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	<title>Der Göttinger Landbote</title>
	
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	<description>Ein Internetjournal</description>
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		<title>Rupert Murdochs Pläne</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 20:48:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Mann versteht die Welt nicht mehr, zumindest die Welt des Internets. Der Medientycoon Rupert Murdoch (Wall Street Journal, Fox, Sky) will Schluss machen damit, dass Suchmaschinen die Inhalte seiner Unternehmen indexieren und dass die Nutzer seiner Webseiten die Inhalte komplett umsonst lesen. So sagte er es jüngst in einem Interview in seinem australischen Fernsehsender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mann versteht die Welt nicht mehr, zumindest die Welt des Internets. Der Medientycoon Rupert Murdoch (Wall Street Journal, Fox, Sky) will Schluss machen damit, dass Suchmaschinen die Inhalte seiner Unternehmen indexieren und dass die Nutzer seiner Webseiten die Inhalte komplett umsonst lesen. So sagte er es jüngst in einem Interview in seinem australischen Fernsehsender Sky News.</p>
<p>Seiner Meinung nach ist die Aufnahme seiner Inhalte in Suchmaschinen wie bei Google geistiger Diebstahl, den er beenden will. Das ist eine Argumentation von Verlegerseite, in Deutschland vertreten von Hubert Burda, die ich noch nie nachvollziehen konnte. Suchmaschinen bringen mehr als 50% der Besucher auf Webseiten, auch auf die von Murdochs Unternehmen. Insofern könnte also eher Google Geld von Murdoch verlangen als umgekehrt. Auf Seiten, die bei Google und Co. nicht mehr gefunden werden, sollen dann Inhalte, für die die Nutzer zum großen Teil zu zahlen haben, das große Geschäft bringen und Webseiten profitabel machen.</p>
<p>So etwas könnte unter bestimmten Umständen funktionieren für bestimmte Fachinformationen, aber bei allgemeinen sonst frei zugänglichen Nachrichten? Wohl kaum.</p>
<p>Murdoch versucht hier, das Vertriebsmodell der schrumpfenden Zeitungsbranche auf das Netz zu übertragen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass das funktioniert. Wenn jemand Zahlschranken im Netz errichtet und sich partout über Suchmaschinen nicht finden lassen will, lesen die Leute anderswo.</p>
<p>Quelle:</p>
<p>Das Interiew von Rupert Murdoch. Die geplanten Änderungen  für seine Webseiten sind Thema der ersten 15 Minuten:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M7GkJqRv3BI">Sky News &#8211; Interview with Rupert Murdoch</a></p>
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		<item>
		<title>Aufgelesen: 8. November 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 17:34:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bella Italia?
Leoluca Orlando war zweimal Bürgermeister von Palermo. Es war ein  lebensgefährlicher Job für den erklärten Mafiagegner. Heute ist Orlando Parlamentsabgeordneter in Rom. Zur Situation seines Landes im Jahre 2009 sagt er im Interview mit der SZ::
Wir haben neue Medien, eine neue Mafia und eine neue Diktatur, die wie eine Demokratie aussieht. Berlusconi ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bella Italia?</strong></p>
<p>Leoluca Orlando war zweimal Bürgermeister von Palermo. Es war ein  lebensgefährlicher Job für den erklärten Mafiagegner. Heute ist Orlando Parlamentsabgeordneter in Rom. Zur Situation seines Landes im Jahre 2009 sagt er im Interview mit der SZ::</p>
<blockquote><p>Wir haben neue Medien, eine neue Mafia und eine neue Diktatur, die wie eine Demokratie aussieht. Berlusconi ist ein Symbol dafür.</p></blockquote>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt3m1/politik/167/493513/text/">&#8220;Berlusconi pervertiert sein Amt&#8221;</a>, sueddeutsche.de vom 6. November 2009, Interview: Hans-Jürgen Jakobs und Oliver Das Gupta</p>
<p><strong>Wider die öffentliche Erregung</strong></p>
<p><a href="http://egghat.blogspot.com/2009/11/ein-paar-gedanken-zu-gm-und-opel.html">Ein paar Gedanken zu GM und Opel</a> macht sich Egghat.</p>
<p><strong>Philipp Lahm</strong></p>
<p>Ein Fußballprofi denkt nach und lässt die Öffentlichkeit daran teilhaben im Interview mit der SZ:</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/367/493712/text/">&#8220;Ja, der Trainer hat recht&#8221;</a>, sueddeutsche.de vom 7.November 2009, Interview: Andreas Burkert und Christof Kneer</p>
<p>Dem Dreigestirn (Hoeneß, Rummenigge, Beckenbauer) an der Spitze des FC Bayern gefällt das garnicht:</p>
<p><a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt6m1/sport/413/493756/text/">Hohe Geldstrafen für Lahm und Toni</a>, sueddeutsche.de vom 8. November 2009</p>
