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	<title>Best Practice Community</title>
	
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	<description>Corporate Weblog von T-Systems</description>
	<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 11:16:21 +0000</pubDate>
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		<title>Digital Natives zu Hause und im Büro</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 11:04:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Pracht</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[enterprise2.0]]></category>

		<category><![CDATA[netbooks]]></category>

		<category><![CDATA[nettops]]></category>

		<category><![CDATA[thin clients]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist der klassische PC am Ende?
Eines der Hype-Themen der Consumer-Welt dieser Tage sind Netbooks. Es begann mit dem Asus Eee PC, und mittlerweile haben alle namhaften Hersteller ein solches Produkt im Angebot. Ergänzt werden die mobilen Geräte neuerdings durch Nettops, die stationäre Variante. Was aber unterscheidet diese neue Geräteklasse von ultraportablen Notebooks und kleinen, kostenoptimierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Ist der klassische PC am Ende?</h4>
<p>Eines der Hype-Themen der Consumer-Welt dieser Tage sind Netbooks. Es begann mit dem Asus Eee PC, und mittlerweile haben alle namhaften Hersteller ein solches Produkt im Angebot. Ergänzt werden die mobilen Geräte neuerdings durch Nettops, die stationäre Variante. Was aber unterscheidet diese neue Geräteklasse von ultraportablen Notebooks und kleinen, kostenoptimierten Desktop Computern?<br />
Zur Hardware lässt sich sagen, dass alle Geräte die neue Intel Prozessorplattform Atom nutzen. Sie bietet die Leistungsfähigkeit von PC-Prozessoren von vor etwa drei Jahren, arbeitet dafür aber sehr energieeffizient. Auf der Softwareseite ist bemerkenswert, dass viele Hersteller auf spezielle Linux-Varianten setzen. Microsoft sah sich sogar gezwungen, weiterhin Windows XP anzubieten, da Windows Vista zu hohe Anforderungen an die Hardware stellt.<br />
Aus funktionaler Sicht fällt auf, dass die Geräte auf typische Alltagsaufgaben ausgerichtet sind: Surfen, Mailen, Briefe schreiben, Digitalphotos ansehen. Vom Personal Computer bekannte mögliche Erweiterungen wie Musik- und Videobearbeitung sind nicht vorgesehen. Netbooks und Nettops werden deshalb oft auch als Zweit- oder Drittgeräte angepriesen und verkauft.</p>
<h4>Weniger ist mehr</h4>
<p>Gerade die Spezialisierung auf wenige Funktionen, die dem User auf einfache, leicht erschließbare Art angeboten werden, scheint den Kunden zu gefallen. Es drängen sich Parallelen zu Apple oder Blackberry auf. Der Blackberry ist konsequent auf seine exzellente Mailfunktion hin ausgerichtet, die ihn zum unentbehrlichen Werkzeug für mobile User macht. Auch Apple wird von seinen Anhängern und von neutralen Testern für seine intuitive, leicht erlernbare und letztendlich sehr produktive Arbeitsoberfläche geschätzt. Diese wird unter anderem durch die Konzentration auf wenige, einfache Funktionen erreicht. Wer bisher Windows intensiv genutzt hat, wird viele über die Jahre entdeckte und liebgewonnene Einstellungsoption vermissen. Wer neu einsteigt und lösungsorientiert arbeitet, wird den vermeintlichen Mangel an Funktionalität nicht einmal bemerken.</p>
<h4>Auswirkungen auf die Arbeitswelt?</h4>
<p>Während der Blackberry überwiegend beruflich genutzt wird, sind Netbooks bzw. Nettops und Rechner von Apple dem Consumer-Markt zuzuordnen. Wie aber werden sich die Entwicklungen aus dem privaten Leben im Arbeitsumfeld auswirken? Bisher scheiterten Lösungen, bei denen der Personal Computer durch ein Thin Client Terminal ersetzt wurde, vielfach an fehlender Userakzeptanz. Wer zu Hause einen „ordentlichen“ Computer hat, der möchte auch auf der Arbeit einen solchen. Dies schließt auch die zahlreichen „Spiel“- sprich Konfigurationsmöglichkeiten mit ein.</p>
<p>Nun werden unter dem Stichwort Desktop Virtualisierung Lösungen von Citrix, VMware und anderen als eines der Trendthemen im Bereich Desktop Services gehandelt. Diese Lösungen spielen ihre Vorteile in der Regel nur mit einem Thin Client aus, mit einer reduzierten, dafür aber oftmals einfacheren Oberfläche.<br />
Gewinnen solche Lösungen also nun an Akzeptanz, weil Mitarbeiter der überbordenden Funktionalität überdrüssig sind und ein für ihre Aufgaben spezialisiertes Gerät bevorzugen?</p>
<h4>Private Technikvorlieben spielen auch im Büro eine Rolle.</h4>
<p>Diskutieren Sie das Thema „Tausch Computer gegen Thin Client“ einmal mit anderen Nutzern. Sie werden dabei auf unterschiedlichste Meinungen treffen, je nachdem, ob ihr Gegenüber zur Spezies der Gamer gehört, die den privaten Computer aus handverlesenen Einzelkomponenten selber zusammenschrauben oder er ein Uraltradio der Marke Grundig/Telefunken wie einen Schatz hütet, weil er mit modernen Geräten und ihren Einstellmöglichkeiten auf Kriegsfuß steht.<br />
In jedem Falle sind wir an ihrer Meinung zum Thema interessiert. Schreiben Sie uns!</p>
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		<title>Ein Think Tank für Kraniche</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Dec 2008 13:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Klaus Dreyer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Architektur]]></category>

