<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" media="screen" href="/~d/styles/rss2full.xsl"?><?xml-stylesheet type="text/css" media="screen" href="http://feeds.feedburner.com/~d/styles/itemcontent.css"?><rss xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/" xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom" xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/" xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/" version="2.0">

<channel>
	<title>Belaieff Konzerte » Belaieff-Konzerte Hamburg</title>
	
	<link>http://www.belaieff-konzerte.de</link>
	<description>Eine Veranstaltungs-Reihe der M. P. Belaieff-Stiftung Hamburg</description>
	<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 11:16:42 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="self" type="application/rss+xml" href="http://feeds.feedburner.com/Belaieff-Konzerte" /><feedburner:info xmlns:feedburner="http://rssnamespace.org/feedburner/ext/1.0" uri="belaieff-konzerte" /><atom10:link xmlns:atom10="http://www.w3.org/2005/Atom" rel="hub" href="http://pubsubhubbub.appspot.com/" /><item>
		<title>24.05.2012: Achron, Weinberg, Prokofjew, Brahms – Heifetz, Podgaits, Frolov</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/04/24-04-2012-achron-weinberg-prokofjew-brahms-heifetz-podgaits-frolov/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/04/24-04-2012-achron-weinberg-prokofjew-brahms-heifetz-podgaits-frolov/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:43:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=273</guid>
		<description><![CDATA[Alexandre Brussilovsky, Violine und Ingmar Lazar, Klavier Achtung: Das Konzert findet nicht am Freitag, 25.05., sondern am Donnerstag, 24.05.! statt. Das Programm: Josep Achron (1886-1943), Ciseaux, Danse nuptiale, Berceuse juive Mieczyslaw Weinberg (1919-1996), Sonatine op. 46 (1949) Sergej Prokofjew (1891-1953), Cinq mélodies op. 35b (1925) Johannes Brahms (1833-1897), Wie Melodien zieht es  mir leise durch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexandre Brussilovsky,</strong> Violine und <strong>Ingmar Lazar, </strong>Klavier</p>
<p>Achtung: Das Konzert findet nicht am Freitag, 25.05., sondern am <strong>Donnerstag, 24.05.</strong>! statt.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Das Programm</strong></span>:</p>
<p><strong>Josep Achron</strong> (1886-1943), <em>Ciseaux, Danse nuptiale, Berceuse juive</em></p>
<p><strong>Mieczyslaw Weinber</strong>g (1919-1996), <em>Sonatine op. 46</em> (1949)</p>
<p><strong>Sergej Prokofjew</strong> (1891-1953), <em>Cinq mélodies op. 35b</em> (1925)</p>
<p><strong>Johannes Brahms</strong> (1833-1897), <em>Wie Melodien zieht es  mir leise durch den Sinn &#8230; op. 105,1</em> (1886), Bearbeitung f&#252;r Violine und Klavier von <strong>Jascha Heifetz</strong> (1901-1987)<br /><em>Scherzo c-moll (o.op., 1853)</em> , aus der F-A-E-Sonate von Schumann, Brahms und Dietrich f&#252;r Joseph Joachim</p>
<p><strong>Efrem Podgaits</strong> (*1949), <em>Valse d’un film non existant , Pas des deux ironique</em></p>
<p><strong>Igor Frolov</strong> (*1937),<em> Fantaisie &#252;ber Themen aus „Porgy and Bess“</em> von George Gershwin, op. 19 (1991)</p>
<hr />
<p><strong>Joseph Achron</strong> studierte in St. Petersburg bei Leopold Auer (Violine) sowie Komposition und Musiktheorie bei Anatoly Liadow. Selbst j&#252;discher Herkunft setzte er sich zeit seines Lebens mit j&#252;discher Musik auseinander. 1925 emigrierte er in die USA, wo er sich, trotz erster Erfolge, als Komponist nicht recht durchsetzen konnte. Der Einfluss der j&#252;dischen Kultur ist in seinen Werken immer pr&#228;sent – so auch im <em>Hochzeitstanz der Scherenschn&#228;bel</em> und <em>J&#252;dischen Wiegenlied</em>.</p>
