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	<title>Dacos Retail Intelligence Blog</title>
	
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	<description>Hier diskutieren Experten aktuelle Trends zur Optimierung von Sortimenten, Preisen und Promotionen sowie die Zukunft von Retail und Business Intelligence</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Aug 2010 07:45:21 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Image deutscher Handelsketten – Wem vertrauen die Verbraucher?</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 07:44:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Aldi]]></category>
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		<description><![CDATA[Lebensmittelskandale, Spitzelaffären, Kartellvorwürfe &#8211; der Ruf der großen deutschen Handelsketten hat zuletzt stark gelitten. Nun hat das Kölner Institut für Handelsforschung 470 Verbraucher gefragt, welcher Lebensmittelkette sie noch vertrauen &#8211; und wer seinen guten Ruf verspielt hat.
Wie das Handelsblatt berichtet, steht Aldi an erster Stelle. 72% der Befragten gaben an, der größten deutschen Discountkette großes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Lebensmittelskandale, Spitzelaffären, Kartellvorwürfe &#8211; der Ruf der großen deutschen Handelsketten hat zuletzt stark gelitten. Nun hat das Kölner <a title="IFH Köln" href="http://www.ifhkoeln.de/index.php" target="_blank">Institut für Handelsforschung</a> 470 Verbraucher gefragt, welcher Lebensmittelkette sie noch vertrauen &#8211; und wer seinen guten Ruf verspielt hat.</p>
<p>Wie das <a title="Handelsblatt" href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-dienstleister/imageschaden-welchem-lebensmittelhaendler-die-kunden-vertrauen;2521191;10#bgStart" target="_blank">Handelsblatt</a> berichtet, steht Aldi an erster Stelle. 72% der Befragten gaben an, der größten deutschen Discountkette großes oder sogar sehr großes Vertrauen entgegenzubringen.  Edeka belegt mit 66% den zweiten Rang, gefolgt von seinem großen Wettbewerber Rewe &#8211; der Kölner Handelskette sprachen61% der Verbraucher ihr Vertrauen aus.</p>
<p>Hier die komplette Top Ten:</p>
<p>1. Aldi  72%</p>
<p>2. Edeka 66%</p>
<p>3. Rewe 61%</p>
<p>4. Lidl (Schwarz-Gruppe) 59%</p>
<p>5. Kaufland (Schwarz-Gruppe) 56%</p>
<p>6. real (Metro-Gruppe) 55%</p>
<p>7. Netto (Edeka-Gruppe) 46%</p>
<p>8. Plus (Edeka-Gruppe) 44%</p>
<p>9. Penny Markt (Rewe-Gruppe) 42%</p>
<p>10. Kaiser´s / Tengelmann 41%</p>
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		<item>
		<title>Konsumklima im Sommerhoch</title>
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		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/07/konsumklima-im-sommerhoch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 12:09:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Juli 2010
Das gute Abschneiden der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft, das hochsommerliche Wetter sowie die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stimmen die Bundesbürger positiv. Die Konjunkturerwartung steigt im Juli deutlich. Auch die Einkommensaussichten legen signifikant zu und gleichen damit die Verluste aus dem Vormonat aus. Die Anschaffungsneigung muss dagegen leichte Einbußen hinnehmen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><strong>Ergebnisse der <a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/006267/index.de.html" target="_blank">GfK-Konsumklimastudie </a>für Juli 2010</strong></p>
<p>Das gute Abschneiden der deutschen Fußballer bei der Weltmeisterschaft, das hochsommerliche Wetter sowie die positiven Meldungen vom Arbeitsmarkt stimmen die Bundesbürger positiv. Die Konjunkturerwartung steigt im Juli deutlich. Auch die Einkommensaussichten legen signifikant zu und gleichen damit die Verluste aus dem Vormonat aus. Die Anschaffungsneigung muss dagegen leichte Einbußen hinnehmen. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,6 Punkten im Juli für August 3,9 Zähler.</p>
<p>Der erfolgreiche Auftritt von Schweinsteiger und Co. in Südafarika sowie das sonnige Wetter mit hochsommerlichen Temperaturen haben die Bundesbürger in gute Laune versetzt. Hinzu kommt die überraschend positive Arbeitsmarktsituation. Diese Faktoren überlagern offenbar drohende belastende Faktoren – wie Sparpaket und Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge.</p>
<p><strong>Konjunkturerwartung: großer Sprung nach oben</strong></p>
<p>Nachdem bei der Konjunkturerwartung bereits im Vormonat ein leichter Zuwachs zu verzeichnen war, hat sie im Juli deutlich hinzugewonnen. Der Indikator stieg um 31,3 Zähler auf aktuell 36,8 Punkte. Ein höherer Wert wurde zuletzt im Oktober 2007 gemessen. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies sogar ein Plus von 50,8 Punkten.</p>
<p>Die Verbraucher erwarten, dass sich die Erholung der deutschen Wirtschaft nicht nur weiter fortsetzen, sondern sogar noch an Dynamik gewinnen wird. Dieser Konjunkturoptimismus wird neben psychologischen Faktoren auch durch harte Fakten gestützt. Die Begeisterung, die während der Fußball-WM Erinnerungen an das Sommermärchen von 2006 aufkommen ließ, hat sich auch nach dem Ende der Meisterschaft gehalten. Außerdem konnten vom Arbeitsmarkt jüngst weitere positive Nachrichten vermeldet werden. Inzwischen gehen Wirtschaftsforscher sogar davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen im Herbst dieses Jahres auf unter drei Millionen sinken könnte. Folglich geht die Deutsche Bundesbank in ihrer Juni-Prognose von einem Wachstum von 1,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) aus. Das Institut für Weltwirtschaft (DIW) rechtnet sogar mit 2,1 Prozent Wachstum in diesem Jahr. Nach dem starken Einbruch der Konjunktur im vergangenen Jahr erholt sich die deutsche Wirtschaft offenbar schneller von der Finanz- und Wirtschaftskrise als ursprünglich gerechnet. Dies zeigt auch die Entwicklung des ifo-Geschäftsklimaindex. Er stieg im Juli so stark wie zuletzt nach der deutschen Wiedervereinigung.</p>
