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	<title>Die Börsenblogger</title>
	
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	<description>Boersenblogger</description>
	<lastBuildDate>Fri, 12 Mar 2010 13:00:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Before the Bell: Der DAX ist auf die 6.000er Marke fixiert, US-Futures behaupten sich</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 12:58:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Before the Bell]]></category>
		<category><![CDATA[Charttechnik]]></category>
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		<description><![CDATA[Zum Wochenschluss zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der DAX nimmt sich die 6.000er Marke fest ins Visier. Der gestrige Verlierer K+S kann heute von &#252;berraschend guten Prognosen seines US-Wettbewerbers Potash profitieren und 2 Prozent zulegen. Auch ansonsten herrscht gute Laune. Wie bereits in den USA, k&#246;nnen auch in Deutschland Finanzwerte deutlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Wochenschluss zeigt sich der deutsche Aktienmarkt von seiner freundlichen Seite. Der DAX nimmt sich die 6.000er Marke fest ins Visier. Der gestrige Verlierer <a href="http://www.finanzen.net/aktien/K+S-Aktie" target="_blank">K+S</a> kann heute von &#252;berraschend guten Prognosen seines US-Wettbewerbers Potash profitieren und 2 Prozent zulegen. Auch ansonsten herrscht gute Laune. Wie bereits in den USA, k&#246;nnen auch in Deutschland Finanzwerte deutlich zulegen. Allen voran die <a href="http://www.finanzen.net/aktien/Commerzbank-Aktie" target="_blank">Commerzbank</a> mit 4 Prozent Plus. Die Bank hatte gestern erfolgreich eine milliardenschwere Benchmark-Anleihe erfolgreich platziert.</p>
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<h3>RATIONAL vor Korrektur?</h3>
<p>Der K&#252;chenger&#228;tehersteller RATIONAL war lange ein Liebling der Nebenwerte-Fans. Nun scheint sich der Wert etwas hei&#223; gelaufen zu haben. Mit einer Kursverdopplung binnen eines Jahres kann eben selbst der solideste Unternehmer nur schwer operativ mithalten. Nach den <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/dividende-verdreifacht-kuechenausruester-rational-mit-rekordgewinn;2544051" target="_blank">Zahlen f&#252;r 2009</a> ging es bereits gestern nach untern. Heute setzt sich dieser Trend in der Folge von negativen Analystenkommentaren erneut fort. Die angek&#252;ndigte Dividende von 3,50 Euro ist zwar absolut gesehen viel Geld, ergibt aber dennoch &#8220;nur&#8221; eine Dividendenrendite von aktuell unter 3 Prozent, am Markt hatte man mehr erwartet. Insofern d&#252;rfte die Aktie sicher in den n&#228;chsten Tagen und Wochen weiter korrigieren. Das geplante leichte Umsatzwachstum sollte dabei aber auch bald wieder die Phantasie ankurbeln. Insofern k&#246;nnte der Titel bald wieder interessant werden. Heute verliert die <a href="http://www.finanzen.net/aktien/RATIONAL-Aktie" target="_blank">RATIONAL-Aktie</a> rund 2 Prozent.</p>
<h3>Kann der DAX die 6.000er Marke knacken oder nicht?</h3>
<p>Seit einigen Tagen kennt der DAX nur noch eine Richtung: der Angriff auf die 6.000er-Marke. Allerdings stellen die runde Barriere und das Jahreshoch vom Januar, das bei 6.094 Punkten gelegen hatte, eine massive Widerstandszone dar. Es ist fraglich, ob nun gleich in einem Schwung der Durchmarsch auf neue Hochs gelingt. Gut m&#246;glich, dass es von hier aus nochmals zu einem R&#252;cksetzer kommt. Viel wird davon abh&#228;ngen, ob die US-Indizes ihre Jahreshochs, denen sie sich zuletzt angen&#228;hert haben, hinter sich lassen k&#246;nnen – oder eben nicht.</p>
<p><a href="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/dax2.gif"><img src="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/dax2.gif" alt="" title="dax" width="500" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-8210" /></a></p>
<h3>Griechenland: Kommen Hilfen oder kommen keine?</h3>
<p>Das Thema Griechenland schwelt jetzt ja bereits rund ein halbes Jahr und eine L&#246;sung ist noch immer nicht in Sicht. Heute berichtet bspw. der &#246;sterreichische <a href="http://kurier.at/wirtschaft/1985331.php" target="_blank">Kurier</a>:<br />
<blockquote>In Berlin und Paris wird in &#220;bereinstimmung mit der EZB gesch&#228;tzt, dass Griechenland bis zum Jahresende 55 Milliarden Euro braucht, um die Staatspleite abzuwenden. Daf&#252;r w&#228;re Berlin bereit, bis zu 20 Milliarden Euro einzusetzen, Paris bis zu zehn Milliarden Euro. Beide hoffen aber, dass es so viel Geld nicht braucht &#8211; oder noch besser, gar keines.</p></blockquote>
<p> Derweil diskutiert man noch immer &#252;ber die Einrichtung eines Europ&#228;ischen W&#228;hrungsfonds. Wir w&#252;rden gerne wissen, wie sinnvoll und gleichzeitig f&#252;r wie wahrscheinlich unsere Leser diesen halten. Dazu unsere aktuelle Umfrage: Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll. Es zeichnet sich aber wohl immer mehr ab, dass es finanzielle Hilfen in irgendeiner Form geben wird. Welche das sind, wird die Zeit zeigen, allerdings werden damit harte Forderungen verkn&#252;pft werden m&#252;ssen, denn sonst stehen andere Staaten aus der PIIGS-Klasse ebenfalls mit der aufhaltenden Hand vor dem Rest der Eurozone.</p>
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<h3>US-Futures warten auf Konjunkturdaten</h3>
<p>An der Wall Street zeigt man sich nach dem freundlichen Handel gestern, erneut von der positiven Seite. Mit Spannung wartet man an den M&#228;rkten auf die Konjunkturdaten. Neben den Daten zum Einzelhandelsumsatz (Februar) stehen etwas sp&#228;ter die besonders beachtete Verbraucherstimmung der Uni Michigan (M&#228;rz) und die US-Lagerbest&#228;nde (Januar) auf der Agenda. Die US-Futures zeigen sich im Vorfeld etwas fester. Der S&#038;P 500 gewinnt 0,1 Prozent und der NASDAQ legt 0,2 Prozent zu. Der DAX in Frankfurt steigt um 0,8 Prozent auf 5.974 Punkte.</p>
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		<item>
		<title>Neues von der Wall Street: S&amp;P 500 ist an seinem Jahreshoch angelangt</title>
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		<comments>http://dieboersenblogger.de/8222/2010/03/neues-von-der-wall-street-sp-500-ist-an-seinem-jahreshoch-angelangt/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 07:51:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Weide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von der Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[S&P 500]]></category>
		<category><![CDATA[Wall Street]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Technologieindex Nasdaq 100 hat in dieser Woche bereits den Ausbruch &#252;ber sein Hoch vom Januar geschafft. Der breite Markt hinkte bislang noch ein wenig hinterher, scheint nun aber auch vor dem Sprung auf neue Hochs zu stehen. Der S&#038;P 500 schloss gestern nahezu punktgenau an seinem Jahreshoch bei 1.150 Z&#228;hlern.

R&#252;cksetzer denkbar
Ob nach dem Durchmarsch der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Technologieindex Nasdaq 100 hat in dieser Woche bereits den Ausbruch &#252;ber sein Hoch vom Januar geschafft. Der breite Markt hinkte bislang noch ein wenig hinterher, scheint nun aber auch vor dem Sprung auf neue Hochs zu stehen. Der S&#038;P 500 schloss gestern nahezu punktgenau an seinem Jahreshoch bei 1.150 Z&#228;hlern.</p>
<p><!--adsense--></p>
<h3>R&#252;cksetzer denkbar</h3>
<p>Ob nach dem Durchmarsch der letzten zehn Handelstage die Dynamik ausreicht, um das bisherige Hoch zu &#252;berspringen, bleibt abzuwarten. Es bleiben zumindest Zweifel. Durchaus m&#246;glich, dass es nochmals zu einem kleinen R&#252;cksetzer kommt, bevor der S&#038;P 500 den Widerstand bei 1.150 Punkten nachhaltig hinter sich lassen kann.</p>
<h3>N&#228;chstes Ziel: 1.250 Punkte</h3>
<p>Auch eine zwischenzeitliche Atempause w&#252;rde jedoch noch nichts an der positiven charttechnischen Ausgangslage &#228;ndern. Bereits bei rund 1.130 Z&#228;hlern liegt eine erste Unterst&#252;tzung. Wird diese im Zuge eines m&#246;glichen R&#252;cksetzers nicht mehr unterschritten, k&#246;nnte der S&#038;P in K&#252;rze den nachhaltigen Ausbruch schaffen. Gelingt der Anstieg auf neue Hochs, sind in den n&#228;chsten Wochen Notierungen um 1.250 Punkte erreichbar.</p>
<p><a href="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/sp-500.gif"><img src="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/sp-500.gif" alt="" title="s&amp;p 500" width="500" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-8225" /></a></p>
<h3>Bullenmarkt ist intakt</h3>
<p>Sollte der Ausbruch dagegen erst einmal scheitern, ist mit einer Fortsetzung der im Januar begonnenen Konsolidierung zu rechnen. In diesem Fall m&#252;ssen wir uns m&#246;glicherweise noch einige Wochen gedulden, bis der &#252;bergeordnete Aufw&#228;rtstrend in die n&#228;chste Runde geht. So oder so gilt: Der Bullenmarkt ist intakt.</p>
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		<item>
		<title>Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 06:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick DAX]]></category>
		<category><![CDATA[DAX]]></category>

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		<description><![CDATA[Der DAX nimmt H&#252;rde f&#252;r H&#252;rde und ist weiter auf dem Weg nach oben. Die 6.000er-Marke r&#252;ckt allm&#228;hlich wieder in greifbare N&#228;he. Ein schneller Durchmarsch auf neue H&#246;chstst&#228;nde ist gleichwohl nicht unbedingt zu erwarten.
