Thilo Sarrazin / 21.01.2018 / 06:25 / Foto: Pixabay / 0

Der Vogel Strauß, das neue Wappentier der Berliner Republik

Von Thilo Sarrazin. Formal werden zwar auch die Grünen in der Opposition sein, wenn es erneut zu einer schwarz-roten Koalition kommt. Tatsächlich sind sie aber bereits heute nicht nur eine Regierungspartei im Wartestand. Vielmehr beherrscht ihr geistiges Gedankengut längst große Teile von CDU und SPD. / mehr

Archi W. Bechlenberg / 21.01.2018 / 06:25 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Sturm und Anmut

Video. War das eine stürmische Woche? Sagen Sie nichts. Ich hasse Sturm. Schon Wind kann mich fuchsig machen. Offenbar geht es vielen Menschen so, selbst denen, die mit Sturm vertraut sein sollten. Dass Stürme in Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen, dürfte nicht überraschen, schließlich lässt dieses Wetterphänomen in seiner Bedrohlichkeit wohl niemanden kalt, und das nicht nur physisch, sondern auch emotional./ mehr

Dirk Maxeiner / 21.01.2018 / 06:15 / Foto: Pixabay / 0

Der Sonntagsfahrer: Badewanne über dem Reichstag

Es ist so wunderbar, wenn junge Leute etwas machen wollen, statt etwas kaputt machen zu wollen. Hiermit möchte ich drei Jungs vom Lande meinen persönlichen Verdienstorden überreichen. Ihre fliegende Badewanne ist für mich ein humorvolles Symbol für jenen Teil Deutschlands, der den Laden am Laufen hält. Diese Badewanne sollte über dem Reichstag kreisen, um zu zeigen, wer dieses Land ausmacht. Leider besteht dort ein Flugverbot./ mehr

Burkhard Müller-Ullrich / 20.01.2018 / 13:58 / 0

Gepünzeltes Trüffeldüdelü - Zum Tod von Paul Bocuse

Er war gegen Frauen am Herd und gegen Mehlschwitze in der Küche: Bocuse versus Béchamel. Er war ein Starkoch oder Kochstar, zu dem die Leute pilgerten. Er war auch eine Rampensau, tanzte auf Tischen und machte sich zum Affen, wenn es der Bekanntheit nützte. Manchen ging er mit seinem Bling-bling-Gehabe auf die Nerven, aber er hat der französischen Kochkunst auf geradezu übermenschliche Weise gedient. Jetzt ist Paul Bocuse, das Gesicht der „Nouvelle Cuisine", im Alter von 91 gestorben./ mehr

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21.01.2018
Archi W. Bechlenberg / 21.01.2018 / 06:25 / 0

Das Antidepressivum zum Sonntag: Sturm und Anmut

Video. War das eine stürmische Woche? Sagen Sie nichts. Ich hasse Sturm. Schon Wind kann mich fuchsig machen. Offenbar geht es vielen Menschen so, selbst denen, die mit Sturm vertraut sein sollten. Dass Stürme in Kunst und Kultur eine wichtige Rolle spielen, dürfte nicht überraschen, schließlich lässt dieses Wetterphänomen in seiner Bedrohlichkeit wohl niemanden kalt, und das nicht nur physisch, sondern auch emotional./ mehr

Thilo Sarrazin / 21.01.2018 / 06:25 / 0

Der Vogel Strauß, das neue Wappentier der Berliner Republik

Von Thilo Sarrazin. Formal werden zwar auch die Grünen in der Opposition sein, wenn es erneut zu einer schwarz-roten Koalition kommt. Tatsächlich sind sie aber bereits heute nicht nur eine Regierungspartei im Wartestand. Vielmehr beherrscht ihr geistiges Gedankengut längst große Teile von CDU und SPD. / mehr