<p><strong>Mieczyslaw Weinberg</strong> wuchs in Warschau in einer Musikerfamilie auf, spielte schon als Kind in j&#252;dischen Theatern Klavier, komponierte erste Klavierst&#252;cke und wurde seit seinem 12. Lebensjahr an der Musikakademie zu einem exzellenten Pianisten ausgebildet. Als die Deutschen Polen &#252;berfielen, floh er &#252;ber Minsk nach Taschkent, von wo aus Schostakowitsch ihn 1943 nach Moskau holte. Beide verband eine lebenslange Freundschaft. Weinberg schrieb 22 Sinfonien, 17 Streichquartette, 6 Opern, Ballette, Sonaten, Filmmusiken. Der sowjetischen Forderung nach gr&#246;&#223;erer Einfachheit folgend, schrieb Weinberg 1949 die <em>Sonatine</em>, ein vergleichsweise „harmloses“ und mildes Werk mit nur gelegentlichen Eintr&#252;bungen.</p>
<p><strong>Efrem Podgaits</strong> (*1949) studierte in Moskau bei Yuri Buzko und Nikolai Sidelnikow. Sein Oeuvre umfasst 12 Opern, 3 Sinfonien, 23 Concerti, Kantaten, Kammermusik, Film- und Theatermusik. Ein besonderer Schwerpunkt seines Schaffens gilt der Musik f&#252;r Kinder. In seinen Kompositionen kombiniert Podgaits verschiedenste Idiome, denen er seinen eigenen Stil verleiht. Trotz rhythmischer Komplexit&#228;t und resoluter Modernit&#228;t bleibt seine Musik zug&#228;nglich, hat sie sich doch der Poesie und dem Humanismus verschrieben.</p>
<p><strong>Igor Frolov</strong> begann mit 5 Jahren Geige zu spielen. Sein Studium beendete er 1965 bei David Oistrach, nachdem er bereits mehrere Violinwettbewerbe gewonnen und die Solistenkarriere eingeschlagen hatte. Er wurde Professor am Moskauer Konservatorium und ist seit 1994 k&#252;nstlerischer Leiter und Dirigent der Moskauer Camerata. Auf Anraten Oistrachs begann Frolov zu komponieren. Seit seiner Kindheit interessierte er sich f&#252;r den Jazz, was sich in seinen Kompositionen niederschl&#228;gt. Die <em>Porgy and Bess -</em> Fantaisie entstand in nur 3 Wochen. Frolov nennt sie „ein Gedicht &#252;ber die Liebe“. Es ist die Geschichte zweier Menschen, die sich trotz aller Unterschiede und Hindernisse ineinander verlieben. Das Werk bringt mehrere Stimmungswechsel und zahlreiche virtuose Passagen; den Schluss bildet eine brillante Coda.</p>
<p><strong>Alexandre Brussilovsky</strong> (*1953) studierte am Moskauer Konservatorium bei Yuri Yankelevich und Leonid Kogan. Schon als junger Shootingstar gewann er bei internationalen Wettbewerben. Vom Sowjetregime in seiner Laufbahn eingeschr&#228;nkt, emigrierte er 1985 nach Frankreich, wo er eine sp&#228;te, aber &#252;beraus erfolgreiche Karriere begann. Brussilovsky steht in der Geigertradition, die auf Leopold Auer und Joseph Joachim zur&#252;ckgeht. Sein Repertoire umfasst u.a. musikalische Entdeckungen der zeitgen&#246;ssischen Musik wie auch der russischen Barockzeit. Er ist Gr&#252;nder des Labels <em>Suoni e Colori</em> und des Kammermusikfestivals <em>Les MusiCimes</em> (Frankreich) sowie des Festivals f&#252;r franz&#246;sische Musik <em>Pont Alexandre III</em> in Moskau.</p>
<p><strong>Ingmar Lazar (*</strong>1993 in Frankreich) wurde schon sehr fr&#252;h als au&#223;ergew&#246;hnliches Talent entdeckt; bereits mit sechs trat er im Salle Gaveau in Paris auf. Erste Preise erzielte er u.a. bei Wettbewerben in Namur (EPTA, 2002) und Val D’Isère (2008). Lazar konzertiert auf wichtigen B&#252;hnen in Europa, Israel und den USA, ist bei Festivals vertreten und tritt mit namhaften Orchestern auf. Mit Alexandre Brussilovsky hat er 2 CDs eingespielt. Zurzeit vervollkommnet er seine Studien an der Musikhochschule in Hannover und an der Internationalen Klavierakademie am Comer See.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/04/24-04-2012-achron-weinberg-prokofjew-brahms-heifetz-podgaits-frolov/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>10.02.2012: Schnittke Suslin Prokofjew</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/01/10-02-2012-schnittke-suslin-prokofjew/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/01/10-02-2012-schnittke-suslin-prokofjew/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 14:00:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=266</guid>