<p><strong>Einkommenserwartung: Optimismus kehrt zurück</strong></p>
<p>Nach den kräftigen Einbußen im Vormonat sind die Konsumenten hinsichtlich der weiteren Einkommensentwicklung wieder optimistisch. Mit einem deutlichen Plus von 20,9 Zählern werden die Verluste aus dem Juni mehr als ausgeglichen. Aktuell weist der Indikator 29,1 Punkte auf. Im Vergleich zum Juli 2009 wird ein Zuwachs von 27,3 Punkten gemessen.</p>
<p>Damit kann der Einkommensindikator von dem kräftig gestiegenen Konjunkturoptimismus profitieren. Die im Rahmen der wirtschaftlichen Erholung zurückgehende Zahl an Arbeitslosen führt dazu, dass weniger Beschäftigte konkret Angst um ihren Job und damit ihre Einkommenssituation haben. Hinzu kommt, dass in den vergangenen Wochen in allen Bereichen der Wirtschaft die Kurzarbeit massiv zurückgegangen ist.</p>
<p><strong><br />
Anschaffungsneigung: leichte Verluste auf hohem Niveau</strong></p>
<p>Die spürbar optimistischeren Konjunktur- und Einkommenserwartungen haben sich im Juli noch nicht auf die Konsumneigung ausgewirkt. Der Indikator verbucht leichte Verluste in Höhe von 2,5 Punkten. Mit einem aktuellen Wert von 27,9 Punkten ist das Niveau der Konsumneigung jedoch als überaus gut zu bezeichnen und liegt weit über dem langfristigen Durchschnitt.</p>
<p>Vor und während der Fußball-Weltmeisterschaft haben einige Branchen von einer Sonderkonjunktur profitiert und so wurden insbesondere in der Unterhaltungselektronik Investitionen vorgezogen. Der geringe Rückgang der Anschaffungsneigung im Juli ist daher als eine Normalisierung zu werten.</p>
<p><strong>Konsumklima: deutlich verbessert</strong></p>
<p>Der Gesamtindikator prognostiziert für August 2010 einen Wert von 3,9 Punkten nach revidiert 3,6 Zählern im Juli. Damit kann das Konsumklima im Sommer dieses Jahres wieder zulegen. Ob sich der Stimmungsaufschwung auch in den kommenden Monaten fortsetzen wird, bleibt abzuwarten. Die Rahmenbedingungen dafür sind jedenfalls gegeben. Der Arbeitsmarkt wird sich auch in den nächsten Monaten von seiner positiven Seite zeigen und die Zahl der Arbeitslosen wird vermutlich weiter sinken. Zudem wird das Preisniveau in Deutschland mit einer voraussichtlichen Inflationsrate von etwa 1 Prozent in diesem Jahr gemäßigt bleiben.</p>
<p><a href="http://www.gfk.com/group/press_information/press_releases/006267/index.de.html" target="_blank"><strong>Zur Studie</strong></a></p>
<p>Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie &#8220;GfK-Konsumklima MAXX&#8221; und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.</p>
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		<title>Online- und Versandhandel wächst konsequent weiter</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 13:18:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinehandel]]></category>
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		<category><![CDATA[Versandhandel]]></category>

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		<description><![CDATA[
Umsatz steigt auf 29,9 Mrd. Euro (+2,7 Prozent)
Online-Handel mit Waren legt auf 17,8 Mrd. Euro zu (+15 Prozent)
Deutsche geben insgesamt 24,3 Mrd. Euro im Internet aus (+12 Prozent)
Quelle-Insolvenz bleibt ohne Folgen für die Branche
Anteil der Internet-Bestellungen steigt auf 71 Prozent
Neue Technologien pushen E-Commerce
68 Prozent der Online-Käufer nutzen weiterhin gedruckte Kataloge
Versender von Unterhaltungselektronik profitieren vom WM-Effekt

Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><ul>
<li>Umsatz steigt auf 29,9 Mrd. Euro (+2,7 Prozent)</li>
<li>Online-Handel mit Waren legt auf 17,8 Mrd. Euro zu (+15 Prozent)</li>
<li>Deutsche geben insgesamt 24,3 Mrd. Euro im Internet aus (+12 Prozent)</li>
<li>Quelle-Insolvenz bleibt ohne Folgen für die Branche</li>
<li>Anteil der Internet-Bestellungen steigt auf 71 Prozent</li>
<li>Neue Technologien pushen E-Commerce</li>
<li>68 Prozent der Online-Käufer nutzen weiterhin gedruckte Kataloge</li>
<li>Versender von Unterhaltungselektronik profitieren vom WM-Effekt</li>
</ul>
<p>Die Kaufbereitschaft der Deutschen im Internet ist auch dieses Jahr ungebrochen. Dank starker Zuwächse im E-Commerce können sich die Versand- und Online-Händler weiterhin über steigende Umsätze freuen. Auf Basis der repräsentativen Verbraucherstudie „Distanzhandel in Deutschland 2010“ (TNS Infratest) rechnet der bvh für das laufende Jahr mit einem Gesamtbranchenumsatz von 29,9 Mrd. Euro, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht. Der Prognose nach wächst der Anteil des Versandhandels am Einzelhandel damit auf 7,6 Prozent (2009: 7,4 Prozent). Der Online-Handel mit Waren legt um 15 Prozent auf 17,8 Mrd. Euro (2009: 15,5 Mrd. Euro) zu. Damit erwirtschaftet die Branche inzwischen 59,5 Prozent (2009: 53,3 Prozent) ihres Warenumsatzes im Internet. Ingesamt werden die Deutschen bei konstantem Konsumverhalten in diesem Jahr 24,3 Mrd. Euro (2009: 21,7 Mrd.) und damit 12 Prozent mehr im Internet ausgeben als im Jahr 2009. Davon entfallen 17,8 Mrd. Euro auf den Online-Warenhandel und 6,5 Mrd. Euro (2009: 6,2 Mrd.) auf Ausgaben für digitale Dienstleistungen, wie z.B. Downloads und Online-Reisebuchungen.</p>
