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	<title>Einschaltverweigerung</title>
	
	<link>http://www.einschaltverweigerung.de</link>
	<description>Gegen den alltäglichen Lärmterror</description>
	<lastBuildDate>Thu, 18 Apr 2013 15:16:40 +0000</lastBuildDate>
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		<title>ruhig bleiben!</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2013/04/ruhig-bleiben/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2013/04/ruhig-bleiben/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 15:15:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere sagens auch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einschaltverweigerung.de/?p=477</guid>
		<description><![CDATA[n&#228;chsten Mittwoch ist es wieder soweit: der 24. April ist der Internationale Tag gegen den L&#228;rm. Wie immer gibt es Informationen auf der Webseite der Aktion und wie immer wird die Welt leider nicht leiser. Langsam resigniere ich.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>n&auml;chsten Mittwoch ist es wieder soweit: der 24. April ist der<strong><em> Internationale Tag gegen den L&auml;rm.</em></strong></p>
<p><img style="width: 650px; height: 464px;" src="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/taggegenlaerm2013.jpg" alt="Tag gegen L&amp;amp;auml;rm 2013" class="size-full wp-image-480 wp-caption alignleft" /></p>
<p>Wie immer gibt es Informationen auf der <a href="http://www.tag-gegen-laerm.de/" target="_blank">Webseite der Aktion </a>und wie immer wird die Welt leider nicht leiser. Langsam resigniere ich.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>5.12.12: TV-Tipp: Lärm greift an</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/12/5-12-12-tv-tipp-larm-greift-an/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/12/5-12-12-tv-tipp-larm-greift-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 05 Dec 2012 10:07:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere sagens auch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einschaltverweigerung.de/?p=471</guid>
		<description><![CDATA[Heute um 16:15 auf einsfestival l&#228;uft die Doku L&#228;rm greift an &#8211; die untersch&#228;tzte Umweltgefahr. Aus der Ank&#252;ndigung: F&#252;nf Autoren des Hessischen Rundfunks reisten durch Deutschland und haben dokumentiert, wie der L&#228;rm die Menschen angreift. Ab wann macht L&#228;rm krank? L&#228;rm raubt im Westen Europas j&#228;hrlich eine Million Lebensjahre, rechnete die WHO vor. Stimmt das? [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute um 16:15 auf einsfestival l&auml;uft die Doku<strong><em> L&auml;rm greift an &#8211; die untersch&auml;tzte Umweltgefahr.</em></strong></p>
<p>Aus der Ank&uuml;ndigung:</p>
<blockquote>
<p>F&uuml;nf Autoren des Hessischen Rundfunks reisten durch Deutschland und haben dokumentiert, wie der L&auml;rm die Menschen angreift.<br />
Ab wann macht L&auml;rm krank? L&auml;rm raubt im Westen Europas j&auml;hrlich eine Million Lebensjahre, rechnete die WHO vor. Stimmt das? Renommierte L&auml;rmforscher und Mediziner geben Antwort und stellen in der Sendung ihre neuesten Untersuchungsergebnisse vor. Der Mainzer Kinderarzt Dr. Fischer behandelt in seiner Praxis immer h&auml;ufiger kleine Patienten, die &uuml;ber Schlafst&ouml;rungen, Kopfschmerzen und schlecht heilende Infektionen klagen. Sie alle leben in einer stark l&auml;rmbelasteten Gemeinde.<br />
Wer aber zahlt f&uuml;r die Sch&auml;den, die der L&auml;rm verursacht? Zwar muss f&uuml;r den L&auml;rmschutz der Verursacher aufkommen, f&uuml;r die Folgen aber zahlen alle. Was kostet Lufthansa Cargo das Nachtflugverbot &#8211; was kostet die Behandlung tausender l&auml;rmgesch&auml;digter Patienten?<br />
Wann endlich findet das Verursacherprinzip Anwendung, damit mehr in L&auml;rmschutz und L&auml;rmvermeidung investiert wird? Die Autoren konfrontieren Politiker und Verantwortliche aus Wirtschaft und Verkehrswesen mit den Fakten und stellen fest, dass mit L&auml;rm viel zu oft ein fahrl&auml;ssiger Umgang herrscht.<br />
Ein Film, der deutlich macht, dass L&auml;rm mehr ist, als nur eine Bel&auml;stigung. L&auml;rm ist f&uuml;r viele Menschen die Pest des 21. Jahrhunderts.</p>
</blockquote>
