Dirk Maxeiner / 28.06.2016 / 11:27 / Foto: Jorge Royan / 0

Brexit und Medien: Die Flucht in die Kulissen

Nach dem Brexit der Briten steigt nicht nur die Hysterie sondern auch die Produktion von Mythen. Viele Gerüchte und Tartaren-Meldungen prägen die Berichterstattung. Ihre Urheber können im Grunde nicht fassen, was da passiert ist - und bauen argumentative Schein-Kulissen auf, damit das eigene Weltbild wieder halbwegs stimmt./ mehr
Vera Lengsfeld / 28.06.2016 / 06:05 / Foto: jdxyw / 0

Perspektivwechsel: Von Estland sieht die EU anders aus

Während der Krimkrise pilgerten hunderte Journalisten aus aller Welt nach Estland, weil sie erwarteten, dass russische Panzer einfallen würden. Das geschah nicht. Wider Erwarten bleib es auch unter der russischen Bevölkerung ruhig. Ihr Lebensstandard ist viel höher als in Putins Reich, sie genießen die Vorteile, EU-Bürger zu sein./ mehr
Ralf Schuler / 27.06.2016 / 09:59 / Foto: Library of Congress / 2

Es gibt keine Alternative zum Wähler

Wenn die Parteien verlorene Wähler zurückgewinnen wollen - und das müssen sie, wenn das demokratische System weiter funktionieren soll - muss auch der dumpfe, vermeintlich falsche oder gestrige Wähler erfahren, dass man ihm zuhört. Wenn es weiter darum geht, dass er runterschlucken soll, was man ihm vorsetzt oder sich zum Teufel scheren kann, wird er sich zum Teufel scheren. Und mit diesem wiederkommen./ mehr
Wolfgang Röhl / 28.06.2016 / 00:01 / 0

Götz George (1938 – 2016)

Video. Dem großartigen Schauspieler Götz George ist bereits alles Mögliche nachgerufen worden, darunter auch jede Menge Unsinn. In Endlosschleife rotiert zum Beispiel die Ansicht, es habe sich bei diesem Mannsbild um einen „Unbequemen“ gehandelt. Unbequeme werden normalerweise früher pensioniert. Eigentlich war Götz George nur ein großartiger Mime. „Schtonk“ - kriegt man nie mehr aus dem Kopf raus, seine Rolle als Auschwitz-Kommandant Höß ebensowenig. / mehr
heute
28.06.2016
Hans-Martin Esser / 28.06.2016 / 15:56 / 0

Kann der Bauer nicht schwimmen, ist die Badehose schuld

Die deutsche Deabatte um den Brexit ist unterlegt mit dem übelsten und plattesten Klischees über die Briten. Das erinnert etwas an die Schlacht um die Liegestühle am Pool in Mallorca, ist aber nicht sehr zielführend. Wie wäre es mal über Personal, Verantwortlichkeit und Wettbewerb nachzudenken? / mehr

Dirk Maxeiner / 28.06.2016 / 14:33 / 0

Linksradikale Schlägertrupps verwüsten Berliner Viertel wegen Flüchtlingsheim

Schlägertrupps ziehen brandschatzend durch die Straßen von Berlin und verwüsten ganze Viertel um ein Flüchtligsheim zu verhindern? Und Deutschland kriegt von dem fremdenfeindlichen Hintergrund praktisch nichts mit? Können Sie sich das vorstellen? Nein? Dann lassen Sie sich hier jetzt eines Schlechteren belehren. / mehr

Henryk M. Broder / 28.06.2016 / 12:57 / 0

Es ist nicht möglich, jedes Fahrzeug durch einen Polizisten überwachen zu lassen

Es brennt immer öfter in Berlin, Autos werden abgefackelt, Mülltonnen angezündet und als Straßensperren benutzt. Und was sagt der Regierende Bürgermeister dazu? Es sei nicht möglich, neben den anderen wahrzunehmenden polizeilichen Aufgaben jedes Fahrzeug oder jede Straße Berlins durch einen Polizisten überwachen zu lassen, damit solche Brände verhindert werden. Hier sind die Berliner Sicherheitsbehörden einfach auf die Aufmerksamkeit der Berliner Bevölkerung angewiesen. - Da lacht der Feuerteufel und der Berliner Antifa freut sich./ mehr

Dirk Maxeiner / 28.06.2016 / 11:27 / 0

Brexit und Medien: Die Flucht in die Kulissen

Nach dem Brexit der Briten steigt nicht nur die Hysterie sondern auch die Produktion von Mythen. Viele Gerüchte und Tartaren-Meldungen prägen die Berichterstattung. Ihre Urheber können im Grunde nicht fassen, was da passiert ist - und bauen argumentative Schein-Kulissen auf, damit das eigene Weltbild wieder halbwegs stimmt./ mehr

Roger Letsch, Gastautor / 28.06.2016 / 11:15 / 0

Treten Sie zurück, Herr Schulz. Sie haben Zeit bis morgen früh

„Ich erwarte den Austrittsantrag der Briten bis Dienstag“, dekretierte Martin Schulz. Das ist heute. Denn der Europäer in ihm ist stinksauer! Der Stiefel ist in Bewegung und muss irgendwo hintreten, am besten in einen britischen Arsch. Doch die werden ihn nicht hinhalten, soviel steht fest. Ach Herr Schulz, gehts nicht eine Nummer kleiner?/ mehr

Gastautor / 28.06.2016 / 09:00 / 0

„The Spirit of the Blitz“ oder:  Wie taub ist die EU-Politik?