		<category><![CDATA[LAC]]></category>

		<category><![CDATA[Lufthansa]]></category>

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		<description><![CDATA[Arbeiten und Leben - Bürogebäude als eigener Kosmos

Ein moderner Bürostandort muss viel mehr bieten als Platz für Schreibtische. Das Lufthansa Aviation Center in Frankfurt verkörpert Unternehmenswerte und neue Arbeitsformen. 
Direkt am Flughafen Frankfurt, zwischen Airportring und der Autobahn A3, liegt das Lufthansa Aviation Center (LAC). Seit der Eröffnung 2006 arbeiten hier rund 1.800 Lufthanseaten unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Arbeiten und Leben - Bürogebäude als eigener Kosmos</h3>
<p><strong><br />
Ein moderner Bürostandort muss viel mehr bieten als Platz für Schreibtische. Das Lufthansa Aviation Center in Frankfurt verkörpert Unternehmenswerte und neue Arbeitsformen. </strong></p>
<p>Direkt am Flughafen Frankfurt, zwischen Airportring und der Autobahn A3, liegt das Lufthansa Aviation Center (LAC). Seit der Eröffnung 2006 arbeiten hier rund 1.800 Lufthanseaten unter einem Dach, die zuvor über verschiedene Gebäude auf dem Flughafengelände verstreut waren. Auch der Lufthansa-Vorstand lenkt von hier aus die Geschicke des Konzerns.</p>
<p>Bereits von außen wird klar: Dies ist kein gewöhnliches Bürogebäude. Dem Profil eines Flügels nachempfunden, steigt das gläserne Gebäude von Westen nach Osten sanft an. Entworfen wurde das LAC vom Düsseldorfer Architekten Christoph Ingenhoven. Im Zentrum der Planungen stand die Idee, die zuvor verstreut untergebrachten Abteilungen und Managementbereiche an einem Ort zu konzentrieren und gleichzeitig zentrale Eigenschaften des Konzerns widerzuspiegeln: Transparenz, Weltoffenheit und Internationalität. Um beiden Ansprüchen zu genügen musste ein Gebäude entstehen, das diese Werte nicht nur optisch, sondern auch funktional, durch innovative Kommunikations- und Bürokonzepte verkörpert.</p>
<p><strong>Oasen von fünf Kontinenten bieten Raum für Kreativität</strong></p>
<p>Auf einer Fläche von über 29.000 m² verteilen sich die Büros der Lufthanseaten. Hier werden beispielsweise Streckennetze der Lufthansa geplant und gesteuert oder Marketingstrategien erdacht. Der überwiegende Teil der Bürofläche ist als so genannte Teamraumbüros angelegt. Sie erfüllen optimal die kommunikativen Anforderungen der Büroarbeit. Neben den großzügigen Büros bieten jeweils drei Meetingpoints pro Etage eine weitere Alternative für die Arbeit oder eher informelle Besprechungen. 50 Besprechungsräume stehen zudem für Meetings und Konferenzen zur Verfügung.</p>
<p>Ein besonders Merkmal macht das Lufthansa Aviation Center zu einer der ungewöhnlichsten Arbeitsstätten: die Atrien. Als Oasen zwischen den zehn Bürofingern finden sich neun verschiedene, begehbare Gärten auf einer Gesamtfläche von 6.500 m². Diese Atrien repräsentieren die Vegetationen aller fünf Kontinente vom „California Beach“ bis zum japanischen „Zen-Garten“. Gleichzeitig stehen sie mit ihrer Vielfalt für die Internationalität der Lufthansa. Die Gärten haben dabei nicht nur symbolischen Wert. Sie dienen als Fenster zur Natur und willkommener Ort für eine kurze Pause oder ein fachliches Gespräch in kreativer Umgebung. In unmittelbarer Nähe zum verkehrsreichsten Autobahnknotenpunkt Deutschlands, dem Frankfurter Kreuz, können sich die Lufthanseaten so buchstäblich in die Natur begeben, ohne dem Lärm und den Schadstoff-Belastungen der Autobahn ausgesetzt zu sein.</p>
<p><strong>Es ging darum, eine kommunikative, dem Mitarbeiter zugewandte Arbeitsatmosphäre zu schaffen: Wertschöpfung durch Wertschätzung</strong></p>
<p>Auch Umweltfreundlichkeit und Energieeffizienz ist bei Lufthansa nicht nur Thema einer modernen, Sprit sparenden Flugzeugflotte. Hinter den Gärten und der gesamten Planung des Gebäudes steht ein auf nachhaltiges und Ressourcen schonendes Wirtschaften ausgerichtetes Gesamtkonzept. Das Dach spannt sich wie ein Paraglider aus hochspeicherfähigen Heiz-Kühldecken und transparenten Glasgitternetzen über das Gebäude. Was das Dach und die Außenfassaden an Schall, Immission, Kälte und Hitze nicht abhalten können, wird durch die Gärten aufgenommen. Sie sind die Lunge des Gebäudes. Sie helfen dabei das Klima des LAC zu regulieren. So konnte Lufthansa auf eine Energie zehrende Klimaanlage verzichten und den Verbrauch gegenüber vergleichbaren Gebäuden deutlich senken.</p>
<p>Insgesamt sieben Künstler haben Teile des Eingangs- und Foyerbereichs, die Gänge, Gärten und Lounges mit ihren Arbeiten gestaltet, welche sich bewusst auf das LAC und die Mitarbeiter darin beziehen. Neben Effektivität und Internationalität spiegelt sich hier ein weiterer wichtiger Grundgedanke wider: Wertschöpfung durch Wertschätzung.</p>