<p>Ob es was n&uuml;tzt? Solche Filme sollten im Hauptprogramm laufen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Arbeitsring Lärm der Deutschen Gesellschaft für Akustik</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/11/arbeitsring-larm-der-deutschen-gesellschaft-fur-akustik/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/11/arbeitsring-larm-der-deutschen-gesellschaft-fur-akustik/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Nov 2012 07:39:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[andere sagens auch]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.einschaltverweigerung.de/?p=466</guid>
		<description><![CDATA[Eine hochinteressante Webseite mit vielen n&#252;tzlichen Informationen zum Theme &#34;L&#228;rm&#34; bietet der Arbeitsring &#34;L&#228;rm&#34; der Deutschen Gesellschaft f&#252;r Akustik an. Dieser Arbeitsring ist seit 2009 die Nachfolgeorganisation des &#34;Deutschen Arbeitsrings f&#252;r L&#228;rmbek&#228;mpfung e.V.&#34; (DAL). Was ist L&#228;rm, was richtet er an, welche L&#228;rmarten gibt es, wie kann man sich sch&#252;tzen&#8230;. Themen wie &#34;Klassenraumakustik&#34; oder &#34;L&#228;rmabh&#228;ngige [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eine hochinteressante Webseite mit vielen n&uuml;tzlichen Informationen zum Theme &quot;L&auml;rm&quot; bietet der <a href="http://www.ald-laerm.de/" target="_blank">Arbeitsring &quot;L&auml;rm&quot; der Deutschen Gesellschaft f&uuml;r Akustik</a> an.<br />
Dieser Arbeitsring ist seit 2009 die Nachfolgeorganisation des &quot;Deutschen Arbeitsrings f&uuml;r L&auml;rmbek&auml;mpfung e.V.&quot; (DAL).</p>
<p>Was ist L&auml;rm, was richtet er an, welche L&auml;rmarten gibt es, wie kann man sich sch&uuml;tzen&#8230;. Themen wie &quot;Klassenraumakustik&quot; oder &quot;<span class="summary url">L&auml;rmabh&auml;ngige Trassenpreise&quot; werden behandelt, umfangreiche Publikationen zum Download angeboten.</span></p>
<p>Eine fundierte Informationsquellen&nbsp; zu diesem leidigen Thema.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lärmdebatte …</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/10/larmdebatte/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/10/larmdebatte/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Oct 2012 09:58:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[im Web]]></category>
		<category><![CDATA[Lärmverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[FAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus dem Titel eines Dokumentarfilms Sinfonie einer Gro&#223;stadt macht die FAZ den Untertitel einer interessanten interaktiven Grafik: L&#228;rmdebatte Die Sinfonie der Gro&#223;stadt Wer in der Stadt lebt, bekommt ein Konzert unterschiedlichster Ger&#228;uschquellen geboten. Dessen Partitur reicht von der vorbeiratternden Stra&#223;enbahn &#252;ber den zahnenden Nachwuchs bis hin zum Presslufthammer auf der Gro&#223;baustelle. Informativ und anschaulich werden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Aus dem Titel eines Dokumentarfilms <em>Sinfonie einer Gro&szlig;stadt</em> macht die FAZ den Untertitel einer interessanten interaktiven Grafik:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/laermdebatte-die-sinfonie-der-grossstadt-11913452.html" target="_blank"><em> <span class="Stichwort">L&auml;rmdebatte</span> Die Sinfonie der Gro&szlig;stadt </em></a></p>
<p><em>Wer in der Stadt lebt, bekommt ein Konzert unterschiedlichster Ger&auml;uschquellen geboten. Dessen Partitur reicht von der vorbeiratternden Stra&szlig;enbahn &uuml;ber den zahnenden Nachwuchs bis hin zum Presslufthammer auf der Gro&szlig;baustelle. <br />
</em></p>
<p><img align="right" alt="Lärmdebatte" class="alignright size-medium wp-image-455" height="190" src="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/fazlaerm-300x190.jpg" title="Lärmdebatte" width="300" />Informativ und anschaulich werden die unterschiedlichen L&auml;rm-Arten vorgestellt, denen ein Stadtbewohner ausgesetzt ist. Beispielsounds werden abgespielt und auf Klick weitere Informationen eingeblendet.</p>