<p>Die finstere Prophezeiung  Lahm werde das Interview noch bedauern, wird Realität:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubBC20E7BC6C204B29BADA5A79368B1E93/Doc~E78A1936F75D445F2B08D27514640CC39~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Alle auf den Kleinen</a>, FAZ.NET vom 8. November 2009, Autor: Christian Eichler</p>
<p>Dass Philipp Lahm Unsinn redet, habe ich bisher nirgendwo gelesen. Er wird dafür bestraft, dass er mit seiner (sachlichen) Kritik an die Öffentlichkeit gegangen ist. Er hätte intern seine Kritik vorbringen sollen, heißt es. Aber lassen die Chefs der Bayern derzeit solche Kritik an sich heran?</p>
<p><strong>Es war einmal &#8230;</strong></p>
<p>Herr Lobo und Herr Sixtus streiten sich auf höchst unterhaltsame Weise öffentlich auf 3sat. Jetzt ist der erste Film der Reihe aus dem Jahre 1909 aufgetaucht.  Sehen Sie und staunen Sie, verehrtes Publikum:</p>
<p>	<object width="480" height="270"><param name='movie' value="http://www.sixtus-vs-lobo.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.sixtus-vs-lobo.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/svl/023/SVL_023.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/svl/023/SVL_023.jpg'}"></param><param name="quality" value="high"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param>
	<embed width="480" height="270" pluginspage="http://www.adobe.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" src="http://www.sixtus-vs-lobo.de/FlowPlayer.swf?config={ configFileName: 'http://www.sixtus-vs-lobo.de/embed.js', videoFile: 'http://www.blinkenfilme.de/svl/023/SVL_023.mp4', splashImageFile: 'http://www.blinkenfilme.de/svl/023/SVL_023.jpg'}" /><br />
	</object></p>
<p style="text-align: center; margin-top: 1em; margin-bottom: 1em;"><a href="http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/181/">Sixtus vs. Lobo – 100 Jahre Sixtus vs. Lobo</a></p>
<p>Produktion: Blinkenlichten Produktionen um Auftrag von 3sat/neues,<br />
(C) 2009 ZDF, CC-Lizenz: by-nc-sa</p>
<p><strong>Musik</strong></p>
<p>Heute: Arabic Pop</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=YimggIlkpqY">Myriam Fares &#8211; Mosh Ananeya</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=9wYAZoE_p4w">Diana Haddad &#038; Khaled &#8211; Mass We Loli</a><br />
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=9fGDDwMePTc">Sabah &#038; Rola &#8211; Yana Yana</a></p>
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		<title>Aufgelesen: 4. November 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 09:43:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Druck
Der Verkaufsdruck auf Mitarbeiter von Banken und Finanzvertrieben ist eher noch stärker geworden, schreibt die Wirtschaftswoche. Für Kunden beim Gang in die Bank gilt weiterhin: &#8220;Stark bleiben!&#8221;
Quelle:
Finanzvermittler haben nichts dazu gelernt, wiwo.de vom 28. Oktober 2009, Autoren: Daniel Schönwitz &#038; Cornelius Welp
Aus
Der Finanzdienstleister MEG AG in Kassel hat am 28. November Insolvenz angemeldet.
Mehmet Göker: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Druck</strong></p>
<p>Der Verkaufsdruck auf Mitarbeiter von Banken und Finanzvertrieben ist eher noch stärker geworden, schreibt die Wirtschaftswoche. Für Kunden beim Gang in die Bank gilt weiterhin: &#8220;Stark bleiben!&#8221;</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.wiwo.de/finanzen/finanzvermittler-haben-nichts-dazu-gelernt-411683/">Finanzvermittler haben nichts dazu gelernt</a>, wiwo.de vom 28. Oktober 2009, Autoren: Daniel Schönwitz &#038; Cornelius Welp</p>
<p><strong>Aus</strong></p>
<p>Der Finanzdienstleister MEG AG in Kassel hat am 28. November Insolvenz angemeldet.</p>
<p><a href="http://www.hna.de/megstart/00_20091028133000_Mehmet_Goeker_In_nur_wenigen_Jahren_nach_oben.html">Mehmet Göker: In nur wenigen Jahren nach oben</a>, HNA vom 28. Oktober 2009</p>
<p>Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine (HNA) hat weitere Artikel zum Thema veröffentlicht, die neben dem oben Genannten aufgeführt sind.</p>
<p>(Aus dem Jahre 2006: <em>Weißes Schaf</em> über die MEG AG bei der <a href="http://www.boocompany.com/index.cfm/content/story/id/14262/">BooCompany</a>.)</p>
<p><strong>Sucht?</strong></p>
<p>Ist Onlinespielsucht ein neues Geschäftsfeld für Psychologen oder ein reales Phänomen? Bei vielen Alarmmeldungen in der Presse glaube ich eher an Ersteres. Aber ein kleiner Prozentsatz von Zeitgenossen scheint im Umgang mit Rollenspielen ein Verhalten zu zeigen, das man als Sucht bezeichnen kann, wie ein Beitrag in der FAZ zeigt:</p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubCD175863466D41BB9A6A93D460B81174/Doc~E23F8954E30D44AA29EC3D0E666E879A4~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Sie setzen ihr Leben aufs Spiel</a>, FAZ.NET vom 4. November 2009, Autorin: Katrin Hummel</p>