		<description><![CDATA[Die erste Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier (1978) von Alfred Schnittke ist heute eines der am h&#228;ufigsten aufgef&#252;hrten Werke der Celloliteratur. Sie besteht aus drei S&#228;tzen, die attacca ineinander &#252;bergehen. Der Mittelsatz, quasi ein Intermezzo ist ein d&#228;monisches „Perpetuum mobile“, das umrahmt wird von zwei thematisch miteinander verwandten, ausgreifenden Elegien voller Dramatik. Das Gravitationszentrum des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die erste Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier (1978) von <strong>Alfred Schnittke</strong> ist heute eines der am h&#228;ufigsten aufgef&#252;hrten Werke der Celloliteratur. Sie besteht aus drei S&#228;tzen, die attacca ineinander &#252;bergehen. Der Mittelsatz, quasi ein Intermezzo ist ein d&#228;monisches „Perpetuum mobile“, das umrahmt wird von zwei thematisch miteinander verwandten, ausgreifenden Elegien voller Dramatik. Das Gravitationszentrum des Werkes liegt im letzten Satz, einem d&#252;steren Largo von bohrender Intensit&#228;t und betr&#228;chtlicher L&#228;nge.</p>
<p>Die Mstislaw Rostropowitsch gewidmete und von ihm uraufgef&#252;hrte zweite Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier (1994) besteht aus f&#252;nf kleineren S&#228;tzen. Ihre Sprache ist die des sp&#228;ten Schnittke, in der sich alles zuspitzt und mitunter &#228;u&#223;erste Askese neben &#252;berm&#228;&#223;ig versch&#228;rfter Expression steht. Die Sonate beginnt mit einem Monolog des Cellos und schlie&#223;t mit einer v&#246;lligen Verschmelzung der beiden Instrumente im „nicht materiellen“ letzten Satz.</p>
<p>Die Bezeichnung des Werkes von <strong>Viktor Suslin</strong> „<em>TonH</em>“ (2001) hat zwei Bedeutungen: Einerseits ist das der Name des Cellisten der Urauff&#252;hrung (<em>Vladimir Tonha</em>), andererseits ein Hinweis auf die Struktur des Werkes, in dem die tiefste Saite des Cellos einen halben Ton tiefer auf  H gestimmt ist. Damit ver&#228;ndert sich nicht nur die „Landschaft“ der nat&#252;rlichen Flageolett-T&#246;ne des Instruments, sondern auch dessen Akustik. Das musikalische Material des Werkes beinhaltet viele Viertelt&#246;ne, die eine strukturelle Funktion innerhalb der Melodik haben. Das Werk ist Sofia Gubaidulina gewidmet.</p>
<p>Die Stimmung der 1949 entstandenen Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier von <strong>Sergej Prokofjew</strong> bestimmt ein weitgehend ged&#228;mpfter, lyrischer Ausdruck, der sich durch alle drei S&#228;tze zieht. Die meisten Hauptthemen haben eine folkloristische F&#228;rbung.</p>
<p>Um diesen Charakter der Musik zu unterstreichen, begleitet das Cello das Klavier h&#228;ufig in der Art einer Gitarre, wenn das Klavier die schlichte Volksmelodie &#252;bernimmt. Die Sonate ist Mstislaw Rostropowitsch gewidmet, der das Werk am 1. M&#228;rz 1950 in Moskau uraufgef&#252;hrt hat.</p>
<p><strong>Olga Lubotsky</strong> hat schon h&#228;ufiger bei Belaieff-Konzerten als Cellistin in Kammermusikensembles mitgewirkt. Dabei war ihre pr&#228;sente, genau auf den Ausdruck gezielte Spielweise nicht zu &#252;berh&#246;ren.  Von daher ist ihr heutiger Soloauftritt die logische Folge ihres erfolgreichen Musizierens. <br />Olga Lubotsky wurde in Saratow (Russland) geboren. Sie studierte an der Musikfachschule beim Moskauer Konservatorium und an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Mehlhorn. Heute ist sie Dozentin f&#252;r Violoncello an der Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg. Als Solistin und Kammermusikerin konzertiert sie in vielen L&#228;ndern Europas und in den U.S.A. und nimmt regelm&#228;&#223;ig an wichtigen Festivals f&#252;r Neue Musik teil. Mit ihrem Ehemann Mark Lubotsky und Brenno Ambrosini ist sie st&#228;ndiges Mitglied des „Lubotsky-Trios“.</p>
