaspekte wie Fassadenbegrünung, Rasengleiskörper, solare Gebäudekühlung oder architektonisch-konstruktive Vorgaben für Neu- und Altbauten fehlen oder sind noch unterbelichtet.
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/10.000_Baeume.JPG" height="172" width="380" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">Mehr Bäume für ein angenehmeres Stadtklima
</p>
<p class="bodytext"><br />„Wir wollen deshalb, dass die einzelnen Fachämter alle geeigneten Anpassungsmaßnahmen weiter spezifizieren und in konkrete, zeit- und kostenmäßig definierte Handlungspläne überführen, die den gemeinderätlichen Fachausschüssen vorzulegen sind“, so Friebis. „Und wir wollen auch, dass die Verwaltung hierzu das lokal vorhandene know-how nutzt, wird doch z.B. vom meteorologischen Institut der Uni Freiburg derzeit ein praxistauglicher „Leitfaden für klimawandelgerechten Städtebau“ im Auftrag der Bundesregierung fertig gestellt. Auch für die klimawandelgerechte Gestaltung des Platzes der Alten Synagoge sollte die dort gebündelte Expertise herangezogen werden.“<br /><br />Und zum grünen Vorschlag „Zehntausend neue Stadtbäume“ meint Stadträtin Dr. Maria Hehn, Mitglied im Umweltausschuss: „Obwohl Freiburg mit je 25.000 Bäumen an Straßen sowie in Grünanlagen bereits vergleichsweise „grün“ ist – das Ziel von 10.000 zusätzlichen, an den Klimawandel angepassten Bäumen für unsere Stadt wäre ein Leuchtturmprojekt im Bereich Klimaschutz und Klimawandel-Adaption, das allseits Unterstützung erfahren dürfte und anderen Städten zur Nachahmung dienen könnte.“ 
</p>
<p class="bodytext">Fraktionsvize Lioba Grammelspacher benennt die positiven Wirkungen des Vorschlags: „Mehr Bäume binden mehr CO2 und wirken so dem Klimawandel unmittelbar entgegen. Sie bieten Schatten und binden Staub, hemmen Starkregen wie auch Stürme und schützen den Boden, sie nehmen Niederschlagswasser auf, befeuchten die Luft und erzeugen ein angenehmes Mikroklima – dies alles wirkt den Folgen des Klimawandels entgegen. Und Bäume bringen mehr Natur, Aufenthalts- und Lebensqualität in die bebaute Stadt, sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen, sind gut für die Augen und für die Seele – und vieles mehr. Das Ziel ist deshalb klar, bei der Umsetzung müssen alle mithelfen!“</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Jun 2010 10:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zur Zukunft der ARGE in Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zur-zukunft-der-arge-in-freiburg.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 11.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Neuorganisation der Trägerschaft im SGB II: Zukunft der ARGE Freiburg <br />h i e r:&nbsp; Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO<br /><br /></strong><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Dr. Salomon,<br />Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,<br /><br />wir beantragen hiermit, das Thema „Neuorganisation der Trägerschaft im SGB II: Zukunft der ARGE Freiburg“ noch vor der Sommerpause auf die Tagesordnung des Gemeinderats zu setzen.<br /><br />Die Frage, ob Freiburg zukünftig die alleinige Trägerschaft der Grundsicherung für Arbeitssuchende übernimmt oder im Jobcenter die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit fortsetzen wird, ist von grundlegender Bedeutung für die Stadt. Wir bitten deshalb um eine intensive Prüfung und Darstellung des Sachverhalts in einer Vorlage für den Gemeinderat unter Berücksichtigung der folgenden Überlegungen und Fragen.<br /><br />Im April 2010 hat die Bundesregierung beschlossen, dass durch eine Änderung des Grundgesetzes an den Job-Centern in gemeinsamer Trägerschaft der Agentur für Arbeit und der Gebietskörperschaften festgehalten werden soll. Gleichzeitig wird für 41 weitere Kommunen die Möglichkeit eröffnet, sich in alleiniger Trägerschaft um die langfristig arbeitslosen Menschen zu kümmern (Optionskommunen). In Baden-Württemberg werden dies - nach heutigem Stand - neun weitere Gebietskörperschaften sein, die ab dem 1.1.2012 die Betreuung von ALG II-EmpfängerInnen in alleiniger Verantwortung übernehmen können. Stuttgart und Mannheim haben bereits signalisiert, sich beim Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg für diese Option zu bewerben. Laut einer Umfrage des Landkreistages haben 24 der 35 Landkreise Interesse zu optieren. Kommunen und Kreise, die sich für die alleinige Trägerschaft entschieden haben, müssen sich bis Ende 2010 bewerben. Auch die Stadt Freiburg muss sich deshalb bald entscheiden, ob sie sich ebenfalls als „Optionskommune“ bewirbt. <br /><br />Im Interesse einer regionalen Arbeitsmarktpolitik mit individueller Förderung gilt es, diese Entscheidung sorgsam und verantwortungsvoll abzuwägen.<br /><br />Zu klären ist deshalb in Bezug auf das von der Bundesregierung vorgelegte „Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitssuchende“, das Anfang Juli im Bundestag beschlossen werden soll,<br /><br /></p><ul><li> ob und in welchem Umfang die kommunalen Entscheidungsspielräume in Bezug auf die Feststellung der Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit (§ 44a) beschnitten werden und welche konkreten Konsequenzen dies für die Arbeit der ARGE Freiburg hätte,<br /><br /></li><li>ob zu befürchten ist, dass diese Neuregelung nach § 44 a zu einem erneuten „Verschiebebahnhof“ zwischen Sozialhilfe und ALG II führen wird, wie dies bis Ende 2004 der Fall war,<br /><br /></li><li>wie sich die Zusammensetzung und die Entscheidungskompetenz der Trägerversammlung verändert und ob die kommunalen Handlungsspielräume und die Entscheidungskompetenz des Gemeinderates sich verbessern oder verschlechtern, <br /><br /></li><li>ob zu befürchten ist, dass die Berücksichtigung der neuen Betreuungsschlüssel von 1:75 für die Gruppe der unter-25-Jährigen und von 1:150 für die Gruppe der über-25-Jährigen zu Lasten der Eingliederungsmittel gehen und deshalb weniger Mittel für arbeitsmarktpolitische und integrative Maßnahmen zur Verfügung stehen werden,<br /><br /></li><li>ob durch die neuen dienst-, personal- und arbeitsrechtlichen Befugnisse des Geschäftsführers/der Geschäftsführerin und die Bewirtschaftung der Bundesmittel durch die ARGE mehr lokale Entscheidungsspielräume entstehen.</li></ul><p class="bodytext"><br />Im Hinblick auf das „Gesetz zur Änderung des Grundgesetzes (Artikel 91e)“ und die „Verordnung über das Verfahren zur Feststellung der Eignung als zugelassener kommunaler Träger der Grundsicherung für Arbeitssuchende“ ist zu klären,<br /><br /></p><ul><li>welche konkreten zusätzlichen kommunalen Handlungsspielräume sich ergeben würden in Hinblick auf die Berücksichtigung regionaler Besonderheiten, der flexiblen, individuellen und passgenauen Förderung der EmpfängerInnen von ALG II, der örtlichen Sozialplanung, der Vernetzung mit sozialen Einrichtungen, einem abgestimmten Vorgehen der Rechtskreise des SGB II und des SGB XII und der kommunalpolitischen Gestaltungsmöglichkeiten,<br /><br /></li><li>ob davon ausgegangenen wird, dass eine alleinige Trägerschaft der Stadt Freiburg für das SGB II zu kommunalen Mehrkosten führen wird und wenn ja, in welcher Größenordnung und für welche Bereiche,<br /><br /></li><li>ob davon ausgegangen wird, dass die Stadt Freiburg alle Voraussetzungen für die Zulassung als kommunaler Träger der Grundsicherung erfüllt,<br /><br /></li><li>welche konkreten Konsequenzen die in § 6c formulierten Bestimmungen des Personalübergangs für Freiburg hätten, da die kommunalen Träger verpflichtet sind, mindestens 90 % der Angestellten und Beamten der Bundesagentur für Arbeit zu übernehmen.</li></ul><p class="bodytext"><br />Von Interesse ist zudem, ob die Möglichkeit bestünde, eine „Option“ nur für die Jugendagentur beantragen zu können. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie diesen Sachverhalt ebenfalls bis zur GR-Sitzung aufklären könnten.<br /><br />Sollte der Freiburger Gemeinderat beschließen, die „Option“ nicht zu ziehen, wird die gemeinsame Trägerschaft auf jeden Fall bis 2015 bestehen bleiben. Für 2011 und eine evtl. längerfristige Zusammenarbeit zwischen Agentur für Arbeit und Stadt Freiburg muss ein Kooperationsvertrag ausgearbeitet werden. Ein Mustervertrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) müsste bereits vorliegen. <br /><br />Die Stadt Freiburg muss im Interesse der Menschen, die längerfristig arbeitslos sind, darauf hinwirken, dass vertragliche Regelungen mit der Agentur für Arbeit getroffen werden, die das Hilfeangebot für diese Personengruppe möglichst optimal nutzen und dem Freiburger Jobcenter den größtmöglichen Handlungsspielraum im Rahmen des Gesetzes eröffnen. <br /><br />Folgende Punkte gilt es hierbei besonders zu beachten:<br /><br /></p><ul><li>Die Gelder für Eingliederungsmaßnahmen müssen noch gezielter und flexibler als bisher eingesetzt werden, damit langzeitarbeitslose Menschen die Möglichkeit erhalten, eine Beschäftigung aufzunehmen. Die Kommune muss hierbei ein deutliches Mitspracherecht haben.<br /><br /></li><li>Die Zielvereinbarungen müssen für jedes Haushaltsjahr möglichst konkret benannt sein und die Ergebnisse evaluiert werden.<br /><br /></li><li>Die Zahl der städtischen Beschäftigten mit ihren besonderen Kenntnissen sollte in den neuen Jobcentern erhöht werden, damit Eingliederungsmaßnahmen optimal mit städtischen Hilfeangeboten (Suchtberatung, Schuldnerberatung, Kinderbetreuung) verknüpft werden können. <br /><br /></li><li>Eine Reihe von Trägern bietet Arbeitsgelegenheiten (Aghs) für Langzeitarbeitslose mit besonderen Vermittlungshemmnissen an. Diese wirksamen Strukturen müssen weiter ausgebaut und optimiert werden.<br /><br /></li><li>Das Programm „Erfolgreich in Ausbildung“ muss weitergeführt und ergänzt werden.</li></ul><p class="bodytext"><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach, die bisherigen Strukturen in der ARGE Freiburg haben viele Mängel in der Betreuung Langzeitarbeitsloser deutlich werden lassen. In der Neuorganisation des Jobcenters geht es nun darum, diese Defizite zu beheben und eine Struktur zu schaffen, die Langzeitarbeitslosen wieder einen Weg in den Arbeitsmarkt eröffnet.<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br /><br />Gerhard Frey<br />stv. Fraktionsvorsitzender<br /><br />Edith Sitzmann<br />Stadträtin&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />Pia Federer<br />Stadträtin</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 12:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>badenova goes green: Ökostrom jetzt auch für Großkunden</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/badenova-goes-green-oekostrom-jetzt-auch-fuer-grosskunden.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 01.06.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>GRÜNE: Lob aber auch Verpflichtung für weitere Ökologisierung<br /></strong><br /><br />Schritt für Schritt treibt der regionale Energie- und Umweltdienstleister badenova die „Energiewende für alle“ voran: Nachdem bereits seit 2008 alle Privatkunden atomstromfreien Ökostrom erhalten (aktuell je zur Hälfte regenerativ und aus regionaler Kraftwärmekopplung erzeugt), gibt es ab sofort auch ein Ökostromangebot für Großverbraucher aus Industrie und Gewerbe. <br /><br />Mit „business öko“ und „business öko plus“ können Großkunden (Jahresverbrauch ab 100.000 kWh) künftig Strom aus 100% erneuerbaren Energien beziehen – CO2-frei und mit Null Anteilen aus Atom-, Kohle- oder Ölkraftwerken. Dass dabei kein Etikettenschwindel betrieben wird und insbesondere auch der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien zum Zuge kommt, garantieren jährlich überprüfte Zertifikate neutraler Institutionen wie Energievision (getragen von Öko-Institut, WWF Deutschland und der Verbraucherzentrale NRW) und TÜV Nord.<br /><br />„Mit diesen neuen Ökostromprodukten für Unternehmen aus Industrie und Gewerbe sowie aus dem Handels- und Dienstleistungsbereich kommt badenova nicht zuletzt dem hartnäckigen Drängen der grünen Fraktion nach, die eine sukzessive Umstellung auch der Geschäftskunden auf umweltfreundlichen Strom gefordert hatte“, so Fraktionsgeschäftsführer und Stadtrat Eckart Friebis.<br /><br />Aufgrund des ökonomisch wettbewerbsfähigen Angebotes der badenova, das den Großkunden ein passgenaues, d.h. auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Betriebes abgestimmtes Produkt zur Verfügung stellt, sollte es nach Auffassung der GRÜNEN jetzt keine Ausreden mehr geben dürfen. „Nicht nur wir, sondern vermutlich die gesamte umweltbewusste Bevölkerung in der Region erwartet, dass nun vermehrt auch die großen Stromverbraucher unter den Wirtschaftsunternehmen auf Ökostrom umsteigen“, gibt Fraktionsvize Gerhard Frey die Position der GRÜNEN wieder.
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/Windrad_gross.jpg" height="285" width="202" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">Energie mit Zukunft ...