<p><strong>Was kommt danach?</strong></p>
<p>Was passiert eigentlich mit den persönlichen Hinterlassenschaften im Netz, wenn man plötzlich stirbt? Diese Seite hier würde wahrscheinlich abgeschaltet, wenn der Service-Provider kein Geld mehr erhält. Die Inhalte gäbe es danach eine Zeit lang im Google Cache und schließlich nur noch auf webarchive.org. Inhalte in sozialen Netzwerken blieben aber erhalten. Das wäre eine Art von digitalem Weiterleben nach dem analogen Tod.</p>
<p>Für all die, die das digitale Ableben nach dem eigenen Tod geordnet vollziehen wollen, bietet die Firma Legacy Locker gegen Gebühr eine Lösung. Man hinterlegt dort die Anmeldedaten der Netzwerke, in denen man Mitglied ist und legt fest wer diese Daten nach dem Ableben erhält. Außerdem können Abschiedsbriefe formuliert werden. Das alles kann man natürlch auch völlig umsonst mit einem Blatt Papier für die Angehörigen erledigen. Oder man hinterlässt sein digitales Erbe bewusst im Netz, bis die Seitenbetreiber inaktive Seiten löschen oder Pleite gehen.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://news.cnet.com/life-insurance-for-your-passwords-legacy-locker/">Life insurance for your passwords: Legacy Locker</a>, cnet news vom 10. März 2009, Autor: Rafe Needleman</p>
<p><strong>Musik</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=IzREWSSiGqg">Frostrósir</a> &#8211; Die Sängerin Eivør Pálsdóttir von den Faröer-Inseln und das isländische Symphonieorchester.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K7vhugWw0Ww">All Blue</a> &#8211; Eivør solo</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=Cwf22R_cLaU">Trøllabundin</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentar: Verkürzung der Wehrpflicht und Konsequenzen</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 04:49:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrpflicht]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bundesregierung plant, die Wehrpflicht auf die Dauer von sechs Monaten zu verkürzen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist ein Schritt auf ein Ziel hin, das meiner Meinung nach nur die Abschaffung der Wehrpflicht und die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee sein kann.
Wir leisten es uns bisher, junge Männer in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bundesregierung plant, die Wehrpflicht auf die Dauer von sechs Monaten zu verkürzen. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung. Es ist ein Schritt auf ein Ziel hin, das meiner Meinung nach nur die Abschaffung der Wehrpflicht und die Umwandlung der Bundeswehr in eine Berufsarmee sein kann.</p>
<p>Wir leisten es uns bisher, junge Männer in einer produktiven Zeit nach der Schule in Wehrdienst zu verwenden und ihre Ausbildung aufzuhalten. Das passt nicht recht zu der verbreiteten Ansicht, dieses Land, dass kaum natürliche Ressourcen hat, lebe von seinen menschlichen Ressourcen, d.h. vom Wissen seiner Bewohner. Eine Berufsarmee würde hier zu einer besseren Verwendung menschlicher Ressourcen führen. Diejenigen, die in einem Zivilberuf etwas leisten können, würden nicht aufgehalten. Zur Armee gingen nur diejeniegen, die es wirklich wollen und auch dafür geeignet sind.</p>
<p>Die Verkürzung des Wehrdienstes wurde immer und wird auch diesmal von einem Aufschrei begleitet, dem Aufschrei der Sozialverbände. An die Dauer des Wehdienstes ist nämlich auch die Dauer des zivilen Ersatzdienstes gekoppelt. Eine Verkürzung von Ersterem führt automatisch zu einer Verkürzung von Letzterem. Deutlich wird, dass unsere sozialen Dienste in der existierenden Form von billigen Arbeitskräften abhängen, die per Zivildienst zwangsverpflichtet werden. Den Wehrdienst nicht zu verkürzen oder abzuschaffen, um den Zivildienst nicht zu gefährden, kann nicht die Konsequenz sein. Soziale Einrichtungen müssen andere Lösungen finden, z.B. das soziale Jahr. Aber letztlich muss die Gesellschaft die Frage beantworten, wieviel ihr die soziale Arbeit wert ist, die sie bisher von den Zivildienstleistenden relativ kostengünstig erhalten hat. Ohne zusätzliche ehrenamtliche Arbeit müssten Vollzeitstellen geschaffen werden, um wegfallende Arbeit von Zivildienstleistenden zu ersetzen. Kosten sozialer Arbeit, vor denen sich die Gesellschaft bisher gedrückt hat, würden sichtbar. Es wird Zeit, darüber zu entscheiden.</p>
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		<item>
		<title>Immobilienmarkt USA</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 23:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Gewerbeimmobilien USA]]></category>
		<category><![CDATA[Subprimekredite]]></category>