<p>Der venezianische Pianist <strong>Brenno Ambrosini</strong> (*1967) studierte in Venedig, Florenz, M&#252;nchen, Paris und Madrid – in der Tradition der ber&#252;hmten Klavierschulen von Chopin, Liszt, Sgambati und Busoni. Er ist vielfacher Preistr&#228;ger internationaler Wettbewerbe und als Solist mit bedeutenden Orchestern in Europa, den U.S.A. und Japan aufgetreten. Dabei sind zahlreiche Fernseh-aufzeichnungen und CD-Produktionen entstanden. <br />Ambrosini engagiert sich insbesondere f&#252;r zeitgen&#246;ssische Musik, weshalb namhafte Komponisten St&#252;cke f&#252;r ihn geschrieben haben.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Programm</span></span>:</p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Alfred Schnittke</strong> (1934 – 1998)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   Sonate Nr. 1</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   f&#252;r Violoncello und Klavier (1978)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     1. Largo</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     2. Presto</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     3. Largo</span><br />            <br /><strong><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">Alfred Schnittke </span></strong><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   Sonate Nr. 2  </span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   f&#252;r Violoncello und Klavier (1994)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     1. Senza di tempo (Allegro)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     2. Allegro</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     3. Largo</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     4. Allegro</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">     5. Lento</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Viktor Suslin</strong> (*1942)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   „TonH“ (2001)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">   f&#252;r Violoncello und Klavier</span></p>
<p><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Sergej Prokofjew</strong> (1891 &#8211; 1953)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">  Sonate C-Dur </span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">  f&#252;r Violoncello und Klavier op. 119 (1949)</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">    1. Andante grave</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">    2. Moderato</span><br /><span style="font-family: arial,helvetica,sans-serif;">    3. Allegro, ma non troppo</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2012/01/10-02-2012-schnittke-suslin-prokofjew/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>18.11.2011: Liszt und die Musik der Zukunft</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/10/18-11-2011-liszt-und-die-musik-der-zukunft/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/10/18-11-2011-liszt-und-die-musik-der-zukunft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 16:27:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=257</guid>
		<description><![CDATA[Liszt,  Ginastera, De Falla, Debussy, Ustwolskaja Andreas M&#252;hlen, Klavier Franz Liszt wird manchmal der “Paganini des Klaviers” genannt – ein oberfl&#228;chlicher und h&#246;chst ungerechter Vergleich, beschr&#228;nkte sich doch sein Einfluss nicht nur auf die Revolutionierung des Klavierspiels, sondern umfasste die gesamte Musik. Es war Liszt, nicht Wagner, der die „Tristan-Harmonie“ entdeckte, die Zw&#246;lftonreihe als Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><strong>Liszt,  Ginastera, De Falla, Debussy, Ustwolskaja</strong></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><strong>Andreas M&#252;hlen</strong>, Klavier</span></p>
<p><strong>Franz Liszt</strong> wird manchmal der “Paganini des Klaviers” genannt – ein oberfl&#228;chlicher und h&#246;chst ungerechter Vergleich, beschr&#228;nkte sich doch sein Einfluss nicht nur auf die Revolutionierung des Klavierspiels, sondern umfasste die gesamte Musik. Es war Liszt, nicht Wagner, der die „Tristan-Harmonie“ entdeckte, die Zw&#246;lftonreihe als Thema („Faust-Symphonie“) sowie die sinfonische Dichtung, in der die vier S&#228;tze der traditionellen Sinfonie zu einer gro&#223;en neuen Form verbunden sind, die sich unvorhersehbar entwickelt – ohne „vorgegebene“ Reprise, mit ungew&#246;hnlichen Metamorphosen der Themen und Leitmotive. Liszts „Tentakel“ reichen weit in die Zukunft. Zu seinen musikalischen Nachfahren geh&#246;ren neben den Komponisten auf unserem heutigen Programmzettel u.a. auch Scriabin, Ravel, Bartók, Ligeti und sogar Schostakowitsch. Mit vielen Komponisten des 19. Jahrhunderts hatte Liszt das Interesse am „Nationalen“ gemein, doch war vor allem er eine erstaunlich integrale Figur in der europ&#228;ischen Musik – kein provinzieller „Ferencz“, sondern ein allgemein-europ&#228;ischer „Franz“.