<p>Mir gef&auml;llt, da&szlig; die Grafik mit einem angenehmen Ger&auml;usch, Vogelstimmen, beginnt und nicht gleich den Presslufthammer-Sound abspielt&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Lärmmanagement in der Konzertkirche</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/09/larmmanagement-in-der-konzertkirche/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/09/larmmanagement-in-der-konzertkirche/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Sep 2012 07:31:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lärmverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[Konzertkirche]]></category>
		<category><![CDATA[Neubrandenburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neubrandenburger Konzertkirche ist f&#252;r mich eine gro&#223;e &#220;berraschung. Ich vermutete hinter dieser Bezeichnung eine Kirche, in der auch Konzerte stattfinden. Dem ist aber nicht so. Es ist eine Konzerthalle, die einst eine Kirche war. Mehr dar&#252;ber bei der Wikipedia. Ein grandioser Konzertsaal ist dort entstanden, er scheint eine hervorragende Akustik zu besitzen. Demn&#228;chst werden [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/256px-NB-St-Marien-Kirche-11-IV-2007-099.jpg"><img align="right" alt="Konzertkirche Neubrandenburg" class="alignright size-full wp-image-449" height="192" src="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/256px-NB-St-Marien-Kirche-11-IV-2007-099.jpg" title="Konzertkirche Neubrandenburg" width="256" /></a>Die Neubrandenburger Konzertkirche ist f&uuml;r mich eine gro&szlig;e &Uuml;berraschung. Ich vermutete hinter dieser Bezeichnung eine Kirche, in der auch Konzerte stattfinden. Dem ist aber nicht so. Es ist eine Konzerthalle, die einst eine Kirche war. Mehr dar&uuml;ber bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzertkirche_Neubrandenburg" target="_blank">Wikipedia</a>.</p>
<p>Ein grandioser Konzertsaal ist dort entstanden, er scheint eine hervorragende Akustik zu besitzen. Demn&auml;chst werden wir das in einem der kommenden philharmonischen Konzerte genie&szlig;en k&ouml;nnen.</p>
<p>Soviel M&uuml;he auf die Konzertakustik verwandt wurde, soviel Sorge macht man sich um die Besucher des Termins. Der kann n&auml;mlich bestiegen werden, bietet auf seinen verschiedenen Etagen<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Konzertkirche_Neubrandenburg#Weitere_Projekte" target="_blank"> viel Museales</a> zur Geschichte der Kirche und man kann wohl bis ganz nach oben steigen, was ich wegen Atemnot und H&ouml;henangst dann lieber doch nicht unternahm.</p>
<p>Damit die &#39;Turmbesteiger nicht durch das Gel&auml;ut der Turmuhr zu Schaden kommen, werden sie beim Eintreten in die Kirche explizit darauf hingewiesen und mit Ohrst&ouml;pseln versorgt. Das Gel&auml;ut wird zudem jeweils eine Minute vor der Zeit durch eine Durchsage angek&uuml;ndigt, so bleibt Zeit zum Ohrensch&uuml;tzen.</p>
<p>Das ist alles sehr l&ouml;blich. Schlimm empfand ich hingegen die akustische Pr&auml;sentation zweier Videos zur Geschichte der Kirche im Vortragssaal im f&uuml;nften Stock. Der kleine Raum fa&szlig;t rund 50 Personen, ist aber wohl meistens leer. Die Lautsprecher sind darin derart hochgedreht, dass es nicht zum Aushalten ist. Selbst die sieben Minuten lange &quot;kleine Pr&auml;sentation&quot; konnte ich nicht &uuml;berstehen, ich musste den Raum mit schmerzenden Ohren verlassen.</p>
<p>Auf meinen Hinweis beim bem&uuml;hten Concierge erhielt ich die Auskunft, <em>da k&ouml;nne man selbst nichst &auml;ndern, die Pflege der Anlage obliege einer Firma. Aber sie g&auml;ben den Hinweis gerne weiter. Nur sei ich auch die erste, die sich beschwerte..</em>.</p>
<p>Solche Antworten geben mir die Gewissheit, dass sich NICHTS &auml;ndern wird. Die zust&auml;ndigen Techniker sind sicherlich durch Diskothekenbeschallung angetaubt und l&auml;rmresistent, da abgestumpft. Die Ohren sind nun mal das am ehesten absterbende Sinnesorgan, und L&auml;rm? Da h&ouml;rt man eben einfach weg&#8230;</p>