5.900er-Marke &#252;berwunden
Nachdem in der letzten Woche endlich der Ausbruch &#252;ber die hartn&#228;ckige Widerstandszone bei gut 5.700 Punkten gelungen war, drang der DAX [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der DAX nimmt H&#252;rde f&#252;r H&#252;rde und ist weiter auf dem Weg nach oben. Die 6.000er-Marke r&#252;ckt allm&#228;hlich wieder in greifbare N&#228;he. Ein schneller Durchmarsch auf neue H&#246;chstst&#228;nde ist gleichwohl nicht unbedingt zu erwarten.</p>
<h3>5.900er-Marke &#252;berwunden</h3>
<p>Nachdem in der letzten Woche endlich der Ausbruch &#252;ber die hartn&#228;ckige Widerstandszone bei gut 5.700 Punkten gelungen war, drang der DAX noch am vergangenen Freitag in den Bereich der n&#228;chsten Widerstandszone bei 5.900 Z&#228;hlern vor. Hier legte er zu Beginn dieser Woche eine kleine Atempause ein. Am Dienstag kam es zu einem kleinen R&#252;cksetzer bis auf ein Tief bei 5.838 Punkten, bevor die positive Tendenz wieder aufgenommen wurde. Zur Wochenmitte &#252;bersprang der Index auch die n&#228;chste H&#252;rde bei 5.900 Punkten.</p>
<p><!--adsense--></p>
<h3>6.000er-Marke in Reichweite</h3>
<p>Im Hoch kletterte der DAX am Donnerstag sogar bis auf 5.955 Z&#228;hler und n&#228;herte sich damit bereits wieder der 6.000er-Marke an. Von hier aus setzte der Index gestern nochmals in Richtung 5.900 Punkte zur&#252;ck, konnte die Marke aber zumindest bislang verteidigen. Zum Handelsschluss lag der DAX mit 5.929 Punkten weiterhin oberhalb der zuvor &#252;berwunden Widerstandsmarke.</p>
<p><a href="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/dax2.gif"><img src="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/dax2.gif" alt="" title="dax" width="500" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-8210" /></a></p>
<h3>Massive Widerstandszone zwischen 6.000 und 6.100 Punkten</h3>
<p>Kann der DAX sich hier etablieren, steht aus charttechnischer Sicht einem baldigen Angriff auf die 6.000er-Marke nichts im Wege. Die runde Barriere und das Jahreshoch vom Januar, das bei 6.094 Punkten gelegen hatte, stellen allerdings eine massive Widerstandszone dar. Es ist fraglich, ob nun gleich in einem Schwung der Durchmarsch auf neue Hochs gelingt. Gut m&#246;glich, dass es von hier aus nochmals zu einem R&#252;cksetzer kommt. Viel wird davon abh&#228;ngen, ob die US-Indizes ihre Jahreshochs, denen sie sich zuletzt angen&#228;hert haben, hinter sich lassen k&#246;nnen – oder eben nicht.</p>
<img src="http://feeds.feedburner.com/~r/DieBoersenblogger/~4/tRwC7gtJVWA" height="1" width="1"/>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schlussgong: Anlage-Notstand – Versicherungen und Pensionsfonds laufen ins offene Messer</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DieBoersenblogger/~3/gEqU3eZTt3E/</link>
		<comments>http://dieboersenblogger.de/8217/2010/03/schlussgong-anlage-notstand-versicherungen-und-pensionsfonds-laufen-ins-offene-messer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 18:26:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlussgong]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Altersvorsorge]]></category>
		<category><![CDATA[Anlageklasse]]></category>
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		<category><![CDATA[Zinspolitik]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Aktienm&#228;rkte k&#246;nnen sich auch heute nicht f&#252;r eine Richtung entscheiden und treten auf der Stelle. Spektakul&#228;re Ausnahme im DAX: Die VW-Vorz&#252;ge gewinnen im Tagesverlauf &#252;ber 7%.
Es gab heute einige offizielle Meldungen aus Wolfsburg, aber die reichen nicht, um den Aktienkurs so stark zu bewegen. Wichtiger ist ein Ger&#252;cht, das im Laufe des Tages die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Aktienm&#228;rkte k&#246;nnen sich auch heute nicht f&#252;r eine Richtung entscheiden und treten auf der Stelle. Spektakul&#228;re Ausnahme im DAX: Die <a href="http://www.finanzen.net/aktien/Volkswagen_vz-Aktie" target="_blank">VW-Vorz&#252;ge</a> gewinnen im Tagesverlauf &#252;ber 7%.</p>
<p>Es gab heute einige offizielle Meldungen aus Wolfsburg, aber die reichen nicht, um den Aktienkurs so stark zu bewegen. Wichtiger ist ein Ger&#252;cht, das im Laufe des Tages die Runde machte: Die angek&#252;ndigte Kapitalerh&#246;hung soll wesentlich geringer ausfallen als erwartet.</p>
<p><!--adsense#adsense_L--></p>
<p>Ger&#252;chte &#252;ber eine riesige Kapitalerh&#246;hung hatten den Aktienkurs von 80 auf unter 60 Euro gedr&#252;ckt. Heute reichte dann ebenfalls ein Ger&#252;cht, um den Aktienkurs wieder Richtung 70 Euro zu treiben. Ein Teil der Unterbewertung wurde damit abgebaut.</p>
<h3>Spektakul&#228;re neue Anleihe aus Frankreich</h3>
<p>Die Medien werden sich sicherlich auf die VW-Geschichte st&#252;rzen – VW ist immer f&#252;r Schlagzeilen gut – aber die langfristig wichtige Nachricht kommt aus Frankreich.</p>
<p>Da auch Frankreich unter der Finanz- und Konjunkturkrise leidet, braucht der Staat st&#228;ndig frisches Kapital. In dieser Woche wollte Frankreich am Anleihenmarkt 3 bis 5 Mrd. Euro einsammeln. Da die Nachfrage schon nach kurzer Zeit bei &#252;ber 8 Mrd. Euro lag, ging Frankreich bis zur oberen Grenze und sammelte 5 Mrd. Euro ein.</p>
<p>Das h&#246;rt sich nicht sonderlich spektakul&#228;r an, aber 2 „kleine Details“ fehlen auch noch: Bei der Staatsanleihe handelt es sich um einen Ultra-Langl&#228;ufer mit F&#228;lligkeit im Jahr 2060! In der Kombination mit der Mini-Rendite von 4,175% ist das eine Hammermeldung.</p>
<p>Sie m&#252;ssen sich das vorstellen: Investoren leihen dem franz&#246;sischen Staat f&#252;r 50 Jahre 5 Mrd. Euro und geben sich mit einer l&#228;cherlichen Rendite von gut 4% zufrieden.</p>
<h3>Die Mini-Rendite passt nicht zu den m&#246;glichen Risiken</h3>
<p>Die Rendite passt auf keinen Fall zu den Risiken. Ich m&#246;chte hier nur 3 Punkte nennen: Kann Frankreich auch noch in 50 Jahren alle Schulden tilgen? Gibt es in 50 Jahren den Euro noch? Wie hoch sind die Inflationsraten in den n&#228;chsten 50 Jahren?</p>
<p>Ich picke mir heute hier im Schlussgong nur den letzten Punkt raus. Die Inflation. Selbst, wenn die Inflationsrate in den n&#228;chsten 50 Jahren durchschnittlich bei nur 3% liegt, folgt bei der R&#252;ckzahlung im Jahr 2060 das b&#246;se Erwachen. 1.000 Euro besitzen nach 50 Jahren und durchschnittlich 3% Inflation nur noch eine Kaufkraft von gut 200 Euro.</p>
<h3>Steigt die Inflation, drohen gewaltige Verluste </h3>
<p>Das hei&#223;t: Selbst wenn Frankreich in 50 Jahren die 5 Mrd. Euro zur&#252;ckzahlen kann, werden die Investoren daf&#252;r dann nur noch Waren und Dienstleistungen kaufen k&#246;nnen, die heute umgerechnet 1 Mrd. Euro kosten. Ein verdammt schlechtes Gesch&#228;ft!</p>
<p>Hinzu kommt: Ich erwarte nicht, dass es bei 3% Inflation bleibt. Wir werden mit Sicherheit Inflationsphasen mit einer Geldentwertung von 5 bis 10% pro Jahr bekommen. Dann sieht die Rechnung f&#252;r die Besitzer der Staatsanleihen am Laufzeitende noch viel schlechter aus.</p>
<p>Wie gesagt: Die Inflation ist nur ein Risiko. Die ausufernde Staatsverschuldung und die langfristige Schw&#228;che der Papierw&#228;hrungen kommen noch hinzu.</p>
<h3>Privatanleger laufen nicht in die Zins-Falle</h3>
<p>Daher die Frage an Sie: H&#228;tten Sie dem franz&#246;sischen Staat f&#252;r 50 Jahre Geld geliehen und dann nur 4,175% Rendite verlangt? Ich bin ganz ehrlich: Bei Renditen unter 6 bis 8% w&#252;rde ich nicht einmal eine Sekunde &#252;berlegen.</p>
<p>Wenn man mit den Renten-H&#228;ndlern in Frankfurt spricht, wird diese Einsch&#228;tzung auch best&#228;tigt. Private Anleger sollen erst gar nicht angesprochen werden. Es geht nur um eine ganz spezielle Zielgruppe: Versicherungen und Pensionsfonds.</p>
<h3>Frankreich nutzt Notlage aus</h3>
<p>Diese institutionellen Anleger leiden besonders stark unter der Niedrig-Zins-Politik der Notenbanken. Die Umlaufrendite f&#252;r deutsche Staatsanleihen liegt aktuell bei 2,8%. Eine solche Rendite reicht schlicht und einfach nicht f&#252;r das Gesch&#228;ftsmodell der Versicherungen und Pensionsfonds. Die brauchen mindestens 3 bis 5% Rendite, um ihre Zahlungsversprechen einhalten zu k&#246;nnen.</p>
<p>Und genau diesen Anlage-Notstand hat Frankreich in dieser Woche ausgenutzt. Wie ich von den Renten-H&#228;ndlern geh&#246;rt habe, ging ein Gro&#223;teil der Anleihe direkt an die Versicherungen und Pensionsfonds.</p>
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<p>Die Rendite von gut 4% reicht, um aktuell die Zahlungsverpflichtungen erf&#252;llen zu k&#246;nnen, aber langfristig sind das „Bomben“ in den Bilanzen. Wenn die Inflationsrate in den n&#228;chsten Jahren oder Jahrzehnten auf 10% steigt, werden die Kurse dieser Anleihen implodieren. Selbst wenn das alles noch verdaut wird, bleibt der geringe inflationsbereinigte R&#252;ckzahlungswert am Laufzeitende.</p>
<h3>Aktien und Immobilien sind die bessere Wahl</h3>