</p>
<p class="bodytext"><br />Für viele KonsumentInnen spiele bei ihrer Entscheidung zum Kauf von Produkten oder zum Bezug von Dienstleistungen das ökologische Verantwortungsbewußtsein der Produzenten und Dienstleistungsanbieter eine zunehmend wichtige Rolle. „Die den ökostrombeziehenden Betrieben seitens badenova verliehenen Zertifikate und Plaketten könnten sich insofern zu einem wirkungsvollen Marketinginstrument beim Wettbewerb um die Gunst der VerbraucherInnen entwickeln“, betont Frey. Den BürgerInnen, der Wirtschaft und der Umwelt wäre damit gleichermaßen gedient – eine win-win-Situation für alle Seiten.<br /><br />Ihre Vorreiterrolle unter den kommunalen Energie- und Umweltdienstleistern in Sachen Ökologisierung und „Energiewende&nbsp; für alle“ unterstreiche badenova auch dadurch, dass das neue Produkt bundesweit angeboten werde. Als „Klimapartner aus der Solarregion am südlichen Oberrhein“, mit Hauptsitz in der Green City Freiburg, könne so die Vorbildfunktion von badenova weit über unsere Region hinaus strahlen und vielleicht sogar deutschlandweit für neuen Schwung sorgen: Beim Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energiewirtschaft und bei der schrittweisen Umsetzung des Ziels einer Vollversorgung mit erneuerbaren Energien.<br /><br />„Bei allem berechtigten Lob für badenova wissen wir wohl, dass noch einiges zu tun ist, um eine umfassend nachhaltige Unternehmensstrategie und Ökologisierung durchzusetzen“, meint Friebis, der auch Mitglied des Aufsichtsrates ist. „Dafür werden wir uns auch weiterhin mit aller Kraft einsetzen – sowohl öffentlich als auch intern, im Gemeinderat wie auch im Aufsichtsrat. Doch die eingeschlagene Richtung stimmt, wir sind auf gutem Wege.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:38:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zu den Hausmeistern in städtischen Flüchtlingswohnheimen</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zu-hausmeistern-in-staedtischen-fluechtlingswohnheimen.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 11.05.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Hausmeister in städtischen Flüchtlingswohnheimen<br />h i e r : Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO<br /></strong><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,<br /><br />angesichts wiederholter Berichterstattung in den Freiburger Medien über Konflikte zwischen Hausmeistern und Asylsuchenden in städtischen Flüchtlingswohnheimen, zuletzt in der Zeitung zum Sonntag vom 9. Mai 2010, beantragen wir die Aufsetzung des Themas auf die Tagesordnung des nächsten Migrationsausschusses (17.06.2010).
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/Hammerschmiedstrasse.JPG" height="172" width="380" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">Das Flüchtlingswohnheim in der Hammerschmiedstraße
</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"> Wir bitten um eine Stellungnahme des zuständigen Dezernats III unter Berücksichtigung folgender Fragen:<br /><br /></p><ol><li> Wie sind die Aufgaben der Hausmeister in den städtischen Flüchtlingswohnheimen definiert? Entspricht die Stellenbeschreibung den tatsächlich ausgeübten Tätigkeiten?</li><li> Nach welchen Kriterien findet die Personalauswahl statt?</li><li> Wie werden die Hausmeister auf ihre spezielle Tätigkeit in einem Flüchtlingswohnheim vorbereitet? Finden Schulungen statt?</li><li> Welche Stelle ist für die Klärung von Konflikten zwischen Bewohnern und Hausmeistern zuständig?</li></ol><p class="bodytext"><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br /><br />gez. Maria Viethen<br />Fraktionsvorsitzende<br /><br /><br />Birgit Woelki<br />Stadträtin</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 17 May 2010 13:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Der Schatz im Abwasser“</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/der-schatz-im-abwasser.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 05.05.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Mehr Klimaschutz durch Heizung aus dem Kanal<br /></strong><br /><br />Wenige Meter unter unseren Füßen schlummert im Freiburger Untergrund ein wahrer Schatz: Frühmorgens bis spätabends, sommers wie winters fließt dort kontinuierlich ein warmer Abwasserstrom aus Haushalten und Gewerbebetrieben ungenutzt Richtung Verbandskläranlage Forchheim.<br /><br />„Bislang ‚verschenkte’ Energie“, so GRÜNEN-Stadtrat Eckart Friebis. „Denn bei Temperaturen zwischen 15-20°C drängt sich ein ‚Anzapfen’ dieser Abwasserwärme zur Heiz- und Brauchwassererwärmung, beispielsweise für größere Wohnkomplexe, geradezu auf.“ <br /><br />Technisch ist dieses „energetische Recycling“ mittels eines entsprechend dimensionierten Wärmetauschers – z.B. direkt in der Kanalsohle – und einer nachgeschalteten Wärmepumpe möglich. <br /><br />Schon vor Jahren hat ein Gutachten aufgezeigt, dass diese Technologie an rund 20 Freiburger Standorten denkbar ist. Theoretisch könnten bis zu 2% des lokalen Primärenergiebedarfs durch Entzug der Kanalwärme gedeckt werden, bei einem projektbezogenen Energie- und Treibhausgas-Einsparpotenzial von bis zu 40%.<br /><br />„Und zusätzlich würde der Entzug von Energie aus dem Abwasser zu einer gewässerökologisch erwünschten Verminderung der Wärmeüberlastung des Grund- und Oberflächenwassers beitragen“, meint die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lioba Grammelspacher, Mitglied des gemeinderätlichen Umweltausschusses.
</p>
<p class="bodytext"><img src="fileadmin/user_upload/Bilder/Schatz_im_Abwasser.jpg" height="266" width="202" alt="" /> Foto: Helmut Thoma
</p>
<p class="bodytext">„Der Schatz im Abwasser ...“
</p>
<p class="bodytext"><br />Trotz zwischenzeitlich ausgereifter Technik und andernorts erfolgreich umgesetzter Vorhaben müssen wegen der hohen spezifischen Investitionskosten aber optimale Bedingungen gegeben sein, um die Wirtschaftlichkeit eines solchen Projektes zu gewährleisten:<br /><br />Vor allem sollten die zu versorgenden Objekte in direkter Nachbarschaft eines baulich geeigneten Abwassersammlers mit hohem Trockenwetterabfluss liegen und einen ganzjährigen Wärmebedarf haben. Zur Aufwandsminimierung bei der Installation des erforderlichen Wärmetauschers wäre es günstig, wenn ohnehin eine grundlegende Kanalsanierung anstünde. <br /><br />Nach Auffassung von JF/GRÜNEN muss zur Erreichung – besser noch: zum Übertreffen – der Freiburger Klimaschutzziele auf sämtlichen Gebieten der Energieeinsparung, der effizienten Energienutzung sowie des Ersatzes fossiler durch erneuerbare Energien engagiert vorangegangen werden. <br /><br />„Wir haben deshalb beim Oberbürgermeister beantragt, die ‚Potenziale und konkreten Umsetzungsmöglichkeiten einer Kanalwärmenutzung in der Stadt Freiburg’ anhand neuester Daten und Erkenntnisse aufzubereiten und im Umweltausschuss darzustellen“, skizziert Friebis die grüne Linie. <br /><br />Eine Schlüsselrolle werde dabei dem regionalen Energiedienstleister Badenova zukommen, sei&nbsp; das Unternehmen doch in sämtlichen tangierten Bereichen tätig (z.B. Abwasser, Wärme, Energiekonzepte, Erschließung).<br /><br />Aktuell ist für drei mögliche Projekte eine finanzielle Förderung konkreter Machbarkeitsstudien beantragt. Im Erfolgsfalle und je nach Abschlussergebnis in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht könnten diese dann zur Umsetzung gelangen. Anfang Juni erfolgt ein Zwischenbericht im Umweltausschuss, die fundierte Aufbereitung soll in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. <br /><br />Stadträtin Grammelspacher: „Wir werden uns intensiv dafür einsetzen, dass dem „Heizen mit Abwasser“ künftig in Freiburg – als einem Mosaikstein unserer Klimaschutzpolitik – eine angemessene Bedeutung zukommt.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 May 2010 12:24:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Interfraktioneller Antrag zur Entlastung der innerstädtischen B31</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/interfraktioneller-antrag-zur-entlastung-der-innerstaedtischen-b31.html</link>
			<description>Interfraktioneller Antrag von JF/Grüne, SPD und UL vom 27.04.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Entlastung der innerstädtischen B31 von den Auswirkungen des Schwerlastverkehrs<br /></strong><br /><strong>h i e r : Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO <br />zur Sitzung des Verkehrsausschusses am 8. Juni 2010</strong><br /><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />die kurzfristig ergriffenen Notmaßnahmen an der Dreisamstraße im Bereich der einsturz-gefährdeten Ufermauer haben erneut und sehr drastisch gezeigt, welche enormen Belastungen und Schäden v.a. der Schwerlastverkehr im Zuge der innerstädtischen B31 hervorruft. <br /><br />Die unterzeichnenden Fraktionen sind der Auffassung, dass die Stadt Freiburg nach Abschluss der akuten Reparaturarbeiten nicht zur Tagesordnung übergehen und die alten verkehrlichen Zustände wieder herstellen kann. Die beobachteten Schäden an den betroffenen Gebäuden sowie die latente Gefahr für Gasleitungen im betroffenen Bereich, v.a. aber auch die Gesichtspunkte Verkehrssicherheit und Lebensqualität, erfordern u.E durchgreifende und permanent wirksame Maßnahmen.<br /><br />Wir beantragen deshalb für die nächste Sitzung des Verkehrsausschusses am 8. Juni&nbsp; insbesondere folgende Fragen zu prüfen und über das Ergebnis zu berichten: <br /><br />Wie haben sich die Verkehrsbelastungen durch den Schwerlastverkehr auf der B31 in und östlich von Freiburg in den vergangenen Jahren entwickelt? Dabei sind folgende Zeiträume von besonderem Interesse: </p><ul><li> vor Herbst 2002 (Verkehrsfreigabe der B31-Ost in Freiburg)</li><li> Ende 2002 bis 2005 (Einführung der Lkw-Maut auf deutschen Autobahnen)</li><li>Seit 2005 bis März 2010 (Beginn der Notbaustelle Dreisamstraße)</li><li> Seit März 2010 </li></ul><p class="bodytext">Die Ermittlung dieser Zahlen dürfte wegen der vorhandenen automatische Zählstellen (sowohl innerstädtisch als auch im Hochschwarzwald) ohne großen Aufwand möglich sein.<br /><br />Besondere Bedeutung kommt dabei der Frage zu, ob in nennenswertem Umfang sog. Mautausweichverkehre zu beobachten sind. In diesem Falle besteht gemäß §45 StVO offenbar eine aussichtsreiche Rechtsgrundlage, von der unteren Verkehrsbehörde auch auf Bundesstraßen verkehrsbeschränkende Maßnahmen anordnen zu lassen. <br /><br />Außerdem wäre es von großem Interesse zu wissen, ob sich in der augenblicklichen Situation (erschwerte Ortsdurchfahrt für Lkw nur in Ost-West-Richtung)&nbsp; die befürchteten Ausweichverkehre – v.a. im Glottertal – tatsächlich eingestellt haben und wie stark ggf. die Verkehrszuwächse dort und anderswo sind bzw. waren. Wir bitten auch hierzu um aktuelle und vergleichende Zählergebnisse.<br /><br />Der Gemeinderat hat Anfang 2009 i Rahmen der Lärmaktionsplanung ein nächtliches Tempolimit auf 30 km/h für die innerstädtische B31 beschlossen. Wir erbitten hierzu einen Sachstandsbericht und erwarten eine zügige Umsetzung, zumal das Regierungspräsidium sein Einverständnis offenbar bereits signalisiert hat.<br /><br />Darüber hinaus halten wir es für erforderlich, Möglichkeiten weiterer Regelungen zur Temporeduzierung – auch für volle 24 Stunden – zu prüfen. Zur Durchsetzung angeordneter Geschwindigkeitsbegrenzungen müssten geeignete Kontrollmaßnahmen ergriffen werden.<br /><br />Im Zusammenhang mit dem vermuteten Mautausweichverkehr bitten wir, unbedingt auch die Möglichkeit zu prüfen, ein nächtliches Lkw-Durchfahrtverbot auf der B31 – z.B. für Fahrzeuge über 7,5 Tonnen – zu erlassen. Darüber hinaus sind die Bemühungen zur Einführung einer Lkw-Maut auf der B31 zwischen Freiburg und Ulm fortzusetzen, welche seitens der Stadt Freiburg gegenüber der Landes- und Bundesregierung schon in der Vergangenheit erfolgten.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, angesichts der jüngsten Vorfälle – aber auch vor dem Hintergrund der seit vielen Jahren zunehmenden Belastungen v.a. entlang der innerstädti-schen B31-Trasse – halten wir es für zwingend geboten, schnellstmöglich wirksame Maß-nahmen zur Entlastung der betroffenen Menschen zu ergreifen. Die genannten Punkte sind dazu nur beispielhaft zu verstehen – die Verwaltung wird ausdrücklich gebeten, im Verkehrs-ausschuss weitere Maßnahmenvorschläge zu machen.