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<a href='http://bp-community.t-systems.de/die-arbeitswelt-der-zukunft/ein-think-tank-fur-kraniche/attachment/gang/' title='Innenraum'><img src="http://bp-community.t-systems.de/wp-content/uploads/2008/12/gang-150x150.jpg" width="150" height="150" class="attachment-thumbnail" alt="" /></a>
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		<title>Die Arbeit neu denken!</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Nov 2008 13:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Zilch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Cloud Computing]]></category>

		<category><![CDATA[Unified Communications]]></category>

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		<description><![CDATA[Wissen und Vertrauen werden zu entscheidenden Produktionsfaktoren. Der Analyst Andreas Zilch im Interview.
Herr Zilch, wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?
In jedem Fall völlig anders als heute. Im Mittelpunkt der täglichen Arbeit steht nicht mehr das eigene Unternehmen, sondern das Netzwerk jedes Einzelnen. Und das bildet sich unternehmensübergreifend. Sie müssen nicht mehr jeden Ihrer Mitarbeiter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Wissen und Vertrauen werden zu entscheidenden Produktionsfaktoren. Der Analyst Andreas Zilch im Interview.</h4>
<p><strong>Herr Zilch, wie sieht der Arbeitsplatz der Zukunft aus?</strong></p>
<p>In jedem Fall völlig anders als heute. Im Mittelpunkt der täglichen Arbeit steht nicht mehr das eigene Unternehmen, sondern das Netzwerk jedes Einzelnen. Und das bildet sich unternehmensübergreifend. Sie müssen nicht mehr jeden Ihrer Mitarbeiter persönlich kennen. Viel wichtiger ist der Kontakt zu den Kollegen, Kunden und Dienstleistern, mit denen sie täglich zu tun haben. Kontakte lassen sich heute sehr schnell knüpfen – dank Unified Communications,  dem Internet und Social Networks.<br />
Mein Arbeitsplatz ist in Zukunft da, wo ich Internetzugang habe. Der Trend geht zu einer extremen Loslösung vom Modell des festen Arbeitsplatzes.</p>
<p><strong>Werden die Büros also bald leer sein, weil alle Mitarbeiter unterwegs sind? Birgt das nicht Risiken für die Arbeitgeber?</strong></p>
<p>Das ist eine Frage der Arbeitspsychologie. Aus der technologischen Perspektive ist der Mitarbeiter in Zukunft 24 Stunden an 7 Tagen pro Woche erreichbar.  Durch Unified Communications und Location Based Services sind die Mitarbeiter nicht nur bestens vernetzt, sondern auch immer auffindbar. Collaboration Tools machen die Arbeit jedes Einzelnen transparenter. Das erfordert ein Umdenken in den Personalabteilungen.<br />
Die neuen Arbeitsformen bergen auch das Risiko, dass die lokalen sozialen Bindungen und damit die gefühlte Bindung an das Unternehmen schwächer werden. Das kann sich auch auf die Produktivität auswirken. Eine weitere Gefahr sehe ich darin, dass gute Ideen und Innovationen auf der Strecke bleiben könnten, wenn man sich mit Kollegen weniger intensiv austauscht.  Ob das für jedes Unternehmen oder jeden Mitarbeiter gilt, wird sich zeigen.</p>
<p><strong>Lässt sich da das Private überhaupt noch vom Beruflichen trennen?</strong></p>
<p>Gerade in internationalen Unternehmen wird es zunehmend schwierig. Ich gebe ihnen ein Beispiel: Wenn sie mit ihrem Kunden in Japan eine Telefonkonferenz um 12:00 Uhr Ortszeit vereinbart haben, müssen sie in Deutschland um 04:00 Uhr morgens den Hörer in die Hand nehmen.<br />