<p>Fazit: Wer jetzt 20 Jahre alt ist und sich in diesen Tagen f&#252;r eine Lebensversicherung mit einem hohen Renten-Anteil entscheidet, investiert nicht konservativ, sondern geht eine riesige Wette darauf ein, dass wir bis 2060 kein Inflations-, kein W&#228;hrungs- und kein Staatsbankrott-Problem bekommen. Eine mutige Wette.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich setze daher lieber auf die eigene Immobilie und ein Aktien-Depot als Altersvorsorge – trotz Immobilien-Blase in den USA und trotz der Crash-Phasen am Aktienmarkt.</p>
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		<title>Before the Bell: DAX hat Ehrfurcht vor der 6.000er Marke, US-Futures vor Konjunkturdaten schwächer</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 12:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Before the Bell]]></category>
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		<description><![CDATA[An den deutschen Aktienm&#228;rkten herrscht erneut Zur&#252;ckhaltung vor. Die Ehrfurcht im DAX vor der 6.000er Marke scheint doch gr&#246;&#223;er zu sein, als gedacht. Allerdings bremst hier auch die anhaltende Zur&#252;ckhaltung an der Wall Street. Ohne nennenswerte Impulse von dort wird auch der Kursaufschwung hierzulande nicht nachhaltig sein k&#246;nnen. Die heute vorgelegten Gesch&#228;ftszahlen vieler Konzerne zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den deutschen Aktienm&#228;rkten herrscht erneut Zur&#252;ckhaltung vor. Die Ehrfurcht im DAX vor der 6.000er Marke scheint doch gr&#246;&#223;er zu sein, als gedacht. Allerdings bremst hier auch die anhaltende Zur&#252;ckhaltung an der Wall Street. Ohne nennenswerte Impulse von dort wird auch der Kursaufschwung hierzulande nicht nachhaltig sein k&#246;nnen. Die heute vorgelegten Gesch&#228;ftszahlen vieler Konzerne zeigt dabei auch die Wiederspr&#252;chlichkeit der aktuellen Lage. W&#228;hrend bspw. <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/autobranche-bmw-kommt-mit-blauem-auge-davon;2544192" target="_blank">BMW</a> und <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/volkswagen-vw-bricht-der-gewinn-weg;2544100" target="_blank">VW</a> trotz r&#252;ckl&#228;ufiger Zahlen durchaus &#252;berzeugen konnte, gelang dies <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/duengemittel-k-s-erleidet-heftigen-gewinneinbruch;2543942" target="_blank">K+S</a> angesichts ebenfalls schw&#228;cherer Zahlen eindeutig nicht.</p>
<p><!--adsense#adsense_L--></p>
<h3>GEA zeigt wies geht</h3>
<p>Ein absolutes Highlight war heute die Bilanz des MDAX-Titels GEA Group, denn der Maschinenbauer hat trotz Krise das Gesch&#228;ftsjahr 2009 mit einem soliden Ergebnis beendet. Zudem sanken Auftragseingang und Umsatz deutlich weniger als im Branchendurchschnitt. Das Ergebnis je Aktie konnte sogar um 61 Prozent auf 0,87 Euro gesteigert werden. Und auch f&#252;r die Zukunft sieht man sich bei GEA nach dem gelungenen Konzernumbau laut <a href="http://www.geagroup.com/de/news/20100311-00393.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> gut ger&#252;stet:<br />
<blockquote>F&#252;r 2010 geht die GEA von einem moderaten Anstieg des Auftragseingangs, einer entsprechenden Stabilisierung des Umsatzes und damit von einem Margenniveau zumindest auf H&#246;he des abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahres 2009 aus. Voraussichtlich wird es jedoch zwei bis drei Jahre dauern, bis die Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise in allen Segmenten und damit im Konzern &#252;berwunden sind. Allerdings bleibt abzuwarten, wie die f&#252;r GEA wichtigen Absatzl&#228;nder ihre erheblich gestiegene Verschuldung in den Griff bekommen werden, ohne durch damit eventuell verbundene Ausgabenk&#252;rzungen das weltweite Konjunkturklima wieder abk&#252;hlen zu lassen. &#220;ber die Konjunkturzyklen hinweg soll aber unter Ber&#252;cksichtigung der eingeleiteten Ma&#223;nahmen zur Komplexit&#228;tsreduzierung eine nachhaltige EBIT-Marge von 12 Prozent erreicht werden.</p></blockquote>
<p> Wie man sieht, ist hier noch einiges zu erwartet. Auch f&#252;r die Aktion&#228;re. Mit einer Dividende von 30 Cent gibt es zwar nur eine unterdurchschnittliche Dividendenrendite von knapp 2 Prozent, aber die Kursverdopplung in den vergangenen 12 Monaten d&#252;rfte sich nach den guten Zahlen heute, entspannt fortsetzen. Aktuell legt die <a href="http://www.finanzen.net/aktien/GEA_Group-Aktie" target="_blank">GEA-Aktie</a> mehr als 7 Prozent zu.</p>
<h3>US-Futures vor Konjunkturdaten schw&#228;cher</h3>
<p>An der Wall Street schaut man gespannt auf die Konjunkurdaten. Hier stehen heute die amerikanische Handelsbilanz im Januar und die Erstantr&#228;ge auf Arbeitslosenhilfe an. Zudem stehen auch wieder einige Quartalszahlen v.a. aus der zweiten und dritten Reihe auf der Agenda. Die US-Futures tendieren derweil etwas schw&#228;cher. Der S&#038;P500 verliert 0,3 Prozent und der NASDAQ b&#252;&#223;t 0,2 Prozent ein. Der DAX in Frankfurt kann wiederum bei 5.934 Punkten fast unver&#228;ndert notieren.</p>
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		<title>Im Fokus: Datagroup – ein IT-Dienstleister auf Erfolgskurs</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 06:42:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin Münzenmayer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Im Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[Datagroup]]></category>
		<category><![CDATA[Datagroup IT Services Holding AG]]></category>
		<category><![CDATA[Hans-Hermann Schaber]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptsversammlung]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Dienstleister]]></category>
		<category><![CDATA[Nebenwerte]]></category>
		<category><![CDATA[Technologiewerte]]></category>
		<category><![CDATA[Top Aktien 2010]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24. Februar 2010 hat die Datagroup IT Services Holding AG (Datagroup) an ihrem Firmensitz in Pliezhausen die Hauptversammlung f&#252;r das Gesch&#228;ftsjahr 2008/09 (per 30.09.09) abgehalten. Die b&#246;rsenblogger waren bei der interessanten Veranstaltung dabei. Anbei der offizielle Bericht von der Hauptversammlung.
Das Aktion&#228;rstreffen wurde um 11 Uhr vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Wagner er&#246;ffnet, der nach der Abhandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. Februar 2010 hat die Datagroup IT Services Holding AG (Datagroup) an ihrem Firmensitz in Pliezhausen die Hauptversammlung f&#252;r das Gesch&#228;ftsjahr 2008/09 (per 30.09.09) abgehalten. Die b&#246;rsenblogger waren bei der interessanten Veranstaltung dabei. Anbei der offizielle Bericht von der Hauptversammlung.</p>
<p>Das Aktion&#228;rstreffen wurde um 11 Uhr vom Aufsichtsratsvorsitzenden Peter Wagner er&#246;ffnet, der nach der Abhandlung der Formalien Vorstandschef Hans-Hermann Schaber das Wort erteilte.</p>
<p><!--adsense#adsense_L--></p>
<h3>Bericht von Herrn Hans-Hermann Schaber<br />
</h3>
<p>Herr Schaber begr&#252;&#223;te zun&#228;chst die Aktion&#228;re, G&#228;ste und Pressevertreter, die sich zur vierten Hauptversammlung der Datagroup seit dem B&#246;rsengang im September 2006 eingefunden hatten. Anschlie&#223;end berichtete er &#252;ber die Gesch&#228;ftsentwicklung im abgelaufenen Fiskaljahr. Diesbez&#252;glich betonte er, dass sich die Datagroup angesichts des R&#252;ckgangs des Volumens des deutschen IT-Marktes um 2,2 Prozent wacker geschlagen hat. Dies spiegelt sich in den Rekordzahlen des Unternehmens wider: Der Umsatz kletterte um 8,2 Prozent auf 73,5 Millionen Euro, das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erh&#246;hte sich um 33,2 Prozent auf 5,3 Millionen Euro und der Gewinn je Aktie stieg von 0,33 auf 0,53 Euro. Mit diesen Zahlen hat die Datagroup sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis die urspr&#252;nglich in Aussicht gestellten Werte &#252;bertroffen.</p>
<h3>Umsatzanteil margenstarker Dienstleistungen wird weiter steigen<br />
</h3>
<p>Herr Schaber erkl&#228;rte, dass das Management in Zukunft die vorsichtige Prognosepolitik beibehalten wird. Schlie&#223;lich sei es wesentlich besser, wenn die Planzahlen &#252;bertroffen werden, als wenn diese nach unten korrigiert werden m&#252;ssen. Erfreut zeigte sich der Vorstandsvorsitzende &#252;ber die Tatsache, dass der Anteil margenstarker Dienstleistungen am Konzernumsatz mit 43,93 Prozent deutlich &#252;ber der prognostizierten 40-Prozent-Marke lag. Positiv zu werten sei in diesem Zusammenhang, dass im Dienstleistungsbereich meistens Mehrjahresvertr&#228;ge vereinbart werden, sodass eine gute Planbarkeit der Umsatz- und Ergebnisentwicklung m&#246;glich ist. Ebenfalls interessant: Schaber zufolge wird der prozentuale Anteil der Dienstleistungen am Konzernumsatz k&#252;nftig weiter steigen.</p>
<h3>Dividenden-Zahlung bremst das Wachstum nicht<br />
</h3>