<br /><br />Für Ihr Verständnis und für Ihre Unterstützung dürfen wir uns schon jetzt sehr bedanken.<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br /><br />gez. Maria Viethen, Renate Buchen, Michael Moos -&nbsp; Fraktionsvorsitzende<br /><br />Helmut Thoma, Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 15:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GRÜNE: Wir helfen der SPD gern aufs (Elektro-)Fahrrad</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/gruene-wir-helfen-der-spd-gern-aufs-elektro-fahrrad.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 15.04.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="font-family: Arial,sans-serif;" class="bodytext">„Wir helfen der SPD gern aufs Fahrrad&nbsp; - und wenn nötig, auch aufs Elektrofahrrad“, kommentiert der stellvertretende Vorsitzende der Grünen Gemeinderatsfraktion, Gerhard Frey, die aktuelle Pressemitteilung des SPD-Kreisverbandes. Denn Freiburg hat keineswegs den Anschluss in Sachen Fahrradmobilität verpasst, wie die SPD unterstellt.<br /><br />Ganz im Gegenteil: Freiburg hat beste Chancen, in einem bundesweiten Forschungsvorhaben des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ zum Zuge zu kommen. Hier soll die Praxistauglichkeit von Brennstoffzellen für Lastenfahrräder untersucht werden. <br /><br />Das beim Freiburger Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE konzipierte Forschungsprojekt will die Vorzüge des Verkehrsmittels Fahrrad mit der Zukunftstechnologie der Brennstoffzelle verknüpfen. So können beispielsweise innerstädtische Kurierfahrten durch leistungsfähige Zweiräder mit Brennstoffzellen-Antrieb ersetzt werden. <br /><br />Wenn, wie erwartet, das Bundesforschungsministerium Günes Licht gibt, dann ist einer der Kooperationspartner die städtische Tochtergesellschaft Abfallwirtschaft und Stadtreinigung Freiburg (ASF). Sie wird zwei Prototypen für den Praxistest erhalten. <br /><br />Die Innovationskraft des Forschungsstandorts Freiburg ist&nbsp; bereits weiter als das Elektrofahrrad - und erst recht weiter, als die SPD vermutet. <br /><br />Gerhard Frey, selbst passionierter Radler, tröstet die politische Konkurrenz: „In der Politik ist es wie beim Radfahren: Manchmal springt beim Antritt die Kette vom Zahnkranz, dann muss man eben noch mal absteigen.“</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 16 Apr 2010 13:28:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Haushaltslage der Stadt Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/haushaltslage-der-stadt-freiburg.html</link>
			<description>Offenes Schreiben von JF/GRÜNE an SPD-Fraktion und OB-Kandidat von Kirchbach vom 13.04.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Ihre Anfrage an den Oberbürgermeister vom 08.04.2010<br /></strong><br /><br />Sehr geehrte Frau Fraktionsvorsitzende Buchen,<br /><br />in Ihrer o.g. Anfrage weisen Sie darauf hin, dass 2011 bei den städtischen Finanzen ein „Absturz bei den Landeszuweisungen“ erwartet werde und der Erste Bürgermeister schätze, „dass in den nächsten drei Jahren 60 Millionen Euro fehlen“.<br /><br />Sie schreiben an den OB, „dass die Freiburger Wählerschaft noch vor der Wahl ein Anrecht darauf hat, zu erfahren, wie Sie gegebenenfalls – im Falle einer Wiederwahl – mit einer solchen Situation umzugehen gedenken und bitten Sie um Beantwortung folgender Frage: <strong>Mit welchen konkreten Maßnahmen werden Sie wegbrechende Einnahmen kompensieren?“<br /></strong><br />Sehr geehrte Frau Vorsitzende, ich vermute, dass Sie Ihrem Fraktionsmitglied und OB-Kandidaten Bürgermeister von Kirchbach eine wie auch immer geartete Chance auf einen Wahlerfolg einräumen. Sollte diese Annahme zutreffen, wäre die logische Folge, die zitierte Frage auch an die weiteren Kandidaten, insbesondere natürlich den von Ihnen und der SPD unterstützten OB-Bewerber von Kirchbach, zu stellen. Denn die von Ihnen erwarteten finanzpolitischen Rahmenbedingungen würden wohl für jedweden Freiburger OB gleichermaßen gelten.<br /><br />Wir würden Sie deshalb darum bitten, eine vergleichbare Anfrage an Herrn von Kirchbach zu stellen und ebenfalls auf eine umgehende Beantwortung zu dringen.<br />Der Schnelligkeit wegen erlauben wir uns, dem Kulturbürgermeister und OB-Kandidaten dieses Schreiben parallel zukommen zu lassen und sind auf seine Antworten gespannt.
</p>
<p class="bodytext"><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />Eckart Friebis<br />Stadtrat/Fraktionsgeschäftsführer</p>]]></content:encoded>
			<category>Finanzen</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Apr 2010 16:15:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zu neuen Windkraftstandorten in Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zu-neuen-windkraftstandorten-in-freiburg.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 31.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Neue Windkraftstandorte in Freiburg<br />hier :&nbsp; Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO zur Sitzung des Umweltausschusses<br /></strong><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />vielen Dank für Ihre Antwort auf unsere „Windkraft-Anfrage“ vom 19.03.2010, die uns mit Datum des 30.03.10 von Herrn Baureferenten Schröder-Klings übermittelt wurde.<br /><br />Ihre Aussage, dass auch Sie selbst weitere Windkraftanlagen auf Freiburger Gemarkung aus energie-, klimaschutz- und wirtschaftspolitischen Gründen für notwendig erachten, begrüßen wir ausdrücklich.<br /><br />Auch die Bestätigung unserer Auffassung, dass die derzeit offensichtlich neue Stuttgarter Flexibilität beim Thema Windkraft für ein offensives Auftreten der Stadt gegenüber der Landesregierung genutzt werden sollte, nehmen wir mit Befriedigung zur Kenntnis. Dass dies erst dann Sinn macht, wenn wirklich gut geeignete Standorte bekannt sind – und die Stadtverwaltung in diesem Zusammenhang derzeit unterschiedliche Standorte im Stadtgebiet prüft – findet unsere Zustimmung.<br /><br />Ihre Ausführungen, dass neue Standorte erst dann fachlich und politisch abgewogen werden können, wenn<br /><br />a) eine entsprechende Änderung des Landesplanungsgesetzes ins Verfahren gebracht wird oder<br />&nbsp;<br />b) der Regionalverband beabsichtigt, bestehende Vorranggebiete zu erweitern bzw. neue Vorranggebiete festzulegen oder<br />&nbsp;<br />c) eine Zielabweichung vom Regierungspräsidium in Aussicht gestellt wird, <br /><br />sind für uns nachvollziehbar.<br /><br />Da aber bekanntlich aktuell<br /><br />a) sowohl in der Landesregierung als auch im Landtag entsprechende Vorstöße zur Änderung des Landesplanungsgesetzes diskutiert werden<br /><br />b) der Regionalverband noch vor der Sommerpause über eine Erweiterung bzw. Neuausweisung von Windvorrangbereichen beraten wird und<br /><br />c) das Regierungspräsidium – nach positiv erfolgtem Votum des Regionalverbands – einer bislang abgelehnten Zielabweichung vom Regionalplan für einen Standort in der Nähe (aber außerhalb) des bestehenden Windvorrangbereiches im Gebiet des Schillingerberges auf Gemarkung Freiamt vermutlich zustimmen wird,<br /><br />ist es unseres Erachtens notwendig, dass die Stadt Freiburg baldmöglichst die aus ihrer Sicht geeigneten zusätzlichen Standorte für neue Windkraftanlagen nach sorgfältiger Prüfung durch die verschiedenen Fachdienststellen auswählt und dem Gemeinderat zur Beratung vorlegt. Nach dessen positivem Votum sind dem Regionalverband, dem Regierungspräsidium sowie dem Wirtschaftsministerium diese Standorte mit der Zielsetzung vorzulegen, dafür zeitnah die rechtlichen Genehmigungsvoraussetzungen zu schaffen.<br /><br />Wir beantragen deshalb nach § 34 der Gemeindeordnung, folgenden Beratungsgegenstand auf die nächste Sitzung des gemeinderätlichen Umweltausschusses am 07.06.2010 zu setzen und von der Verwaltung entsprechend aufbereiten zu lassen:<br /><br /><strong>„Neue Windkraftstandorte in Freiburg – aktueller Sachstand der Standortprüfung und Festlegung der weiteren Vorgehensweise“</strong>
</p>
<p class="bodytext"><br />Zur energie-, klimaschutz- und wirtschaftspolitischen Bedeutung eines Ausbaus der Windkraft auch auf Freiburger Gemarkung möchten wir Folgendes ausführen:<br /><br />Eine einzige große Windkraftanlage neuester Machart kann an einem optimalen Standort auf den Höhen des Schwarzwaldes bis zu 10 Millionen kWh emissionsneutralen Ökostrom pro Jahr liefern – damit können sämtliche Freiburger Straßenbahnen ein Jahr lang betrieben werden, gleichzeitig stiege der Anteil regenerativ erzeugten Stroms am gesamten Freiburger Strombedarf um rund 1%. Mehrere Tausend Tonnen CO2 könnten so vermieden werden.<br /><br />Die Wertschöpfung verbliebe durch die Stromproduktion vor Ort in der Region, statt an die großen Strommonopolisten oder indirekt ins Ausland zu fließen. Arbeitsplätze für das lokale Handwerk würden gesichert, Standortgemeinden erhielten Gewerbesteuer und Grundstückseigentümer Pachteinnahmen. Die Investitionen könnten BürgerInnen über das Modell der Bürgerwindräder aufbringen, darüber hinaus stünden viele Millionen Euro aus den Klimasparbriefen der Sparkasse für solche Vorhaben zur Verfügung.<br /><br /><strong>Neue Windräder in Freiburg – eine win-win-Situation für alle Seiten!</strong>
</p>
<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext"><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Lioba Grammelspacher<br />stv. Fraktionsvorsitzende<br /><br />Eckart Friebis<br />Stadtrat<br />Fraktionsvorsitzender GRÜNE im RVSO</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 15:31:00 +0200</pubDate>
			<enclosure url="http://jf-gruene.de/uploads/media/Antwort_Stadtverwaltung_Windanfrage_vom_30.03.10_01.pdf" length="16391" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zum Heizen mit Abwasser</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antraf-zum-heizen-mit-abwasser.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 30.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>“Heizen mit Abwasser”<br />h i e r : Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO<br /></strong><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />um die Klimaschutzziele der Stadt Freiburg zu erreichen – und wenn möglich zu übertreffen – müssen vielfältige Maßnahmen zur Einsparung und effizienten Nutzung von Energie (und dadurch zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes) ergriffen werden.<br /><br />Dazu gehört auch die Option zur Nutzung der im Abwasser vorhandenen Wärme. In der vom Öko-Institut entwickelten Klimaschutzstrategie für die Stadt Freiburg aus dem Jahr 2007 ist diese Möglichkeit zwar aufgeführt, konkrete Schritte werden jedoch nicht vorgeschlagen. Obwohl theoretisch bis zu 2% des Freiburger Primärenergiebedarfs durch Entzug der Kanalwärme gedeckt werden könnte und ein projektbezogenes Energie- und Treibhausgas-Einsparpotenzial von bis zu 40% konstatiert wird. Darüber hinaus würde der Entzug von Energie aus dem Abwasser zu einer&nbsp; gewässerökologisch erwünschten Verminderung der Wärmeüberlastung des Grund- und Oberflächenwassers beitragen.<br /><br />Hintergrund für den Verzicht auf – zumindest kurz- bis mittelfristig angelegte – Aktivitäten in diesem Bereich war eine zum damaligen Zeitpunkt vorgelegte Studie der Badenova mit dem Titel „Wärme aus Abwasser – Potenzial der Kanalwärmenutzung in Freiburg“. Diese hatte zum Ergebnis, dass – trotz ausgereifter Technik und eines denkbaren Einsatzes an rund 20 Freiburger Standorten – ein solches Vorhaben „derzeit unter Normalbedingungen für Badenova noch nicht wirtschaftlich“ sei. „Das steht jedoch in naher Aussicht“, so der Schlusssatz des zusammengefassten Ergebnisses von August 2007.