<p>„Die Prognose zeigt eindrücklich, dass sich weder die Finanz- und Wirtschaftskrise noch die Insolvenz des Versandhauses Quelle negativ auf die Gesamtbranche ausgewirkt haben“, sagte der im Juni neu gewählte bvh-Präsident Thomas Lipke, Geschäftsführer des Hamburger Multi-Channel-Versenders Globetrotter Ausrüstung, anlässlich der bvh-Jahrespressekonferenz in Hamburg. Außerdem bestellen sich immer mehr Menschen ihre Wunschprodukte bequem nach Hause und geben dabei im Schnitt immer mehr Geld aus. 53,4 Mio. (2009: 52,1 Mio.) Versandkunden gibt es aktuell in Deutschland. Pro Kopf der Bevölkerung geben die Menschen dieses Jahr 365 Euro (2009: 354 Euro) und damit durchschnittlich einen Euro pro Tag für Waren im Versandhandel aus.</p>
<p>Anteil der Internet-Bestellungen steigt auf 71 Prozent</p>
<p>Das Internet bringt nicht nur den Löwenanteil des Warenumsatzes in die Kassen der Versender, sondern erweist sich auch als beliebtester Bestellweg: Voraussichtlich 71 Prozent aller Versandhandelskunden werden 2010 die gewünschten Waren per Web einkaufen – zehn Prozent mehr als 2009, womit das Internet seinen Vorsprung als meist genutzter Bestellweg zum Telefon (19 Prozent), Brief oder Postkarte (5 Prozent) sowie E-Mail (3 Prozent) noch einmal eklatant vergrößern würde. „Der Siegeszug des Online-Handels ist ungebrochen“, sagte Thomas Lipke.</p>
<p>Neue Technologien pushen E-Commerce</p>
<p>Der bvh erwartet, dass innovative Technologien den E-Commerce weiter beflügeln werden und damit der Branche weiteres Wachstum sichern. Mit der rasanten Verbreitung von Smartphones wird das mobile Internet zur Alltagsanwendung werden – und damit einhergehend auch der Mobile Commerce. Auch neuartige Shopping-Arten im Internet, wie etwa Grouponing-Plattformen oder Online-Shopping-Clubs, machen den Einkauf im Web immer beliebter. Social Media-Kanäle, wie Facebook, StudiVZ oder Twitter, werden von innovativen Versendern bereits auf ihre Tauglichkeit als Vertriebskanal getestet.</p>
<p>68 Prozent der Online-Käufer nutzen weiterhin gedruckte Kataloge</p>
<p>Auch wenn der Einkauf im Internet beeindruckend zulegt, verliert der gedruckte Katalog nicht an Relevanz: Im Jahr 2010 werden sich hochgerechnet 68 Prozent (2009: 67 Prozent) aller Internet-Kunden vor dem Online-Kauf im Katalog über das Produkt informieren. „Schmökern im Katalog, Shoppen im Web, lautet die Devise vieler Online-Kunden“, so Thomas Lipke. Der Katalog bleibt weiterhin wichtiger Anstoßgeber für den Kauf im Internet.</p>
<p>Versender von Unterhaltungselektronik profitieren von WM-Effekt</p>
<p>Das mit Abstand meiste Geld geben Versandkunden für Bekleidung, Textilien und Schuhe aus. Sollte sich das Einkaufsverhalten im zweiten Halbjahr nicht radikal ändern, wird der Gesamtumsatz über alle Bestellwege in dieser Warengruppe (2009: 13,4 Mrd. Euro) voraussichtlich leicht gegenüber dem Vorjahr zulegen, da die Ausgabebereitschaft der Deutschen für Mode gestiegen ist. Das zeigt sich noch stärker im Internet (Online-Umsatz 2009: 5,2 Mrd. Euro), weshalb der bvh hier mit überdurchschnittlichem Wachstum rechnet.</p>
<p>Auch in der Warengruppe „Medien, Bild- und Tonträgern“ liegen die Ausgaben der Verbraucher im ersten Halbjahr 2010 leicht über Vorjahr, weshalb der Gesamtumsatz in dieser Warengruppe (2009: 3,1 Mrd. Euro) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen wird. Da die Online-Bestellungen bei Büchern besonders stark zunehmen, ist auch für den E-Commerce mit Büchern, CDs und DVDs mit überproportionalem Wachstum zu rechnen (Online-Umsatz 2009: 2,3 Mrd. Euro).</p>
<p>Versender von „Unterhaltungselektronik und Elektronikartikeln“ können sich über einen deutlichen WM-Effekt freuen. Da die Quote der Neuanschaffungen insbesondere bei Fernsehgeräten im ersten Halbjahr 2010 stark gestiegen ist, rechnet der bvh in dieser Warengruppe mit einem deutlichen Umsatzplus (Gesamtumsatz 2009: 1,8 Mrd. Euro). Der Online-Umsatz mit Unterhaltungselektronik (2009: 1,4 Mrd. Euro) kann voraussichtlich um mehr als 20 Prozent zulegen und erweist sich damit als Wachstumstreiber.</p>
<p>Zur Studie:</p>
<p>Die Untersuchung „Distanzhandel in Deutschland“ wird in diesem Jahr zum fünften Mal vom Bielefelder Forschungsinstitut TNS Infratest im Auftrag des Bundesverbands des Deutschen Versandhandels (bvh) durchgeführt. Dafür werden rund 30.000 Privatpersonen aus Deutschland über 14 Jahren von Januar bis Dezember 2010 zu ihrem Ausgabeverhalten im Versandhandel und zu ihrem Konsum von digitalen Dienstleistungen (z.B. im Bereich Downloads oder Ticketing) befragt. Das Endergebnis der Studie wird Anfang 2011 nach Abschluss der Umfrage veröffentlicht. Das heute vorgelegte Zwischenergebnis basiert auf der Auswertung des ersten Halbjahres 2010 und steht im Pressebereich des bvh zum Download bereit: www.versandhandel.org</p>
<p>Über den bvh:</p>
<p>Dank E-Commerce und Internet ist der Versandhandel so vital wie nie. Der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) ist die Branchenvereinigung der Versand- und Online-Händler. Derzeit sind über 300 Unternehmen im Verband organisiert, die ihre Waren per Katalog, Internet oder TV anbieten. Darunter sind Versender mit gemeinsamem Katalog- und Internet-Angebot, reine Internet-Händler, TV-Versender, Apothekenversender und Ebay-Powerseller. Die Versand-handelsbranche erwirtschaftet jährlich rund 30 Mrd. Euro Umsatz im Privatkundengeschäft. Der Online-Handel mit Waren hat daran einen Anteil von knapp 60 Prozent.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.sellernews.de/2010/07/konsequentes-wachstum-im-versand-und-online-handel/" target="_blank">bvh</a></p>
<p>&lt;!&#8211;21961300&#8211;&gt;</p>
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		<item>
		<title>GFK &amp; SAP Studie zur Preisoptimierung: Dacos warnt vor Kundenverlust</title>
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		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/07/gfk-sap-studie-zur-preisoptimierung-dacos-warnt-vor-kundenverlust/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 08:57:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Neues von Dacos]]></category>