Wir benötigen ein Regelwerk für diese neuen Formen der Arbeit. Das Private darf natürlich nicht abhanden kommen, wenn sich die Arbeitsorganisation ändert. Dies ist schon heute für internationale Manager sehr schwierig. Mein Kollege in Indien musste mich aktuell bei einer Telefonkonferenz darauf hinweisen, dass es bei ihm 2:00 Uhr morgens war – ich hatte dies nicht berücksichtigt.</p>
<p><strong>Und welche konkreten Faktoren verändern den Arbeitsplatz in Zukunft? Sind es nur Technologien?</strong></p>
<p>Im Zentrum stehen heute unternehmensübergreifende Prozesse. Das Hauptaugenmerk gilt nicht mehr der lokalen Produktion, sondern der unternehmensübergreifenden Kommunikation und gemeinsamen Wertschöpfung der Mitarbeiter.<br />
Technologie soll diese ermöglichen. Durch mobile Systeme, beliebige Bandbreiten und durch sehr fortgeschrittene Identity Management Prozesse. In diesem Bereich wird es in Zukunft enorme Entwicklungen geben. Die Fortschritte werden genauso dramatisch sein wie die Fortschritte in IT und TK der letzten 10 Jahre. Was heute möglich ist, konnte man sich vor zehn Jahren nicht vorstellen und genauso wird es weiter gehen.</p>
<p><strong>Das hört sich spannend an. Was dürfen wir denn in Zukunft erwarten? In letzter Zeit wird ja viel von Virtualisierung und Cloud Computing gesprochen.</strong></p>
<p>Das sind die technischen Konzepte, die dahinter stehen. Für den individuellen Arbeitsplatz ist vor allem das Thema Unified Communications relevant. Damit sind alle Kommunikationsprozesse im Internet durchgängig nutzbar. Und dafür ist Cloud-Computing der Tenchology-Enabler, denn es vereint Security-Komponenten, Identity-Management, Rental Services und vieles andere. All diese Technologien arbeiten im Hintergrund und stellen sicher, dass die Kommunikation zuverlässig funktioniert und sicher ist.</p>
<p><strong>Haben diese Entwicklungen auch Einfluss auf die Märkte?</strong></p>
<p>Sicher! Es wird noch einmal einen starken Globalisierungsschub geben. Das muss nicht unbedingt schlecht sein für Deutschland und Europa. Zwar bekommen die Schwellenländer durch diese neuen Technologien Zugang zu unseren Märkten. Aber andersherum ist das genauso möglich. Um in diesem Umfeld erfolgreich sein zu können, müssen sie natürlich entsprechend offen sein.<br />
<strong><br />
Welche Rolle spielen zukünftig ITK-Dienstleister wie T-Systems? </strong></p>
<p>Eine große Rolle: Der Trend geht klar zu integrierten IT- und TK-Services und zum Outsourcing. Teilweise betrifft das die komplette Infrastruktur, das ist in Zukunft der normale Weg. Vorrangig werden aber die E-Mail-Systeme und Collaboration-Tools ausgelagert. Dafür werden Dienstleister mit großem Know-how und entsprechenden Ressourcen benötigt.<br />
Weitere Bereiche werden folgen. Bei manchen gestaltet sich das jedoch schwierig, nehmen sie Google Apps, die internetbasierten Office-Anwendungen von Google. Deren Marktanteil ist in Deutschland heute noch verschwindend gering. Der Grund: Viele haben nicht genug Vertrauen, um sensible Daten in ein anderes Unternehmen auszulagern. Das Vertrauen der Kunden ist aber absolut notwendig, um in diesem Bereich wachsen zu können. In Zukunft wird Vertrauen möglicherweise zu einem weiteren entscheidenden Produktionsfaktor neben Kapital, Technik, den Mitarbeitern und dem Wissen. Denn erst kommt der Mensch, dann die Technologie.</p>
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		<title>Die Zukunft der Arbeit</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 10:13:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Markus Albers</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Digital Nomads]]></category>