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		<description><![CDATA[Subprimes
Subprimekredite sind Hypothekendarlehen in den USA für Schuldner mit geringer Bonität. Sie waren 2008 Auslöser der Finanzmarktkrise, als mehr und mehr Schuldner ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten. Die bekannten Kreditversicherer Fannie Mae und Freddie Mac hatten diese Suprimes in großem Stil aufgekauft und gerieten in Schieflage wegen der Ausfälle. Ursache des Desasters war letzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Subprimes</strong></p>
<p>Subprimekredite sind Hypothekendarlehen in den USA für Schuldner mit geringer Bonität. Sie waren 2008 Auslöser der Finanzmarktkrise, als mehr und mehr Schuldner ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen konnten. Die bekannten Kreditversicherer Fannie Mae und Freddie Mac hatten diese Suprimes in großem Stil aufgekauft und gerieten in Schieflage wegen der Ausfälle. Ursache des Desasters war letzlich die Kreditvergabe an Leute, die sich die beliehenen Immobilien eigentlich nicht leisten konnten.</p>
<p>Nach den Erfahrungen sollte eine so gefährliche Kreditvergabepraxis der Vergangenheit angehören. Trotzdem liegt der Anteil der Subprimes an den Immobilienkrediten wieder bei 20%. Ein Grund: Freddie Mac und Fanny May sind mittlerweile verstaatlicht. Der Staat garantiert die Kredite indirekt, wenn sie über diese Firmen abgewickelt werden. So kann das Spiel wieder von vorn anfangen.</p>
<p>Dass eine erneute Ausweitung des Subprime-Sektors ohne regulierende Eingriffe des Staates möglich ist, bedeutet offenbar, dass die US-Regierung den Häusermarkt stützen will. Der weitere Absturz der Hauspreise würde auch Hypotheken bester Bonität gefährden inklusive der Institutionen, die dafür gerade stehen müssen. Aber letztlich wird hier der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben. Es werden also wieder Hypotheken an Leute vergeben, die sie sich nicht leisten können. Bei steigender Arbeitslosigkeit darf man gespannt sein, wieviele neue Subprimes irgendwann notleidend werden. Die Finanzindustrie und die US-Regierung, die dem Treiben zusieht, bauen an einer neuen Krise, während die alte noch nicht bewältigt ist.</p>
<p><strong>Gewerbeimmobilien</strong></p>
<p>Während auf dem US-Markt für Privatimmobilien ein trügerische Entspannung einsetzt, gibt es schlechte Nachrichten vom US-Markt der Gewerbeimmobilien. Der größte Gewerbeimmobillienfinanzierer Capmark ist pleite und hat sich unter den Schutz des Chapter 11 des amerikanischen Konkursrechts geflüchtet. Verbindlichkeiten von 21 Mrd. Dollar sollen Vermögenswerte von 20,1 Mrd. Dollar gegenüber stehen.</p>
<p>In der Rezession lassen sich hohe Mieten immer schlechter durchsetzen. Eine hohe Fremdfinanzierung eines Objekts führt dann schnell zur Pleite des Eigentümers (z. B. Immobilienfonds). Kredite werden nicht mehr bedient. Zu viele solcher Ausfälle bedeuten des Finanzierers Ende bzw. erst einmal den Schutz von Chapter 11.</p>
<p>Dass die Krise der US-Gewerbeimmobilien auch Auswirkungen auf Deutschland haben könnte, vermutet Don Alphons am Rebellmarkt. International tätige Private-Equity-Gesellschaften mit notleidenden Investments in US-Gewerbeimmobilien könnte gezwungen sein, ihre Investments beispielsweise in Deutschland zu Geld zu machen. Der dadurch einsetzende Preisverfall könnte so manche Kalkulation eines Immobilienfonds hierzulande über den Haufen werfen und &#8220;unter Wasser ziehen&#8221;.</p>
<p><strong>Ausblick</strong></p>
<p>Bis 2012 wird alles wieder gut. Das war meine Meinung zur Krise bisher, nicht als Ergebnis einer tiefgehenden Analyse, sondern die Interpretation eines Bauchgefühls. Ich fürchte, ich war zu optimistisch. Von dieser Krise haben wir länger etwas.</p>
<p><strong>Quellen:</strong></p>
<p><a href="http://www.faz.net/s/RubEC1ACFE1EE274C81BCD3621EF555C83C/Doc~E1A3472B284AA4C9EAFECFC8DEE4AAEDF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">In Amerika kehren Risikohypotheken zurück</a>, FAZ.NET vom 27. Oktober 2009, Autor: Norbert Kuls</p>
<p><a href="http://egghat.blogspot.com/2009/10/mega-pleite-in-den-usa-capmark-21-mrd.html">Mega-Pleite in den USA: Capmark (21 Mrd. Dollar Assets)</a>, EGGHAT&#8217;S BLOG vom 26. Oktober 2009</p>
<p><a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1515688/#comments">Fette Zeiten, oder auch nicht</a>, Rebellen ohne Markt vom 26. Oktober 2009, Autor: Don Alphons</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Eine einfache Frage</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 21:13:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus der Bundespressekonferenz von heute (Protokoll nach Video):
Frage: Frau Merkel, eine Frage von Rob Savelberg, Telegraph aus Amsterdam.
Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland. Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, die öffentlich beteuert hat im Deutschen Bundestag, das er einen Waffenhändler nur einmal getroffen hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus der Bundespressekonferenz von heute (Protokoll nach Video):</p>
<p><strong>Frage:</strong> <em>Frau Merkel, eine Frage von Rob Savelberg, Telegraph aus Amsterdam.<br />
Sie reden heute ziemlich viel über Geld, über die Finanzen der Bundesrepublik Deutschland. Nun wollen Sie das Finanzministerium besetzen mit einer Person, die öffentlich beteuert hat im Deutschen Bundestag, das er einen Waffenhändler nur einmal getroffen hat und dabei vergessen hat, dass er auch noch 100.000  DM von dem angenommen hat. Also wie können Sie so eine Person als sehr kompetent [ein-] schätzen, um  sozusagen [ihr] die Finanzen dieses Landes [an-] zuvertrauen in der Krise. Also können Sie das erklären?</em></p>
<p><strong>Antwort:</strong> Weil diese Person mein Vertrauen hat.</p>
<p><strong>Frage:</strong> <em>Aber kann er mit Geld umgehen, wenn er vergisst, dass er 100.000 DM in bar in seiner Schublade rumliegen hat. </em></p>
<p><strong>Antwort:</strong> Ich habe jetzt wirklich alles gesagt dazu.</p>
<p><strong>Frage:</strong> <em>&#8230;</em> (undeutlich)</p>
<p><strong>Antwort:</strong> Wie bitte? Ich kann den Satz gerne noch einmal wiederholen. Ich habe aus meiner Sicht alles gesagt.</p>
<p><strong>Frage:</strong> <em>&#8230; Aber es geht um die Finanzen von 82 Millionen Deutschen. Also es ist eine ziemlich große Summe, würde ich sagen.</em></p>
<p>Die nächste Frage.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=XaWE8K2nRVs">Merkel zu Finanzminister Schäuble und den 100.000 D-Mark</a></p>
<p>[Anmerkung: Text in eckigen Klammern von mir sinngemäß ergänzt.]</p>
<p><strong>Nachtrag: 26.10.2009</strong></p>
<p>Interview mit Rob Savelberg bei Welt Online:</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4982040/Journalist-nervt-Merkel-und-wird-zum-YouTube-Star.html">Journalist nervt Merkel und wird zum YouTube-Star</a>, WELT ONLINE vom 26. Oktober 2009, von Falk Schneider</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufgelesen: 25. Oktober 2009</title>
		<link>http://andreas-pramann.net/wp1/?p=2178</link>
		<comments>http://andreas-pramann.net/wp1/?p=2178#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 25 Oct 2009 19:28:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Blau und weiß, wie lieb ich dich&#8221;
Der Fußballclub FC Schalke 04 hat finanzielle Probleme. Das ist seit längerer Zeit bekannt. David Schraven mit interessanten Details bei den Ruhrbaronen.  Das ist gar nicht so einfach; denn “…ein kaum zu durchschauendes Geflecht von Tochterfirmen…” erschwert den Durchblick.