		<category><![CDATA[Preis-Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[GFK]]></category>
		<category><![CDATA[Preisoptimierung]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Studie von GfK und SAP kommt zu dem Schluß,  dass der Lebensmitteleinzelhandel wesentlich größeren Spielraum für Preiserhöhungen hat als bislang angenommen. Dies muss man jedoch differenzierter betrachten und darf es nicht als Freibrief für schnelle Preissteigerungen verstehen. Man kann Händler nur eindringlich davor warnen, diese Spielräume unbedacht auszunutzen: Bislang ist noch immer nicht klar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><a href="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/Titelblatt_GFK_Studie1.pdf"></a>Die Studie von GfK und SAP kommt zu dem Schluß,  dass der Lebensmitteleinzelhandel wesentlich größeren Spielraum für Preiserhöhungen hat als bislang angenommen. Dies muss man jedoch differenzierter betrachten und darf es nicht als Freibrief für schnelle Preissteigerungen verstehen. Man kann Händler nur eindringlich davor warnen, diese Spielräume unbedacht auszunutzen: Bislang ist noch immer nicht klar, in welchen Segmenten Kunden Preiserhöhungen akzeptieren. Höhere Preise in den falschen Warengruppen können zu massivem Imageverlust führen. Eine kundenfreundliche Preisoptimierungsstrategie, ermittelt von einer intelligenten, individuellen und intuitiven IT-Lösung, bietet Sicherheit für Handelsmanager und Preisstrategen. Denn nicht der Preis, sondern der Kunde muss für ein Handelsunternehmen im Mittelpunkt stehen – letzten Endes stimmt der Ertrag langfristig nur, wenn die Kunden wieder kommen.</p>
<p>Der Preiskampf war 2009 eines der bestimmenden Themen im Lebensmitteleinzelhandel. Discounter und Vollsortimenter unterboten sich regelmäßig bei Preisen zahlreicher Artikel. In der Studie der GfK wurde jedoch deutlich, dass das Bild vom Preiskampf in Deutschland gar nicht stimmt: von 275 untersuchten Warengruppen wurden 113 verbilligt, bei 161 jedoch stieg der Preis und nur eine blieb auf ihrem Niveau.</p>
<p>Bei genauer Betrachtung wird die Philosophie hinter den Preissteigerungen erkennbar: Bei Artikeln, die seltener gekauft werden, bemerkt der Verbraucher Preiserhöhungen in der Regel nicht so schnell, wie bei Artikeln, die er regelmäßig in den Einkaufswagen legt, so denkt der Einzelhandel. Vor der einfachen Umsetzung muss gewarnt werden: Es gibt keine repräsentative Studie oder verlässliche Daten darüber, in welchen Produktkategorien genau der Verbraucher Preiserhöhungen toleriert und wo er sie nicht bemerkt. Preiserhöhungen waren und bleiben immer ein Risiko für den Händler. Und eine Strategie, die nur die Preise der Konkurrenz in den Fokus nimmt und den Kunden sowie dessen Bedürfnisse und Verhaltensweisen ausblendet, ist langfristig zum Scheitern verurteilt.</p>
<p>Software für harmonische Preispolitik<br />
Sicherheit erhält das Handelsunternehmen durch intelligente Preisoptimierungs-Software, die die Preisstrategie unterstützt und weitere Faktoren wie Promotionen und Kundenverhalten mit berücksichtigt. Derart flankiert hat die Preisstrategie erst Aussicht auf langfristigen Erfolg: Preiserhöhungen und -senkungen werden in Balance gehalten und das gute Image des Händlers bleibt so unbeschadet. Der große Vorteil von Preisoptimierungs-Software ist eine harmonische Preispolitik sowie die Steigerung von Ertrag, Umsatz und Kundenfrequenz – und das auch im Dauerpreisbereich außerhalb von aufmerksamkeitsstarken Promotionen.</p>
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		<item>
		<title>Aldi Süd reagiert auf GFK-Studie und betont Wachstum in 2010</title>
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		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/07/aldi-sud-reagiert-auf-gfk-studie-und-betont-wachstum-in-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 08:11:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Discounter Aldi Süd ist auf dem hart umkämpften Heimatmarkt in diesem Jahr gewachsen. &#8220;Wir haben eine positive Umsatzentwicklung 2010 und sind damit zufrieden&#8221;, sagte eine Sprecherin. Sie reagierte damit auf eine Studie der GfK-Marktforscher. Nach deren Einschätzung hat Aldi im ersten Quartal 2010 in Deutschland drei Prozent weniger Umsatz erzielt. Allerdings ist das eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Der Discounter Aldi Süd ist auf dem hart umkämpften Heimatmarkt in diesem Jahr gewachsen. &#8220;Wir haben eine positive Umsatzentwicklung 2010 und sind damit zufrieden&#8221;, sagte eine Sprecherin. Sie reagierte damit auf eine Studie der GfK-Marktforscher. Nach deren Einschätzung hat Aldi im ersten Quartal 2010 in Deutschland drei Prozent weniger Umsatz erzielt. Allerdings ist das eine Schätzung für die Schwesterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd zusammengenommen. Die GfK-Daten für 2009 kommentierte Aldi Süd dagegen nicht. Nach Schätzung der Nürnberger Marktforscher ging der Umsatz von Aldi Nord/ Aldi Süd 2009 in Deutschland um 4,4 Prozent und der Marktanteil um 0,6 Punkte auf 18,4 Prozent zurück.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article8472679/Wachstum-im-Inland.html" target="_blank">Welt Online</a></p>
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		<item>
		<title>Einzelhandel: Starke Preisschwankungen bei Lebensmitteln</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 07:20:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele Verbraucher werden es zwar anders wahrnehmen. Aber die Discounter und Supermärkte haben im vergangenen Jahr nicht nur die Produkte verbilligt, sondern auch oft die Preise erhöht.