		<category><![CDATA[Easy Economy]]></category>

		<category><![CDATA[Mobility]]></category>

		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Vision der New Economy wird endlich Wirklichkeit – bald gehen wir als Digitale Nomaden überall und immer unserer Festanstellung nach. Denn erst jetzt sind Technik und Gesellschaft soweit.

Seit kurzem fangen immer mehr Firmen an, ihre Mitarbeiter von überall aus arbeiten zu lassen. Festangestellte können und müssen zunehmend so mobil und flexibel sein wie bislang [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h4>Eine Vision der New Economy wird endlich Wirklichkeit – bald gehen wir als Digitale Nomaden überall und immer unserer Festanstellung nach. Denn erst jetzt sind Technik und Gesellschaft soweit.</h4>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-231" title="albers_131" src="http://bp-community.t-systems.de/wp-content/uploads/2008/11/albers_131.jpg" alt="" width="590" height="269" /></p>
<p>Seit kurzem fangen immer mehr Firmen an, ihre Mitarbeiter von überall aus arbeiten zu lassen. Festangestellte können und müssen zunehmend so mobil und flexibel sein wie bislang nur Freiberufler. Die Zukunft der Arbeit ist die Easy Economy: Ortlos, aber hoch kommunikativ.Technisch avanciert, aber zutiefst menschenfreundlich. In ihr werden wir selbstbestimmt mit unserer Zeit umgehen dürfen, aber müssen fast immer erreichbar sein.</p>
<p>Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft wird Telearbeit heute bereits von 18,5 Prozent der deutschen Unternehmen angeboten – 2003 waren es noch 7,8 Prozent, 2000 erst 4 Prozent. Die Technik war damals einfach noch nicht so weit. Erst seit ein, zwei Jahren haben wir Handys, die E-Mails empfangen. Haben billige, flächendeckende und breitbandige Internetverbindungen. Haben kollaborative Software, um miteinander zu arbeiten, ohne am selben Ort zu sein.</p>
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		<title>Die neue Welt wird frei und schön</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Oct 2008 11:36:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gerd Wörn</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Digital Natives]]></category>