<p><span style="font-size:9px;">Bildnachweis: I, Botaurus stellaris [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) oder CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/)], via Wikimedia Commons</span></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Klammheimliche Freude …</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/06/klammheimliche-freude/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Jun 2012 17:28:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Am Pranger]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich kann mir die Situation gut ausmalen. Es ist freitagnachmittag, schw&#252;l, die S-Bahn ist vollbesetzt und eine junge Frau telefoniert mit lauter Stimme. Einige der gequ&#228;lten Mit-Fahrer und zwangsm&#228;&#223;ig auch Mit-H&#246;rer bitten die junge Dame leiser zu sprechen. Aber das tut sie nicht. Sie hat ein teueres Handy und sie ist betrunken. Da darf man [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/256px-2011_handheld_device_5952249889.jpg"><img align="right" alt="Frau in der S-Bahn" class="alignright size-full wp-image-440" height="171" src="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/256px-2011_handheld_device_5952249889.jpg" title="Frau in der S-Bahn" width="256" /></a>Ich kann mir die Situation gut ausmalen. Es ist freitagnachmittag, schw&uuml;l, die S-Bahn ist vollbesetzt und eine junge Frau telefoniert mit lauter Stimme.</p>
<p>Einige der gequ&auml;lten Mit-Fahrer und zwangsm&auml;&szlig;ig auch <em>Mit-H&ouml;rer</em> bitten die junge Dame leiser zu sprechen. Aber das tut sie nicht. Sie hat ein teueres Handy und sie ist betrunken. Da darf man schon mal laut sein, oder nicht?</p>
<p>Dann rei&szlig;t einem resoluten Herrn der Geduldsfaden und er schmei&szlig;t das teure Telefon aus dem Fenster.</p>
<p>Vier S-Bahnen hatten wegen dieses Zwischenfalls Versp&auml;tung.</p>
<p>Soweit die Geschichte. Sie ist laut Hamburger Abendblatt vom 29.06.12 wirklich passiert.</p>
<p><strong>Ich ziehe meinen Hut vor dem resoluten Herrn, der dann auch gegen&uuml;ber der Polizei zu seiner Handlung stand</strong>. Und ausnahmsweise finde ich die Versp&auml;tungen der S-Bahnen mal in Ordnung ;=)</p>
<p>PS: das Foto stammt von <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File%3A2011_handheld_device_5952249889.jpg" target="_blank">commons.wikimedia.org</a> und pa&szlig;t ganz gut.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ueber Lerm und Geräusch</title>
		<link>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/06/ueber-lerm-und-gerausch/</link>
		<comments>http://www.einschaltverweigerung.de/2012/06/ueber-lerm-und-gerausch/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jun 2012 14:28:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Über Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Lärm]]></category>
		<category><![CDATA[Schopenhauer]]></category>

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		<description><![CDATA[Was weiland Arthur Schopenhauer in den Parerga und Paralipomena, 2. Buch, Kapitel 30, Seite 517-519, schrieb, ist heute noch richtig. Ersetzt man den Kutscher durch den Motorradfahrer, dann stimmts. Ueber Lerm und Ger&#228;usch. &#167;. 378. Kant hat eine Abhandlung &#252;ber die lebendigen Kr&#228;fte geschrieben: ich aber m&#246;chte eine N&#228;nie und Threnodie &#252;ber dieselben schreiben; weil [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Was weiland Arthur Schopenhauer in den <a href="http://de.wikisource.org/wiki/Ueber_Lerm_und_Ger%C3%A4usch" target="_blank">Parerga und Paralipomena, 2. Buch, Kapitel 30, Seite 517-519</a>, schrieb, ist heute noch richtig. </p>
<p>Ersetzt man den Kutscher durch den Motorradfahrer, dann stimmts.</p>
<blockquote>
<p>Ueber Lerm und Ger&auml;usch. </p>
<p>&sect;. 378.</p>
<p>Kant hat eine Abhandlung &uuml;ber die lebendigen Kr&auml;fte geschrieben: ich aber m&ouml;chte eine N&auml;nie und Threnodie &uuml;ber dieselben schreiben; weil ihr so &uuml;beraus h&auml;ufiger Gebrauch, im Klopfen, H&auml;mmern und Rammeln, mir mein Leben hindurch, zur t&auml;glichen Pein gereicht hat. Allerdings giebt es Leute, ja, recht viele, die hier&uuml;ber l&auml;cheln; weil sie unempfindlich gegen Ger&auml;usch sind: es sind jedoch eben die, welche auch unempfindlich gegen Gr&uuml;nde, gegen Gedanken, gegen Dichtungen und Kunstwerke, kurz, gegen geistige Eindr&uuml;cke jeder Art sind: denn es liegt an der z&auml;hen Beschaffenheit und handfesten Textur ihrer Gehirnmasse. Hingegen finde ich Klagen &uuml;ber die Pein, welche denkenden Menschen der Lerm verursacht, in den Biographien, oder sonstigen Berichten pers&ouml;nlicher Aeu&szlig;erungen fast aller gro&szlig;en