Dirk Maxeiner / 21.01.2018 / 06:15 / 0

Der Sonntagsfahrer: Badewanne über dem Reichstag

Es ist so wunderbar, wenn junge Leute etwas machen wollen, statt etwas kaputt machen zu wollen. Hiermit möchte ich drei Jungs vom Lande meinen persönlichen Verdienstorden überreichen. Ihre fliegende Badewanne ist für mich ein humorvolles Symbol für jenen Teil Deutschlands, der den Laden am Laufen hält. Diese Badewanne sollte über dem Reichstag kreisen, um zu zeigen, wer dieses Land ausmacht. Leider besteht dort ein Flugverbot./ mehr

20.01.2018
Martin Schulz, der ja in einer neuen Bundesregierung eine tragende Rolle ergattern will, erweist sich heute als Meister der Diplomatie, der Höflichkeit und des gepflegten Umgangstons. In einem Beitrag auf seiner Facebook-Seite bezeichnet er den amerikanischen Präsidenten am Jahrestag von dessen Ernennung als "Hetzer". Originalzitat: "Wir können ihm und den anderen Hetzern die größte Demokratiengemeinschaft der Welt entgegensetzen: Europa." Einfach irre. / Link zum Fundstück
Susanne Baumstark, Gastautor / 20.01.2018 / 17:30 / 0

Jetzt kommt der Drogennachzug

Während die Kritik am geplanten Familiennachzug gerne als inhuman abgestempelt wird, werden die Probleme in den betroffenen Städten und Gemeinden immer virulenter. Die Flüchtlingsindustrie baut ständig neue Abteilungen auf und richtet sich auf viele neue von ihr mitgeschaffene Probleme ein, die sie bis ans Lebensende kurieren kann. / mehr

Thilo Spahl, Gastautor / 20.01.2018 / 15:56 / 0

30.665 Kohlekraftwerke und der deutsche Wille

Auch die neue, alte GroKo oder wie auch immer sich das nennen wird, was kommt, will den Klimaschutzzielen treu verbunden bleiben. Da ist der Planet ja schon halb gerettet. Oder nicht? Bedauerlicherweise wird es immer schwerer, Wunder zu verkaufen. Es könnte ja jemand die Zahlen nachschlagen und ein bisschen nachrechnen. Inzwischen hat man aber einen Anfall von Realitätssinn offenbar in gemeinsamer Kraftanstrengung überwunden./ mehr

Das LG München I hat entschieden, dass die Chefin der Israelitischen Kultusgemeinde Charlotte Knobloch behaupten darf, der jüdische Publizist Abraham Melzer sei "für seine antisemitischen Äußerungen regelrecht berüchtigt". [...] Maßgebend hierfür war insbesondere die Teilnahme des Klägers als Gastredner auf einer Veranstaltung "Palestinians in Europe Conference" und seine dort gehaltene Rede. Der Kläger hatte in dieser Rede auf vorangegangene Demonstrationen Bezug genommenen, auf denen von Demonstranten Parolen wie "Jude, Jude feiges Schwein, komm´ heraus und kämpf´ allein!", "Scheiß-Juden, wir kriegen euch!" und "Hamas, Hamas, Juden ins Gas" gebrüllt worden waren. In Bezug u.a. auf diese Parolen führte der Kläger in seiner auf dieser Veranstaltung gehaltenen Rede Folgendes aus: "(...) Die Parolen waren aber nicht "judenfeindlich" sondern schlimmstenfalls antiisraelisch, anti-zionistisch und ein Ausdruck von Wut, des Zorns und Verzweiflung angesichts des Massenmordes an ihren Freunden und Verwandten in Gaza. […] Eine durchaus verständliche Reaktion, für die sich keiner entschuldigen muss. (...)" Damit rechtfertigte der Kläger nach Auffassung des Landgerichts u.a. den Aufruf zur Tötung oder Schädigung von Juden im Namen einer radikalen Ideologie oder einer extremistischen Religionsanschauung und brachte eine (extrem) feindselige Gesinnung Juden und dem jüdischen Volk gegenüber zum Ausdruck. / Link zum Fundstück
Burkhard Müller-Ullrich / 20.01.2018 / 13:58 / 0