In 113 von 275 untersuchten Warengruppen des täglichen Bedarfs wurden Preisrückgänge festgestellt, wie eine am Montag veröffentlichte Gemeinschaftsstudie von der GfK und SAP ergab. Dagegen zogen in 161 Warengruppen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><strong>Viele Verbraucher werden es zwar anders wahrnehmen. Aber die Discounter und Supermärkte haben im vergangenen Jahr nicht nur die Produkte verbilligt, sondern auch oft die Preise erhöht.</strong></p>
<p><a href="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/vlcsnap-60286.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-640" title="Preise im Einzelhandel" src="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/vlcsnap-60286-300x168.png" alt="" width="300" height="168" /></a></p>
<p>In 113 von 275 untersuchten Warengruppen des täglichen Bedarfs wurden Preisrückgänge festgestellt, wie eine am Montag veröffentlichte Gemeinschaftsstudie von der <a title="GFK" href="http://www.finanzen100.de/aktien/gfk-wkn-587530_H2021957340_82286/" target="_blank">GfK</a> und <a title="SAP" href="http://www.finanzen100.de/aktien/sap-wkn-716460_H1626871619_82849/" target="_blank">SAP</a> ergab. Dagegen zogen in 161 Warengruppen die Preise an. Lediglich bei einer der untersuchten Warengruppe blieben die Durchschnittspreise unverändert. Der stärkste Preisrückgang – fast 20 Prozent – wurde bei Milch verzeichnet. Honig wurde um mehr als 20 Prozent teurer, weil das Angebot wegen einer Bienenkrankheit knapp war.</p>
<p>Supermärkte haben der Studie zufolge viel mehr Spielräume für Preiserhöhungen als gedacht. „Nur wenige Warengruppen im deutschen Lebensmittelhandel unterliegen einem echten Preiskampf“, hieß es. Nur bei 40 Prozent der untersuchten Produktarten des täglichen Bedarfs gebe es kaum Möglichkeiten, die Preise hochzusetzen. „Bei mehr als 230 Warengruppen akzeptieren Verbraucher sogar überdurchschnittliche Preise, wenn Sortiment, Produktleistung und Service stimmen.“</p>
<p>Wenig Möglichkeiten haben die Händler bei Produkten, die sehr regelmäßig gekauft werden – wie Kaffee, Schokolade, Butter, Joghurt oder Säfte. Hier werden schon leichte Preiserhöhungen schnell erkannt und können umfangreiche Absatzrückgänge nach sich ziehen. Mit abnehmender Preiswahrnehmung steigt das Potenzial, die traditionell dünne Marge im Einzelhandel aufzubessern. Produkte wie Reinigungsmittel, Gewürze, Süßstoff oder Waren zur Möbelpflege werden seltener oder nur zu einem bestimmten Anlass gekauft. Die Verbraucher kennen deswegen die Summen weniger genau, was Preiserhöhungen erleichtere. Zudem seien vor allem gut verdienende und ältere Kunden bereit, mehr zu zahlen, wenn die Qualität und Auswahl stimme oder der Laden bequem zu erreichen sei, hieß es.</p>
<p>Quelle: <a title="Focus Online" href="http://www.focus.de/finanzen/news/einzelhandel-starke-preisschwankungen-bei-lebensmitteln_aid_529455.html" target="_blank">Focus Online</a></p>
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		<item>
		<title>Amazon verkauft Lebensmittel im Internet – Otto zieht nach</title>
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		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/07/amazon-verkauft-lebensmittel-im-internet-otto-zieht-nach/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 Jul 2010 08:04:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie der Tagesspiegel berichtet, verkauft der Online-Händler Amazon jetzt Lebensmittel im Netz–Konkurrent Otto könnte bald folgen. Ein möglicher Partner könnte der Lebensmitteleinzelhändler Kaiser’s werden.
Nie wieder Einkaufstüten und Wasserflaschen schleppen, weil der Einkauf nach Hause geliefert wird – das macht der Online-Einzelhändler Amazon jetzt deutschlandweit möglich. Seit kurzem bietet die Handelsplattform, die sonst eher für Bücher, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><strong>Wie der <a title="Der Tagesspiegel" href="http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nach-amazon-will-auch-otto-lebensmittel-verkaufen/1881204.html;jsessionid=4BBA599202A10DD0D020A00672D72350" target="_blank">Tagesspiegel </a>berichtet, verkauft der Online-Händler Amazon jetzt Lebensmittel im Netz–Konkurrent Otto könnte bald folgen. Ein möglicher Partner könnte der Lebensmitteleinzelhändler Kaiser’s werden.</strong></p>
<div id="attachment_636" class="wp-caption alignleft" style="width: 250px"><a href="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/grocery-shopping_CC_TamaraBurross.jpg"><img class="size-full wp-image-636" title="Lebensmittel online kaufen" src="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/07/grocery-shopping_CC_TamaraBurross.jpg" alt="" width="240" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">(c) Tamara Burross</p></div>
<p>Nie wieder Einkaufstüten und Wasserflaschen schleppen, weil der Einkauf nach Hause geliefert wird – das macht der Online-Einzelhändler Amazon jetzt deutschlandweit möglich. Seit kurzem bietet die Handelsplattform, die sonst eher für Bücher, Elektronik, CDs, Spielzeug oder Küchengeräte bekannt ist, auch Lebensmittel an. 47 000 Produkte, darunter auch Verderbliches wie Gemüse, Fleisch oder Fisch, stehen im Netz zur Auswahl und werden per Post ins Haus geliefert. Auch andere Online- Händler wie der Hamburger Otto-Konzern zeigen Interesse an einem solchen Angebot. Bisher war die Vermarktung von Lebensmitteln im Internet in Deutschland nur lokal erfolgreich. Nun könnte das Geschäft auch bundesweit in Schwung kommen.</p>