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, seit Abschluss der Studie – die teilweise auf Grundlagen und Untersuchungen basiert, die bis zu Beginn dieses Jahrzehnts zurückreichen – sind nun schon wieder drei Jahre vergangen. Einige Rahmenbedingungen haben sich zwischenzeitlich geändert, so dass die für die Zukunft prognostizierte Wirtschaftlichkeit ggfs. schon heute erreichbar ist (z.B. Veränderung der Energiepreise; erfolgreiche Realisierung weiterer Projekte; Nutzung der Abwärme für Heizung <u>und</u> Kühlung; Dringlichkeit von Klimaschutzmaßnahmen; Fördermöglichkeiten; Nutzung von Synergieeffekten durch ohnehin anstehende Kanalsanierung; konkretisierte relevante Neubauprojekte).<br /><br /><strong>Vor diesem Hintergrund muss der Option zur Wärmerückgewinnung aus Abwasser („energetisches Recycling“) in Freiburg neue Aufmerksamkeit zukommen.<br /></strong><br />Zumal auch die Stadtverwaltung in einer vom Gemeinderat am 23.03.2010 verabschiedeten Vorlage zur Sanierung des FT-Hallenbades „die Nutzung der Wärme aus Abwasser an der Schwarzwaldstraße“ explizit einbeziehen möchte – als eine Maßnahme innerhalb des im Jahre 2011 anstehenden energetischen Gesamtkonzeptes für die dortigen&nbsp; Liegenschaften. <br /><br />Ganz aktuell ist auch von einem Bauvorhaben des Siedlungswerks – das in Freiburg sowohl in der Oberau (Mez-Gelände), in Brühl-Beurbarung (Betriebshof VAG-Nord) als auch im Rieselfeld im Wohnungsbau äußerst aktiv ist – in Stuttgart-Bad Cannstatt zu berichten: <br />Dort soll für ein Bauvorhaben mit ca. 160 Wohneinheiten samt Pflegeheim und Mehrgenerationenzentrum der Gesamtwärmebedarf (Heizung, Warmwasser) zu 45% aus der Wärme des angrenzenden Abwasserkanals gewonnen werden. Dabei wird dem bis zu 20 Grad warmen Abwasser (Durchschnitt ca. 15 Grad) mittels eines im Kanal verlegten 76m langen Abwasser-Wärmetauschers ein Großteil der Energie entzogen. Mit Hilfe einer von einem Gas-BHKW angetriebenen Wärmepumpe wird das Temperaturniveau erhöht und so in Kombination mit dem BHKW, diversen Pufferspeichern sowie einem Gas-Spitzenkessel das benötigte Heiz- und Brauchwasser bereit gestellt. Zusammen mit dem angewandten KfW 60-Gebäude-Energiestandard können so 40% CO2 eingespart werden.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, für eine wirtschaftliche Nutzung der Wärme aus Abwasser – mit vergleichweise hohen Investitionskosten – müssen optimale Rahmenbedingungen vorliegen. Denn diese Technik steht in ungleichem Wettbewerb mit traditionellen Standardlösungen und deren – aus energie- und umweltpolitischer Sicht – noch immer sehr moderaten Kosten für Gas, Öl und Strom. Das erfordert vor allem ein Zusammentreffen günstiger Standortfaktoren wie ein baulich geeigneter Abwasserkanal mit genügend Volumendurchsatz, eine geringe Entfernung zur Heizzentrale, eine ausreichende Anlagengröße sowie einen möglichst ganzjährigen Wärme- und/oder Kältebedarf oder eine ohnehin anstehende Kanalsanierung, die die Kosten für die Installation eines Abwasserwärmetauschers minimiert.<br /><br />Angesichts der Tatsache, dass unser regionales Energiedienstleistungsunternehmen Badenova in sämtlichen tangierten Bereichen tätig ist (Gas-, Strom-, Wärme-, Abwassertechnik, Energieversorgungs- und Baulanderschließungskonzepte etc.), würde sich folgende Vorgehensweise anbieten: Gemeinsam mit dem Abwasserzweckverband, dem Eigenbetrieb Stadtentwässerung sowie weiteren städtischen Dienststellen wie dem Referat für Stadtentwicklung und Bauen, dem Umweltschutzamt und ggfs. der FWTM, werden die Chancen zur Nutzung der Abwasserwärme (sowohl im Bestand wie auch für Neubauvorhaben) auf Grundlage der aktuellen Rahmenbedingungen erneut untersucht und konkrete – zumindest mittelfristig wirtschaftlich darstellbare – Pilotprojekte identifiziert.<br /><br />Hierzu beantragen wir nach § 34 der Gemeindeordnung, folgenden Beratungsgegenstand auf spätestens die übernächste Sitzung des gemeinderätlichen Umweltausschusses zu setzen und durch die zuständigen Stellen im Rahmen einer Beratungsdrucksache aufbereiten zu lassen:<br /><br /><strong>„Heizen mit Abwasser – Potenziale sowie konkrete Umsetzungsmöglichkeiten einer Kanalwärmenutzung in der Stadt Freiburg“</strong><br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Lioba Grammelspacher<br />stv. Fraktionsvorsitzende<br /><br />Eckart Friebis<br />Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 14:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freiburg-Marathon – künftige Teilnahme von Inline-Skatern</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/freiburg-marathon-kuenftige-teilnahme-von-inline-skatern.html</link>
			<description>Schreiben an den Ersten Bürgermeister Otto Neideck vom 25.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><br /><br />Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,<br /><br />vor gut einem Jahr ist es – durch eine vom Sportausschuss unterstützte Initiative – gelungen, erstmals für den Freiburg-Marathon 2009 die Teilnahme von Rollstuhlfahrern und Handbikern zu ermöglichen. Schon damals war aber auch der verbreitete Wunsch geäußert worden, dass es künftig einen Wettbewerb für Inline-Skater geben möge. Sie hatten diese Idee grundsätzlich begrüßt und angekündigt, den Vorschlag in die Verhandlungen mit dem Veranstalter einzubringen, wenn es demnächst um einen neuen Vertrag bzw. um eine Vertragsverlängerung gehen würde.<br /><br />Presseberichte zufolge stehen genau solche Gespräche dieser Tage an – auch wenn es offenbar zunächst nur um das Wahrnehmen einer Option für weitere zwei Jahre geht. Sicher wäre die Durchführung eines zusätzlichen Inliner-Wettbewerbs mit mancherlei Mehraufwand verbunden (v.a. müsste die Streckensperrung natürlich länger dauern); dem stünden aber auch beträchtliche Mehreinnahmen gegenüber, so dass sich die Gesamtwirtschaftlichkeit des Unternehmens Freiburg-Marathon eher verbessern könnte. Und ich bin sicher, dass ein solches Angebot in Freiburg und der Region auf sehr großes Interesse stieße. In Berlin ist der Inliner-Marathon seit Jahren ein fest etabliertes sportliches Großereignis, das jeweils am Vortag des klassischen Marathons stattfindet.<br /><br />Der Bedarf in Freiburg dürfte zuletzt sogar noch deutlich gestiegen sein, seit die Freiburger Skatenights zum großen Bedauern vieler für 2010 abgesagt wurden. Die offizielle Begründung, wonach der erforderliche Polizeieinsatz nicht mehr zu leisten sei, würde bei einer Kombination mit dem Freiburg-Marathon – zumindest größtenteils – entfallen.<br /><br />Sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister, ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie das Anliegen aufgreifen und in die Gespräche über eine künftig modifizierte Vertragsgestaltung einbringen könnten. Vielleicht wäre es ja – nach bewährter Freiburger Tradition – auch hilfreich, das Vorhaben zunächst 2011 als Probelauf zu testen.<br /><br />Für eine baldige kurze Rückmeldung wäre ich dankbar, und ich bitte darum, über das Thema in der nächsten Sitzung des Sportausschusses ausführlich zu berichten.<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />Helmut Thoma, Stadtrat und Mitglied des Sportausschusses<br /><br /><br />P.S. Ich lege Wert auf die Feststellung, dass ich selber das Inline-Skaten nicht ausübe und lediglich als „Normalläufer“ am Marathon teilnehme.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 13:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Anfrage zur Windkraft in Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/anfrage-zu-mehr-windkraft-fuer-freiburg.html</link>
			<description>Anfrage von JF/Grüne vom 19.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Mehr Windkraft für Freiburg<br /><br />h i e r :&nbsp; Fraktionsanfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zur Sitzung des Gemeinderates am 23.03.2010<br /></strong><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br /><br />(nicht nur, doch in vorderster Reihe) grüne ParlamentarierInnen auf allen politischen Ebenen, aber auch Sie selbst als Freiburger Oberbürgermeister, fordern seit langem und immer wieder neu einen verstärkten Ausbau der Windkraft in Baden-Württemberg sowie mehr Kompetenzen für die Kommunen bezüglich der Standortauswahl.<br /><br />Bislang leider weitgehend erfolglos, weil die Landesregierung strikt auf der vom ehemaligen Ministerpräsidenten und erklärten Windkraftgegner Erwin Teufel veranlassten Schwarz-Weiß-Regelung im Landesplanungsgesetz beharrte, die von den zuständigen Regionalverbänden im Sinne der damaligen restriktiven Vorgaben der CDU-Regierung umgesetzt wurde. Mit der Folge, dass nur an wenigen –  darunter mangels ausreichendem Winddargebot wirtschaftlich vielfach untauglichen – Standorten ein Bau von Windkraftanlagen überhaupt erlaubt ist. Auf der gesamten verbleibenden Landesfläche (weit über 99%) sind dagegen weitere Windmühlen definitiv ausgeschlossen.<br /><br />Auf Freiburger Gemarkung ist deshalb lediglich eine einzige Fläche im Bereich des Roßkopfes als sog. Vorrangbereich für Windkraftanlagen im Regionalplan ausgewiesen. Die dort bereits zuvor vorhandenen vier Windräder schöpfen das Flächenangebot aus, so dass bislang keine Chance besteht, weitere Anlagen auf Freiburger Gemarkung zu bauen – obwohl nach bisherigen Windpotenzialanalysen mehrere gut geeignete Standorte zur Verfügung stünden.<br /><br />Nachdem sich offensichtlich auch in – zumindest Teilen – der Landesregierung mehr und mehr die Ansicht durchzusetzen scheint, dass zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes, wie auch aus wirtschaftspolitischen Gründen, ein substanzieller Ausbau der Windkraft zwingend ist, sollten diese begrüßenswerten Tendenzen unterstützt und die neuen Spielräume ausgenutzt werden. So beispielsweise die in den heutigen Medien zitierten Aussagen des FDP-Wirtschaftsministers sowie der CDU-Umweltministerin, die einen aktuellen Vorstoß der SPD-Landtagsfraktion zur Änderung des Landesplanungsgesetzes positiv würdigen. Danach sollte künftig den Kommunen die Entscheidungsbefugnis zur Festlegung von Standorten für Windkraftanlagen auf einem Großteil der Landesfläche übertragen werden.<br /><br />Auch angesichts der Tatsache, dass beim Regionalverband Südlicher Oberrhein, dessen Vorsitzender bekanntlich Freiburgs Erster Bürgermeister Otto Neideck ist, bis zur Sommerpause eine Überprüfung bzw. Erweiterung bisheriger Windvorrangbereiche ansteht – und dies völlig unabhängig vom Ergebnis der Debatte über eine mögliche Änderung des Landesplanungsgesetzes –, sollte die Stadt Freiburg das Thema des Baues neuer Windräder auf eigener Gemarkung jetzt forcieren.<br /><br />Denn die Potenziale der umweltfreundlichen Windkraft sind enorm: Schon eine einzige Anlage der 3-5 MW-Größenklasse kann bei einem windhöffigen Standort auf den Schwarzwaldhöhen bis zu 10 Millionen Kilowattstunden Ökostrom pro Jahr erzeugen – was in etwa der gesamten Solarstromerzeugung aller in den letzten 30 Jahren in Freiburg installierten Fotovoltaikanlagen entspricht. Mit anderen Worten: Ein modernes Windrad in optimaler Lage könnte den gesamten Jahresstrombedarf von rund 10.000 BürgerInnen umweltfreundlich und CO2-frei decken!<br /><br />Anlagebereites Kapital für solche Windmühlen ist genügend vorhanden: Allein der von der grünen Gemeinderatsfraktion angeregte, und vom OB im Aufsichtsrat der Badenova und im Verwaltungsrat der Sparkasse Freiburg unterstützte Klima-Sparkassenbrief, mit dem die Sparkasse der Badenova Kredite für den Ausbau regenerativer Energien in der Region bereitstellt, hat zwischenzeitlich ein Volumen von 17 Millionen Euro erreicht. Gäbe es geeignete Standorte in oder um Freiburg, würden Badenova und ihre Tochter Regiowind GmbH sofort als Investoren zur Verfügung stehen.<br />Und viele BürgerInnen würden sich sehr gerne an weiteren Windkraftprojekten vor Ort beteiligen, was bislang mangels geeigneter Standorte nicht möglich ist – weshalb die Organisatoren solcher BürgerInnenbeteiligungsprojekte derzeit auf Angebote für Windkraftanlagen im Ausland ausweichen müssen.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, angesichts der geschilderten Lage möchten wir Sie um die Beantwortung folgender Fragen in der kommenden Sitzung des Gemeinderates bitten:<br /><br /></p><ol><li>Teilt der Oberbürgermeister unsere Auffassung, dass auch auf der Gemarkung der Stadt Freiburg weitere Windkraftanlagen standorttechnisch und landschaftsverträglich möglich sowie aus energie-, klimaschutz- und wirtschaftspolitischen Gründen dringend erforderlich sind?