Schriftsteller, z.B. Kant&#39;s, G&ouml;the&#39;s, Jean Paul&#39;s; ja, wenn solche bei irgend Einem fehlen sollten, so ist es blo&szlig;, weil der Kontext nicht darauf gef&uuml;hrt hat. Ich lege mir die Sache so aus: wie ein gro&szlig;er Diamant, in St&uuml;cke zerschnitten, an Werth nur noch eben so vielen kleinen gleich kommt; oder wie ein Heer, wenn es zersprengt, d.h. in kleine Haufen aufgel&ouml;st ist, nichts mehr vermag; so vermag auch ein gro&szlig;er Geist nicht mehr, als ein gew&ouml;hnlicher, sobald er unterbrochen, gest&ouml;rt, zerstreut, abgelenkt wird; weil seine Ueberlegenheit dadurch bedingt ist, da&szlig; er alle seine Kr&auml;fte, wie ein Hohlspiegel alle seine Strahlen, auf einen Punkt und Gegenstand koncentrirt; und hieran eben verhindert ihn die lermende Unterbrechung. Darum also sind die eminenten Geister stets jeder St&ouml;rung, Unterbrechung und Ablenkung, vor Allem aber der gewaltsamen durch [518] Lerm, so h&ouml;chst abhold gewesen; w&auml;hrend die &uuml;brigen dergleichen nicht sonderlich anficht. Die verst&auml;ndigste und geistreichste aller europ&auml;ischen Nationen hat sogar die Regel never interrupt, &ndash; &quot;du sollst niemals unterbrechen,&quot; &ndash; das elfte Gebot genannt. Der Lerm aber ist die impertinenteste aller Unterbrechungen, da er sogar unsere eigenen Gedanken unterbricht, ja, zerbricht. Wo jedoch nichts zu unterbrechen ist, da wird er freilich nicht sonderlich empfunden werden. &ndash; Bisweilen qu&auml;lt und st&ouml;rt ein m&auml;&szlig;iges und st&auml;tiges Ger&auml;usch mich eine Weile, ehe ich seiner mir deutlich bewu&szlig;t werde, indem ich es blo&szlig; als eine konstante Erschwerung meines Denkens, wie einen Block am Fu&szlig;e, empfinde, bis ich inne werde, was es sei. &ndash;</p>
<p>Nunmehr aber, vom genus auf die species &uuml;bergehend, habe ich, als den unverantwortlichsten und sch&auml;ndlichsten Lerm, das wahrhaft infernale Peitschenklatschen, in den hallenden Gassen der St&auml;dte, zu denunciren. Dieser pl&ouml;tzliche, scharfe, hirnzerschneidende, gedankenm&ouml;rderische Knall mu&szlig; von Jedem, der nur irgend etwas, einem Gedanken Aehnliches im Kopfe herumtr&auml;gt, schmerzlich empfunden werden: jeder solcher Knall mu&szlig; daher Hunderte in ihrer geistigen Th&auml;tigkeit, so niedriger Gattung sie auch immer seyn mag, st&ouml;ren: dem Denker aber f&auml;hrt er durch seine Meditationen so schmerzlich und verderblich, wie das Richtschwerdt zwischen Kopf und Rumpf. Hiezu nun aber nehme man, da&szlig; dieses vermaledeite Peitschenklatschen nicht nur unn&ouml;thig, sondern sogar unn&uuml;tz ist. Die durch dasselbe beabsichtigte psychische Wirkung auf die Pferde n&auml;mlich ist durch die Gewohnheit, welche der unabl&auml;&szlig;ige Mi&szlig;brauch der Sache herbeigef&uuml;hrt hat, ganz abgestumpft und bleibt aus: sie beschleunigen ihren Schritt nicht danach; wie besonders an leeren und Kunden suchenden Fiakern, die, im langsamsten Schritte fahrend, unaufh&ouml;rlich klatschen, zu ersehn ist: die leiseste Ber&uuml;hrung mit der Peitsche wirkt mehr. Die Sache stellt demnach sich eben dar als ein frecher Hohn des mit den Armen arbeitenden Theiles der Gesellschaft gegen den mit dem Kopfe arbeitenden. Da&szlig; eine solche Infamie in St&auml;dten geduldet wird ist eine grobe Barbarei und eine Ungerechtigkeit; um so mehr, als es gar leicht zu beseitigen w&auml;re, durch polizeiliche Verordnung eines Knotens am Ende jeder Peitschenschnur. Es kann nicht schaden, da&szlig; man die&nbsp; Proletarier auf die Kopfarbeit der &uuml;ber ihnen stehenden Klassen aufmerksam mache: denn sie haben vor aller Kopfarbeit eine unb&auml;ndige Angst. Da&szlig; nun aber ein Kerl, der mit ledigen Postpferden, oder auf einem Karrengaul, die engen Gassen einer Stadt durchreitend, mit einer klafterlangen Peitsche aus Leibeskr&auml;ften unaufh&ouml;rlich klatscht, nicht verdiene, sogleich abzusitzen, um f&uuml;nf aufrichtig gemeinte Stockpr&uuml;gel zu empfangen, Das werden mir alle Philanthropen der Welt, nebst den legislativen, s&auml;mmtliche Leibesstrafen, aus guten Gr&uuml;nden, abschaffenden Versammlungen, nicht einreden. Soll denn, bei der so allgemeinen Z&auml;rtlichkeit f&uuml;r den Leib und alle seine Befriedigungen, der denkende Geist das Einzige seyn, was nie die geringste Ber&uuml;cksichtigung, noch Schutz, geschweige Respekt erf&auml;hrt? &ndash; Wir wollen hoffen, da&szlig; die intelligenteren und feiner f&uuml;hlenden Nationen auch hierin den Anfang machen und dann, auf dem Wege des Beispiels, die Deutschen ebenfalls dahin werden gebracht werden. Von diesen sagt inzwischen Thomas Hood <em>(up the Rhine</em>) f<em>or a musical people, they are the most noisy I ever met with</em> (f&uuml;r eine musikalische Nation, sind sie die lermendeste, welche mir je vorgekommen).</p>