<p>Amazon verkauft die meisten Lebensmittel nicht selbst, sondern dient eher als Plattform für rund 60 Partner-Unternehmen, die auf der Seite ihre Produkte anbieten. Amazon Deutschland selbst verkauft nur nicht verderbliche Lebensmittel. Der Kunde kann sich auf der Seite auch nur die Auswahl einzelner Anbieter anzeigen lassen, oder Kategorien wie glutenfreie Produkte, Biowaren, vegane oder gentechnikfreie Lebensmittel wählen.</p>
<p>In den USA bietet Amazon schon seit 2006 Lebensmittel im Netz an, in Japan seit Oktober 2008. Ende Juni startete der Händler das Angebot in China, vergangenen Mittwoch in England. Zum Erfolg mit dem Online-Lebensmittelhandel wollte Amazon jedoch keine Angaben machen.</p>
<p>In Deutschland bestellen laut „Lebensmittelzeitung“ rund 33 Millionen Menschen jährlich für 15,5 Milliarden Euro Waren im Internet, doch dabei spielt der Verkauf von Lebensmitteln kaum eine Rolle. Der online erzielte Umsatzanteil erreicht an dem 150 Milliarden Euro großen Lebensmittel-Markt nur 0,5 Prozent und beschränkt sich im Wesentlichen auf Spezialitäten und Delikatessen.</p>
<p>Die Vermarktung von Lebensmitteln über das Internet gilt als schwierig. Der Versand ist kompliziert, die Reklamation ebenfalls. Auch wenn die Produkte bei Amazon genauso teuer wären wie im Supermarkt, kann der Versand den Online- Einkauf kostspielig machen. Amazon-Produkte werden nach den auch sonst bei dem Onlinehändler üblichen Versandbedingungen verschickt, die Partnerunternehmen aber versenden ihre Waren selbst und entscheiden auch über die Kosten. Das kann den Versand so teuer machen wie das Produkt selbst.</p>
<p>Verbraucherschützer sehen das neue Angebot von Amazon kritisch. „Es gibt zu wenig Informationen über die Produkte bei Amazon und zudem gibt es beim Internethandel keine Lebensmittelkontrollen“, sagt Janina Löbel, Ernährungsreferentin beim Bundesverband der Verbraucherzentralen. In diesem Bereich gebe es keine gesetzlichen Regelungen. Die Verbraucherschützerin empfiehlt, wenn möglich Lieferangebote in der Region zu nutzen. „Viele kleine Supermärkte und Bio-Läden beliefern auch ihre Kunden, und das ist im Zweifel günstiger und frischer als bei Amazon“, sagt Löbel.</p>
<p>Der Erfolg mit dem neuen Angebot ist Amazon keinesfalls garantiert. Zu Zeiten der Dot-Com-Ära um das Jahr 2000 waren eine ganze Reihe von Online-Lebensmittelläden an den Start gegangen. Die meisten Projekte blieben nicht lange am Markt. Auch der Hamburger Otto-Konzern hatte den Verkauf von Lebensmitteln über das Internet vor einigen Jahren schon ausprobiert und war damit gescheitert. Nun könnte das Unternehmen einen neuen Anlauf wagen. „Wir denken über einen Wiedereinstieg in den deutschen Online-Markt für Lebensmittel nach“, sagte Otto-Sprecherin Verena Fink. Man sei noch in der Phase der Marktsondierung und spreche mit potenziellen Partnern. „Voraussetzung für den Erfolg ist ein leistungsstarker national aufgestellter Partner aus dem Lebensmittel-Einzelhandel sowie eine zentrale Lagerlogistik“, sagte Fink.</p>
<p>Dieser Partner zu sein, könnte sich der Lebensmitteleinzelhändler Kaiser’s vorstellen. Kaiser’s ist einer der wenigen in der Branche, der einen Bestellservice bietet und das gesamte Lebensmittelsortiment nach Hause liefert, allerdings nur in München und Berlin. „Wir könnten uns vorstellen, möglicherweise mit Otto zusammenzugehen“, sagte Tobias Tuchlenski, Geschäftsführer von Kaiser’s Berlin dem Tagesspiegel. Noch habe es keine Anfrage gegeben. „Wir sind aber gesprächsbereit“, sagte Tuchlenski.</p>
<p>Rund 30 Prozent der Kunden, die den Lieferservice von Kaiser’s nutzen, bestellen die Produkte im Internet, der Rest ordert per Fax oder Telefon. „Besonders ältere Menschen bestellen lieber per Telefon“, sagt Tuchlenski. Im Unterschied zu Amazon versendet Kaiser’s die Waren nicht per Paket, sondern liefert sie. Eine Konkurrenz zum eigenen Angebot sieht Tuchlenski in Amazon nicht: „Wir sind deutlich besser, wir bieten mehr Frische, Qualität und Fachkompetenz.“ Kaiser’s sei der einzige Supermarkt, der im Internet das volle Sortiment anbiete und derzeit der einzige, der damit gut verdiene.</p>
<p>Zwar bietet auch der Einzelhändler Edeka seit fast zehn Jahren deutschlandweit Lebensmittel im Internet an. Im Unterschied zu Amazon und Kaiser’s werden aber keine frischen und kühlpflichtigen Produkte verschickt. Die Absicht sei, Erfahrungen im E-Commerce zu sammeln, erklärt Christhard Deutscher, Sprecher von Edeka Südwest. „Mit der Resonanz sind wir zufrieden, der Shop trägt sich.“</p>
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		<item>
		<title>BVH: 60 Prozent des Versandhandels werden online erwirtschaftet</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jul 2010 09:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kaufbereitschaft der Deutschen im Internet steigt 2010 weiter deutlich an. Aktuellen Zahlen des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels (BVH) zufolge werden mittlerweile 17,8 Milliarden Euro der Versandhandelsumsätze online generiert. Und immer mehr mobil.