<p>Als Grund f&#252;r die von der Verwaltung vorgeschlagene Dividende von 0,15 Euro pro Aktie nannte Herr Schaber die hervorragende Gewinnentwicklung im Gesch&#228;ftsjahr 2008/09. Die Dividende sei ein Dankesch&#246;n und eine Anerkennung f&#252;r die Treue der Aktion&#228;re. Ihre H&#246;he wurde laut Schaber so bemessen, dass das Wachstum der Datagroup durch die Dividenden-Aussch&#252;ttung nicht gebremst wird. Der Gro&#223;teil des Bilanzgewinns verbleibe im Unternehmen und k&#246;nne somit f&#252;r die Finanzierung weiterer Zuk&#228;ufe genutzt werden.</p>
<p>Die Anzahl der Datagroup-Mitarbeiter erh&#246;hte sich im abgelaufenen Fiskaljahr um 13 auf 499. Infolgedessen sind die Personalkosten geringf&#252;gig gestiegen. Der Cashflow erh&#246;hte sich um 41,9 Prozent auf rund 3,91 Millionen Euro und die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 31,2 auf 37,2 Prozent. Zum Zeitpunkt des B&#246;rsengangs lag sie bei 53,2 Prozent. Seither hat die Datagroup inklusive arxes neun Unternehmen &#252;bernommen und davon bereits acht bezahlt.</p>
<h3>Verbesserung des Forderungsmanagements und deutlicher Schulden-Abbau<br />
</h3>
<p>Schaber zufolge wird die Eigenkapitalquote im laufenden Gesch&#228;ftsjahr sinken, was mit der deutlichen Ausweitung der Bilanzsumme infolge der arxes-&#220;bernahme zusammenh&#228;ngt. 2008/09 ist die Bilanzsumme &#252;brigens kaum gestiegen, weil das Forderungsmanagement verbessert wurde und infolgedessen Forderungen der Datagroup schneller als zuvor beglichen wurden. Die Nettofinanzverschuldung konnte die Datagroup im Fiskaljahr 2008/09 &#252;berplanm&#228;&#223;ig um rund 18,8 Prozent auf 8,169 Millionen Euro reduzieren. Der notwendige Zeitraum, um die Nettofinanzschulden vollst&#228;ndig zu tilgen, verk&#252;rzte sich von 3,6 auf 2,1 Jahre.</p>
<h3>Ergebnis rauf, Kosten runter<br />
</h3>
<p>Die gute Ergebnisentwicklung ist dem Vorstandsvorsitzenden zufolge auf die Ausweitung des Dienstleistungsgesch&#228;fts, die Sch&#228;rfung des Kostenbewusstseins der Belegschaft und die daraus resultierende Umsetzung der gr&#246;&#223;tenteils von den Mitarbeitern vorgeschlagenen Kostensenkungsma&#223;nahmen zur&#252;ckzuf&#252;hren. Beispielsweise werden Kopierer und Computer  bei der Datagroup seit einiger Zeit nachts ausgeschaltet, Vorst&#228;nde und Mitarbeiter reisen nur noch in der zweiten Klasse der Deutschen Bahn und die Verwaltung des Fuhrparks wurde ausgelagert. Die H&#246;he des Ergebnisses wird zudem dadurch positiv beeinflusst, dass allen neu eingestellten Mitarbeitern nur 26 Tage Jahresurlaub gew&#228;hrt wird und sie 42 Stunden pro Woche arbeiten.</p>
<h3>Hervorragende Auftragslage</h3>
<p>Im aktuellen Fiskaljahr l&#228;uft das Gesch&#228;ft bei der Datagroup sehr gut. So hat das Unternehmen bereits mehrere gro&#223;e Auftr&#228;ge erhalten – unter anderem von der Finanzverwaltung Baden-W&#252;rttemberg, dem Landtag Hessen, der Integrata AG und dem Germanischen Lloyd. „Die Wettbewerber sind nat&#252;rlich auch aggressiv aktiv, aber sie m&#252;ssen ihre Qualit&#228;t erst noch beweisen“, erkl&#228;rte Schaber.</p>
<p>Wie der Vorstandschef weiter ausf&#252;hrte, erzielte die Datatgroup in den ersten vier Monaten des Gesch&#228;ftsjahres 2009/10 bei einem Umsatz von 24,6 Millionen Euro ein EBITDA von 2,12 Millionen Euro. Somit wurde sowohl der geplante Umsatz von 22,5 Millionen Euro als auch das anvisierte EBITDA von rund 1,59 Millionen Euro &#252;bertroffen. „Die  Gesch&#228;ftsentwicklung in 2009/10 ist ohne Zweifel sehr erfreulich, aber dennoch ist die Wirtschaftskrise noch nicht vorbei“, betonte Schaber. Eine signifikante Erholung des Investitionsg&#252;termarktes erwartet der Unternehmenslenker erst ab 2011. Unabh&#228;ngig davon habe die Datagroup in den zur&#252;ckliegenden Monaten sehr viele Neukunden gewonnen und sei bei der Ausschreibung von zahlreichen Projekten erfolgreich gewesen.</p>
<h3>„Der arxes-Kauf wird die Datagroup in eine neue Dimension r&#252;cken“<br />
</h3>
<p>Bez&#252;glich der Akquisitionsstrategie berichtete Herr Schaber, dass sich die Mitarbeiter der &#252;bernommen Unternehmen zun&#228;chst an die Firmenkultur im Datagroup-Konzern  gew&#246;hnen sollen und das Datagroup-Management den alten Firmennamen absichtlich anfangs bestehen l&#228;sst. Als erstes Unternehmen &#252;bernahm die Datagroup nach ihrem B&#246;rsengang die messerknecht informationssysteme GmbH. Dabei handelt es sich um einen Key Player im IT-Dienstleistungsbereich im deutschsprachigen Raum. Im Oktober 2009 hatte Datagroup die Option zur &#220;bernahme der TDMi AG. Das eigentliche Objekt der Begierde war jedoch die arxes GmbH, die von der Datagroup letztendlich im Februar dieses Jahres &#252;bernommen wurde. Diesbez&#252;glich erkl&#228;rte Schaber: „Der arxes-Kauf wird die Datagroup in eine neue Dimension r&#252;cken.“</p>
<h3>Bericht von Herrn Dirk Peters</h3>
<p>Im Anschluss an die Ausf&#252;hrungen von Herrn Schaber berichtete der Vorstandskollege Dirk Peters &#252;ber die strategische Entwicklung der Datagroup. Laut Herrn Peters wurde im abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahr viel erreicht. Beispielsweise wurden neue Kunden gewonnen und die Beziehungen zu Bestandskunden wurden optimiert. Auch k&#252;nftig d&#252;rfte die Datagroup Peters zufolge in der Erfolgsspur bleiben. Dazu beitragen soll die Umsetzung der Strategie 103, durch die die Datagroup im Gesch&#228;ftsjahr 2010/11 zu den zehn gr&#246;&#223;ten IT-Service-Unternehmen Deutschlands geh&#246;ren und eine EBITDA-Marge von zehn Prozent erzielen will. Peters geht &#252;brigens davon aus, dass die EBITDA-Marge im laufenden Fiskaljahr von 7,2 auf &#252;ber acht Prozent steigen wird.</p>
<h3>Fokussierung auf das renditestarke Kerngesch&#228;ft</h3>
<p>Zur Effizienzverbesserung wird sich die Datagroup laut Peters k&#252;nftig auf die strategischen Kerngesch&#228;ftsfelder Service Management, Data Center Management und Printing Services fokussieren. Zudem wird es noch die abrundenden Gesch&#228;ftsfelder Beschaffungsmanagement, Projektmanagement, Security Management und Technischer Kundendienst geben. Alle anderen Sparten werden nicht mehr weiterentwickelt und die entsprechenden Dienstleistungen werden daher nicht mehr aktiv angeboten. Dadurch wird die Komplexit&#228;t des Dienstleistungsangebots verringert und es erfolgt eine Konzentration auf profitable, vertragsgebundene Dienstleistungen.</p>
<p>Peters zufolge fokussiert sich die Datagroup im Rahmen ihrer derzeitigen Vertriebsoffensive auf gut positionierte deutsche Top-Unternehmen, die &#252;ber ein hohes IT-Budget verf&#252;gen und bei denen mehr als 2.000 IT-User arbeiten. Eine Liste mit 600 solchen Gesellschaften wurde bereits erstellt. Unabh&#228;ngig davon werden bei der Datagroup alle Daten von Bestands- und Neukunden in einem CRM-System dokumentiert. Auf der Agenda stehen die Ausweitung der bundesweiten Pr&#228;senz durch Akquisitionen, die Zielkundenansprache im Rahmen eines gezielten Veranstaltungsmanagements sowie eine deutschlandweite Dachmarkenkampagne.</p>
<h3>Hohe Kundenzufriedenheit</h3>
<p>Gem&#228;&#223; Herrn Peters soll der Serviceanteil am Konzernumsatz von 43,93 Prozent im abgelaufenen Gesch&#228;ftsjahr k&#252;nftig auf &#252;ber 60 Prozent gesteigert werden. Wichtig sei zudem, die Kundenzufriedenheit weiterhin auf einem hohen Niveau zu halten. Schlie&#223;lich sei die hohe Zufriedenheit der Kunden der Grund daf&#252;r, dass diese nicht zur Konkurrenz wechseln, obwohl diese manchmal g&#252;nstigere Preise bietet. Ein Paradebeispiel hief&#252;r ist der Germanische Lloyd. Der Schiffszertifizierer ist trotz eines g&#252;nstigeren Angebots eines Wettbewerbers Kunde der Datagroup-Tochtergesellschaft HDT geblieben.</p>
<h3>Weitere Berichterstattung von Herrn Schaber</h3>
<p>Herr Schaber erl&#228;uterte, dass die Datagroup in bestimmten Kundensituationen und durch die Gewinnung von Neukunden organisch w&#228;chst und zudem gezielte Firmen&#252;bernahmen ein wichtiger Baustein der Wachstumsstrategie der Datagroup sind. Allerdings laute das Motto in puncto Akquisitionen „Klasse statt Masse“. Daher w&#252;rde man nur serviceorientierte Gesellschaften kaufen, die optimal zur Datagroup passen.</p>
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<h3>Vielversprechende Akquisitionsstrategie<br />
</h3>
<p>Gro&#223;e &#220;bernahmen sind laut Schaber derzeit nicht geplant. Ohnehin sei man in erster Linie an kleineren Zuk&#228;ufen interessiert, die sich rasch positiv auf die Marge auswirken. Abgesehen davon werde das Management in puncto Akquisitionen weiterhin au&#223;erordentlich vorsichtig agieren. Bislang sind dem Vorstandschef zufolge von zehn Unternehmen, die sich das Datagroup-Management angeschaut hat, drei in die engere Auswahl gekommen und davon wurde dann ein Unternehmen &#252;bernommen.</p>