Quelle:
Schalker Finanznöte. Ein Report aus dem Reich der Gelsenkirchener Kickertöchter, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Blau und weiß, wie lieb ich dich&#8221;</strong></p>
<p>Der Fußballclub FC Schalke 04 hat finanzielle Probleme. Das ist seit längerer Zeit bekannt. David Schraven mit interessanten Details bei den Ruhrbaronen.  Das ist gar nicht so einfach; denn “…ein kaum zu durchschauendes Geflecht von Tochterfirmen…” erschwert den Durchblick.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.ruhrbarone.de/schalker-finanznote-ein-report-aus-dem-reich-der-gelsenkirchener-kickertochter/">Schalker Finanznöte. Ein Report aus dem Reich der Gelsenkirchener Kickertöchter</a>, Ruhrbarone vom 25. Oktober 2009, Autor: David Schraven</p>
<p><strong>Wundermittel</strong></p>
<p>Die ARD zeigt eine Dokumentation über eine Salbe gegen Neurodermitis. Ein preiswertes Mittel, dass die böse Pharmaindustrie boykottiere, um Absatz ihrer teureren Präperate nicht zu gefährden. (<em>Man kennt das ja.</em>) Medien berichten darüber. Das Produkt kommt aber doch in den Handel, pünktlich zur Sendung.  Und der Autor der Fernsehdokumentation veröffentlicht auch noch ein Buch.</p>
<p>Nur <em>hockeystick</em>, Blogger in der <em>Stationären Aufnahme</em> , hat nach Jahren der Beschäftigung mit dem medizinisch-industriellen Komplex seine Zweifel. Er fragt:</p>
<blockquote><p>Bin ich der einzige, der die gestrige ARD-Dokumentation über die von der bösen Pharmaindustrie seit 20 Jahren verhinderte rosafarbene Vitamin-B12-Salbe namens &#8220;Regividerm&#8221;, die Neurodermitis zu &#8220;heilen&#8221; in der Lage ist, spontan für einen aberwitzigen PR-Stunt erster Güte hält?</p></blockquote>
<p>Die Geschichte um die rosa Salbe entpuppt sich als PR-Aktion. Die Einzelheiten von hockeysticks Recherche zu Thema gibt es in bisher 40 Updates in der Stationären Aufnahme:</p>
<p><a href="http://gesundheit.blogger.de/stories/1511299/">Frage (Update 40)</a>, Stationäre Aufnahme vom 20. Oktober 2009, Autor: hockeystick</p>
<p>Siehe auch:</p>
<p><a href="http://www.scienceblogs.de/weitergen/2009/10/regividerm-die-studien-zur-wirksamkeit.php">Regividerm: Die Studien zur Wirksamkeit</a>, WeiterGen vom 23. Oktober 2009, Autor: Tobias Maier</p>
<p><a href="http://blog.esowatch.com/index.php?itemid=310">Wiederholte Schleichwerbung für rosa Wundermittel bei der ARD</a>, Eso Blog vom 22. Oktober 2009</p>
<p><strong>Open Internet</strong></p>
<p>Wie soll das Internet zukünftig funktionieren? Sollen große Anbieter die Ressourcen kontrollieren und diese den Nutzern nach ihrer Bedeutung zuteilen? D.h. Inhalte großer Medienhäuser werden schneller durch das Netz geschickt als &#8211; sagen wir mal &#8211; das Angebot dieses kleinen Blogs. Oder soll jedes Angebot unter gleichen Bedingungen im Netz angeboten werden, insbesondere mit gleichen Geschwindigkeiten  über die Datenleitungen geschickt werden? Letzteres bezeichnet man als Netzneutralität oder Open Internet. Argumente für ein offenes Internet liefert das folgende Video von Jesse Dylon (Free Forum):</p>
<p><object width="500" height="315"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/dFUm1PRxJOQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/dFUm1PRxJOQ&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;rel=0&#038;border=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="500" height="315"></embed></object></p>
<p><strong>Sieben</strong></p>
<p>Ein neues Windows ist auf dem Markt. Dazu Herr Bulo in seiner beliebten Reihe <a href="http://">Herr Kruse und die Krise</a>.</p>
<p><strong>Musik</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=1PC7vYwVQkA">Reinhard Mey: Männer im Baumarkt</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Aufgelesen: 19. Oktober 2009</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Oct 2009 10:33:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Empfehlungen]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Grüne]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Parteien nach der Bundestagswahl
SPD: Analyse und Ausblick
Wie Peer Steinbrück mit seiner Partei abrechnete, Spiegel Online vom 12. Oktober 2009
Das war der Blick zurück im Zorn von Peer Steinbrück. Seiner Analyse stimme ich nicht in allen Punkten zu. Er ignoriert beispielsweise die verheerende Wirkung von Agenda 2010 und der Rente mit 67.