Auf Basis der repräsentativen Verbraucherstudie &#8216;Distanzhandel in Deutschland 2010&#8242; von TNS Infratest rechnet der BVH für das laufende Jahr mit einem Gesamtumsatz des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die Kaufbereitschaft der Deutschen im Internet steigt 2010 weiter deutlich an. Aktuellen Zahlen des <a href="http://www.ibusiness.de/members/aktuell/db/403012SUR.html">Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels </a>(BVH) zufolge werden mittlerweile 17,8 Milliarden Euro der Versandhandelsumsätze online generiert. Und immer mehr mobil.</p>
<p>Auf Basis der repräsentativen Verbraucherstudie &#8216;Distanzhandel in Deutschland 2010&#8242; von TNS Infratest rechnet der BVH für das laufende Jahr mit einem Gesamtumsatz des Versandhandels von 29,9 Milliarden Euro, was einem Plus von 2,7 Prozent entspricht.<br />
Der Prognose nach wächst der Anteil des Versandhandels am gesamten Einzelhandel damit auf 7,6 Prozent (2009: 7,4 Prozent). Der Online-Handel mit Waren legt um 15 Prozent auf 17,8 Milliarden Euro zu, was einem Plus von 2,3 Milliarden gegenüber 2009 entspricht. Damit erwirtschaftet die Branche inzwischen 59,5 Prozent ihres Warenumsatzes im Internet. 2009 belief sich dieser Anteil noch auf 53,3 Prozent.<br />
Insgesamt werden die Deutschen bei konstantem Konsumverhalten in diesem Jahr 24,3 Milliarden Euro und damit zwölf Prozent mehr im Internet ausgeben als im Jahr 2009. Davon entfallen 17,8 Milliarden Euro auf den Online-Warenhandel und 6,5 Milliarden Euro auf Ausgaben für digitale Dienstleistungen, wie Downloads und Online-Reisebuchungen.</p>
<p><strong>Anteil der Internet-Bestellungen im Versandhandel steigt auf 71 Prozent</strong></p>
<p>Das Internet bringt den Löwenanteil des Warenumsatzes in die Kassen der Versender. Außerdem erweist er sich als beliebtester Bestellweg: Voraussichtlich 71 Prozent aller Versandhandelskunden werden 2010 die gewünschten Waren per Web einkaufen &#8211; zehn Prozent mehr als 2009, womit das Internet seinen Vorsprung als meist genutzter Bestellweg zum Telefon (19 Prozent), Brief oder Postkarte (fünf Prozent) sowie E-Mail (drei Prozent) noch einmal eklatant vergrößern würde.</p>
<p>Der BVH erwartet, dass neue Technologien den E-Commerce &#8220;beflügeln und damit der Branche weiteres Wachstum sichern&#8221;:</p>
<p>•    Mit der Verbreitung von Smartphones wird das mobile Internet zur Alltagsanwendung werden &#8211; und damit einhergehend auch der Mobile Commerce.</p>
<p>•    Auch Online-Shopping-Arten, wie Grouponing-Plattformen oder Online-Shopping-Clubs, machen den Einkauf im Web immer beliebter.</p>
<p>•    Social Media-Kanäle werden zudem von ersten Versendern bereits auf ihre Tauglichkeit als Vertriebskanal getestet.</p>
<p>Auch wenn der Einkauf im Internet beeindruckend zulegt, verliert der gedruckte Katalog nicht an Relevanz, beruhigt der Verband sein Pleistozän-Segment: Im Jahr 2010 werden sich hochgerechnet 68 Prozent aller Internet-Kunden vor dem Online-Kauf im Katalog über das Produkt informieren. Eine teure Marketingmaßnahme, die zudem auch überschaubar erfolgreich ist &#8211; wenn man bedenkt, dass im aktuellen Neckermann-Katalog 2010 lediglich sechs Prozent aller online verfügbaren Produkte überhaupt Aufnahme in den Katalog gefunden haben.<br />
Super-Produkte: Kleidung, Textikien, Schuhe</p>
<p>Das mit Abstand meiste Geld geben Versandkunden für Bekleidung, Textilien und Schuhe aus. Sollte sich das Einkaufsverhalten im zweiten Halbjahr nicht radikal ändern, wird der Gesamtumsatz über alle Bestellwege in dieser Warengruppe (2009: 13,4 Mrd. Euro) voraussichtlich leicht gegenüber dem Vorjahr zulegen, da die Ausgabebereitschaft der Deutschen für Mode gestiegen ist. Das zeigt sich noch stärker im Internet (Online-Umsatz 2009: 5,2 Milliarden Euro), weshalb der bvh hier mit überdurchschnittlichem Wachstum rechnet.</p>
<p>Auch in der Warengruppe &#8216;Medien, Bild- und Tonträgern&#8217; liegen die Ausgaben der Verbraucher im ersten Halbjahr 2010 leicht über Vorjahr, weshalb der Gesamtumsatz in dieser Warengruppe (2009: 3,1 Milliarden Euro) voraussichtlich um einen mittleren einstelligen Prozentbetrag steigen wird, so der BVH. Da die Online-Bestellungen bei Büchern besonders stark zunehmen, ist auch für den E-Commerce mit Büchern, CDs und DVDs mit überproportionalem Wachstum zu rechnen (Online-Umsatz 2009: 2,3 Milliarden Euro).</p>
<p>Versender von Unterhaltungselektronik und Elektronikartikeln können sich über einen deutlichen WM-Effekt freuen. Da die Quote der Neuanschaffungen insbesondere bei Fernsehgeräten im ersten Halbjahr 2010 stark gestiegen ist, rechnet der BVH in dieser<br />
Warengruppe mit einem deutlichen Umsatzplus. Der Online-Umsatz mit Unterhaltungselektronik kann voraussichtlich um mehr als 20 Prozent zulegen und erweist sich damit als Wachstumstreiber.</p>
<p>Außerdem bestellen sich immer mehr Menschen Produkte und geben dabei im Schnitt immer mehr Geld aus. 53,4 Millionen (2009: 52,1 Mio.) Versandkunden gibt es aktuell in Deutschland. Pro Kopf der Bevölkerung geben die Menschen dieses Jahr 365 Euro (2009:<br />
354 Euro) und damit durchschnittlich einen Euro pro Tag für Waren im Versandhandel aus.</p>
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		<item>
		<title>Retrospektive: 1974 fiel die Preisbindung bei Markenartikeln</title>
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		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/04/retrospektive-1974-fiel-die-preisbindung-bei-markenartikeln/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 10:51:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sandra Nozar</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Preis-Optimierung]]></category>
		<category><![CDATA[Markenartikel]]></category>
		<category><![CDATA[Preisbindung]]></category>
		<category><![CDATA[Preisfindung Dacos Umfrage Verkaufspreisgestaltung Apple Ipod Handelsspanne]]></category>