<br /><br /></li><li>Wie viele zusätzliche Windkraftanlagen sind aus Sicht der Verwaltung zur Erreichung der klimaschutzpolitischen Ziele der Stadt Freiburg (mind. 40% CO2-Einsparung bis 2030; 10%-Anteil regenerativ erzeugten Stroms am Gesamtstromverbrauch) erforderlich?<br /><br /></li><li>Welche konkreten geeigneten Standorte für wie viele Windräder stünden nach Ansicht der Stadtverwaltung auf der Gemarkung Freiburgs zur Verfügung?<br /><br /></li><li>Teilt die Stadtverwaltung unsere Auffassung, dass die derzeit offensichtlich neue Flexibilität bei der Landesregierung offensiv genutzt werden sollte, um eine zügigen und substanziellen, gleichzeitig aber auch umwelt- und landschaftsverträglichen Ausbau der Windenergienutzung auf Freiburger Gemarkung voranzutreiben? Falls Ja, in welcher Weise sollte dies am effektivsten erfolgen?<br /><br /></li><li>Wann und in welcher Weise wird die Stadtverwaltung die unter Ziffer 3 erfragten Standortvorschläge in die Beratungen des Freiburger Gemeinderates und des Regionalverbandes Südlicher Oberrhein sowie in die öffentliche Diskussion einbringen?</li></ol><p class="bodytext"><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, die Stadt Freiburg sollte die aktuell augenscheinlich zunehmende Aufgeschlossenheit der Landesregierung gegenüber der Windenergie mit aller Entschiedenheit nutzen, um dieser umweltfreundlichen, erneuerbaren Energieform endlich den Stellenwert einzuräumen, der ihr aus energie-, klimaschutz- und wirtschaftspolitischer Sicht zukommt. <br /><br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />Für die Fraktion Junges Freiburg/DIE GRÜNEN<br /><br /><br />gez. Maria Viethen, Fraktionsvorsitzende<br /><br /><br />Eckart Friebis, Stadtrat<br />Fraktionsvorsitzender im RVSO</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 15:41:00 +0100</pubDate>
			<enclosure url="http://jf-gruene.de/uploads/media/Antwort_Stadtverwaltung_Windanfrage_vom_30.03.10.pdf" length="16391" type="application/pdf" />
		</item>
		
		<item>
			<title>Bildung im OB-Wahlkampf: Fakten statt Null-Emissionen</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/bildung-im-ob-wahlkampf-fakten-statt-null-emissionen.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 17.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Im OB- Wahlkampf will SPD-Kandidat von Kirchbach mit der Bereitstellung von 10.000 kommunal finanzierten Unterrichtsstunden punkten. Er beruft sich dabei auf die Stadt Mannheim, die seit 2008 aus dem kommunalen Haushalt 250.000 Euro jährlich zur Ergänzung des regulären Unterrichts zur Verfügung stellt.<br /><br />Von Mannheim lernen, also? Mitnichten – so die Grüne Gemeinderatsfraktion, denn das Mannheimer Projekt MAUS erreicht nur 8 Pilotschulen: zwei Haupt-, vier Grund-, eine Realschule und ein Gymnasium. <br /><br />Ganz anders in Freiburg: Seit Einführung der Bildungsregion im Jahre 2005 wird hier flächendeckend gearbeitet. Am Programm SEIS (Selbstevaluierung in Schulen: 11.000 LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen wurden befragt) sind seit 2006 fast alle Freiburger Schulen beteiligt. Es werden für alle Schularten Stärken- und Schwächenanalysen gemacht, Lehrerfortbildungen angeboten, Programme für benachteiligte Schüler aufgelegt und Schulentwicklung systematisch unterstützt. So nehmen z.B. am Programm „Erfolgreich in Ausbildung“ 800 Schülerinnen und Schüler <u>aller</u> Freiburger Haupt- und Förderschulen teil.<br /><br />Hier einige der „freiwilligen Leistungen“ für die Freiburger Schulen:</p><ol><li><strong>Erfolgreich in Ausbildung:</strong> Seit 2007 erhalten Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klassen aller Freiburger Haupt- und Förderschulen eine gezielte Berufsvorbereitung außerhalb des regulären Unterrichts. Ihre Fähigkeiten werden analysiert, das Bewerben trainiert und Berufspraktika gemacht. Mit <strong>180.000 Euro</strong> pro Jahr finanziert die Stadt das Projekt, die andere Hälfte kommt von der Arbeitsagentur. Der Anteil der Jugendlichen, die die Hauptschule ohne Abschluss verlassen, ist von 12% auf 4% gesunken.<br /><br /></li><li><strong>Innovationsfonds:</strong> <strong>75.000 Euro</strong> gibt es jedes Jahr dafür, dass Schulen miteinander, mit Vereinen, Initiativen, Institutionen und Betrieben zusammenarbeiten – damit SchülerInnen fürs Leben lernen, sich beruflich orientieren, ihre Sprachkompetenz verbessern und auch ihre Eltern eingebunden werden. Gutes Geld für gute Ideen heißt dieses von der Stadt aufgelegte Programm, das jetzt in die fünfte Runde geht, und an dem sich über 40 Schulen beteiligen.<br /><br /></li><li><strong>Mentor Migration:</strong> Seit 2007 lernen Migrantenkinder und PH-Studierende an Freiburger Schulen mit- und voneinander. Mit 20.000 Euro pro Jahr fördert die Stadt das Programm Mentor Migration.<br /><br /></li><li><strong>Elternarbeit:</strong> Die Servicestelle für Elternbildung an Freiburger Schulen ist an der VHS angesiedelt und wird von der Stadt jährlich mit <strong>13.000 Euro</strong> unterstützt.<br /><br /></li><li><strong>Ferienangebote:</strong> An vier Freiburger Grundschulen wurde ein städtisches Ferienprogramm eingerichtet, um vor allem benachteiligten Kindern die Möglichkeit zu spielerischem Lernen in den Schulferien zu ermöglichen. Dafür gibt es <strong>50.000 Euro</strong> pro Jahr.<br /><br /></li><li><strong>Städtisches Förderprogramm</strong> für Schulkooperationen mit externen Partnern: <strong>30.000 Euro</strong> pro Jahr.<br /><br /> </li><li><strong>Schulprojektwerkstatt:</strong> Ein städtisches Angebot, aus dem die Schulen eine bedarfsgerechte Auswahl treffen können: z.B. Theater, Musik, Suchtprävention oder „Schaffe lerne“ – für <strong>43.000 Euro</strong> pro Jahr.<br /><br /></li><li><strong>Internationale Bibliotheken</strong> werden für <strong>200.000 Euro</strong> an Freiburger Grundschulen eingerichtet</li></ol><p class="bodytext"><br />Außerdem finanziert die Stadt über die Bildungsregion Lehrerfortbildungen und Qualifizierungen. Das Starterset zum Schulanfang und das Mittagessen für einen Euro sind weitere freiwillige kommunale Leistungen. Die Kompetenzagentur fördert seit 2009 sozial benachteiligte Jugendliche. Darüber hinaus werden den Freiburger Kindergärten 400.000 Euro pro Jahr für die Sprachförderung zur Verfügung gestellt. Und das ist noch längst nicht alles, was im Bildungsbereich kommunal angeboten und finanziert wird.<br /><br /><strong>Freiburg ist bei der Unterstützung von schulischen und außerschulischen Bildungsprozessen Spitze. Die Bildungsregion Freiburg gilt als Referenzmodell für andere Städte in Baden-Württemberg. <br /><br />Was nicht heißt, dass Gutes nicht noch besser werden könnte – dann aber gezielt und nach genauer Analyse des Bedarfs. Die Fraktion Junges Freiburg/Die Grünen arbeitet daran. <br /><br /><br />Das Prinzip Gießkanne bringt hier gar nichts: 10.000 Luftblasen eben!</strong></p>]]></content:encoded>
			<category>Kinder + Bildung</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 18 Mar 2010 13:08:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Freiburger Bündnis EINE SCHULE FÜR ALLE</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/freiburger-buendnis-eine-schule-fuer-alle.html</link>
			<description>Artikel im Amtsblatt vom 12.03.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">128 Menschen unterzeichneten am Samstag, den 6. März, in den Räumen der Lebenshilfe Freiburg e.V. das Gründungspapier des Freiburger Bündnisses EINE SCHULE FÜR ALLE. Über 30 Gruppen, Vereine, Initiativen und Institutionen waren dabei: vom Archiv der Zukunft über den AK Bildung der Grünen, Bildung neu denken e.V., die Fördergesellschaft der Handwerkskammer, den Gesamtelternbeirat, die GEW, den Migrantenbeirat, Junges Freiburg, den Ring der Körperbehinderten, Schule mit Zukunft e.V. bis hin zum Stadttheater – um nur einige zu nennen. All diese verschiedenen Menschen und Initiativen eint, dass sie eine andere Schule wollen: eine Schule, die integriert und nicht separiert, in der länger gemeinsam gelernt und kein Kind ausgesondert wird – egal, ob mit Handicap, hochbegabt oder hyperaktiv. 
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Petra__Rolf__Birgit_web.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" /> 
</p>
<p class="bodytext">Petra Hoja, Rolf Wiehe&nbsp;und Birgit Woelki
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Edith_unterzeichnet_web.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" />
</p>
<p class="bodytext">Edith Sitzmann
</p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Kongress „Länger gemeinsam lernen in Freiburg“<br /></strong>Genau vier Monate vorher, am 7. November 2009, hatten die Freiburger Grünen zur Fachtagung „Länger gemeinsam lernen“ eingeladen, die auf großes Interesse gestoßen war. 130 Interessierte diskutierten damals in verschiedenen Arbeitsgruppen, wie man eine Modellschule in Freiburg auf den Weg bringen kann. In der Folge befasste sich ein Kreis von Interessierten in zahlreichen Arbeitstreffen mit pädagogisch-konzeptionellen, politischen und strukturellen Fragen einer Schulgründung.
</p>
<p class="bodytext"><strong>Offener Prozess<br /></strong>An der konkreten Ausgestaltung  dieser öffentlichen, inklusiven Modellschule wird in den nächsten  Monaten gearbeitet. Es werden Arbeitsgruppen zum pädagogischen Konzept,  zu rechtlichen Fragen und zur Finanzierung eingerichtet sowie ein  Konzept für Öffentlichkeitsarbeit entwickelt.
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Lioba_Mikro_web.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" />
</p>
<p class="bodytext">Lioba Grammelspacher
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Berthold_und_Birgit_web.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" />
</p>
<p class="bodytext">Berthold Krieger&nbsp;und Birgit Woelki
</p>
<p class="bodytext"><br /><strong>Auszug aus dem Gründungspapier vom 6. März 2010:<br /></strong>Auch in Freiburg wird es Zeit für ‚Eine Schule für Alle’. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine öffentliche, inklusive Schule&nbsp; zu gründen, in der alle Kinder und Jugendlichen länger gemeinsam lernen.<br /><br /><em>Unsere EINE SCHULE FÜR ALLE ist eine Ganztagesschule,<br /></em></p><ul><li><em>die Verschiedenheit respektiert und Vielfalt bejaht,</em></li><li><em>in der kein Kind zurückgelassen wird,</em></li><li><em>in der kein Kind früh „sortiert“ oder ausgesondert wird,</em></li><li><em>in der alle, wirklich alle Kinder bis zum Ende der 10. Klasse gemeinsam lernen,</em></li><li><em>• die allen Kindern und Jugendlichen die bestmögliche individuelle Förderung zukommen lässt,</em></li><li><em>die es versteht, das individuelle Leistungsvermögen sowohl der Starken als auch der Schwächeren zu fördern, ohne dabei gegenseitige Achtung und die Fähigkeit zur Zusammenarbeit zu gefährden,</em></li><li><em>die jedes einzelne Mädchen und jeden einzelnen Jungen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützt, ermutigt und&nbsp; dafür sorgt, dass beim miteinander und voneinander Lernen individuelle Fähigkeiten und soziale Kompetenzen optimal gefördert werden können,</em></li><li><em>die den Anforderungen der modernen Wissensgesellschaft gerecht wird,</em></li><li><em>in der als einer demokratischen Schule alle gemeinsam das Lernen gestalten und Verantwortung für das Zusammenleben übernehmen,</em></li><li><em>in der Kinder und Jugendliche gern leben und lernen.</em></li></ul><p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Pia__Mikro_web.JPG.jpg" height="201" width="300" alt="" />
</p>
<p class="bodytext">Pia Federer
</p>
<p class="bodytext"><img src="uploads/RTEmagicC_Simone_unterzeichnet_web2.JPG.JPG" height="314" width="210" alt="" />
</p>
<p class="bodytext">Simone Ariane Pflaum
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<p class="bodytext"><br /><strong>Wie geht es weiter?<br /></strong>Das nächste Treffen findet am <strong>Mittwoch, den 17. März, um 19 Uhr</strong> in den Räumen der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule, Außenstelle Kirchstraße, statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.