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Programm:</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Franz Liszt</strong> (1811-1886)</span><br /><span style="font-size: small;">Aus Années de pèlerinage, troisième année  </span><br /><span style="font-size: small;">    Nr. 5 Sunt lacrymae rerum (1872)</span><br /><span style="font-size: small;">La Lugubre Gondola I (1882)</span><br /><span style="font-size: small;">La Lugubre Gondola II (1882)</span><br /><span style="font-size: small;">Schlaflos, Frage und Antwort (1883) </span><br /><span style="font-size: small;">   <em>Nocturno  nach einem Gedicht von Toni Raab</em> </span><br /><span style="font-size: small;">En Rêve. Nocturne (1885/86)</span><br /><span style="font-size: small;">Vierter Mephisto-Walzer. Bagatelle ohne Tonart (1885)</span><br /><span style="font-size: small;">Nuages gris (1881)</span><br /><span style="font-size: small;">Unstern! Sinistre – Disastro (1883/86)</span><br /><span style="font-size: small;">Ungarische Rhapsodie Nr. 17 (1884)</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Alberto Ginastera</strong> (1916-1983)</span><br /><span style="font-size: small;">Aus den „Danzas argentinas“ op. 2 (1937) </span><br /><span style="font-size: small;">Danza del viejo boyero </span><br /><span style="font-size: small;">Danza de la moza donosa </span><br /><span style="font-size: small;">Aus der &#8220;Suite de Danzas Criollas&#8221; op. 15 (1946)</span><br /><span style="font-size: small;">Nr. 2 Allegro Rustico</span><br /><span style="font-size: small;">Nr. 4 Calmo e poetico</span><br /><span style="font-size: small;">Nr. 5 Scherzando</span><br /><span style="font-size: small;">Coda – Presto e energico</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Manuel de Falla</strong> (1876-1946)</span><br /><span style="font-size: small;">Fantasía baetica (1919)</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Claude Debussy</strong> (1862-1918)</span><br /><span style="font-size: small;">Aus “Préludes”, Deuxième Livre (1912-13)</span><br /><span style="font-size: small;">Nr. 1   Brouillards. Modéré</span><br /><span style="font-size: small;">Nr. 10 Canope. Très calme et doucement triste</span></p>
<p><span style="font-size: small;"><strong>Galina Ustwolskaja</strong> (1919-2006)</span><br /><span style="font-size: small;">Sonate Nr. 5 (1986)</span></p>
<p>An diesem Abend erklingen sp&#228;te Kompositionen Listzs. In ihnen begegnen wir nicht der zauberhaften Virtuosit&#228;t seiner fr&#252;hen Werke; der Komponist ist auf das Substanzielle konzentriert, als habe er sich einer freiwilligen Askese unterzogen. Einige seiner harmonischen Entdeckungen sind so radikal, dass man kaum glauben kann, in welchem Jahr diese Musik komponiert wurde. Dass Liszts Schaffen bis in die Moderne Inspirationsquelle f&#252;r viele Musiker ist, best&#228;tigen die weiteren St&#252;cke des heutigen Programms. </p>
<p>Obgleich <strong>Alberto Ginastera</strong> einer der bedeutendsten Vertreter der argentinischen Musik des 20. Jhs ist, ist seine Musik nicht allzu oft in Deutschland zu h&#246;ren. Er komponierte Opern, Ballette, eine Sinfonie, Lieder, Chorwerke, Kammermusik und u.a. zwei Klavierkonzerte und drei Klaviersonaten. Seine T&#228;nze f&#252;r Klavier, die <em>Danzas argentinas</em> und <em>Danzas criollas</em> geben meisterhaft die Vielfalt an Gesten und Stimmungen der argentinischen Folklore wieder und stecken gleichzeitig voller  harmonischer Neuerungen. </p>