<p>Was nun endlich die Litteratur des in diesem Kapitel abgehandelten Gegenstandes betrifft; so habe ich nur ein Werk, aber ein sch&ouml;nes, zu empfehlen, n&auml;mlich eine poetische Epistel in Terzerimen, von dem ber&uuml;hmten Maler Bronzino, betitelt de romori, a Messer Luca Martini: hier wird n&auml;mlich die Pein, die man von dem mannigfaltigen Lerm einer itali&auml;nischen Stadt auszustehn hat, in tragikomischer Weise, ausf&uuml;hrlich und sehr launig geschildert. Man findet diese Epistel S.258. des zweiten Bandes der Opere burlesche del Berni, Aretino ed altri, angeblich erschienen in Utrecht, 1771.</p>
</blockquote>
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		<title>Und weiter geht es mit der Verhackstückung der Radio-Kultur</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 07:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Prinzipielles]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal ist es der WDR, der seinen Kulturkanal WDR3 zu kastrieren plant und das wohl auch umsetzen wird. Wieder soll es den Politikmagazinen, den Kulturbeitr&#228;gen an den Kragen gehen, Programme, die eigentlich nicht viel kosten, aber sehr viel bewirken k&#246;nnen, n&#228;mlich die Aufgabe der &#214;ffentlich-Rechtlichen Sender umzusetzen: Aufkl&#228;rung, Bildung, Beteiligung zu f&#246;rdern. Dies ist allerdings, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal ist es der WDR, der seinen Kulturkanal WDR3 zu kastrieren plant und das wohl auch umsetzen wird.</p>
<p>
Wieder soll es den Politikmagazinen, den Kulturbeitr&auml;gen an den Kragen gehen, Programme, die eigentlich nicht viel kosten, aber sehr viel bewirken k&ouml;nnen, n&auml;mlich die Aufgabe der &Ouml;ffentlich-Rechtlichen Sender umzusetzen: Aufkl&auml;rung, Bildung, Beteiligung zu f&ouml;rdern.</p>
<p>Dies ist allerdings, wie man einr&auml;umen muss, in Zeiten, in denen ein Europ&auml;ischer Schlagerwettbewerb zum Heils- und Demokratiebringer f&uuml;r kaukasische Randstaaten hochgehypt wird, schon l&auml;ngst aus dem Selbstverst&auml;ndnis der Radio-Verantwortlichen gefallen.</p>
<p>Diese Herrschaften, die leidenschaftlos ihre vom Geb&uuml;hrenzahler finanzierten Inhalte den Winkelz&uuml;gen der Privaten Schundsender opfern und dabei ihre Archive vernichten, die ihre Symphonieorchester dem Plastikgedudel des <em>Orchesters von St. Martin in the Fields unter der Leitung von Sir Neville Mariner </em>(Mantra von NDR3) opfern, behaupten einfach, ihre durch nichts gerechtfertigten Programmeinschr&auml;nkungen / Inhaltseinschr&auml;nkungen seien ihrem Auftrag der Versorgung der ganzen Bev&ouml;lkerung geschuldet.</p>
<p>Also ziehen wir die Lehre: <b>Ein hypothetisches niedriges Kulturniveau der Bev&ouml;lkerungsmehrheit rechtfertigt die Vernichtung kultureller Inhalte.</b></p>
<p>Ich frage mich immer, warum die Intendanten dies so freiwillig tun? Was treibt Marmor, Piel und Consorten an?</p>
<p>Ein Dudel- Werbesender mehr oder weniger, das f&auml;llt nicht auf.</p>
<p>Ein Kultursender weniger, das ist nicht zu verantworten.</p>
<p><img align="left" alt="Radioretter" class="alignleft size-medium wp-image-431" height="65" src="http://www.einschaltverweigerung.de/wp-content/uploads/radioretter-300x65.jpg" title="Radioretter" width="300" />Ob der Protest was n&uuml;tzt?&nbsp; Die Initiative <a href="http://www.die-radioretter.de/" target="_blank">Die Radioretter</a> hat sich den Erhalt der Kultur im Rundfunk zum Ziel gesetzt.</p>
<p>Und dazu eine <a href="http://www.die-radioretter.de/cms/front_content.php?client=1&amp;lang=1&amp;idcat=1&amp;idart=1&amp;aktion=eintragen" target="_blank">Unterschriftssammlung </a>gestartet. Sie sollten unterschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><u>Und hier der Offene Brief der Radioretter an die Indendantin des WDR.</p>