		<category><![CDATA[Preisgestaltung]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus heutiger Sicht ist es kaum noch vorstellbar, aber bis Anfang der Siebziger Jahre gab es im Deutschen Einzelhandel verbindliche Festpreise für Markenartikel. Mit ihrem Preisbindungsrecht konnten die großen Markenartikel-Hersteller dem Einzelhändler genau vorschreiben, welche Preise er dem Verbraucher für ihre Markenware abnehmen mußte &#8212; auch wenn der Händler zugunsten größeren Umsatzes lieber auf einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=28b6004f45b30a3c56cfe0958c1802f4&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Aus heutiger Sicht ist es kaum noch vorstellbar, aber bis Anfang der Siebziger Jahre gab es im Deutschen Einzelhandel verbindliche Festpreise für Markenartikel. Mit ihrem <a title="DER SPIEGEL 35/1973" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41926393.html" target="_blank">Preisbindungsrecht </a>konnten die großen Markenartikel-Hersteller dem Einzelhändler genau vorschreiben, welche Preise er dem Verbraucher für ihre Markenware abnehmen mußte &#8212; auch wenn der Händler zugunsten größeren Umsatzes lieber auf einen Teil seiner Handelsspanne verzichtet hätte.</p>
<p><a href="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/titel.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-626" title="Der Spiegel 1973" src="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/titel-230x300.jpg" alt="" width="230" height="300" /></a></p>
<p>Erst zu Beginn des Jahres 1974 fiel diese Preisbindung. Wie der <a title="DER SPIEGEL 35/1973" href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41926393.html" target="_blank">Spiegel in seiner Ausgabe Nr. 35/1973</a> ausführlich berichtete, herrschte damals große Unruhe unter den Herstellern, die nach alternativen Mitteln suchten, die Preise festzuschreiben. &#8220;Eine einheitliche Optik der Verkaufspreise halten wir nicht zuletzt im Interesse der Ruhe am Markt für besonders wichtig. Bedienen Sie sich bitte der beigefügten Richtpreislisten,&#8221; belehrte damals die Schuhfabrik Dorndorf ihre Geschäftspartner.</p>
<p>Angesichts der vielfältigen Möglichkeiten der Preisgestaltung, die Handelsunternehmen heute nutzen, erscheint das Preisbindungsrecht vergangener Tage regelrecht kurios.  Längst ist es klar erwiesen, das man mit differenzierter Preisgestaltung nicht nur den Umsatz, sondern auch die Erlöse und die Kundenfrequenz steigern kann.</p>
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		<item>
		<title>Saarland der Ideen?</title>
		<link>http://feedproxy.google.com/~r/DacosRetailIntelligenceBlog/~3/57GhXWn5DQM/</link>
		<comments>http://www.dacos.com/blog/2010/04/saarland-der-ideen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 08:28:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Hertel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Neues aus der Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Land der Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dacos.com/blog/?p=615</guid>
		<description><![CDATA[„Die Initiative „Deutschland &#8211; Land der Ideen“ betont die Stärken des Standorts Deutschland und spiegelt wesentliche Eigenschaften der Deutschen wider: Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken. Die Entwicklung Deutschlands wurde in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft bestimmt von den Ideen der Menschen in diesem Land. Leistungen in Wissenschaft und Wirtschaft, Kunst und Kultur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=4de1754ecc456f3477261e89df84610d&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>„Die Initiative „<a title="Deutschland - Land der Ideen" href="http://www.land-der-ideen.de/CDA/365_orte,1949,0,,de.html">Deutschland &#8211; Land der Ideen</a>“ betont die Stärken des Standorts Deutschland und spiegelt wesentliche Eigenschaften der Deutschen wider: Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken. Die Entwicklung Deutschlands wurde in der Vergangenheit und wird auch in Zukunft bestimmt von den Ideen der Menschen in diesem Land. Leistungen in Wissenschaft und Wirtschaft, Kunst und Kultur werden im In- und Ausland mit Bezeichnungen wie „Made in Germany“ oder „Land der Dichter und Denker“ verbunden.</p>
<p>„Deutschland &#8211; Land der Ideen“ bündelt diese Fülle an positiven Assoziationen mit Deutschland und unterstreicht gleichzeitig die Zukunftsfähigkeit, Leistungs- und Innovationskraft des Landes. Schirmherr der Initiative ist Bundespräsident Horst Köhler, auf den die Formulierung &#8220;Land der Ideen&#8221; zurückgeht. „Deutschland &#8211; ein Land der Ideen: Das ist nach meiner Vorstellung Neugier und Experimentieren. Das ist in allen Lebensbereichen Mut, Kreativität und Lust auf Neues, ohne Altes auszugrenzen“, so der Bundespräsident.“ Soviel aus dem offiziellen Internet-Auftritt der Initiative.</p>
<p>Von den insgesamt 365 Projekten, die 2010 ausgezeichnet werden, ist das Saarland mit 4 Bildungsangeboten für unterschiedliche Altersgruppen, mit je 2 Angeboten aus der Nanotechnologie, der medizinischen Forschung sowie dem Bereich Künstliche Intelligenz und einem Angebot zur Stromübertragung per Magnetfeld gleich elf Mal dabei.</p>
<div id="attachment_616" class="wp-caption alignright" style="width: 275px"><a href="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/26144_265x265_60.jpg"><img class="size-full wp-image-616" title="Weltwirtschaft im Klassenzimmer - der saarländische Beitrag am 29. Juni 2010" src="http://www.dacos.com/blog/wp-content/uploads/2010/04/26144_265x265_60.jpg" alt="" width="265" height="176" /></a><p class="wp-caption-text">Weltwirtschaft im Klassenzimmer - der saarländische Beitrag am 29. Juni 2010</p></div>
<p>2009 war das Saarland sechs Mal vertreten. Damit sind wir, gemessen an der Bevölkerung unseres kleinen Bundeslandes, durchaus überproportional vertreten, was zweifellos schon ein schöner Erfolg ist &#8211; ein Erfolg, auf dem wir uns aber keinesfalls ausruhen dürfen.</p>
<p>Denn wir könnten einerseits durchaus noch mehr Ideen haben, was uns aber andererseits noch weitaus mehr fehlt, sind die Leute, die solche Ideen auch umsetzen können. In den USA machen sich die besten Absolventen eines Informatik-Studiums selbständig und setzen dann die Ideen um, die sie im Laufe ihres Studiums entwickelt haben; bei uns „verschwinden“ die Jahrgangsbesten in den Forschungs- und Entwicklungslabors der Großkonzerne, wo viele gute Ideen dann verloren gehen. Auch ist bei uns das gesellschaftliche Ansehen eines Unternehmers nach wie vor leider eher negativ belegt.</p>
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