<p>Die <em>Fantasía baetica</em> von <strong>Manuel de Falla</strong> entstand im Auftrag von Arthur Rubinstein und ist ihm gewidmet. ’Provincia Baetica’ war der r&#246;mische Name f&#252;r Andalusien, die Heimat des Flamenco. Das Werk ist eine gro&#223; angelegte, abstrakte Klavierfantasie – original de Falla, ohne Zitate aus der Folklore, aber deutlich inspiriert vom Stil des Flamenco mit seinen spezifisch orientalischen Skalen und eigenwilligen Rhythmen –  im Klavier Kl&#228;nge der Gitarre, des F&#252;&#223;estampfens, der Kastagnetten und des ’cante jondo’ heraufbeschw&#246;rend. </p>
<p>&#220;ber die Wechselbeziehungen zwischen der Klaviermusik von <strong>Claude Debussy </strong>und dem Schaffen Franz Liszts lie&#223;en sich Traktate schreiben, denn der Einfluss Liszts beschr&#228;nkte sich nicht auf harmonischen Neuerungen, sondern betraf alle Komponenten der Musik: das Spektrum der Klangfarben, die Satzweise, den Pedalgebrauch. Debussys ’Préludes’ (<em>Brouillards</em> und <em>Canope</em>) sind vorz&#252;gliche Beispiele daf&#252;r. </p>
<p>Scheinbar paradox in diesem Programm sind die beiden letzten Klaviersonaten von <strong>Galina Ustwolskaja</strong>, doch ist die Wahl gerechtfertigt und sinnvoll. Das radikale Neuerertum Ustwolskajas – sowohl was die Form betrifft als auch den Einsatz der Klangfarben des Klaviers – ist in vielerlei Hinsicht eng verwandt mit dem Pioniergeist Liszts. &#196;u&#223;erliche &#196;hnlichkeiten gibt es hier nicht, aber die Kraft und Gr&#246;&#223;e dieser Klaviermusik ruft unweigerlich den unsterblichen Schatten des Sch&#246;pfers der „Faust-Symphonie“ und der h-Moll-Sonate in Erinnerung. </p>
<p>In der Kunst des Pianisten <strong>Andreas M&#252;hlen</strong> (*1957) verbinden sich auf ungew&#246;hnliche Weise die Traditionen der deutschen und russischen Interpreten-Schule. Zu seinen Lehrern geh&#246;rten Bernhard Roderburg, Rudolf Buchbinder und Igor Shukow. Neben der klassischen und romantischen Klavierliteratur spielt M&#252;hlen insbesondere russische, spanische und s&#252;damerikanische Musik. Mehrere CD-Einspielungen liegen vor, darunter eine Aufnahme mit sp&#228;ten Werken von Franz Liszt, vom MDR als „Idealfall“ vorgestellt, und mit Klaviersonaten von Galina Ustwolskaja, die ihm seine „genaue und tieff&#252;hlende Interpretation“ ihrer Werke bescheinigte. <em>„M&#252;hlen &#8230; spielte kraftvoll, formte gro&#223;e Gesten und B&#246;gen aus, versank in der Musik und wohl &#228;hnlich wie bei Liszt wirkte sein Vortrag improvisiert, emotional und gleichzeitig hochkomplex und durchdacht.“ </em>(Allg&#228;uer Zeitung, 2011)</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/10/18-11-2011-liszt-und-die-musik-der-zukunft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>30.09.2011: Sofia Gubaidulina zum 80. Geburtstag</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/09/30-09-201-sofia-gubaidulina-zum-80-geburtstag/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/09/30-09-201-sofia-gubaidulina-zum-80-geburtstag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 11:32:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=237</guid>
		<description><![CDATA[Programm: Sofia Gubaidulina (*1931): De Profundis (1978) f&#252;r Bajan Johann Sebastian Bach (1685-1750): Suite G-Dur f&#252;r Violoncello solo  Prélude  Allemande  Courante  Sarabande  Menuett 1 – Menuett 2  Gigue Johannes Brahms (1833-1897):Drei Choralvorspiele op. posth. 122 (1896)(Transkription f&#252;r Violoncello und Bajan)  Pause Sofia Gubaidulina: Zehn Pr&#228;ludien f&#252;r Violoncello solo (1974)  Staccato &#8211; legato  Legato &#8211; staccato  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Programm:</strong></p>
<p><strong>Sofia Gubaidulina</strong> (*1931): <br />De Profundis (1978) f&#252;r Bajan</p>
<p><strong>Johann Sebastian Bach</strong> (1685-1750): <br />Suite G-Dur f&#252;r Violoncello solo<br />  Prélude<br />  Allemande<br />  Courante<br />  Sarabande<br />  Menuett 1 – Menuett 2<br />  Gigue</p>
<p><strong>Johannes Brahms</strong> (1833-1897):<br />Drei Choralvorspiele op. posth. 122 (1896)<br /><span style="font-size: x-small;">(Transkription f&#252;r Violoncello und Bajan)</span></p>
<p> <strong>Pause</strong></p>