</p>
<p class=" "><strong><span style="font-family: Arial; font-weight: normal;"></span></strong>Am <strong>Mittwoch, den 5. Mai, um 19 Uhr</strong>, findet die <strong>2. Vollversammlung des Freiburger Bündnisses &quot;Eine Schule für Alle&quot;</strong> im Werkspielhaus der Staudinger-Gesamtschule, Staudingerstr. 10, statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.</p>
<p class="bodytext">(Fotos: Berthold Krieger)</p>]]></content:encoded>
			<category>Kinder + Bildung</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:25:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zu den Baumaßnahmen am nördlichen Dreisamufer</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zu-den-baumassnahmen-am-noerdlichen-dreisamufer.html</link>
			<description>Anfrage von JF/Grüne vom 25.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Baumaßnahmen am nördlichen Dreisamufer im Bereich Schwabentorbrücke<br /><br />h i e r:&nbsp; Fraktionsanfrage nach § 24 Abs. 4 GemO zu Sachthemen außerh. Sitzungen<br /></strong><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrter Herr Erster Bürgermeister,<br /><br />die Untersuchungen im Zusammenhang mit der geplanten Fußwegeverbindung am nördlichen Dreisamufer unter den Schwabentorbrücken hindurch, haben den desolaten Zustand der Stützmauer unterhalb der Dreisamstraße deutlich gemacht. Nun werden Sofortmaßnahmen ergriffen, um der potenziellen Gefahr eines Einsturzes der Ufermauern vorzubeugen.<br /><br />Vom GuT wird auf Nachfrage versichert, dass bei den jetzt anstehenden Notmaßnahmen das „auslösende“ Projekt – nämlich der Lückenschluss für den nördlichen Dreisamufer-Fußweg – weiterhin im Fokus bleibt und entsprechende konstruktive Vorkehrungen getroffen werden.<br /><br />Angesichts der unverhofft früh einsetzenden Bauarbeiten möchten wir den Blick auf weitere Aspekte lenken, die u.E. Gegenstand einer sinnvollen Gesamtkonzeption an dieser Engstelle des Flussbettes sein müssen und zu denen es offenbar bei den beteiligten städtischen Dienststellen bereits Vorüberlegungen oder Planungen gibt: <br /><br /></p><ul><li> Das unmittelbar unterhalb befindliche Wehr aus Rundholzstämmen ist nach uns vorliegenden Informationen dringend sanierungsbedürftig; dabei sind offenbar auch denkmalpflegerische Belange berührt.</li><li>Schon seit Längerem ist die Notwendigkeit einer Fischtreppe an dieser Dreisamschwelle bekannt.</li><li>Die Fallhöhe der Dreisam im Bereich des Wehres rechtfertigt nach Einschätzung von Fachleuten die Annahme, dass hier eine Anlage zur Wasserkraftnutzung wirtschaftlich betrieben werden kann. Damit existiert hier eines der wenigen ungenutzten Freiburger Potenziale dieser Art zur Erzeugung regenerativer Energie, das einen weiteren Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele leisten könnte. </li></ul><p class="bodytext"><br />Wir bitten in diesem Zusammenhang um die Beantwortung folgender Fragen:<br /><br /></p><ol><li> Wie beurteilt die Verwaltung die Notwendigkeit bzw. die Berechtigung und die Machbarkeit der drei vorgenannten Einzelprojekte?</li><li> Welche Vorüberlegungen bzw. -untersuchungen oder -planungen existieren dazu bereits innerhalb der Verwaltung?</li><li> Teilt die Verwaltung die Einschätzung, wonach die Verwirklichung der genannten Teilprojekte sinnvollerweise im zeitlichen und organisatorischen Zusammenhang mit den geplanten Bauarbeiten für den Nordufer-Fußweg erfolgen sollte?</li><li> Welche andere Bauherren und Genehmigungsbehörden – außer der Stadt Freiburg – wären noch einem solchen Gesamtprojekt „Dreisamdurchlass Schwabentorbrücke“ beteiligt?</li><li> Welche groben Kostenangaben können dazu im Einzelnen gemacht werden und wer (außer einem evtl. privaten Investor) könnte bzw. müsste sich an den Kosten beteiligen? Sind u.U. Zuschüsse bzw. Fördermittel denkbar?</li><li> Wären Bau/Betrieb einer Wasserkraftanlage durch badenova eine Option?</li><li> Wie könnte ein grober Zeitplan für die Gesamtmaßnahme aussehen?</li></ol><p class="bodytext"><br />Wir sehen durchaus die Sorge einer Überfrachtung der ohnehin komplexen Bauaufgabe, welche sich allein durch die Sicherung der gefährdeten Stützmauer und den Lückenschluss des Fußweges am Dreisamnordufer stellt. Andererseits sehen wir die Möglichkeit bedeutender Synergieeffekte bei Abwicklung als koordinierte Gesamtmaßnahme – z.B. beim Aufwand für die Baustelleneinrichtung. Damit verbunden wären sicher auch erhebliche Einsparpotenziale sowie eine Minimierung der Bauzeit – und damit der Dauer möglicher Störungen auf den umgebenden Verkehrswegen, aber auch im Fließquerschnitt der Dreisam. <br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, vermutlich wäre ohne unseren damaligen Vorstoß in Sachen „Fußweg-Lückenschluss“ das tatsächliche Ausmaß der Schäden an der Uferstützmauer weiter unbemerkt geblieben und hätte sich das Gefährdungspotenzial schleichend vergrößert. Umso nachdrücklicher möchten wir die Erwartung äußern, dass nach Erledigung der unerwarteten „Vorabmaßnahmen“ zeitnah auch der allseits erwünschte Uferweg gebaut werden kann, der bekanntlich nicht nur eine signifikante Verbesserung für FußgängerInnen – sondern auch eine ganz wesentliche Entlastung für den Dreisamradweg am Südufer brächte.<br /><br />Für eine baldige Antwort wären wir Ihnen deshalb dankbar. Eine erste Einschätzung zu den genannten Einzelpunkten sollte u.E. schon in der Sitzung des Verkehrsausschusses am 9.3.2010 möglich sein.&nbsp; Ein aktueller allgemeiner Sachstandsbericht ist auf unsere Bitte vom fachlich zuständigen Dezernat IV bereits zugesagt.<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Maria Viethen, Fraktionsvorsitzende<br /><br />gez. Helmut Thoma, Stadtrat<br /><br />Eckart Friebis, Geschäftsführer</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 13:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zur Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zur-unterzeichnung-der-deklaration-biologische-vielfalt-in-kommunen.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 16.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“<br />Beitritt zum „Bündnis für biologische Vielfalt“<br /><br />h i e r : Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO</strong><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrte Frau Umweltbürgermeisterin,<br /><br />die vereinten Nationen haben das Jahr 2010 zum internationalen Jahr der biologischen Vielfalt ausgerufen, am 22. Mai findet der „Internationale Tag der Biodiversität“ statt. <br /><br />Hintergrund dieser Aktionen ist die äußerst beunruhigende Tatsache, dass weltweit fast zwei Drittel aller Ökosysteme und zahlreiche Tier- und Pflanzenarten als gefährdet eingestuft werden und dadurch die biologische Vielfalt unserer Erde akut bedroht ist. Auch in Deutschland selbst sind über 70% der Lebensräume bedroht.<br /><br />Den Städten und Gemeinden kommt bei der Erhaltung der Biodiversität eine wesentliche Rolle zu, sind doch zahlreiche tägliche Entscheidungen in der Kommunalpolitik für den Natur-, Lebensraum- und Artenschutz von großer Relevanz. Vom Thema Innenentwicklung als Instrument des Freiraumschutzes, über die ökologische Bewirtschaftung und Pflege von Grünflächen, Äckern und Wäldern bis hin zur Ausweisung von Natur- und Landschaftsschutzgebieten oder Maßnahmen zum Klimaschutz reicht die Palette kommunaler Aktivitäten, mit denen die Artenvielfalt erhalten und verbessert werden kann.<br /><br />In Freiburg selbst findet am 11./12. Juni 2010 die bundesweite Hauptveranstaltung des „GEO-Tags der Artenvielfalt 2010“ statt, bei dem eine Arteninventur vor allem in den Schwerpunkträumen Rheinauen, Kaiserstuhl, Mooswald und Feldberg stattfinden soll. Die Region Freiburg (Stadt Freiburg, Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Emmendingen unter Beteiligung der Ökostation, der PLENUM-Geschäftsstelle und dem „Netzwerk Artenvielfalt Region Freiburg“) hatte sich für diese Hauptveranstaltung erfolgreich beim Veranstalter GEO-Magazin beworben.<br />Der gemeinderätliche Umweltausschuss hat diesem Vorgehen und einer finanziellen Beteiligung der Stadt Freiburg von 15.000 Euro bereits im Herbst 2009 zugestimmt.<br /><br />Vor wenigen Tagen haben das Bundesamt für Naturschutz, die Deutsche Umwelthilfe sowie VertreterInnen von 30 bundesdeutschen Kommunen darüber diskutiert, wie die Städte und Gemeinden ihren Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt verbessern können. Hierzu wurde u.a. eine Deklaration erarbeitet (siehe Anlage), die neben zahlreichen fachlichen Vorschlägen und Selbstverpflichtungen auch den Zusammenschluss zu einem „Bündnis für biologische Vielfalt“ zum Inhalt hat.<br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister, sehr geehrte Frau Umweltbürgermeisterin, wir befürworten nachdrücklich, dass die Stadt Freiburg diese Deklaration unterzeichnet und dem „Bündnis für biologische Vielfalt“ beitritt. Wir verpflichten uns damit einerseits, auch weiterhin engagiert für die Erhaltung der Biodiversität einzutreten und in unserem Handlungsbereich die erforderlichen Maßnahmen umzusetzen. Ein Vergleich mit den bereits in Freiburg laufenden Aktivitäten zeigt, dass wir in fast allen Bereichen bereits erfolgreich tätig sind, wobei weitere Optimierungsmöglichkeiten sicherlich vorhanden sind und von der Verwaltung entsprechend aufzubereiten wären. <br />Andererseits können wir durch die Unterzeichnung der Deklaration und den Beitritt zum Bündnis weitere Kommunen anregen, diesen Weg gemeinsam mitzugehen sowie unseren Beitrag dazu zu leisten, dass dem Thema Artenvielfalt künftig mehr öffentliche Aufmerksamkeit zukommt.<br /><br />Angesichts der genannten Termine (Tag der Artenvielfalt am 22.05., GEO-Tag der Artenvielfalt am 11./12.06. in Freiburg) beantragen wir, das Thema „Unterzeichnung der Deklaration „Biologische Vielfalt in Kommunen“ samt „Beitritt Freiburgs zum Bündnis für biologische Vielfalt“ nach § 34 der Gemeindeordnung auf die Tagesordnung der Umweltausschusssitzung am 01.03 2010 zu setzen. Sollte dies aus Zeitgründen nicht möglich sein, könnte eine Beratung und Beschlussfassung in einer Sitzung des Haupt- oder Bauausschusses im März bzw. April dieses Jahres sowie – falls erforderlich – anschließend im Gemeinderat erfolgen. &nbsp;<br /><br />Wir hielten es darüber hinaus für sinnvoll, dass der Freiburger Oberbürgermeister auch die anderen Mitglieder der Region Freiburg (Kommunen und Landkreise) zu einer vergleichbaren Beschlussfassung auffordert.<br /><br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />gez. Lioba Grammelspacher<br />stv. Fraktionsvorsitzende<br /><br />Eckart Friebis, Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 09:52:00 +0100</pubDate>
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		</item>
		
		<item>
			<title>Interfraktioneller Antrag zum Erfrierungsschutz für Obdachlose</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/interfraktioneller-antrag-zum-erfrierungsschutz-fuer-obdachlose.html</link>
			<description>Interfraktioneller Antrag von JF/Grüne, CDU und FW vom 12.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Erfrierungsschutz für Obdachlose in Freiburg<br /></strong><br />h i e r :&nbsp; Interfraktioneller Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO zur Tagesordnung des Sozialausschusses am 4. März 2010<br /><br /><br /><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrter Herr Sozialbürgermeister,<br /><br />am Freitag, 29.Januar 2010, ist mittags in der Innenstadt (Bertoldstraße/Ecke Kollegiengebäude II) ein obdachloser Mann gestorben, der dort auf einer Palette lag und gesundheitlich stark beeinträchtigt war. Wir bitten um nähere Informationen zu diesem Fall.<br />&nbsp;<br />Des Weiteren bitten wir darum, das Thema <strong>„Erfrierungsschutz für Obdachlose in Freiburg“</strong> auf die Tagesordnung des Sozialausschusses am 4. März 2010 zu setzen und dazu folgende Fragen zu beantworten:<br /><br /></p><ul><li>Welche Aufenthaltsmöglichkeiten stehen obdachlosen Menschen im Winter zum Schutz vor Kälte in Freiburg zur Verfügung?</li><li>Gibt es zwischen den Fachstellen (Sozial- und Jugendamt, Streetwork, Amt für Wohnraumversorgung, Ombudsstelle für Obdachlose etc.) und den ordnungsrechtlich zuständigen Stellen (Polizei) ein abgestimmtes Konzept, nach dem bspw. Aufenthaltsorte von Obdachlosen in kalten Nächten angefahren werden?</li><li>Welche Möglichkeiten gibt es, auch nach 23.00 Uhr im Übergangswohnheim in der Haslacherstraße aufgenommen zu werden?</li><li>Stehen Notbetten in Obdachloseneinrichtungen in der Stadt zur Verfügung?</li><li>Welche Konzepte haben andere Städte zum Schutz von Obdachlosen in Kälteperioden entwickelt?</li></ul><p class="bodytext"><br />Angesichts anhaltender Kälte bitten wir darum, umgehend ausreichende Schutzmaßnahmen für Obdachlose in Freiburg zu ergreifen sowie die BürgerInnen darüber zu informieren, welche Angebote es für obdachlose Menschen gibt und wen sie im Notfall zu Hilfe holen können.<br /><br />Mit freundlichen Grüßen<br /><br />Für JF/DIE GRÜNEN<br />gez. Gerhard Frey, stv. Vors.<br />gez. Pia Federer, Stadträtin<br /><br />Für die CDU-Fraktion<br />gez. Dr. Ellen Breckwoldt, stv. Vors.<br /><br />Für die FW-Fraktion<br />gez. Anke Dallmann, stv. Vors.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 10:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Klares Votum gegen Öffnung der Waldseestraße für Kfz-Verkehr</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/klares-votum-gegen-oeffnung-der-waldseestrasse-fuer-kfz-verkehr-1.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 10.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Freigabe überflüssig, unverhältnismäßig und falsches Signal<br /><br />Vorrang  für Artenschutz und wichtiges Naherholungsgebiet<br /><br />Badenova-Stadion  mit ÖPNV und Fahrrad bestens erreichbar<br /></strong><br /><br />Die  Fraktion JF/DIE GRÜNEN lehnt die Öffnung der westlichen Waldseestraße  vor und nach Bundesliga-Heimspielen des SC Freiburg als unangemessen ab.  