Dirk Maxeiner / 08.12.2016 / 18:00 / Foto: Rennett Stowe / 7

Scholz und Friends allein zuhaus

Von Dirk Maxeiner. Anzeigenkunden der Achse des Guten werden unter "#keingeldfuerrechts“ mit Rufmord bedroht und gedrängt, ihre Buchungen zurückzuziehen. Die Achse machte publik, wer dahinter steckt: Gerald Hensel, Betreiber der Website davaidavai.com und „Strategy Director“ bei der Agentur Scholz und Friends. Das Ganze entpuppt sich inzwischen als veritabler PR-Gau für die Werber. Und der Umgang mit dem Skandal zeigt, wie weit sie sich von ihren Kunden und den Menschen im Lande entfernt haben./ mehr

Tamara Wernli / 08.12.2016 / 12:30 / Foto: Herbert Ponting / 8

Altern wir im Bett schneller?

Von Tamara Wernli. Männer haben diese unerklärliche Besessenheit für offene Fenster. Lärm, Kälte – egal, ohne frische Luftzufuhr können sie nicht schlafen. Dies und andere Eigenarten machen in zehn Jahren 6000 Extra-Fältchen. Fazit: Männer sind fabelhaft. Aber mit ihnen ein Bett zu teilen, taugt für die Frischzellenkur etwa so wie ein Sonnenbad auf dem Planet Merkur. Dennoch: Sie wärmen immerhin unsere kalten Füsse./ mehr

Erich Wiedemann / 09.12.2016 / 06:00 / Foto: Tim Maxeiner / 0

Die Stunde der Trump-Hysteriker

Von Erich Wiedemann. Die Deutschen haben es immer noch nicht verwunden, dass die Amis Trump statt Clinton gewählt haben. Und laut einer aktuellen Umfrage haben mehr Deutsche Angst vor Trump als vor dem Flüchtlingsproblem. Barack Obama glaubt, daß sein Nachfolger es schon richten wird. Er hält an seinem Credo fest: „No matter, what happens, the sun will rise in the morning.“ Dabei meint er aber nur Amerika./ mehr

heute
09.12.2016
"Was man damals über die Juden zu wissen glaubte, weiß man heute über die Muslime. Der Muslim ist alles, was der Europäer nicht ist: fanatisch, lüstern, brutal und intolerant. Der "Andere", das war früher der Jude. Heute ist es der Muslim." Hier "Wenn Stimmung gemacht wird gegen Muslime oder sogenannte Eliten, dann sind früher oder später auch wir Juden gemeint", warnte Schuster. Auch habe sich der Zentralrat der Juden schon immer für andere Minderheiten wie Muslime oder Sinti und Roma eingesetzt. Hier "Die Generalverurteilung von Menschen gibt es solange, wie es Menschen gibt. Wir kennen das aus diesem Land sehr gut. Damals waren es die Juden. Und jetzt gibt es einen Bub, der was ganz Schlimmes gemacht hat, aus Afghanistan. Und jetzt sind es die Afghanen oder Ausländer. Ich habe nicht gedacht, dass es innerhalb so kurzer Zeit da hinkommt, wo es ist. Man muss große Angst haben", so der Trainer. / Link zum Fundstück
W & V (Werben und Verkaufen), das Zentralorgan der Werbewirtschaft, kommt nicht umhin, auf die Auseinandersetzung zwischen Scholz und Friends und der Achse des Guten einzugehen. Das interessanteste an dem Beitrag sind die Kommentare darunter. Auch hier: Die Redaktion und die Leser leben offenbar auf unterschiedlichen Planeten / Link zum Fundstück
Erich Wiedemann, Gastautor / 09.12.2016 / 06:00 / 0

Die Stunde der Trump-Hysteriker

Von Erich Wiedemann. Die Deutschen haben es immer noch nicht verwunden, dass die Amis Trump statt Clinton gewählt haben. Und laut einer aktuellen Umfrage haben mehr Deutsche Angst vor Trump als vor dem Flüchtlingsproblem. Barack Obama glaubt, daß sein Nachfolger es schon richten wird. Er hält an seinem Credo fest: „No matter, what happens, the sun will rise in the morning.“ Dabei meint er aber nur Amerika./ mehr

08.12.2016
Dirk Maxeiner / 08.12.2016 / 18:00 / 7

Scholz und Friends allein zuhaus

Von Dirk Maxeiner. Anzeigenkunden der Achse des Guten werden unter "#keingeldfuerrechts“ mit Rufmord bedroht und gedrängt, ihre Buchungen zurückzuziehen. Die Achse machte publik, wer dahinter steckt: Gerald Hensel, Betreiber der Website davaidavai.com und „Strategy Director“ bei der Agentur Scholz und Friends. Das Ganze entpuppt sich inzwischen als veritabler PR-Gau für die Werber. Und der Umgang mit dem Skandal zeigt, wie weit sie sich von ihren Kunden und den Menschen im Lande entfernt haben./ mehr

Markus Vahlefeld hat hier kürzlich über das Berliner Nobelhart & Schmutzig Restaurant berichtet, dass keine AfD-Wähler bedienen will. Billy Wagner, einer der Betreiber des Restaurants  könnte mit diesem Video hier  womöglich bei der AfD auftreten. Sein etwas merkwürdig klingendes Plädoyer für lupenrein "teutsche" Küche (ab Minute 9:28): "Deutschland fehlt Identität, man geht deutsch essen und kriegt österreichische Küche, ...es ist nichts was von uns kommt...wir möchten eine eigene Küche kreieren, etwas was für Deutschland steht..." Nix gegen gute deutsche Küche, im Gegenteil, aber in der eifernden Tonalität irgendwie daneben. / Link zum Fundstück
Jan Tomaschoff / 08.12.2016 / 15:00 / 0