<p>arxes bezeichnete Herr Schaber als „perfekten &#220;bernahmenkandidaten“ – unter anderem, weil das Unternehmen &#252;ber Standorte in den deutschen Gro&#223;st&#228;dten K&#246;ln, Esssen, Frankfurt und M&#252;nchen verf&#252;gt, in denen die Datagroup bislang nicht vertreten war. Optimal sei zudem die Ausrichtung von arxes auf IT-Dienstleistungen, mit denen das Unternehmen mehr als 90 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet. Laut Schaber wird arxes ab dem 1. April 2010 konsolidiert.</p>
<h3>arxes befindet sich auf Erfolgskurs<br />
</h3>
<p>Wie Herr Schaber weiter ausf&#252;hrte, hat arxes im laufenden Gesch&#228;ftsjahr bereits Dienstleistungsauftr&#228;ge im Wert von 13 Millionen Euro erhalten. Zudem sei das Vertrauen von Schl&#252;sselkunden und Mitarbeitern in die Zukunft von arxes zur&#252;ckgewonnen worden. Des Weiteren seien erste Restrukturierungsschritte durchgef&#252;hrt und Kosteneinsparungen worden. Eine weitere Verbesserung der Kosten- und Ertragssituation bei arxes sei geplant.</p>
<h3>Die Ausgabe neuer Aktien ist derzeit nicht geplant<br />
</h3>
<p>Sowohl beim Gewinn als auch beim Cashflow erwartet Herr Schaber in den kommenden Quartalen weitere Zuw&#228;chse. Erfreulich sei zudem, dass der Datagroup Zusagen &#252;ber hohe Kredite zu g&#252;nstigen Konditionen und eine Erm&#228;chtigung zur Nutzung des Genehmigten Kapitals vorliegen. Deshalb lasse sich das weitere Wachstum problemlos finanzieren. Eine Kapitalerh&#246;hung sei noch nicht konkret geplant. Allerdings kann sich Schaber eine Erh&#246;hung des Grundkapitals um zehn Prozent durchaus vorstellen, sofern sich Investoren finden lassen, die die neuen Aktien kaufen.</p>
<h3>Erfreuliche Kursentwicklung der Datagroup-Aktie<br />
</h3>
<p>Die Fl&#228;chendeckung der Datagroup in Deutschland ist noch nicht optimal, wie aus der bei der Hauptversammlung gezeigten Standort&#252;bersicht hervorging. Allerdings gen&#252;gt das derzeitige Standort-Netzwerk, um bundesweit s&#228;mtliche Auftr&#228;ge erledigen zu k&#246;nnen. Bezug nehmend auf die Kursentwicklung der Datagroup-Aktie zeigte sich Herr Schaber erfreut dar&#252;ber, dass sich diese im zur&#252;ckliegenden Jahr sowohl besser als der Entry Standard als auch besser als der TecDAX entwickelt hat. Ebenfalls positiv zu werten sei das deutlich gestiegene Handelsvolumen – der Tagesumsatz an der B&#246;rse erh&#246;hte sich von 1.988 Aktien im Jahr 2008 auf 3.662 Anteilscheine im Jahr 2009.</p>
<h3>Der Streubesitz k&#246;nnte ausgeweitet werden<br />
</h3>
<p>Im Gesch&#228;ftsjahr 2008/09 hat die Datagroup 89.753 eigene Aktien zu einem Durchschnittskurs von 2,60 Euro erworben. Die Anzahl der von dem Unternehmen gehaltenen eigenen Aktien verringerte sich seit dem 30. September 2009 von 192.203 auf 78.403, da zur&#252;ckgekaufte Aktien an Herrn Peters &#252;bertragen wurden. Aktuell befinden sich 16,5 Prozent der im Umlauf befindlichen Datagroup-Aktien im Streubesitz. Herr Schaber h&#228;lt einen gr&#246;&#223;eren Streubesitz f&#252;r sinnvoll, weshalb er sich vorstellen kann, diesen im Zuge einer Kapitalerh&#246;hung auszuweiten.</p>
<h3>Innovative Flatrate f&#252;r IT-Arbeitspl&#228;tze kommt gut an</h3>
<p>Um das Wachstum zu forcieren, will die Datagroup bald eine Flatrate f&#252;r IT-Arbeitspl&#228;tze auf den Markt bringen. Diese monatlich zu zahlende Flatrate deckt unter anderem die Kosten f&#252;r PCs, Notebooks, Server und  Rechenzentrumsinfrastruktur, s&#228;mtliche Anwendungen, Drucker inklusive Verbrauchsmaterial, Anwenderbetreuung, Schulungen der Mitarbeiter und den Datenschutz ab. Diese Flatrate ist bislang bei allen Kunden auf eine sehr gute Resonanz gesto&#223;en, bei denen sie von Datagroup-Vertriebsmitarbeitern vorgestellt wurde. Das verwundert nicht, da sich die Kunden die Bausteine, die von der Flatrate abgedeckt werden, individuell zusammenstellen k&#246;nnen und die Vertr&#228;ge jederzeit an die Entwicklung ihres Gesch&#228;ftsvolumens anpassen k&#246;nnen.</p>
<h3>„We manage IT“ – eine &#252;berzeugende Werbebotschaft</h3>
<p>Des Weiteren will die Datagroup ihre Tochtergesellschaften k&#252;nftig sukzessive umzubenennen, um infolgedessen mittelfristig deutschlandweit unter dem Firmennamen „Datagroup“ aufzutreten. Dadurch soll sich der Bekanntheitsgrad des Unternehmens deutlich erh&#246;hen, was laut Herrn Schaber sehr wichtig ist, da derzeit erst etwa 100 der deutschen Top-600-Unternehmen Datagroup kennen. Zur Erh&#246;hung des Bekanntheitsgrades wird die Datagroup zudem an allen Standorten Werbung auf Bussen schalten. Die zentrale Aussage der geplanten Werbekampagne, die sich an Manager und Gesch&#228;ftsf&#252;hrer richtet, wird „We manage IT“ lauten.</p>
<h3>Positive Planzahlen f&#252;r 2009/10 in Sicht<br />
</h3>
<p>Abschlie&#223;end erkl&#228;rte Herr Schaber, dass die Datagroup durch gr&#246;&#223;ere Firmen&#252;bernahmen weiteres Umsatz- und Ergebniswachstum generieren wird. Parallel dazu wird sich der IT-Dienstleister dem Vorstandschef zufolge auf profitable, vertragsgebundene Dienstleistungen fokussieren. Eine „erfreuliche Prognose“ f&#252;r das laufende Gesch&#228;ftsjahr wird die Datagrup voraussichtlich in vier bis sechs Wochen ver&#246;ffentlichen.</p>
<h3>Generaldebatte</h3>
<p>Die erste Wortmeldung kam von der B&#246;rsenbuchautorin und Finanzjournalistin Beate Sander. Sie lobte die solide Bilanzstruktur der Datagroup und zeigte sich erfreut dar&#252;ber, dass sich das Gesch&#228;ftsmodell des Unternehmens nicht so einfach kopieren l&#228;sst, da es einen langj&#228;hrigen Aufbau erfordert. Positiv bewertete Frau Sander auch die Tatsache, dass die Datagroup erstmals seit ihrem B&#246;rsengang eine Dividende zahlt, w&#228;hrend gro&#223;e Konzerne wie zum Beispiel Daimler j&#252;ngst die Dividende gestrichen haben.</p>
<p>Frau Sander wollte wissen, wie gro&#223; die Gefahr ist, dass es bei der Integration von zugekauften Unternehmen zu Problemen bez&#252;glich der Integration in den Datagroup-Konzern kommt. Dar&#252;ber hinaus wollte sie erfahren, was die gr&#246;&#223;te Entt&#228;uschung f&#252;r den Vorstand in den zur&#252;ckliegenden Monaten war. Herr Schaber erkl&#228;rte, dass man bei &#220;bernahmen nicht brachial vorgehe, sondern die Unternehmen vorsichtig in den Datagroup-Konzern eingliedere. Ein extremes Aufeinanderprallen verschiedener Firmenkulturen habe man bislang nicht erlebt. Um Probleme bei Akquisitionen zu vermeiden wurde laut Herrn Schaber bei der Datagroup ein Leitfaden f&#252;r die optimale Umsetzung von &#220;bernahmen erstellt, in dem unter anderem Tipps bez&#252;glich der emotionalen Unternehmensf&#252;hrung enthalten sind. Erg&#228;nzend berichtete Herr Peters, dass sich arxes und Datagroup sowohl in puncto Firmenkultur als auch in puncto Gesch&#228;ftmodell &#228;hneln, weshalb beide Unternehmen gut zusammenpassen w&#252;rden.</p>
<p>Die gr&#246;&#223;te Entt&#228;uschung war laut Herrn Schaber das Scheitern einer Akquisition, die sechs Monate lang vorbereitet worden war. Am Abend vor dem Notatermin, bei dem der Zukauf vertraglich besiegelt worden w&#228;re, rief der Verk&#228;ufer bei dem Datagroup-Vorstandschef an und teilte ihm mit, dass er sein Unternehmen an einen anderen Interessenten verkaufen wird.</p>
<p>Kurt Ochner, Vorstand der KST Beteiligungs AG, betonte, dass die von ihm gemeinsam mit Wolfgang R&#252;ck gef&#252;hrte Beteiligungsgesellschaft insgesamt noch rund zehn Prozent der im Umlauf befindlichen Datagroup-Aktien h&#228;lt. Im Anlageverm&#246;gen der KST ausgewiesen sind nur 8,8 Prozent, aber es kommt noch ein Anteil von einem Prozent hinzu, der sich im Handelsbestand der KST befindet. Herr Ochner erkundigte sich nach dem Preis, der f&#252;r arxes gezahlt wurde und wollte zudem wissen, ob es sich bei der Akquisition um einen Share- oder um einen Asset-Deal handelte. Da bez&#252;glich des f&#252;r arxes gezahlten Preises Stillschweigen vereinbart worden war, konnte Herr Schaber ihn nicht nennen. Er verriet jedoch, dass sich das Investment innerhalb von weniger als zwei Jahren amortisieren wird und dass es sich um einen reinen Share-Deal handelte, bei dem alle GmbH-Anteile erworben wurden.</p>
<p><!--adsense#adsense_XL--></p>
<p>Der Datagroup-Aktion&#228;r Dr. Bernd Appel betonte, dass sich aus seiner Sicht eine Streichung der Dividende negativ auf die Kursentwicklung der Datagroup-Aktie auswirken k&#246;nnte, auch wenn dies mit dem Finanzbedarf f&#252;r weitere Zuk&#228;ufe begr&#252;ndet werden w&#252;rde. Daher ist es laut Herrn Dr. Appel w&#252;nschenswert, dass die Datagroup auch in den kommenden Jahren stets eine Dividende aussch&#252;ttern wird. Der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Wagner erkl&#228;rte, dass die Steigerung des Unternehmenswertes durch Akquisitionen ein wichtiges Ziel der Datagroup sei, aber unabh&#228;ngig davon auch in Zukunft eine Dividende gezahlt werden kann. Herr Schaber f&#252;gte erg&#228;nzend hinzu, dass dem Management die Dividendenkontinuit&#228;t sehr am Herzen liegt.</p>
<h3>Abstimmungen</h3>