Sie schließt sich damit dem Votum der beiden Wiehremer Bürgervereine  an, die bereits vor dem Schalke-Spiel scharf gegen die kurzfristig  geänderte Verkehrsregelung protestiert hatten.<br /><br />In der Abwägung  müssten die Belange des Arten- und Umweltschutzes sowie das Ruhe- und  Sicherheitsbedürfnis im Naherholungsgebiet Sternwald eindeutig Vorrang  haben vor dem Wunsch weniger Autofahrer, vor oder nach SC-Spielen dort  zügiger voranzukommen.<br /><br />„Die Umweltstadt Freiburg kann sich andere  Prioritäten gar nicht leisten“, erklärt die Vorsitzende Maria Viethen  die Haltung ihrer Fraktion und betont: „Gerade in Konfliktsituationen  muss sich zeigen, welchen Stellenwert ökologische Belange wirklich  haben!“<br /><br />„Die vor und nach Spielen gezählten Fahrten rechtfertigen  eine solch weitreichende Maßnahme in keiner Weise“, ergänzt Stadtrat  Helmut Thoma, Mitglied des Verkehrsausschusses. Er hält es auch für  verfehlt, die ganz außergewöhnlichen Verhältnisse vor dem  Stuttgart-Spiel im Januar zum Maßstab einer Dauerregelung zu machen:  „Das Konzept vom vergangenen Samstag hätte an den damaligen Zuständen  rein gar nichts geändert!“ <br /><br />Das Konzept der Verwaltung sei laut  Thoma verkehrspolitisch zudem ein völlig falsches Signal: „Die VAG fährt  alle Spielbesucher kostenlos bis dicht ans Stadion – SBG-Busse und  Höllentalbahn ergänzen das ÖPNV-Angebot. Zudem haben die FreiburgerInnen  mit dem Fahrrad eine schnelle und ideale Anbindung ans Badenovastadion  über den Dreisamuferradweg. Da besteht kein Anlass, Schleichwege für  autofixierte Fußballfans zu öffnen – zumal diese in der Oststadt nur  wenige legale Parkmöglichkeiten vorfinden.“ <br /><br />Handlungsbedarf  sieht Thoma in diesem Zusammenhang bei der Überwachung des ruhenden  Verkehrs, wo – außerhalb der gesperrten Straßen – oft chaotische  Zustände herrschten.<br /><br />Die Fraktion wird deshalb beantragen, das  strittige Thema im nächsten Verkehrsausschuss am 9. März zu behandeln  und den Probelauf mit sofortiger Wirkung auszusetzen.</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 15:11:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aktiver Klimaschutz durch bewusste Ernährung: „Veggi-Day“ für Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/klares-votum-gegen-oeffnung-der-waldseestrasse-fuer-kfz-verkehr.html</link>
			<description>Schreiben an OB Dr. Dieter Salomon vom 04.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext">Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrte Frau  Umweltbürgermeisterin,<br /><br /><br />dem Thema „bewusste  Ernährung“ kommt beim Klimaschutz eine bedeutende Rolle zu. Dies macht  auch die laufende Klimaschutzkampagne der Stadt Freiburg deutlich, wo  unter der Überschrift „Weniger Fleisch – mehr Klimaschutz“ darauf  hingewiesen wird, dass allein durch die Fleischproduktion 18% der  weltweiten Treibhausgasemissionen verursacht werden. Anderen Quellen zu  Folge sei speziell Rindfleisch das größte Klimaproblem auf dem Teller –  rein rechnerisch wirke sich eine Kuh übers Jahr gesehen fürs Klima  genauso schädlich aus wie ein durchschnittlicher PKW mit 14.000 km  Laufleistung. Der Tipp an klimabewusste VerbraucherInnen, den  Fleischkonsum zu reduzieren, ist deshalb nur konsequent. <br /><br />Um  diesem Thema eine breitere Öffentlichkeit zu geben und die Menschen zum  Mitmachen zu motivieren, haben einige europäische Städte, so die  belgische Stadt Gent sowie die norddeutsche Stadt Bremen, einen sog.  „Veggi-Day“ eingeführt. Also einen Tag in der Woche, an dem in  städtischen Schulen, Kitas und Kantinen auf Fleisch verzichtet wird und  stattdessen vegetarische Gerichte angeboten werden. Neben städtischen  Einrichtungen sollen auch Restaurants, Mensen, Betriebskantinen und  natürlich alle Bürgerinnen und Bürger motiviert werden, sich an dieser  Mitmach-Aktion zu beteiligen und an diesem Veggi-Day bewusst auf den  Verzehr von Fleisch zu verzichten.<br /><br />Die Stadt Gent hat errechnet,  dass der jährliche CO2-Ausstoß von 18.000 Durchschnitts-PKW vermieden  werden kann, wenn alle 240.000 Einwohner an einem Tag pro Woche auf  Fleisch verzichten. Dies entspräche rein rechnerisch einer CO2-Ersparnis  von 32.000 Tonnen CO2.<br /><br />Auf die Stadt Freiburg hochgerechnet  hieße dies eine CO2-Reduktion um rund 28.000 Tonnen, bezogen auf den  jährlichen Gesamtausstoß von 1,787 Mill. Tonnen in 2007 wäre dies ein  Minus von 1,57%. Was auf den ersten Blick wenig klingen mag, wäre  faktisch jedoch ein Riesenschritt hin zur Erreichung der Freiburger  Klimaschutzziele. Bekanntlich hat der Freiburger Gemeinderat  beschlossen, bis 2030 den CO2-Ausstoß gegenüber 1992 um 40% zu  reduzieren, was künftig mit jährlichen Reduktionsschritten von minus  1,5% erreicht werden soll.<br /><br />Theoretisch würde somit alleine die  erfolgreiche Einführung eines Freiburger Veggi-Days, an dem alle  EinwohnerInnen konsequent teilnehmen, dem Reduktionsziel eines ganzen  Jahres entsprechen!<br /><br />Bei der Veggi-Day-Kampagne soll es explizit  nicht darum gehen, mit dem erhobenen Zeigefinger gegen den Fleischkonsum  generell zu sein und für ausschließlich fleischlose Ernährung zu werben  – der Sonntagsbraten soll bleiben! Ziel ist vielmehr, bei Einkauf,  Zubereitung und Verzehr von Nahrungsmitteln genauer hinzusehen, sich auf  regionale, saisonale und am besten biologisch angebaute Produkte zu  besinnen und (zumindest) an einem Tag in der Woche bewusst auf Fleisch  zu verzichten – um so die persönliche CO2-Bilanz zu verbessern und  direkt zum Klimaschutz beizutragen.<br />Von weiteren positiven  Gesichtspunkten (Stichworte wie Gesundheit, Natur-, Tier- und  Ressourcenschutz bis hin zu sozioökonomischen Aspekten, auch auf  globaler Ebene) ganz abgesehen. <br /><br />Wir bitten Sie, sehr geehrter  Herr Oberbürgermeister und sehr geehrte Frau Umweltbürgermeisterin  deshalb darum, die Idee&nbsp; des Veggi-Days konstruktiv aufzugreifen. Unter  Einbeziehung der Erfahrungen der genannten Städte sollte die Verwaltung  einen Vorschlag ausarbeiten, wie auch in Freiburg unter der Mitwirkung  möglichst vieler Akteure ein Veggi-Day als öffentlichkeitswirksames und  bewusstseinsbildendes Projekt innerhalb der Freiburger  Klimaschutzkonzeption (z.B. im Rahmen von Co2libri oder der  Veranstaltungsreihe „Nachhaltigkeit als Lebenskunst“) umgesetzt werden  kann.<br /><br />Zu gegebener Zeit würden wir hierfür einen  Sachstandsbericht im gemeinderätlichen Umweltausschuss erbitten.<br /><br />Mit  freundlichen Grüßen<br /><br />gez.&nbsp; Lioba Grammelspacher<br />stv.  Fraktionsvorsitzende<br /><br />Adelheid Hepp<br />Stadträtin, Mitglied des  Umweltausschusses</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:21:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zum bürgerschaftlichen Engagement in Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/aktiver-klimaschutz-durch-bewusste-ernaehrung-veggi-day-fuer-freiburg.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 02.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Bürgerschaftliches Engagement in Freiburg </strong>–<strong> Sachstandsbericht<br />h i e r: Ergänzungs- bzw. Änderungsantrag zu Tagesordnungspunkt 12 der Sitzung des Gemeinderats am 02.02.2010, Drucksache G-10/020</strong><br /><br /><br />Der Gemeinderat möge beschließen:<br /><br />Drucksache G-10/022 wird folgendermaßen ergänzt<br />&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Das Thema Bürgerschaftliches Engagement in Freiburg wird in den zuständigen Fachausschüssen beraten, um Strategien zu entwickeln, wie weitere Engagementpotenziale, z.B. von älteren Mitbürgerinnen und -mitbürgern sowie von Migrantinnen und Migranten, erschlossen werden können<br /><br /><br /><u><strong>Begründung:</strong><br /></u><br />Die Vorlage G-10/020 gibt einen guten Überblick über die Vielfalt bürgerschaftlichen Engagements in Freiburg und die Schwerpunkte der städtischen Engagementförderung.<br />Darüber hinaus werden unter Berücksichtung des demografischen Wandels und wachsender Migration zukünftige Themen und Handlungsfelder bürgerschaftlichen Engagements definiert. Dazu gehört z.B. die verstärkte Nutzung der Engagementpotenziale von älteren MitbürgerInnen oder von MigrantInnen. &nbsp;<br /><br />Eines der Ziele des interfraktionellen Antrags vom 25.06.2009 war, konkrete Vorschläge zu entwickeln, wie Engagement fördernde Politik noch wirksamer gestaltet werden kann. So sollten in den zuständigen Fachausschüssen, wie z.B. im Sozial- und Migrationsausschuss die Themen Gewinnung von Engagementinteressierten; Einbeziehung von Migrantinnen und Migranten und Nutzung des Engagementpotenzials von älteren Bürgerinnen und -bürgern beraten werden. <br /><br />Anerkennungskultur und Projektförderung sind weitere Themen, die im Fachausschuss behandelt werden sollten. <br /><br /><br /><br />gez. Maria Viethen&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br />Fraktionsvositzende<br /><br />Birgit Woelki<br />Stadträtin</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 14:07:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grüne Initiative: Freiburger KWK-Offensive kommt</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/gruene-initiative-freiburger-kwk-offensive-kommt.html</link>
			<description>Pressemitteilung vom 27.01.2010 und Antrag von JF/Grüne vom 01.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Stadtverwaltung legt Gemeinderat „Masterplan Energieeffizienz“ vor<br /><br /></strong><br />Auf dem Weg zur CO2-neutralen Stadt Freiburg spielt der Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) eine wesentliche Rolle: Die hocheffiziente gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Strom, z.B. durch Blockheizkraftwerke (BHKW), bringt eine Einsparung von Energie und CO2 von 30-50% (und mehr) im Vergleich zur getrennten Stromerzeugung in fossil befeuerten Großkraftwerken bzw. zur dezentralen Wärmeerzeugung mittels konventioneller Heizkessel.<br /><br />Ende 2008 waren in Freiburg rund 140 KWK-Anlagen in Betrieb – vom gasbefeuerten Wärmeverbundkraftwerk Rhodia/Badenova, das fast die Hälfte des Freiburger Strombedarfs produziert, über Stadtteil-BHKWs in Weingarten/Rieselfeld oder Landwasser und Hallenbad-BHKWs, bis hin zu Kleinanlagen im Gewerbe oder in Mehrfamilienhäusern. <br /><br />Die Zahlen für 2009 stehen noch aus, doch von einer deutlichen Steigerung kann ausgegangen werden. Dies nicht zuletzt auch dank der Einführung und Förderung von Micro-BHKWs für Ein- bis Dreifamilienhaushalte durch Badenova. Doch das Ausbaupotenzial, das es zu aktivieren gilt, ist damit noch längst nicht ausgeschöpft.<br /><br />Auf Initiative von JF/GRÜNEN beauftragte der Gemeinderat letztes Jahr die Verwaltung, ein Konzept zum systematischen KWK-Ausbau in Freiburg vorzulegen. Neben der Optimierung und dem Ausbau vorhandener Nah- und Fernwärmenetze sollte vor allem der Versorgung des Gebäudebestandes mit BHKWs das Hauptaugenmerk gelten. <br /><br />Dem lag die Erkenntnis zu Grunde, dass bei der Wärmeversorgung von Altbauten immense Einsparpotenziale für Energie und CO2 bestehen, die durch den Einsatz von BHKWs – idealerweise auf Basis regenerativer Energieträger wie Pellets oder Bioerdgas – realisiert werden könnten. Während der gleichzeitig umweltfreundlich erzeugte Strom sukzessive „dreckigen“ Kohle- und Atomstrom ersetzen könnte.<br /><br />Die Verwaltung hat daraufhin einen Masterplan „Energieeffiziente Stadt Freiburg“ entwickelt, der kommenden Dienstag vom Gemeinderat verabschiedet werden soll und aus drei Bausteinen besteht:<br /><br /></p><ul><li>Ein <strong>Wärmekataster</strong> liefert Datengrundlagen wie den Energieverbrauch auf Baublockebene, die Bezugsquellen, die Energieerzeugungsanlagen und die Energietransportmöglichkeiten.<br /><br /></li><li>Darauf aufbauend werden Szenarien für eine<strong> KWK-Ausbau-Strategie </strong>samt konkreten Lösungsvorschlägen auf Quartiersebene in Zusammenarbeit mit den Hauptakteuren erarbeitet.<br /><br /></li><li>Zur Umsetzung wird ein <strong>Öffentlichkeitsarbeitskonzept</strong> mit dem Klimabündnis Freiburg entwickelt, das u.a. auf einer Analyse bisheriger Hemmnisse, vor allem im Klein-BHKW-Bereich, basiert.</li></ul><p class="bodytext"><br />Den verschiedenen Zielgruppen (vom Hausbesitzer über Eigentümer-gemeinschaften und Wohnbaugesellschaften bis zum Gewerbebetrieb) sollen die wichtigsten Informationen zur KWK-Thematik verständlich und leicht zugänglich bereitgestellt werden. Vorgesehen sind eine Internet-Informationsplattform mit konkreten Projekten, ein BHKW-Rechner, Beratungstage mit dem Handwerk oder Anlagen-Besichtigungstermine. <br /><br />Nach Einschätzung von JF/GRÜNEN werden dadurch in Kürze weitere wesentliche Voraussetzungen für einen Durchbruch der KWK-Technologie in Freiburg zur Verfügung stehen. Damit bestünde die berechtigte Hoffnung, dass die schon seit Jahren geforderte breite Anwendung der effizienten und umweltfreundlichen Erzeugung von Strom und Wärme in dezentralen BHKWs endlich umgesetzt werden könne.<br /><br />Doch während sich Freiburg pro Klimaschutz engagiert, passiert in Berlin das Gegenteil: Atomkraftwerke sollen länger laufen dürfen, was den Ausbau der regenerativen Energien massiv behindern würde. Gleichzeitig soll die ohnehin schon degressiv gestaltete Solarstromvergütung durch eine zusätzliche Sonderabsenkung nochmals unverhältnismäßig stark gekürzt werden. Und dem bislang erfolgreichen Bundesförderprogramm für Mini-BHKW droht gar die Abschaffung. So wird Klimaschutz ad absurdum geführt. …. Wie war das nochmals mit der Klimakanzlerin?