<p><strong>Sofia Gubaidulina: </strong><br />Zehn Pr&#228;ludien f&#252;r Violoncello solo (1974)<br />  Staccato &#8211; legato<br />  Legato &#8211; staccato<br />  Con sordino &#8211; senza sordino<br />  Ricochet<br />  Sul ponticello &#8211; ordinario &#8211; sul tasto<br />  Flagioletti<br />  Al taco &#8211; da punta d’arco<br />  Arco &#8211; pizzicato<br />  Pizzicato &#8211; arco<br />  Senza arco, senza pizzicato</p>
<p><strong>Sofia Gubaidulina:</strong><br />In croce (1979) f&#252;r Violoncello und Bajan<br /><span style="font-size: x-small;">(nach der Originalfassung f&#252;r Violoncello und Orgel) </span></p>
<p><strong>Vladimir Tonkha</strong>, Violoncello<br /><strong>Friedrich Lips</strong>, Bajan</p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>Sofia Gubaidulina</strong> – 1931 in Tschistopol (Tatarische Republik) geboren, in Kasan und Moskau ausgebildet – z&#228;hlt zu den weltweit bedeutendsten Komponistinnen unserer Zeit. Sie hatte es nicht leicht in der Sowjetunion. Als ein Kritiker 1962 die makellose Technik der jungen Komponistin lobte, ihre geistige Haltung aber tadelte, hielt sie dennoch an ihrem k&#252;nstlerischen Credo fest. Schon seit Mitte der 60er Jahre wurden ihre Werke dann im westlichen Ausland gespielt, bald folgten Auftr&#228;ge und zahlreiche Auszeichnungen. Seit 1992 lebt sie in der N&#228;he von Hamburg.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"> <strong>Sofias Ritter: Vladimir Tonkha und Friedrich Lips </strong></span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>zum 80. Geburtstag von Sofia Gubaidulina</strong></span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-size: small;">In diesem Konzert h&#246;ren Sie zwei Entdecker von Sofia Gubaidulinas Talent. Sie geh&#246;rten zu den Ersten, die ihre Musik auff&#252;hrten – und zwar mit Beharrlichkeit und sogar Fanatismus zu einer Zeit, als die meisten noch keine Ahnung hatten, was sich hinter diesem Namen verbirgt. Um in den 60er und 70er Jahren in der UdSSR Auff&#252;hrungen einer solchen Musik hartn&#228;ckig durchzusetzen, war eine geh&#246;rige Menge Mut erforderlich. Tonkha und Lips sind Co-Autoren vieler instrumentaler „Entdeckungen“, die uns aus den Partituren von Gubaidulina bekannt sind. Ihnen hat die Komponistin wichtige Werke gewidmet: „Sieben Worte“, „In croce“, „De profundis“, „Zehn Pr&#228;ludien“ f&#252;r Violoncello solo. Auch Solokonzerte mit Orchester hat Gubaidulina f&#252;r sie geschrieben.</span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>Vladimir Tonkha</strong> ist einer der kreativsten und interessantesten russischen Cellisten der Gegenwart. Er tritt in Solo- oder Kammerkonzerten in den besten Konzerts&#228;len der Welt auf, wo er h&#228;ufig die speziell f&#252;r ihn komponierten Werke spielt. Zu seinen Musizierpartnern z&#228;hlen Gidon Kremer, Jury Bashmet, Gennady Roshdestvensky, Valery Gergiev, Yuji Takahashi. Als Professor steht er dem Lehrstuhl f&#252;r Violoncello der Russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau vor. Au&#223;erdem hat er zahlreiche Werke f&#252;r Violoncello bearbeitet bzw. transkribiert und herausgegeben.</span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>Friedrich Lips</strong> gelang es in Zusammenarbeit mit Sofia Gubaidulina, dem Bajan (russ. Knopfgriffakkordeon) eine v&#246;llig neue Rolle zu verschaffen, indem er es zu einem h&#246;chst vornehmen Werkzeug der zeitgen&#246;ssischen Musik machte. Lips war der Erste, der die ungew&#246;hnlichen </span>M&#246;glichkeiten des Bajans erkannte. In seine Fu&#223;stapfen traten sp&#228;ter viele andere Musiker in Europa, Japan und den U.S.A.</p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Friedrich Lips ist ebenfalls Professor an der Russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau und hat an vielen bedeutenden internationalen Festivals f&#252;r Neue Musik teilgenommen. Gleichzeitig ist er Autor mehrerer B&#252;cher und zahlreicher Transkriptionen f&#252;r sein Instrument.