<p>Nach der Beendigung der Generaldebatte gab Herr Wagner bekannt, dass vom Grundkapital der Datagroup von 5.820.000 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien, 5.172.811 Aktien bei der Hauptversammlung vertreten sind, was einer Pr&#228;senz von 88,88 Prozent entspricht. Alle Tagesordnungspunkte wurden einstimmig gem&#228;&#223; den Vorschl&#228;gen der Verwaltung beschlossen.</p>
<p>Abgestimmt wurde &#252;ber die Aussch&#252;ttung einer Dividende von 0,15 Euro pro Aktie, die Entlastung von Vorstand und Aufsichtsrat, die Aufhebung der bestehenden und die erneute Erm&#228;chtigung zum Erwerb eigener Aktien, die Erm&#228;chtigung zur Ausgabe von Options- oder Wandelanleihen, Genussrechten oder Gewinnschuldverschreibungen beziehungsweise die Kombinationen dieser Instrumente mit der M&#246;glichkeit zum Bezugsrechtsausschluss sowie die Schaffung eines bedingten Kapitals 2010, die Zustimmung zum Ergebnisabf&#252;hrungsvertrag mit der Datagroup IT Services GmbH, die Anpassung der Satzung an das Gesetz zur Umsetzung der Aktion&#228;rsrechterichtlinie sowie &#252;ber die Wahl der Partnerschaft BW PARTNER Bauer Wulf Sch&#228;tz Hasenclever Stiefelhagen zum Abschlusspr&#252;fer f&#252;r das Gesch&#228;ftsjahr 2009/10.</p>
<h3>Die Aktie ist ein klarer Kauf</h3>
<p>Trotz eines tristen Branchenumfelds ist die Datagroup im Gesch&#228;ftsjahr 2008/09 auf dem Wachstumspfad geblieben. Obendrein liegt das Unternehmen in den ersten vier Monaten des laufenden Fiskaljahres sowohl beim Umsatz als auch beim EBITDA deutlich &#252;ber Plan. Diese erfreuliche Entwicklung ist der beste Beweis daf&#252;r, dass das Management des IT-Dienstleisters eine gut durchdachte Strategie verfolgt. Letztere d&#252;rfte sich k&#252;nftig in weiteren Umsatz- und Ergebniszuw&#228;chsen niederschlagen. Trotz dieser guten Perspektiven errechnet sich f&#252;r die Datagroup-Aktie basierend auf den Gewinnsch&#228;tzungen der Analysten derzeit lediglich ein 2010/11er-KGV von 7. Aufgrund dieser attraktiven Bewertung ist der Anteilschein auf dem aktuellen Kursniveau ein klarer Kauf.</p>
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		<item>
		<title>Neues von der Wall Street: Elliott und die Profite im Healtcare-Bereich</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Mar 2010 04:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Scherbaum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Neues von der Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Baxter]]></category>
		<category><![CDATA[Elliott Gue]]></category>
		<category><![CDATA[Gilead Sciences]]></category>
		<category><![CDATA[Healthcare]]></category>
		<category><![CDATA[S&P]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag sie ja sehr – meine US-Kollegen. Weil sie stets Tacheles reden. Elliott Gue hat sich mal wieder gemeldet. Diesmal schreibt er &#252;ber den Healthcare-Bereich. Und das Erstaunliche diesmal – diese Aktien kennt man hierzulande sogar. Er nimmt genau zwei Aktien in den Fokus, Baxter und Gilead Sciences.
Im Folgenden nun der Original-Content von der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mag sie ja sehr – meine US-Kollegen. Weil sie stets Tacheles reden. Elliott Gue hat sich mal wieder gemeldet. Diesmal schreibt er &#252;ber den Healthcare-Bereich. Und das Erstaunliche diesmal – diese Aktien kennt man hierzulande sogar. Er nimmt genau zwei Aktien in den Fokus, Baxter und Gilead Sciences.</p>
<p>Im Folgenden nun der Original-Content von der <a href="http://www.moneyshow.com/">moneyshow</a>-Seite – eine Seite, die ich jedem User nur an Herz legen m&#246;chte, der nicht nur US-Mainstream lesen m&#246;chte.</p>
<p><em>Health care stocks have a well-deserved reputation for resiliency. The Standard &amp; Poor’s 500 Health Care index handily outperformed a weak market in early 2009.</em></p>
<p><!--adsense#adsense_XL--></p>
<p><em>This outperformance ended when health care reform talk in Washington threatened to undermine the group’s profitability. Key health care indexes underperformed the S&amp;P 500. </em></p>
<p><em>[But as] planned reforms were watered down to make them more palatable in the Senate, health care stocks regained their footing, [and] 2010 looks very bright for the sector.</em></p>
<p><em>On a price-to-book-value basis, the S&amp;P 500 Health Care sector trades at a 25% premium to the S&amp;P 500, well under its average 75% premium. In the five years after President Clinton’s health care reforms failed in Congress, health care stocks outperformed the S&amp;P 500 by a two-to-one margin.</em></p>
<p><em><strong>Baxter International </strong>(NYSE: </em><a href="http://stocks.moneyshow.com/intershow.moneyshow/?Page=QUOTE&amp;Ticker=BAX"><em>BAX</em></a><em>) operates in three major business segments: biosciences, medication delivery, and renal. The first is Baxter’s most important business, accounting for close to half of sales and 70% of total pre-tax income.</em></p>
<p><em>The company’s major products are injectable treatments that are manufactured from human blood plasma. Baxter’s first plasma-based treatment was developed for hemophilia, a blood disorder that prevents patients’ blood from clotting properly.</em></p>
<p><!--adsense#adsense_XL--></p>
<p><em>Another key plasma-based product is Gammaguard, a treatment for immune deficiencies. Gammaguard is a major near-term growth opportunity for Baxter as well. The drug is in Phase III trials as a treatment for Alzheimer’s disease, and results are due this spring. And Baxter is also in late-stage testing of a new delivery system that would allow the drug to be taken at home.</em></p>
<p><em>In total, Baxter has 14 projects in Phase III trials, up from two in 2006; the company’s research should yield a strong pipeline of new product launches during the next five years. Buy Baxter International under $65. (It closed just below $57 Tuesday—Editor.)</em></p>
<p><em>Biotechnology giant <strong>Gilead Sciences </strong>(NSDQ: </em><a href="http://stocks.moneyshow.com/intershow.moneyshow/?Page=QUOTE&amp;Ticker=GILD"><em>GILD</em></a><em>) focuses on treatments for HIV; its drugs Atripla and Truvada generate combined quarterly sales of close to $1.4 billion. Roughly 85% of HIV patients in the US take one of these two drugs.</em></p>
<p><em>Truvada combines two Gilead antiviral drugs—Viread and Emtriva—whereas Atripla is a mix of Truvada and a <strong>Bristol-Meyers Squibb </strong>(NYSE: </em><a href="http://stocks.moneyshow.com/intershow.moneyshow/?Page=QUOTE&amp;Ticker=BMY"><em>BMY</em></a><em>) drug called Sustiva. The three-in-one pill recently overtook Truvada as Gilead’s top seller.</em></p>
<p><em>There are a number of [possible] catalysts for Gilead this year. First, Gilead announced positive data from Phase II trial results for its new Quad pill, which combines Truvada with GS 9350, a boosting agent, and a new antiviral compound known as elvitegravir. </em></p>
<p><em>Quad is particularly important to Gilead because all the constituent drugs are in-house products; it won’t have to share royalties, as it has with Bristol for Atripla.</em></p>
<p><em>During its fourth-quarter conference call, management hiked revenue estimates for 2010, citing strengthening demand for its HIV treatments. Gilead Sciences rates a Buy under $55.</em></p>
<p>Alles klar? Dann die drei Aktien einfach mal auf die Watchlist nehmen….</p>
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		<item>
		<title>Von Börsenblasen, Wettbewerben, Transparenz und Chancen…</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 23:16:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Scherbaum</dc:creator>
				<category><![CDATA[Marktgeschehen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Börse]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenblase]]></category>
		<category><![CDATA[Börsenblog]]></category>
		<category><![CDATA[IPO]]></category>
		<category><![CDATA[NASDAQ]]></category>
		<category><![CDATA[NEMAX50]]></category>
		<category><![CDATA[smava]]></category>
		<category><![CDATA[Springer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie die Zeit vergeht. Klingt vom einem 35-j&#228;hrigen vielleicht etwas komisch. Aber im Hinblick, dass ich mit meinem jungen Alter bereits &#252;ber 10 Jahre redaktionell an/mit der B&#246;rse arbeite, ist es wieder ein realer Ausspruch. Vor genau zehn Jahren im M&#228;rz war ich begeisterter Redakteur im Dienste Springers, im Online-Bereich. Es war spannend. Jeder Tag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/welt-im-umbruch-anleger-geraten-in-die-demografie-falle;2543255">Zeit</a> vergeht. Klingt vom einem 35-j&#228;hrigen vielleicht etwas komisch. Aber im Hinblick, dass ich mit meinem jungen Alter bereits &#252;ber 10 Jahre redaktionell an/mit der B&#246;rse arbeite, ist es wieder ein realer Ausspruch. Vor genau zehn Jahren im M&#228;rz war ich begeisterter Redakteur im Dienste Springers, im Online-Bereich. Es war spannend. Jeder Tag &#252;ber die B&#246;rse zu schreiben war cool und man konnte noch nebenher Geld machen, schlie&#223;lich war man ja zehn Stunden online. Neben der Redaktions-CMS war der pers&#246;nliche comdirekt-Zugang immer offen. Es hat sich ja auch gelohnt. Wenn man an diese ganzen IPO-Stories denkt, an die gewaltigen <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/marktberichte/marktschlussbericht-dax-nimmt-wieder-kurs-auf-die-6-000;2543185">Tagesgewinne</a> diverser Aktien. Der Hammer. Erinnern Sie sich an den NEMAX, den es heute gar nicht mehr gibt?</p>