Gepünzeltes Trüffeldüdelü - Zum Tod von Paul Bocuse

Er war gegen Frauen am Herd und gegen Mehlschwitze in der Küche: Bocuse versus Béchamel. Er war ein Starkoch oder Kochstar, zu dem die Leute pilgerten. Er war auch eine Rampensau, tanzte auf Tischen und machte sich zum Affen, wenn es der Bekanntheit nützte. Manchen ging er mit seinem Bling-bling-Gehabe auf die Nerven, aber er hat der französischen Kochkunst auf geradezu übermenschliche Weise gedient. Jetzt ist Paul Bocuse, das Gesicht der „Nouvelle Cuisine", im Alter von 91 gestorben./ mehr

Roger Letsch / 20.01.2018 / 12:29 / 8

Ein Jahr schrille Oberwelle der Verachtung

Ein Jahr ist es nun her, dass Trump vereidigt wurde und das deutsche Feuilleton Tag für Tag eine Breitseite nach der anderen in Richtung Amerika feuert, ohne dass es zu Wirkungstreffern gekommen wäre. Die Journalos wetteifern um die zügelloseste und verletzendste Beleidigung. Doch es gibt eine Art Respekt, den die Höflichkeit erzwingt. Vergisst man diesen und sondert haltlose Beschimpfungen ab, wird es schnell widerlich./ mehr

Vera Lengsfeld / 20.01.2018 / 12:27 / 0

Frische Luft für den Geist

Ob Zinnowitz das schönste Seebad auf der Insel Usedom ist, darüber kann man trefflich mit den Anhängern von Ahlbeck und Heringsdorf streiten. Der Zeitgeist hat dem Ort üble Streiche gespielt. Im Arbeiter- und Bauernstaat erklärte der „Freie Deutsche Gewerkschaftsbund“ Zinnowitz zum „ersten und größten Seebad der Werktätigen“. Jetzt wurde dort über Meinungsfreiheit und unabhängiges Denken diskutiert. Beliebt macht man sich damit immer noch nicht./ mehr

Rainer Bonhorst / 20.01.2018 / 10:30 / 12

Trump senkt Steuern, Deutschland die Standards

Donald Trump ist ein Jahr Präsident. Und dann das: Der Apple Konzern holt die meisten seiner im Ausland gebunkerten 250 Milliarden Dollar heim ins Trump-Reich! Steht den Amerikanern womöglich auch die Rückkehr anderer zahlungskräftiger und investitionsfreudiger Giganten bevor? Wo bleibt denn da unsere deutsche Präzisionsanalyse, die Trump als eine von allen guten Geistern verlassene Politflasche entlarvt hat?/ mehr

Roger Letsch / 20.01.2018 / 09:30 / 8

Ein Sanitäter gibt auf

Dieses Land bricht nicht plötzlich zusammen, es erodiert langsam aber stetig vor sich hin. Vor Gerichten, bei der Polizei, den freiwilligen Helfern und dem medizinischen Personal. Die Menschen dort melden sich nicht mit Petitionen. Diese Menschen brechen einfach still zusammen, geben auf und verschwinden/ mehr

Dushan Wegner, Gastautor / 20.01.2018 / 06:15 / 28

Deutscher Fernsehpreis: Fünf Tonnen Blech

Bald wird in Köln wieder der „Deutsche Fernsehpreis“ vergeben. Die Kandidatinnen für den Preis für die „beste Moderation einer Informationssendung“ lauten: Dunja Hayali, Caren Miosga und Marietta Slomka. Ja, gebt ihnen alle Orden, Auszeichnungen und Ehrennadeln, bis sie quietschen und jubeln vor Freude! / mehr

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„Ich wollte wenigstens ein Mädchen retten“

Eva Quistorp, die Mitbegründerin der Grünen, hat als Helferin in einem Flüchtlingsheim konkrete Erfahrungen gesammelt. Sie nahm sich eines kleinen afghanischen Mädchens an, das allein mit seinem Vater nach Deutschland gekommen war. Mit Achgut.com spricht sie über ihre Erlebnisse und fordert eine grundsätzlich neue Zuwanderungspolitik.

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