Die Zukunft der SPD:
Ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute: Parteien nach der Bundestagswahl</p>
<p><strong>SPD: Analyse und Ausblick</strong></p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,654535,00.html">Wie Peer Steinbrück mit seiner Partei abrechnete</a>, Spiegel Online vom 12. Oktober 2009</p>
<p>Das war der Blick zurück im Zorn von Peer Steinbrück. Seiner Analyse stimme ich nicht in allen Punkten zu. Er ignoriert beispielsweise die verheerende Wirkung von Agenda 2010 und der Rente mit 67.</p>
<p>Die Zukunft der SPD:</p>
<p>Ein 5-Punkte Plan von Franz Walter, Politologe an der Universität Göttingen:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,651641,00.html">Fünf-Punkte-Plan für eine neue SPD</a>, Spiegel Online vom 28. September 2009</p>
<p>Ein 13-Punkte-Plan von Chris, Blogger:<br />
<a href="http://www.fixmbr.de/13-punkte-plan-fuer-die-spd/">13-Punkte-Plan für die SPD</a>, F!XMBR vom 29. September 2009</p>
<p><strong>Grüne: Saarland goes Jamaica</strong></p>
<p>Im Saarland haben sich die Grünen entschieden, in eine Koalition mit CDU und FDP einzutreten. Die Reaktionen sind zum Teil heftig. Einige Beispiele:</p>
<p><a href="http://dermorgen.blogspot.com/2009/10/grune-tun-es-fur-ein-linsengericht.html">Grüne tun es für ein Linsengericht: Mehrheitsbeschaffer für Schwarzgelb</a>, Der Morgen vom 11. Oktober 2009, Autor: John Dean</p>
<p>Besonders interessant sind drei Links, die John Dean um 22:14 Uhr in einem Kommentar nachliefert. In diesen Quellen wird deutlich, wie Hubert Ulrich, Landesvorsitzender der Grünen, den Landesverband allein mit den Deligierten seines Kreisverbandes Saarlouis führen kann. Auch Karteileichen sind noch zu etwas nütze &#8230;</p>
<p><a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/der-ulrich-ist-ein-mafioso/">&#8220;Der Ulrich ist ein Mafioso&#8221;</a>, taz.de vom 12. Oktober 2009, Interview: Ulrike Winkelmann und Ulrich Schulte</p>
<p>Daniel Cohn-Bendits Bewertung ist nachvollziehbar im Lichte der Quellen hinter den genannten Links von John Dean.</p>
<p><a href="http://julia-seeliger.de/was-ist-das-saarland-wert/">Polemik: Was ist das Saarland wert?<br />
Oder: Wer Grün wählt, wird sich Schwarz ärgern!</a>, Zeitrafferin vom 11. Oktober 2009, Autorin: Jutta Seeliger</p>
<p>Vorschlag einer Parteifreundin Ulrichs: das Saarland verschenken</p>
<p><strong>CDU: Der rechte Rand</strong></p>
<blockquote><p>Offensichtlich gibt es rechts von der CDU Angela Merkels eine größere Lücke, als bisher gedacht.</p></blockquote>
<p>Das ist die Erkenntnis, die Michael Spreng aus dem Fall Sarazzin gewinnt. Die Zustimmung zu dessen umstrittenen Äußerungen deutet auf ein Wählerpotential im rechten Spektrum, dem bisher das Angebot fehlte und das deshalb bei Wahlen zu Hause bleibt. Aber das kann sich ändern, wenn eine Figur wie Haider oder Le Pen auch bei uns die politische Bühne betritt.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.sprengsatz.de/?p=2259#comments">Wer wird der deutsche Pim Fortuyn?</a>, Sprengsatz vom 18. Oktober 2009, Autor: Michael Spreng</p>
<p><strong>Musik</strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=qiQudDd_RCk">WHITESNAKE &#8211; HERE I GO AGAIN</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Reloaded: Miete und Hartz IV – Direktzahlungen</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 20:24:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[AlgII]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte hier die Ansicht geäußert, eine generelle direkte Überweisung der Miete von Hartz-IV-Empfängern von der Arbeitsvermittlung an den Vermieter wäre vorteilhaft für Hilfeempfänger.
Eine Stellungnahme des Mieterforums Ruhr auf der Seite gegen-Hartz.de liefert Gegenargumente gegen diese Auffassung und hat mich dazu bewogen, meine Position zu überdenken. Folgende Liste ist eine kurze Zusammenfassung des Abschnitts, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte <a href="http://andreas-pramann.net/wp1/?p=2145">hier</a> die Ansicht geäußert, eine generelle direkte Überweisung der Miete von Hartz-IV-Empfängern von der Arbeitsvermittlung an den Vermieter wäre vorteilhaft für Hilfeempfänger.</p>
<p>Eine Stellungnahme des Mieterforums Ruhr auf der Seite gegen-Hartz.de liefert Gegenargumente gegen diese Auffassung und hat mich dazu bewogen, meine Position zu überdenken. Folgende Liste ist eine kurze Zusammenfassung des Abschnitts, der sich mit der Direktzahlung der Miete vom Amt an den Vermieter befasst:</p>
<ul>
<li>Die Direktzahlung sei ein unverhältnismäßiger Eingriff in das verfassungsrechtlich geschützte Selbstbestimmungsrecht des Hilfeempfängers.</li>
<li>Hilfeempfänger blieben ihre Miete nicht häufiger schuldig als andere.</li>