		<category><![CDATA[Glokalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Digital Natives global zusammen arbeiten.
Die Welt ist ein Dorf. Jeder kennt jeden, jeder arbeitet mit jedem zusammen. Der billigste Zulieferer sitzt in Hongkong – so what? Wenn die Qualität und die Termine stimmen, sind die Container praktisch schon unterwegs. Für Verwirrung auf dem Weg in die schöne neue Welt sorgt indes die IT-Branche, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie Digital Natives global zusammen arbeiten.</h3>
<p>Die Welt ist ein Dorf. Jeder kennt jeden, jeder arbeitet mit jedem zusammen. Der billigste Zulieferer sitzt in Hongkong – so what? Wenn die Qualität und die Termine stimmen, sind die Container praktisch schon unterwegs. Für Verwirrung auf dem Weg in die schöne neue Welt sorgt indes die IT-Branche, die fast im Monatsrhythmus neue Trends ausruft – und sie dann wie Säue durchs globale Dorf treibt, oft genug direkt zur Schlachtbank. Muss ich als Unternehmer jetzt auch noch bloggen? Bringt mich die Optimier-Agentur wirklich ganz nach oben bei den Google-Suchergebnissen? Was bedeuten Mashups für mich und meine Kunden? Gestern Application Service Providing, morgen Software as a Service, aber was muss ich heute tun, damit es für mein Unternehmen ein Morgen gibt?</p>
<p>Wirklich wichtig und unumkehrbar sind nur vier Wirtschaftstrends – Glokalisierung, Flexibilität, Mobilität und eine neue Art der Kooperation. Diese vier Trends beeinflussen einander, bedingen sich wechselseitig und verstärken sich dadurch in der Wirkung. Und sie schaffen eine Arbeitswelt der Zukunft, in welcher Kommunikation einen völlig neuen Stellenwert erlangt. Sie wird zum Treibstoff eines lebendigen „Information Ecosystems“, eines Technotops, in dem Inhalte die Technologien überlagern, sich in Abhängigkeit voneinander weiterentwickeln und so wiederum die technische Entwicklung beschleunigen.</p>
<p>Glokalisierung, das heißt weltweite Wirtschaftsaktivitäten, die lokal verortet sind. Die Materialbeschaffung in Hongkong, die Produktion in Deutschland, der Verkauf weltweit übers Internet und durch Niederlassungen – mit lokalen Eigenheiten und spezifischer Landeskultur. Ein Verkäufer dekoriert auf virtuellen Marktplätzen wie Amazon Schaufenster für 200 Millionen potenzielle Betrachter. Und wenn er sich abends anschickt, den Arbeitsplatz zu verlassen, beginnt sein Partner in Übersee gerade frisch den Tag. Flexibel müssen sie beide sein, und das bedeutet längst mehr, als nur just in time zu liefern. Es geht um die ganze Wertschöpfung.</p>
<p>Die Mobilität als dritter Trend hält Mitarbeiter und Kunden in ständiger Bewegung. Angestellte greifen von unterwegs auf Unternehmensdaten zu, damit der Kunde schneller seine Auskunft erhält oder gleich das Produkt. Damit verändern sich die Außendienstorganisationen. Auch ganze Unternehmen machen mobil und folgen ihren Kunden in deren Märkte.</p>
<p>Das alles funktioniert nur, wenn es mit der Zusammenarbeit klappt. Im Unternehmen selbst und - genau so wichtig -  über Unternehmens- und Ländergrenzen hinweg. Collaboration für die Technik und Kooperation der Mitarbeiter werden zu Schlüsselfaktoren.</p>
<h3>Digital Natives übernehmen die Macht</h3>
<p>Denn es drängen immer mehr Digital Natives in die Unternehmen und in Führungspositionen. Diese neuen Wissensarbeiter sind mit dem Internet und seinen lockeren Umgangsformen aufgewachsen. Mit ihren Studienfreunden treffen sie sich in digitalen Netzwerken, ohnehin sind sie privat wie geschäftlich häufig online und gut vernetzt. Darauf müssen sich die Unternehmen einstellen. Noch messen viele in Controller-Mentalität die Leistung ihrer Mitarbeiter nach deren Anwesenheit in Stunden. Doch solche Unternehmen sind nicht mehr sexy genug für die neue Wissens-Elite, die sich abends an den Rechner setzt, in der Nachmittagssonne dagegen lieber spazieren geht und die besten Ideen vielleicht unter der Dusche hat.</p>
<p>Diese Entwicklungen setzen auch die IT-Leiter der Unternehmen unter Druck. Bisher waren die CIO damit befasst, die IT möglichst abzuschotten – sicher ist sicher. Auch heute noch wird den Büro-Insassen ein PC-Profil zugewiesen, mit dem sie sich in aller Regel zu bescheiden haben. Aber kann ein Mitarbeiter, der fast nichts mehr darf, sein Wissen frei entfalten oder gar entwickeln?  Natürlich spielt der Security-Aspekt weiter eine Rolle. Aber in der neuen Bürowelt können sich darum auch Dienstleister kümmern.</p>
<p>Noch befinden sich in der einen Welt standardisierte Arbeitsplätze mit engen lokalen Profilen und antiquierten Liefermodellen von Software-Anbietern, während in einer anderen Welt immer mehr Services zur Miete angeboten werden und sich die Digital Natives in Communities organisieren. Doch ICT-Dienstleister wie T-Systems bringen beide Welten friedlich zusammen und sorgen als Integratoren für die nötige Bandbreite. Den Anwendern am PC ermöglichen sie es, sich gerade benötigte Applikationen temporär aus dem Internet zu holen (inklusive Communities, Web 2.x und der geliebten eigenen Desktop-Oberfläche), ohne dass sich der IT-Leiter Sorgen machen muss.</p>
<h3>Technik im Dreischicht-Betrieb</h3>
<p>Noch etwas Technologie zum Schluss: Ein 3-Layer-Modell, wird die Arbeitswelt der Zukunft prägen. Die erste dieser Schichten ist der Device-Layer. Auch künftig wird es völlig unterschiedliche Geräte geben, mit denen Anwender auf Daten zugreifen. Über dieser Geräte-Schicht liegt der überaus wichtige Service-Layer. Er setzt die Standards, bestimmt Prozesse, Workflows, Service Desks Funktionalitäten und ermöglicht Anbietern wie Anwendern Leistungstransparenz. Die dritte Schicht bildet der Access-Layer für den Datenzugriff: Mit Pervasive Computing wird Informationsverarbeitung allgegenwärtig, auf Daten lässt sich jederzeit von beliebiger Stelle aus sicher zugreifen.</p>
<p>Auf welcher technologischen Grundlage der Zugang erfolgt, muss den Nutzer dabei nicht interessieren. Mit der 3-Layer-Technologie im Rücken sowie den Trends an ihrer Seite bekommen die Wissensarbeiter den Kopf frei dafür, die Firma fit zu halten für die nächste Generation.</p>
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		<title>Arbeitsplatz der Zukunft</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 11:55:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wilhelm Bauer</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[01 Die Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Arbeitswelt der Zukunft]]></category>