Dating mit Tom: Unterwegs auf Planet „Weiter so“

Bildgalerie. Von Jan Tomaschoff. Die Umdrehungsgeschwindigkeit des Planeten bleibt gleich, Wahlergebnisse vermochten bislang nichts daran zu ändern. Auch der gemeine Bürger dreht sich lieber um sich selbst als um einen hyperventilierenden medial-politischen Komplex. Seine unendliche Gleichmut und Anpassungsfähigkeit ist eines der wirklichen Weltwunder, ergibt ein kleiner Streifzug durchs Land./ mehr

Tamara Wernli / 08.12.2016 / 12:30 / 8

Altern wir im Bett schneller?

Von Tamara Wernli. Männer haben diese unerklärliche Besessenheit für offene Fenster. Lärm, Kälte – egal, ohne frische Luftzufuhr können sie nicht schlafen. Dies und andere Eigenarten machen in zehn Jahren 6000 Extra-Fältchen. Fazit: Männer sind fabelhaft. Aber mit ihnen ein Bett zu teilen, taugt für die Frischzellenkur etwa so wie ein Sonnenbad auf dem Planet Merkur. Dennoch: Sie wärmen immerhin unsere kalten Füsse./ mehr

Täglich daüber zu entscheiden, was dem Zuschauer zugemutet werden kann, ist ein harter Job, der viel Fingerspitzengefühl erfordert. Distanz und Relevanz spielen eine Rolle. Ein Bericht über die notleidenden Kinder von Gaza ist immer eine sichere Bank. Wird irgendwo eine Frau vergewaltigt, stellt sich die Frage: War das ein Fall von regionaler Bedeutung? Darüber entscheidet der Chef der Tagesschau, Dr.Kai Gniffke. Die Vergewaltigung und Ermordnung einer jungen Frau in Freiburg wertete er als Ereignis von regionalem Interesse, kein Thema für die Hauptausgabe der Tagesschau. Zwei Tage später die Kehrtwende. Nachdem in Bochum ein Mann gefasst wurde, der zwei Frauen vergewaltigt haben soll, entschied Gniffke ganz anders. Das sei sehr wohl ein Fall von überregionaler Bedeutung, denn inzwischen habe sich die Wahrnehmung geändert. Hier die geniale Stellungnahme des Tagesschau-Chefs, warum er in beiden Fällen richig gehandelt hat.  / Link zum Fundstück
Rainer Bonhorst / 08.12.2016 / 10:00 / 9

Trump, der Liebling der Deutschen

Von Rainer Bonhorst. TTIP tot, Putin verstehen, keine amerikanischen Soldaten mehr, nirgends. Haben wir das nicht schon immer gewollt? Friede, Freude und Amis raus aus überall? Und nun kommt Trump daher und erfüllt uns diesen schönen Traum! Es ist ein Wunder. Endlich hat Deutschland den Präsidenten, den es sich für Amerika schon immer gewünscht hat./ mehr

Die BILD-Zeitung stellt eine nur allzu berechtigte Frage. 500 Kriegsgegner demonstrierten in Berlin gegen Putins barbarische Angriffe auf Aleppo. Gegen Bush marschierten vor 13 Jahren 500 000… / Link zum Fundstück
Alexander Wendt / 08.12.2016 / 06:29 / 9

Der Denunziant, Teil 2

Von Alexander Wendt. Der bei der Agentur Scholz & Friends angestellte Werber Gerald Hensel kämpft gegen alles, was aus seiner Sicht politisch rechts ist, indem er werbetreibende Firmen öffentlich unter Druck setzt, keine Anzeigen mehr in den von ihm geächteten Online-Medien zu platzieren. Über den Bringservice Lieferheld, der Hensel antwortete, die Firma sei "nicht von der Gesinnungspolizei", beeilte sich SpOn zu kommentieren, sie verhalte sich "unbeholfen"./ mehr

Wolfram Weimer / 08.12.2016 / 06:25 / 12

Der Fall Maria: Vom falschen Umgang mit einer Debatte

Von Wolfram Weimer. Es ist wie eine gefühlte Wiederholung der Kölner Silvesterübergriffe. Ein Verbrechen mit Migrationshintergrund – diesmal der Fall der ermordeten Freiburger Medizinstudentin Maria – wird von Volksparteien und Leitmedien eilends zum politischen Tabu erklärt. Wer eine Debatte mundtot machen will, bevor sie begonnen hat, der entfacht sie erst. Wie man es besser macht, zeigt der grüne Oberbürgermeister der Stadt./ mehr

07.12.2016
Peter Grimm / 07.12.2016 / 16:42 / 5

Postfaktisches Kunst-Turnen: Generalverdacht im Spagat

Von Peter Grimm. Nach der neuesten Statistik für Sachsen haben 46 Prozent aller Zuwanderer aus den Maghreb-Staaten, also Tunesien, Algerien und Marokko, Straftaten verübt. Nun wird ja niemand annehmen, dass Marokkaner, Algerier oder Tunesier von vorneherein krimineller sind als andere Volksgruppen. Es muss also Umstände geben, die dazu führen, dass es eine Negativ-Auslese aus diesen Ethnien nach Deutschland verschlägt./ mehr

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