<li>Zahlungsunterbrechungen von der ARGE, wie kürzlich geschehen, seien ein Risiko für Vermieter.</li>
<li>Meldungen über Mietminderungen und ungerechtfertigte Betriebskostenabrechnungen unterblieben häufig, weil Mieter die Auseinandersetzung mit der ARGE scheuten. Das führe zu überhöhten Mietzahlungen.</li>
<li>Eigentümer schlechter Wohnungen würden bevorzugt an die ARGEn vermieten, um überhöhte Mieten zu kassieren.</li>
<li>Die Grundsätzliche Direktüberweisung führe zu Untätigkeit von Vermietern, Mietwucher und den Verfall von Wohngebieten.</li>
<li>Mieter, deren Miete die Arbeitsverwaltung direkt zahlt, seien stigmatisiert.</li>
</ul>
<p>Die Argumente des Mieterforums sind nicht von der Hand zu weisen. Ich glaube zwar weiterhin, dass die Wohnungssuche für Hartz-IV-Empfänger mit einer Direktzahlung leichter ist. Aber hat man erst einmal eine Wohnung, überwiegen die Nachteile, die das Mieterforum anführt. Da man länger Mieter ist als Wohnungssuchender, überwiegen auf lange Sicht die Nachteile der Direktzahlung, die eher Ausnahme bleiben sollte in bestimmten Fällen von Zahlungsschwierigkeiten des Mieters.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/entsetzen-ueber-plaene-bundesregierung3112.php">Entsetzen über Pläne der Bundesregierung</a>, gegen-Hartz.de vom 17. Oktober 2009, Redaktion: Mieterforum Ruhr</p>
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		<item>
		<title>Koalitionsverhandlungen: Wann ist ein Lohn sittenwidrig?</title>
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		<comments>http://andreas-pramann.net/wp1/?p=2155#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Oct 2009 16:05:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Pramann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Finanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Mindestlohn]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Müller ist mit 4,50 Euro Stundenlohn einverstanden&#8221; las ich vorhin bei WELT ONLINE. Gemeint ist Peter Müller, der Ministerpräsident des Saarlandes. Wenn diese Überschrift so zu verstehen ist, dass der Ministerpräsident nach einer schonungslosen Bewertung seiner Arbeit zu dem Schluss kommt, er werde mit 4,50 Euro pro Stunde angemessen bezahlt, kann man ihm nur zustimmen.
Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Müller ist mit 4,50 Euro Stundenlohn einverstanden&#8221; las ich vorhin bei WELT ONLINE. Gemeint ist Peter Müller, der Ministerpräsident des Saarlandes. Wenn diese Überschrift so zu verstehen ist, dass der Ministerpräsident nach einer schonungslosen Bewertung seiner Arbeit zu dem Schluss kommt, er werde mit 4,50 Euro pro Stunde angemessen bezahlt, kann man ihm nur zustimmen.</p>
<p>Aber Peter Müller meint das natürlich anders. Nach seiner Auffassung ist ein Stundenlohn von 4,50 Euro gerade noch akzeptabel. Sittenwidrige Löhne liegen für ihn darunter. 4,50 Euro pro Stunde ergeben bei 180 Arbeitsstunden im Monat gerade 810 Euro. Das ist mit Verlaub ein Witz. Davon kann selbst eine Einzelperson kaum leben bzw. eine Paar ohne Kinder, wenn beide arbeiten müssen. Wer so wenig verdient, muss trotz Arbeit weiter zum Amt laufen, um ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt zu bekommen. Das bedeutet, abhängig sein von öffentlicher Unterstützung trotz Vollzeitarbeit.</p>
<p>Mit Müllers Vorschlag kommt so etwas wie ein Mindestlohn durch die Hintertür. Denn wenn die Koalition plant, sittenwidrige Löhne zu verbieten, muss sie die Grenze zur Sittenwidrigkeit definieren. Diese Grenze ist de fakto ein Mindestlohn.</p>
<p>CDU-Generalsekretär Ronald Pofalla, laut Welt als neuer Bundesarbeitsminister im Gespräch, scheint es nicht so mit der Logik zu haben, wenn er einerseits einen Mindestlohn ablehnt, andererseits sittenwiedrige Löhne per Gesetz verbieten will.</p>
<p>Quelle:</p>
<p><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4879816/Mueller-ist-mit-4-50-Euro-Stundenlohn-einverstanden.html?page=0#article_readcomments">Müller ist mit 4,50 Euro Stundenlohn einverstanden</a>, WELT ONLINE vom 17. Oktober 2009</p>
<p>P.S.</p>
<p>Die Welt fragt in einer kleinen Umfrage, ob ein Studenlohn von 4,50€ sittenwidrig sei. Um 18:00 Uhr hatten 688 Personen abgestimmt. Ergebnis: 90% Ja, 10% Nein.</p>
<p>Nachtrag: 18. Oktober 2009</p>
<p>Die <a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=4269#h01">Nachdenkseiten</a> weisen  daraufhin hin, dass sittenwidrige Löhne nach der aktuellen Rechtsprechung bereits jetzt verboten sind. Die Gerichte setzen die Grenze zur Sittenwidrigkeit bei zwei Dritteln des ortsüblichen Entgeltes an. Diese Grenze in Gesetzesform zu gießen, wie von der neuen Bundesregierung geplant, sei reine Symbolpolitik.</p>
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