		<category><![CDATA[Unified Communications]]></category>

		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>

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		<description><![CDATA[„Büros als Knotenpunkte einer vernetzten Denklandschaft“
Fraunhofer-Arbeitsforscher Wilhelm Bauer erwartet einen Boom der Collaboration-Networks auf Basis von IP, Unified Communications und Videoconferencing.
Herr Dr. Bauer, wenn Menschen arbeiten wo und wann sie wollen, müssen alle Bedingungen stimmen - welche Bedeutung haben dann Einrichtung und ICT-Ausstattung von Büros überhaupt noch?
Eine große! – Wir sind zwar auf dem Weg [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>„Büros als Knotenpunkte einer vernetzten Denklandschaft“</h3>
<p><em>Fraunhofer-Arbeitsforscher Wilhelm Bauer erwartet einen Boom der Collaboration-Networks auf Basis von IP, Unified Communications und Videoconferencing.</em></p>
<p><strong>Herr Dr. Bauer, wenn Menschen arbeiten wo und wann sie wollen, müssen alle Bedingungen stimmen - welche Bedeutung haben dann Einrichtung und ICT-Ausstattung von Büros überhaupt noch?</strong></p>
<p>Eine große! – Wir sind zwar auf dem Weg zu der Entwicklung, die Sie beschreiben, aber gerade deswegen wird das Büro, in dem sich Mitarbeiter immer seltener aufhalten, zum Hot Spot einer vernetzten Arbeitswelt. Als Knotenpunkt einer Wissens-, Denk- und Arbeitsperipherie, in dem alle Kanäle zusammenlaufen.  In diesem Epizentrum müssen die Arbeitsbedingungen stimmen. Anders als im Flugzeug, an der Cafeteria oder im Auto, wo die Menschen - wenngleich  suboptimal  - auch arbeiten können, aber Konzessionen an ihre Umgebung eingehen müssen.  Mehr als irgendwo anders haben Ausstattung und Einrichtung im Büro die Chance,  „Performanz“, „Motivation“ und „Wohlbefinden“ der Mitarbeiter unmittelbar zu steigern.</p>
<p>Wenn Informations- und Kommunikationstechnik den schnellen Zugriff auf Informationen, die flexible Organisation von Arbeitsabläufen und effizientes Teamworking zuverlässig sicherstellen, schafft das Anreize. Denn natürlich konkurriert der Firmenschreibtisch mit vielfältigen Arbeitsplätzen außerhalb der Bürotür, die ja auch mit ganz anderen Pfunden wuchern können. Denken Sie nur an die zunehmenden Attraktionen der Work-Life-Balance. Da müssen Büros gegenhalten und haben sofort ein Handicap, wenn „unnötige Erschwernisse“ wie unzuverlässige Technik, mangelnde Kommunikation im Team und die Organisation von Prozessabläufen unnötig Zeit, Aufmerksamkeit und Kraft bindet.</p>
<p><strong>Wie verhält sich Effizienz zur steigenden Mobilität der Mitarbeiter?</strong></p>
<p>Arbeitsperformanz steigt unmittelbar mit dem Zugang zu Wissen. Wissen als vierter Produktionsfaktor ist heute so wichtig wie Kapital, Technik und Human-Ressourcen. Durch die Vernetzung der Mitarbeiter mit Hilfe moderner Kommunikationstechniken lassen sich die kreativen Potentiale rascher, tiefgehender und wirksamer erschließen als bisher. Dafür müssen wir Wissen ubiquitär – also an jedem Ort zu jeder Zeit – zur Verfügung stellen.</p>
<p><strong>Welchen Effekt hat der Trend zur Collaboration auf die ICT-Anbieter? </strong></p>
<p>Collaboration wird in der Arbeitswelt der Zukunft eine zunehmende Rolle spielen. Unternehmen holen sich Kreativität, Ideen, Know-how von überall her, und wachsende Personenzahlen schließen sich zu „Collaboratern“ zusammen – über die Grenzen von Unternehmen und Ländern hinweg. Damit wird das Büro zur Schaltstelle in der Wissensgesellschaft, denn im internationalen Wettbewerb besteht nur, wer Innovationen in kurzen Zyklen umsetzten kann. Innovation braucht aber gerade an der „Schaltstelle Büro“ die besten Arbeitsmittel, um Produktivität zu unterstützen. Auf diesen Druck antworten Informations- und Telekommunikationstechnologie mit ständig neuen Lösungen, die von den Unternehmen umgesetzt werden müssen – denn der Wettbewerber tut es auch.<br />