<p></u></p>
<blockquote>
<h1>Offener Brief</h1>
<p>Sehr geehrte Frau Intendantin,</p>
<p>die Informationen aus den WDR&nbsp;3-Redaktionen und auch die Berichte in der Presse &uuml;ber weitere Streichungen im Programm machen uns keine Sorgen, denn Sie werden derart undurchdachte Pl&auml;ne sicher nicht zulassen und mit einem Federstrich verhindern: die Streichung von t&auml;glich 32&nbsp;Minuten politischer Berichterstattung im &bdquo;Journal&ldquo;, das Verschwinden eines w&ouml;chentlichen Feature-Platzes f&uuml;r Musik und Literatur, die Verwandlung des werkt&auml;glichen aktuellen Kulturmagazins &bdquo;Resonanzen&ldquo; in ein Wiederholungsprogramm und das Aus f&uuml;r das sonnt&auml;gliche Auslandsmagazin &bdquo;Resonanzen weltweit&ldquo; &ndash; um nur einige der als Organisationsreform angek&uuml;ndigten &bdquo;Kleinigkeiten&ldquo; zu nennen.</p>
<p>Wir hoffen, dass Sie sich als Intendantin dem &ouml;ffentlich-rechtlichen Programmauftrag verpflichtet f&uuml;hlen und sich zudem den Blick f&uuml;r die Verh&auml;ltnism&auml;&szlig;igkeit der Mittel bewahrt haben: Die Einsparungen im WDR&nbsp;3-Radio w&auml;ren ja nur ein Klacks im Vergleich zu den Unsummen, die f&uuml;r den Profi-Fu&szlig;ball im Fernsehen ausgegeben werden. Oder die der geb&uuml;hrenfinanzierte Selbstfindungsprozess teurer Moderatoren im Vorabendprogramm kostet. Um nur zwei Beispiele zu nennen.</p>
<p>Schon die in den letzten zehn Jahren vorgenommenen Ver&auml;nderungen im WDR-Kulturradio bedeuten eine gro&szlig;e Schw&auml;chung: Gestrichen, gek&uuml;rzt, abgebaut oder ausgelagert wurden das politische Feuilleton des &bdquo;Kritischen Tagebuchs&ldquo;, die literarischen Lesungen, Rezensionen, Originaltonmitschnitte in &bdquo;Dokumente und Debatten&ldquo;, Gespr&auml;chssendungen wie &bdquo;Zeitfragen/Streitfragen&ldquo; oder &bdquo;Funkhausgespr&auml;che&ldquo; sowie Features und H&ouml;rspiele.</p>
<p>Die Wirkungen dieser Programmpolitik sind katastrophal. Ein Kulturprogramm verarmt und nicht einmal das Argument, man k&ouml;nne mit weniger Qualit&auml;ts-Einschaltradio und mit mehr Begleitmusik auch mehr H&ouml;rer gewinnen, stimmt. Im Gegenteil: Die H&ouml;rerzahlen sind weiter gesunken. Auch Sie kommen deshalb an der Erkenntnis nicht vorbei: Die allm&auml;hliche Zurichtung eines anspruchsvollen Kulturprogramms in ein leicht konsumierbares H&auml;ppchenangebot (&bdquo;Kultur to go&ldquo;) ist nicht nur sch&auml;dlich, sondern auch gescheitert. Und die Fortsetzung falschen Denkens l&ouml;st nicht die Probleme, die es schuf. Wir vertrauen deshalb darauf, dass Sie die neuesten Abbau-Pl&auml;ne f&uuml;r WDR&nbsp;3 l&auml;ngst in den Papierkorb geworfen haben. Sie sollten es nur noch &ouml;ffentlich machen. Und zwar sofort. Indem Sie zum Beispiel die folgenden f&uuml;nf Punkte als Ma&szlig;stab ihrer Programmpolitik unterstreichen:</p>
<ol>
<li>
<p>Das Kulturradio muss dem H&ouml;rer zugewandt sein; es darf ihn nicht unterfordern oder ruhig stellen, es muss sein Interesse wecken und Zusammenh&auml;nge wie ungew&ouml;hnliche Perspektiven vermitteln. Das Kulturradio f&uuml;llt einen umfassenden Kulturbegriff mit Leben.</p>
</li>
<li>
<p>Das Kulturradio muss dabei den Gegenstand seiner Berichterstattung und Reflexion ernst nehmen und sich auf die Komplexit&auml;t der Gegenst&auml;nde einlassen. Das erfordert kompetente Autoren und Redakteure, aber auch die Verteidigung der entsprechenden Sendepl&auml;tze.</p>
</li>
<li>
<p>Das Kulturradio muss Anst&ouml;&szlig;e geben. Es vermittelt Kultur, produziert Kultur und ist ein Teil der Kultur. Dazu geh&ouml;ren Konflikt, Streit, Brisanz. Es kann nicht nur Service bieten, denn Kunst, Literatur, Theater, Musik und Wissenschaft sind mehr als nur Konsumg&uuml;ter. Rezension und Kritik begleiten die kulturelle Entwicklung und treiben sie voran.</p>
</li>
<li>
<p>Das Kulturradio orientiert &uuml;ber Probleme auch der Gegenwart und Zukunft, zeigt Handlungsm&ouml;glichkeiten auf. Es ist ein Gegenwartsmedium. Die Beschr&auml;nkung der Politik auf st&uuml;ndliche Nachrichten ist unzureichend.</p>
</li>
<li>