<p><!--adsense#adsense_XL--></p>
<p>Der NEMAX war das <a href="http://www.boerse.ard.de/chartserie.jsp?key=chart_serie_420096">Anleger-Paradies</a>. Wer an einem Tag mit einer Aktie X nicht mindestens 20% machte, galt es Verlierer. Schlie&#223;lich eilte der Neue Markt Tag f&#252;r Tag quasi von Hoch zu Hoch. Der NEMAX50 notierte mit seinem Allzeithoch bei &#252;ber 9.600 Punkten! Da waren doch glatt die knapp 230 Unternehmen des breit gefassten Nemax All Share – zumindest &#8211; auf dem Papier &#252;ber 230 Mrd. Euro wert. Ganz gleich, ob die schwarze Zahlen schrieben (taten die meisten nicht und nie) und ob der Vorstand jemals das Wort “Break Even” in den Mund nehmen wollte. Es war en Vogue, am Neuen Markt investiert zu sein. </p>
<p>Was folgte, kennen wir alle. Viele Anleger verloren massenhaft Geld. Anleger, die sich bei der Hausbank “mal geschwind” zehntausende Euros liehen, weil man “ja diese in drei Wochen dank der Gewinne am Neuen Markt zur&#252;ckzahlen” k&#246;nnte, kamen richtig ins Schwitzen. &#220;ber 200 Mrd. Euro gingen so den Bach runter, der NEMAX50 st&#252;rzte um 97% in den Keller und verschwand dann ganz nebenbei vom B&#246;rsenparkett. Man konnte dies damals als Offenbarungseid der Deutschen B&#246;rse ansehen. Schlie&#223;lich rutschte auch die <a href="http://dieboersenblogger.de/8142/2010/03/nasdaq-100-auf-neuem-hoch-geben-die-technologiewerte-die-richtung-vor/">NASDAQ</a> geh&#246;rig in den Keller – doch diese US-Technologieb&#246;rse gibt es noch, wie Kollege Manfred Weide gestern sch&#246;n schrieb und analysierte. </p>
<p>Was lernt man als Anleger aus solchen Geschichten? Nun, vielleicht einfach bei Investment auf <a href="http://http://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/interview-mit-tim-albrecht-die-fruechte-an-der-boerse-haengen-hoeher;2543426">Transparenz</a> zu achten. Schnelles Geld ist meistens auch wieder schnell weg. Der Begriff &quot;Aktienkultur&quot; sollte in seiner urspr&#252;nglichen Form gesehen werden, sprich in Anteile von Unternehmen investieren, also sich an Unternehmen beteiligen, Aktion&#228;r sein. Transparenz ist daher von Unternehmen wichtig – damals gab es diese leider nur bedingt.</p>
<p>Ist es heute anders? Gute Frage. Als Journalist neigt man ja dazu, immer alles zu negativ, “zu realistisch” zu betrachten. Aber wenn ich mir gerade einmal die Situation der b&#246;rsenblogger anschaue, dann neige ich dazu, zu sagen, dass wir uns von unserem Umfeld&#160; manchmal schon mehrTransparenz w&#252;nschen w&#252;rden. Stichwort Wettbewerb “<a href="http://dieboersenblogger.de/7837/2010/02/einige-gedanken-zum-wettbewerb-finance-blog-of-the-year-2010-und-zur-deutschen-wirtschaftsblogger-szene/">Financeblog of the Year</a>”. Wir waren &#252;berrascht und anfangs auch sehr stolz, als “junger” B&#246;rsenblog es bei 150 Mitbewerbern immerhin unter die 15 letzten der Endausscheidung geschafft zu haben. Dass wir gewinnen w&#252;rden, war f&#252;r uns nie ein Thema. Dabei sein ist alles, eine gute Performance abzuliefern und somit einfach mal das knallharte Feedback in der www-Welt zu bekommen, um das ging es uns. Schlie&#223;lich wollen wir uns mit unserem Blog stetig verbessern und auch unseren Lesern guten Content liefern. </p>
<p>Nun ging diese besagte Abstimmung zum Finance-Blog of the Year zu Ende und es kam ein Ergebnis raus. Wir haben dieses dann in einer Mail am 09.03.2010 um 20.14h mitbekommen, mit dem folgenden Text: </p>
<p><em>Sehr geehrte Finalisten, heute endete um 18:00 die Abstimmung zum Finance Blog of the year. Die 3 Gewinner stehen fest und sind: </em></p>
<p><em>Platz 1 f&#252;r Finanztrader</em></p>
<p><em>Platz 2 f&#252;r Tim Sch&#228;fer Media</em></p>
<p><em>Platz 3 f&#252;r Geldanlage- und Finanz-Blog</em></p>
<p><!--adsense#adsense_XL--></p>
<p><em>Wir bedanken uns ganz herzlich f&#252;r Ihre Teilnahme. </em></p>
<p><em>Das Ergebnis werden wir heute noch in unserem <a href="http://www.smava-blog.de/2010/03/09/die-sieger-des-finance-blog-of-the-year-2010/">Blog</a> ver&#246;ffentlichen. </em></p>
<p><em>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</em></p>
<p><em>xxxxx</em></p>
<p>&#160;</p>
<p>Wow – keine Daten, wieviel Stimmen pro Platz, Prozent oder sonst dergleichen. Man fragt sich da dann schon: Wie transparenrt ist das, wenn schon bei “Wetten das?” die Gewinner mit %-Daten und dergleichen angegeben werden…. </p>
<p><strong>An dieser Stelle aber auch unsere Gl&#252;ckw&#252;nsche an “Finanztrader” f&#252;r den Sieg – ein sch&#246;ner Blog. </strong></p>
<p>Nun wir dachten uns dann, “lass uns doch mal nachfragen, wo wir gelandet sind”. Kollege Schmidt schrieb also eine Mail an Smava:</p>
<p><em>Hallo Herr XXXX,</em></p>
<p><em>danke f&#252;r die Mitteilung. War eine sch&#246;ne Erfahrung mitzumachen.</em></p>
<p><em>D&#252;rfen wir denn auch unsere genaue Platzierung bzw. Stimmenzahl erfahren?</em></p>
<p><em>Danke schon mal,</em></p>
<p><em>beste Gr&#252;&#223;e</em></p>
<p><em>Marc Schmidt</em></p>
<p><em></em></p>
<p>Wir bekamen dann auch recht schnell eine Antwort, die uns aber dann doch schmunzeln lie&#223;, weil es in die ganze Wettbewerbs-Situation und das Drumherum der letzten zehn Tage passte:</p>
<p><em>Hallo Herr Schmidt,</em></p>
<p><em>vielen Dank f&#252;r die Mail. Bez&#252;glich der Platzierungen ist es u.E. eher un&#252;blich, die Platzierungen neben den Siegern zu ver&#246;ffentlichen. Aber ich werde das als Anregung f&#252;r das Prozedere des n&#228;chsten Jahres mit aufnehmen, danke f&#252;r die Idee.</em></p>
<p><em>Mit freundlichem Gruss,</em></p>
<p>An dieser Stelle ganz klar gesagt: Wir sind keine schlechten Verlierer, wir g&#246;nnen den Erstplazierten den Erfolg. Wir waren auch nie der Meinung , das Ding gewinnen zu k&#246;nnen. Aber es w&#228;re seitens Smava mehr als transparent gewesen, zum einen mal Daten der Gewinner herauszugeben, bzw. wenn man schon nur 15 Blogs in der Endausscheidung zu haben, doch einfach alle Daten freizugeben. <em>&quot;Vielen Dank an alle, die f&#252;r mich abgestimmt haben”, sagte Martin Brosy, der Betreiber des Blogs, am Gewinner-Abend in einem Telefongespr&#228;ch mit smava.de.</em> Ich frage mich: Wie viele Stimmen waren es denn? Aber gut, lassen wir das: An dieser Stelle nochmals ganz offiziell. <strong>Die boersenblogger gratulieren Dir, lieber Martin Brosy, ganz herzlich zum Titel.</strong></p>
<p>Wenn der Wettbewerb etwas gebracht hat, dann die Chance, dass wir deutsche Wirtschafts- und B&#246;rsenblogger vielleicht k&#252;nftig besser vernetzt arbeiten und bloggen werden. Das ist f&#252;r mich und f&#252;r alle aus unserer Blog-Redaktion wohl das Wichtigste. In diesem Sinne auch an dieser Stelle ein herzliches Danke-sch&#246;n an alle Leser und User, die f&#252;r uns gestimmt haben, auch wenn wir leider nicht wissen, wie wir &#252;berhaupt innerhalb der letzten Endabstimmung abgeschnitten haben. Take care, bis zum n&#228;chsten Blog-Wettbewerb.</p>
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		<item>
		<title>Schlussgong: Versicherungs-Aktien – die Töchter sind noch schöner als die Mütter</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DieBoersenblogger/~3/2ZFuLV_IqsM/</link>
		<comments>http://dieboersenblogger.de/8169/2010/03/schlussgong-versicherungs-aktien-die-toechter-sind-noch-schoener-als-die-muetter/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 19:34:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Morrien</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schlussgong]]></category>
		<category><![CDATA[Allianz]]></category>
		<category><![CDATA[Ergo]]></category>
		<category><![CDATA[Generali]]></category>
		<category><![CDATA[Münchener Rück]]></category>
		<category><![CDATA[Munich Re]]></category>
		<category><![CDATA[Rückversicherer]]></category>
		<category><![CDATA[Squeeze-Out]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherer]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherung]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsaktie]]></category>

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		<description><![CDATA[In kleinen Trippelschritten marschiert der DAX weiter nach oben. Heute wurde die Marke von 5.900 Punkten &#252;berschritten. Der DAX schloss bei 5.936 Punkten, der X-DAX notiert aufgrund der durchwachsenen Vorgaben der Wall Street etwas tiefer.