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<p class="bodytext"><strong>„Energieeffiziente Stadt Freiburg, hier: Stand der Kraft-Wärme-Kopplung und Masterplan „Energieeffiziente Stadt Freiburg“, Drucksache G-09/244<br /></strong><br />h i e r : Änderungsantrag zu TOP 8 der Sitzung des Gemeinderats am 02.02.2010<br /><br /><br />Der Gemeinderat möge beschließen:<br /><br />„Der Beschlussantrag der Verwaltung auf S.1 der Drucksache G-09/244 vom 25.11.2009 wird in Ziffer 2 wie folgt ergänzt sowie um die Ziffern 3-7 erweitert:<br /><br />2.&nbsp; <em>Die Verwaltung wird beauftragt, den „Masterplan Energieeffizientes Freiburg“ wie in Drucksache G-09/244 vorgeschlagen, umzusetzen und den Gemeinderat über die Entwicklungsschritte aktuell zu informieren</em> <strong><strong>–</strong> erstmals im Herbst 2010. Relevante Erkenntnisse, die bereits während der&nbsp; Konzeptentwicklung gewonnen werden, sollen unmittelbar zugunsten einer schnelleren Umsetzung der Kraft-Wärme-Technologie in Freiburg genutzt werden.<br /><br />3.&nbsp; Die Verwaltung wird beauftragt, dem Bau- und Umweltausschuss baldmöglichst darzustellen, mit welchen (z.B. verwaltungsorganisatorischen) Maßnahmen sichergestellt wird, dass künftig bei allen Bebauungsplanverfahren und sonstigen relevanten Bauvorhaben zum frühestmöglichen Zeitpunkt ein umweltfreundliches Energieversorgungskonzept unter besonderer Berücksichtigung von KWK-Technologien erstellt und umgesetzt werden kann. Eine enge Abstimmung zwischen Bau-, Umwelt- und Liegenschaftsverwaltung sowie mit beteiligten privaten Dritten und ggf. der Badenova ist dabei zu gewährleisten.<br /><br />4.&nbsp; Bei der Erstellung und Fortschreibung von Stadtteilentwicklungsplänen sollen unter der Thematik „Klimaschutz und Energieversorgung“ die Möglichkeiten einer breiten Anwendung der KWK-Technologien künftig besondere Berücksichtigung finden.<br /><br />5.&nbsp; Der Gemeinderat bittet den Oberbürgermeister als Gesellschafter und Aufsichtsratsvorsitzenden der Badenova, die Thematik einer KWK-Offensive für Freiburg bzw. das Einzugsgebiet der Badenova aufbereiten zu lassen und dem Aufsichtsrat bis Mitte 2010 eine entsprechende Konzeption vorzulegen.<br /><br />6.&nbsp; Die Verwaltung wird beauftragt, in einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses den aktuellen Sachstand der Gespräche zwischen Stadt und Uniklinik bzgl. der künftigen Entwicklung des Klinikheizkraftwerkes (Umstellung von Kohle auf Biomasse, Fernwärmeverbund) darzustellen.<br /><br />7.&nbsp; Der Gemeinderat der Stadt Freiburg protestiert gegen die von der Bundesregierung offensichtlich geplante Beendigung des 2008 mit großem Erfolg eingeführten Förderprogrammes für kleine KWK-Anlagen. Die Verwaltung wird beauftragt, diesen Protest sowie die Forderung nach einer Programmfortführung schriftlich gegenüber den zuständigen Stellen zu formulieren.“</strong><br /><br /><br /><u>Begründung:<br /></u><br />zu 2)&nbsp; Vor allem im Altbaubestand gibt es ein erhebliches Einsparpotenzial im Bereich der Heizungsanlagenmodernisierung. Hierfür existieren diverse Förderprogramme. Um eine möglichst schnelle Anwendung der energieeffizienten KWK-Technologie in geeigneten Fällen zu befördern, sollen bereits während der Konzeptionserarbeitung gewonnene umsetzungsrelevante Erkenntnisse – d.h. schon vor&nbsp; Abschluss der Gesamtkonzeption – zur Realisierung weiterer Blockheizkraftwerke genutzt werden. Über erste Zwischenergebnisse soll die Verwaltung im Herbst 2010 berichten.<br /><br />zu 3)&nbsp; Die zahlreichen laufenden und künftig anstehenden Bebauungspläne sowie andere energierelevante Bauvorhaben verlangen eine frühestmögliche Erarbeitung nachhaltiger Energiekonzepte unter Einbezug der KWK-Technologie. Dies erfordert eine rechtzeitige dezernatsübergreifende Abstimmung sowie eine entsprechende Kommunikation mit ggfs. beteiligten privaten Dritten. Die Verwaltung ist aufgefordert, den zuständigen Fachausschüssen aufzuzeigen, wie diese Voraussetzungen künftig gewährleistet werden sollen.<br /><br />zu 4)&nbsp; Die Ergebnisse des Masterplans „Energieeffiziente Stadt Freiburg – KWK-Strategie“ auf Quartiers- und Stadtteilebene sollen zur Entwicklung nachhaltiger lokaler Energieversorgungskonzepte auch Eingang in bestehende und künftige Stadtteilentwicklungspläne finden.<br /><br />zu 5)&nbsp; Badenova als regionales und kommunal verfasstes Energiedienstleistungsunternehmen betreibt bereits selbst einige größere und mittlere KWK-Anlagen und ist als Dienstleister für private Dritte tätig. Aktuell läuft u.a. auch ein Pilotversuch und Förderprogramm mit Micro-BHKW für Ein- bis Dreifamilienhäuser. Weitere Entwicklungen stehen an, wie die Kooperation des Ökostromanbieters Lichtblick mit dem VW-Konzern zur hunderttausendfachen Einführung von Mini-BHKW sowie deren Zusammenschluss zu einem virtuellen Großkraftwerk zeigt. Die Badenova sollte deshalb weitere Anstrengungen für eine KWK-Offensive in ihrem Einzugsgebiet unternehmen und eine entsprechende Ausbaukonzeption, u.a. in Abstimmung mit dem städtischen Masterplan Energieeffizienz, entwickeln.<br /><br />zu 6)&nbsp; Große CO2-Einsparpotenziale bestehen beim Klinikheizkraftwerk durch einen Ersatz des noch verbliebenen Kohleeinsatzes durch Biomasse sowie über eine Erweiterung bzw. einen Zusammenschluss bestehender Fern-/Nahwärmenetze. Die Verwaltung ist aufgefordert, weiterhin mit Nachdruck auf ein positives Ergebnis der seit Jahren geführten Verhandlungen hinzuwirken und dem Umweltausschuss den aktuellen Sachstand zu berichten.<br /><br />zu 7)&nbsp; Laut Aussagen des Bundesverbandes KWK vom 18.01.2010 blockiert das Bundesfinanzministerium eine Fortsetzung des erst Ende 2008 erfolgreich eingeführten Mini-KWK-Förderprogrammes. Seither wurden über 10.000 Zuschussanträge gestellt und für über 4.400 Anlagen mit einer elektrischen Leistung von annähernd 41 Megawatt mehr als 33 Mill. Euro Fördergelder ausbezahlt. Nach Angaben des BMU setzt jeder Euro Förderung sieben Euro an Investitionen frei. Damit finanziert sich die Förderung allein schon über die Mehrwertsteuereinnahmen. Ein Förderstopp wäre deshalb weder ökologisch noch ökonomisch vertretbar. Deshalb hat u.a. das Umweltministerium Rheinland-Pfalz am 19.01.2010 die drohende Streichung der KWK-Förderung durch die Bundesregierung öffentlich scharf kritisiert.
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<p class="bodytext"><br />Für die Fraktion JF/GRÜNE
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<p class="bodytext"><br />gez. Gerhard Frey<br />stv. Fraktionsvorsitzender, Stadtrat
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<p class="bodytext">&nbsp;</p>
<p class="bodytext">Eckart Friebis, Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			<category>Klimaschutz</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 13:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Antrag zur Situation des Rock und Pop in Freiburg</title>
			<link>http://jf-gruene.de/presse/details/article/antrag-zur-situation-des-rock-und-pop-in-freiburg.html</link>
			<description>Antrag von JF/Grüne vom 01.02.2010</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="bodytext"><strong>Situation des Rock und Pop in Freiburg; insbes. Auftrittsmöglichkeiten und Proberäume für junge Bands <br />h i e r : Antrag nach § 34 Abs. 1 Satz 4 GemO zur Tagesordnung des Kulturausschusses am 11. März 2010<br /></strong>
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<p class="bodytext"><br />Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,<br />sehr geehrte Frau Bürgermeisterin Stuchlik,<br />sehr geehrter Herr Bürgermeister von Kirchbach,<br /><br />Die Fraktion Junges Freiburg/Die Grünen beantragt, das Thema <em>Situation des Rock und Pop in Freiburg; insbes. Auftrittsmöglichkeiten und Proberäume für junge Bands </em>auf die Tagesordnung des Kulturausschusses am 11.03.2010 zu setzen. <br /><br />Anfang Dezember fand im Jazzhaus eine Veranstaltung der Freiburger Jazz- und Rockschulen und Multicore Freiburg e.V. zur Situation des Rock und Pop in Freiburg statt. Bei dieser Veranstaltung wurden Vorschläge entwickelt, wie die Situation von Rock und Pop in Freiburg verbessert werden könne. Wir beantragen, dass die Jazz- und Rockschulen sowie Multicore e.V. diese Ergebnisse in der Sitzung des Kulturausschusses am 11. März 2010 vorstellen.<br /><br />Wir beantragen ferner, dass folgende Fragen zur Situation des Rock und Pop in Freiburg in einer Vorlage zu diesem TOP beantwortet werden:</p><ol><li>Wie gestaltet sich die Situation für junge Bands in Freiburg? Wie viele Proberäume werden durch die Stadt Freiburg (z.B. in Schulen) zur Verfügung gestellt? Wie viele Anfragen nach Proberäumen gab es 2009? Wie viele Anfragen mussten abgelehnt werden bzw. wie viele Bands stehen auf einer Warteliste? Nach welchen Kriterien vergibt das Kulturamt Proberäume? Wurde vom Kulturamt geprüft, ob sich das leer stehende „Z“ oder der Keller unter der Stadthalle/UB als Ort für Proben eignen? Wie gestaltet sich die Situation in einzelnen Stadtteilen? Gibt es Gespräche über die Einrichtung von Proberäumen auf dem Güterbahngelände Nord oder im neuen Stadtteil Gutleutmatten?<br /><br /></li><li>Während der Veranstaltung wurden von den Veranstaltern zwei Vorschläge eingebracht:<br /> 1. Junge Bands bei Clubkonzerten finanziell zu unterstützen und 2. eine/n Rock- und Pop-Beauftragte/n zu ernennen. Wir bitten darum darzustellen, wie junge Bands derzeit unterstützt werden (z.B. Aufführungen bei städt. Veranstaltungen, Mittelzuweisungen des Kulturamtes), wer für diese Aufgaben in der Kulturverwaltung zuständig ist und nach welchem Konzept verfahren wird. Die Verwaltung soll ferner ihre Position zu einer/einem Rock- und Popbeauftragten darlegen. Wir bitten darum, in anderen Städten (Mannheim, Heidelberg, Tübingen, Konstanz und Stuttgart) zu erfragen, wie dort Rock- und Popmusik gefördert werden, welche Konzepte vorliegen, welche Haushaltsmittel zur Verfügung stehen, und ob Rock- und Pop-Beauftragte eingesetzt sind.<br /><br /></li><li>Ferner bitten wir darum darzustellen, welche Gruppen sich besonders in diesem Bereich engagieren, welche Ausbildungsmöglichkeiten für junge Musiker in Freiburg zur Verfügung stehen, wie diese finanziert werden und welche Haushaltsmittel die Stadt Freiburg zur Verfügung stellt.</li></ol><p class="bodytext"><br />Mit freundlichen Grüßen <br /><br /><br />gez. Maria Viethen<br />Fraktionsvorsitzende<br /><br />Pia Federer<br />Stadträtin&nbsp;&nbsp; &nbsp;<br /><br />gez. Timothy Simms<br />Stadtrat</p>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 15:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
	</channel>
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