Sollte die EU sich in der Abwicklung der britischen Mitgliedschaft schikanös generieren, so wird das nur dazu führen, dass die Briten sich mehr unterhaken. EU-skeptische Bewegungen in anderen Ländern wird es nicht abschrecken, sondern im Gegenteil weiter stärken. Wer glaubt Kritikern drohen zu müssen, wird der EU endgültig den Garaus machen. Der Beitrag ist in englisch verfasst./ mehr

Antje Sievers / 28.06.2016 / 06:10 / 0

Der Flüchtlingshelfer, der Pfarrer und das Testosteron

Ein Flüchtlingshelfer hat auf seiner Website einen Aufruf gestartet nach „interessierten Frauen“, die männlichen Flüchtlingen „Nähe, Zärtlichkeit und Sexualität“ ermöglichen sollen. Männer sind, wie die Popgruppe „Die Ärzte“ und meine Oma schon immer wussten, Schweine. Deshalb haben Frauen zur Verfügung zu stehen, argumentieren seit Hunderten von Jahren die Verfechter der Prostitution./ mehr

Vera Lengsfeld / 28.06.2016 / 06:05 / 0

Perspektivwechsel: Von Estland sieht die EU anders aus

Während der Krimkrise pilgerten hunderte Journalisten aus aller Welt nach Estland, weil sie erwarteten, dass russische Panzer einfallen würden. Das geschah nicht. Wider Erwarten bleib es auch unter der russischen Bevölkerung ruhig. Ihr Lebensstandard ist viel höher als in Putins Reich, sie genießen die Vorteile, EU-Bürger zu sein./ mehr

Wolfgang Röhl / 28.06.2016 / 00:01 / 0

Götz George (1938 – 2016)

Video. Dem großartigen Schauspieler Götz George ist bereits alles Mögliche nachgerufen worden, darunter auch jede Menge Unsinn. In Endlosschleife rotiert zum Beispiel die Ansicht, es habe sich bei diesem Mannsbild um einen „Unbequemen“ gehandelt. Unbequeme werden normalerweise früher pensioniert. Eigentlich war Götz George nur ein großartiger Mime. „Schtonk“ - kriegt man nie mehr aus dem Kopf raus, seine Rolle als Auschwitz-Kommandant Höß ebensowenig. / mehr

27.06.2016
Es gibt Antisemiten, aber auf deren Bestrebungen, sich als Partei zu etablieren, ruht ein Fluch. Sie haben Anfangserfolge, und dann zerlegen sie sich selbst, bei der AfD ist es bereits in vollem Gang. Sie zerstreiten sich immer über die Frage, wer Führer sein darf. Dass deutsche Rechtsextreme mit einem unlösbaren Führerproblem geschlagen sind, scheint mir ein Indiz für die Existenz eines Gottes zu sein, der Humor hat. / Link zum Fundstück
Hier kommt die beste Verschwörungstheorie: Steckte die Global Warmig Policy Foundation (GWPF), deren Direktor ich bin, hinter dem Brexit? "Some have even cast the entire Brexit campaign as a plot by the London-based Global Warming Policy Foundation (GWPF), a skeptical think tank founded by Lord Nigel Lawson, a former Chancellor of the Exchequer." Viele prominente Unterstützer der Brexit-Kampagne stehen dem ebenso teuren wie wirkungslosen Klima-Alarmismus skeptisch gegenüber, was jetzt zu solchen Schlagzeilen führt: " Brexit campaign leadership dominated by climate-sceptics. While Johnson has never denied man-made climate change and described last year’s United Nations’ Paris climate treaty as “fantastic,” he also wrote in a column... that human beings tend to confuse weather with climate and overestimate their impact on the natural world."  Übrigens: Die Stimmung in London heute ist super gut - fast so gut wie nach dem Fall der Mauer in Berlin. / Link zum Fundstück
Rainer Bonhorst / 27.06.2016 / 15:00 / 0

Was wäre, wenn sie einfach blieben?

Möglicherweise bleibt auch nach dem Brexit-Entscheid mehr beim alten, als wir glauben. Es sei denn, in der Europäischen Union würde man, damit nicht noch andere auf dumme (britische) Gedanken kommen, endlich in sich gehen und mehr Demokratie wagen. Auch dies ein abwegiger Gedanke? Ziemlich, aber vielleicht ja nicht ganz abwegig./ mehr

Ralf Schuler / 27.06.2016 / 09:59 / 2

Es gibt keine Alternative zum Wähler

Wenn die Parteien verlorene Wähler zurückgewinnen wollen - und das müssen sie, wenn das demokratische System weiter funktionieren soll - muss auch der dumpfe, vermeintlich falsche oder gestrige Wähler erfahren, dass man ihm zuhört. Wenn es weiter darum geht, dass er runterschlucken soll, was man ihm vorsetzt oder sich zum Teufel scheren kann, wird er sich zum Teufel scheren. Und mit diesem wiederkommen./ mehr

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