Die Nachrichtenlage ist in dieser Woche noch d&#252;nn. Interessant waren heute die Zahlen der M&#252;nchener R&#252;ck. Der weltweit gr&#246;&#223;te R&#252;ckversicherer hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In kleinen Trippelschritten marschiert der DAX weiter nach oben. <a href="http://www.handelsblatt.com/finanzen/marktberichte/marktschlussbericht-dax-nimmt-wieder-kurs-auf-die-6-000;2543185">Heute</a> wurde die Marke von 5.900 Punkten &#252;berschritten. Der DAX schloss bei 5.936 Punkten, der X-DAX notiert aufgrund der durchwachsenen Vorgaben der Wall Street etwas tiefer.</p>
<p>Die Nachrichtenlage ist in dieser Woche noch d&#252;nn. Interessant waren heute die Zahlen der M&#252;nchener R&#252;ck. Der weltweit gr&#246;&#223;te R&#252;ckversicherer hat 2009 rund 2,5 Mrd. Euro verdient und eindrucksvoll demonstriert, dass der Marktf&#252;hrer besser als die Konkurrenz mit der Finanzkrise fertig wird. Kein Wunder, dass Warren Buffett bei der M&#252;nchener R&#252;ck eingestiegen ist. Eine auf 5,75 Euro je Aktie erh&#246;hte Dividende ist ein nettes Extra-Bonbon.</p>
<p><!--adsense#adsense_L--></p>
<h3>M&#252;nchener R&#252;ck: Prognose f&#252;r 2010 zeigt St&#228;rke</h3>
<p>W&#228;hrend viele Finanzkonzerne keinen Ausblick auf das laufende Gesch&#228;ftsjahr wagen, hat die M&#252;nchener R&#252;ck heute eine Gewinn-Prognose ver&#246;ffentlicht. Der DAX-Konzern peilt einen Gewinn von 2 Mrd. Euro an.</p>
<p>Diese Prognose liegt zwar unter dem Wert von 2009, demonstriert aber dennoch St&#228;rke: Zum einen nutzt die M&#252;nchener R&#252;ck die Finanzkrise nicht als Alibi-Grund, um sich vor einer Prognose zu dr&#252;cken. Die Konkurrenten, die keine Prognose wagen, haben offensichtlich noch Bilanz-Leichen im Keller.</p>
<p>Zum anderen ist ein Gewinn-Ziel von 2 Mrd. Euro durchaus eine sportliche Vorgabe, da bereits in den ersten Wochen des Jahres einige Belastungen aufgetreten sind (Wintersch&#228;den, Sturm Xynthia, Erdbeben in Chile).</p>
<h3>Krise verdaut: Blick geht in die Zukunft</h3>
<p>Die M&#252;nchener R&#252;ck blickt aber nicht auf alte Belastungen, sondern schaut in die Zukunft. Der Vorstand plant ein organisches Wachstum und schlie&#223;t auch Zuk&#228;ufe nicht aus.</p>
<p>Au&#223;erdem wird die Struktur vereinfacht. Ein Schritt, der auch f&#252;r Aktion&#228;re interessant ist: Die Erstversicherungstochter Ergo wird von der Muttergesellschaft M&#252;nchener R&#252;ck vollst&#228;ndig &#252;bernommen.</p>
<p>Per Zwangsausschluss (Squeeze-out) erhalten die wenigen Anleger, die noch Ergo-Aktien (WKN: 841852) halten, 97,72 Euro je Aktie. Der Kurs der Ergo-Aktie ist jedoch deutlich h&#246;her auf 110 Euro gesprungen, weil es mit Sicherheit zu Klagen gegen den Zwangsausschluss kommen wird. Per Gutachten wird dann der „faire“ Wert der Ergo-Aktien ermittelt. Die Ergo-Aktion&#228;re hoffen nat&#252;rlich auf einen satten Nachschlag.</p>
<h3>Allianz hat es mit der Tochter Allianz Leben vorgemacht</h3>
<p>Die M&#252;nchener R&#252;ck geht jetzt den Weg, den die Allianz auch schon gegangen ist. Die Tochtergesellschaften werden zu 100% &#252;bernommen und k&#246;nnen dann besser in den Gesamtkonzern eingebunden werden.</p>
<p>So hat die Allianz bereits im Jahr 2008 die Tochter Allianz Leben vollst&#228;ndig per Squeeze-out &#252;bernommen. Auch in diesem Fall wird der Abfindungspreis noch &#252;berpr&#252;ft. Ich rechne mit einem deutlichen Nachschlag f&#252;r die Alt-Aktion&#228;re.</p>
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Allianz Leben ist schon von der B&#246;rse verschwunden, der Abschied von Ergo ist beschlossen. Die Reihen lichten sich. Zu den wenigen Kandidaten, die jetzt noch &#252;bernommen werden k&#246;nnen, geh&#246;rt die deutsche Tochter des italienischen Versicherungskonzerns Generali.</p>
<p>Aber auch bei der Aktie Generali Deutschland (WKN: 840002) deutet der Kursverlauf auf eine baldige Entscheidung hin: Seit Mitte 2009 l&#228;uft der Aktienkurs fast ohne Unterbrechung nach oben und ist von gut 50 auf 85 Euro gestiegen. Am B&#246;rsenparkett gibt es schon lange das Ger&#252;cht, dass der Generali-Konzern 90 bis 100 Euro f&#252;r die restlichen Aktien der deutschen Tochter zahlen will.</p>
<p>Die Kursentwicklung der Versicherungsaktien zeigt: An der B&#246;rse sind die T&#246;chter aktuell attraktiver als die M&#252;tter. </p>
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		<title>Nasdaq 100 auf neuem Hoch – Geben die Technologiewerte die Richtung vor?</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Mar 2010 14:09:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Manfred Weide</dc:creator>
				<category><![CDATA[Charttechnik]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von der Wall Street]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick DAX]]></category>
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		<description><![CDATA[An den B&#246;rsen kann man h&#228;ufig beobachten, dass die Technologiewerte der Entwicklung des breiten Marktes ein wenig vorauslaufen. Die aktuelle Entwicklung der Technologieindizes diesseits und jenseits des Atlantiks ist so gesehen ein gutes Omen f&#252;r die Aktienm&#228;rkte insgesamt.

Nasdaq 100 schlie&#223;t auf neuem Jahreshoch
Denn der US-Technologieindex Nasdaq 100 hat am Dienstag sein bisheriges Jahreshoch von Mitte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>An den B&#246;rsen kann man h&#228;ufig beobachten, dass die Technologiewerte der Entwicklung des breiten Marktes ein wenig vorauslaufen. Die aktuelle Entwicklung der Technologieindizes diesseits und jenseits des Atlantiks ist so gesehen ein gutes Omen f&#252;r die Aktienm&#228;rkte insgesamt.</p>
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<h3>Nasdaq 100 schlie&#223;t auf neuem Jahreshoch</h3>
<p>Denn der US-Technologieindex Nasdaq 100 hat am Dienstag sein bisheriges Jahreshoch von Mitte Januar, das bei 1.897 Punkten lag, &#252;bersprungen. Im Tagesverlauf kletterte er bis auf ein Hoch bei 1.911 Z&#228;hlern und ging mit 1.901 Punkten knapp &#252;ber dem alten Hoch aus dem Handel. Gute Vorgaben f&#252;r die anderen Indizes. Auch beim S&#038;P 500, der sich seinem Jahreshoch gestern bis auf f&#252;nf Punkte n&#228;herte, d&#252;rfte ein Angriff auf den bisherigen H&#246;chststand nicht mehr lange auf sich warten lassen.</p>
<p><a href="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/nasdaq-100.png"><img src="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/nasdaq-100.png" alt="" title="nasdaq 100" width="500" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-8143" /></a></p>
<h3>TecDAX auf dem Weg in Richtung Hoch</h3>
<p>Eine &#228;hnliche Entwicklung ist auch in Deutschland zu beobachten. Der TecDAX ist von seinem Jahreshoch bei 870 Punkten zwar noch ein ganzes St&#252;ck entfernt. Mit dem Anstieg &#252;ber das Erholungshoch von Anfang Februar bei 832 Z&#228;hlern ist er aber im Begriff, die letzte charttechnische H&#252;rde auf dem Weg in Richtung Hoch zu &#252;berspringen.</p>
<p><a href="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/tecdax.png"><img src="http://dieboersenblogger.de/wp-content/uploads/2010/03/tecdax.png" alt="" title="tecdax" width="500" height="320" class="aligncenter size-full wp-image-8144" /></a></p>
<h3>DAX h&#228;ngt noch bei 5.900 Punkten</h3>
<p>Die starke Wall Street und der voranpreschende TecDAX sollten auch dem DAX die n&#246;tige Unterst&#252;tzung liefern. Der deutsche Leitindex h&#228;ngt derzeit noch an der Widerstandszone im Bereich von 5.900 Punkten fest. Wird diese &#252;bersprungen, sollte der DAX, der derzeit noch etwas hinterherhinkt, bald nachziehen k&#246;nnen.</p>
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