<p>Das Kulturradio &ouml;ffnet besondere Perspektiven auf die Politik: Das erfordert Sendepl&auml;tze f&uuml;r lokale und globale Berichterstattung, f&uuml;r Analyse und Kommentar. Deshalb unterh&auml;lt der &ouml;ffentlich-rechtliche Rundfunk sein Korrespondentennetz. Er &uuml;berl&auml;sst die politische Meinungsbildung nicht nationalen und internationalen Medienkonzernen.</p>
</li>
</ol>
<p>F&uuml;r WDR&nbsp;3 bedeutet das,</p>
<ul>
<li>
<p>die politischen Journale zu erhalten und auszubauen,</p>
</li>
<li>
<p>kulturelle Berichterstattung, Rezension und Kritik zu verst&auml;rken; durch die F&ouml;rderung von Fachkompetenz und durch die Schaffung neuer Sendepl&auml;tze (statt weiterer Streichungen),</p>
</li>
<li>
<p>die Erhaltung und die Weiterentwicklung des als Feuilleton konzipierten Kulturmagazins &bdquo;Resonanzen&ldquo; mit seinem besonderen Blick auf die Welt aus kultureller und politischer Perspektive (statt der Umwandlung in eine Wiederholungssendung),</p>
</li>
<li>
<p>das Literatur- und Musikfeature nicht zu streichen.</p>
</li>
</ul>
<p>WDR&nbsp;3 sollte vielmehr mit seinen St&auml;rken punkten und wieder mehr Dokumentationen und Kulturproduktionen zu g&uuml;nstigeren Sendezeiten pr&auml;sentieren &ndash; und daf&uuml;r werben.</p>
<p>Mit solchen und &auml;hnlichen Ma&szlig;nahmen k&ouml;nnten Sie der leider berechtigten Kritik am &ouml;ffentlich-rechtlichen Rundfunk entgegentreten, die von Verarmung, Verflachung oder gar der Verdummung der Programme spricht. Beweisen Sie das Gegenteil.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>K&ouml;ln, Februar&nbsp;2012</em></p>
</blockquote>
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		</item>
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		<title>Keine Werbung? oder: Leise Werbung?</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Nov 2011 07:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Lärmverschmutzung]]></category>
		<category><![CDATA[scheinheilig]]></category>
		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[ARD reagiere auf die Beschwerden von Zuschauern und werde den Lautst&#228;rkepegel der Werbung herunterdrehen, Werbespots sollen k&#252;nftig mit den Sendungen harmonisiert werden, wird gemeldet. Das ist l&#246;blich, erstmal. Aber es wirft auch Fragen auf: Weshalb m&#252;ssen sich erst Zuschauer (Geb&#252;hrenzahler) beschwerden? Wieviele Zuschauer mussten sich beschweren, bis die Sender reagierten? Weshalb hat Werbung einen solchen [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em>ARD reagiere auf die Beschwerden von Zuschauern und werde den Lautst&auml;rkepegel der Werbung herunterdrehen, Werbespots sollen k&uuml;nftig mit den Sendungen harmonisiert werden, </em>wird gemeldet.</p>
<p>Das ist l&ouml;blich, erstmal. Aber es wirft auch Fragen auf:</p>
<ol>
<li>Weshalb m&uuml;ssen sich erst Zuschauer (Geb&uuml;hrenzahler) beschwerden?</li>
<li>Wieviele Zuschauer mussten sich beschweren, bis die Sender reagierten?</li>
<li>Weshalb hat Werbung einen solchen Stellenwert bei den &Ouml;ffentlich-Rechtlichen, die doch sowieso ausk&ouml;mmlich finanziert sind?</li>
</ol>
<p><em>&quot;Es ist solange laut bis sich halt jemand beschwert</em>&quot; und auch&nbsp; &quot;<em>es hat sich noch niemand beschwert, Sie sind die erste..</em>:&quot;&nbsp; kann ich nicht mehr h&ouml;ren.</p>
<p>Da&szlig; die Herrschaften sich aber jetzt f&uuml;r Selbstverst&auml;ndlichkeiten feiern lassen, ist wieder mal scheinheilig.</p>
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		<title>demnächst in diesem Theater…</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 08:02:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[bitte nicht wundern, hier war es etwas &#34;ruhig&#34; in letzter Zeit (auch wenn der L&#228;rm nicht nachgelassen hat), aber das lag daran, da&#223; die Seitengestaltung nicht mehr wordpress-conform und fehlerhaft ist ich muss ein anderes Template einrichten, demn&#228;chst&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>bitte nicht wundern, hier war es etwas &quot;ruhig&quot; in letzter Zeit (auch wenn der L&auml;rm nicht nachgelassen hat), aber das lag daran, da&szlig; die Seitengestaltung nicht mehr wordpress-conform und fehlerhaft ist</p>
<p>ich muss ein anderes Template einrichten, demn&auml;chst&#8230; </p>
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