<strong><br />
An welche Lösungen zur Verbesserung der ICT-Arbeitsinfrastruktur denken Sie?</strong></p>
<p>Besonders an solche, die die Integration und Konvergenz – auch die von Unternehmen, Branchen und Märkten - beschleunigen. Ein Beispiel ist IP, das alle wichtigen Kommunikationskanäle von Daten und Sprache über das gleiche Medium laufen lässt. Um die Informationsflut zu kanalisieren und das semantische Wiederfinden von Informationen zu erleichtern, damit die richtige Information dann den richtigen Adressaten erreicht, wenn er sie braucht, müssen Lösungsanbieter zuverlässige und performante Werkzeuge zur Verfügung stellen. Denn nichts ist unproduktiver, als ein Overkill an Informationen. Dazu brauchen wir eine „Web-based“ Arbeitsinfrastruktur, die die Bedürfnisse von Menschen möglichst flexibel mit Arbeitsangeboten unterstützt. Wir brauchen also so etwas wie eine Office-SOA. Von Unified Communications über Telekonferenz-Systeme bis hin zu interaktiven Whiteboards und Projektionsflächen kann globales Know-how in lokale Produktivität einfließen, aber Büros und Unternehmen brauchen jemanden, der ihnen das Management all dieser Solutions und Services abnimmt. Das ist nicht die Aufgabe von Mitarbeitern.<br />
<strong><br />
Was würde IT-Systeme benutzerfreundlicher machen?</strong></p>
<p>Der Trend zu Desk-Sharing und non-territorialen Arbeitsformen ist das eine – aber wenn Wissen überall verfügbar ist, muss ich Mitarbeitern auch die Zugänge schaffen, es abzurufen – egal, wo sie sind. Für die Mobile-Working-Infrastruktur wird die verbesserte intuitive Benutzbarkeit von IT-Systemen enorm wichtig. Etwa über Sprach- und gestische Interaktion – sowie echtes Plug and Play. Ein standardisiertes Interface zum Einfügen und Anschließen von Komponenten und für den problemlosen Zugang zu Wissen.</p>
<p><strong>Wie könnten Unternehmen mit einem ICT- Invest  profitieren?</strong></p>
<p>Während an den Montagebändern dieser Welt um jede Sekunde Zeitersparnis gerungen wird, verplempern Wissensarbeiter unnötig viel Zeit mit Organisation und Verwaltung – auch der von Meetings. Trotz aller Technologien werden Menschen auch in Zukunft noch persönlich miteinander reden. Daran, dass der durchschnittliche Wissensarbeiter heute mindestens ein Fünftel seiner Arbeitszeit in Besprechungen verbringt, wird sich so schnell nichts ändern. Dort, wo diese Meetings stattfinden, in den Büros der Zukunft, würde ich investieren, um sie mit modernen Technologien und Medien so effizient, wie möglich zu machen. Dieses Laisser-faire im Umgang mit kostbarer Zeit abzustellen, zahlt sich ganz schnell aus.<br />
<em></em></p>
<p><em>Dr. Wilhelm Bauer leitet am Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) das Competence Center »New Work« und das Verbundforschungsprojekt »OFFICE 21®«. Hier forscht das Fraunhofer IAO gemeinsam mit über 20 Partnerunternehmen, wie wir in 10 Jahren arbeiten werden. Ziel des Projekts ist es, Trends und Entwicklungen für das Büro der Zukunft zu antizipieren und den Partnerunternehmen frühzeitig entsprechende Handlungshilfen an die Hand zu geben. Wilhelm Bauer ist Autor von mehr als 200 wissenschaftlichen und technischen Veröffentlichungen und Lehrbeauftragter für Arbeitsgestaltung im Büro an den Universitäten Stuttgart und Hannover.</em></p>
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