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>Bajan</strong></span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">In Westeuropa hat das Akkordeon als urspr&#252;ngliches Volksmusikinstrument in der Neuen Musik einen gewissen Platz eingenommen. Noch viel mehr hat sich jedoch in Russland das Bajan, das russische „Knopfakkordeon“ in der klassischen und besonders in der zeitgen&#246;ssischen Musik durchgesetzt. Es beherbergt wesentlich komplexere musiktechnische M&#246;glichkeiten als unser Akkordeon.</span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;"><strong>De Profundis</strong> – Gubaidulinas erstes Werk f&#252;r Bajan – ist Friedrich Lips, der es urauff&#252;hrte, gewidmet. Heute z&#228;hlt das Werk zu den Klassikern der Bajan-Literatur. Grundlage der Komposition ist Psalm 130 „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu Dir“. zugrunde. Der H&#246;rer wird Zeuge einer langsamen und unaufhaltsamen Steigerung vom „R&#246;cheln“ des untersten Bajan-Registers bis zu den reinen und zarten T&#246;nen des obersten: „<em>Ein Aufstieg vom Niedrigsten zum H&#246;chsten, dem Atem, der Seele bis hin zur Weltseele oder der Weisheit</em>.“ (Viktor Suslin)</span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Die <strong>Elf Choralvorspiele</strong> sind Brahms’ letztes Werk, sie entstanden 1896. In diesem Jahr starb Clara Schumann, mit der Brahms zeitlebens eine wohl unerf&#252;llt gebliebene Liebe verband. Fast alle der elf bearbeiteten Chor&#228;le haben den Tod zum Thema. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">„Ivan Monighetti und Vladimir Tonkha waren die ersten Interpreten, die meine <strong>Zehn Pr&#228;ludien</strong> nicht nur vollendet spielten, sondern sie im wahrsten Sinne des Wortes zu ihrem „eigenen“ Werk machten. Insbesondere das letzte Pr&#228;ludium bietet den Cellisten die M&#246;glichkeit, in improvisatorischen Abschnitten das St&#252;ck auf „eigene“ Weise zu interpretieren. <em>&#8220;Ich wollte erkennen, wie sich Musik durch die sch&#246;pferische Phantasie eines Interpreten inhaltlich ver&#228;ndert.“</em> (Sofia Gubaidulina)</span></p>
<p style="text-align: left;" align="JUSTIFY"><span style="font-size: small;">Die Komposition <strong>In croce</strong> ist ein einziges gro&#223;es Kreuzsymbol: Ein Instrument beginnt in den h&#246;chsten Lagen, das andere in den tiefsten, sie n&#228;hern sich einander an, durchkreuzen sich gro&#223;r&#228;umig und punktuell und entfernen sich wieder mit vertauschten Rollen. Gleichzeitig repr&#228;sentieren Bajan bzw. Orgel die musikalische „Vertikale“, w&#228;hrend das Cello die „Horizontale“ erforscht.</span></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/09/30-09-201-sofia-gubaidulina-zum-80-geburtstag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>13.05.2011 16.06.2011: Silvestrow  + Schostakowitsch</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/04/13-05-2011-nurit-stark-cedric-pescia-olga-lubotsky/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/04/13-05-2011-nurit-stark-cedric-pescia-olga-lubotsky/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Apr 2011 21:06:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=217</guid>
		<description><![CDATA[Achtung Terminverschiebung: wegen einer Erkrankung wird das Konzert statt am13. Mai am 16. Juni stattfinden. Nurit Stark (Violine), Cédric Pescia (Klavier) und Olga Dowbusch-Lubotsky (Violoncello) spielen Silvestrov und Schostakowitsch. P r o g r a m m: Valentin Silvestrov (*1937) Drama (1971) f&#252;r Violine, Violoncello und Klavier I. Sonate f&#252;r Violine und Klavier II. Sonate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: large;"><strong>Achtung Terminverschiebung:</strong></span></p>
<p>wegen einer Erkrankung wird das Konzert statt am13. Mai <strong>am 16. Juni </strong>stattfinden.</p>
<hr style="color: red;" />
<p><strong>Nurit Star</strong>k (Violine), <strong>Cédric Pescia</strong> (Klavier) und<strong> Olga Dowbusch-Lubotsky</strong> (Violoncello) spielen Silvestrov und Schostakowitsch.</p>
<p><strong>P r o g r a m m:</strong></p>
<p><strong>Valentin Silvestrov</strong><strong> </strong>(*1937)<br /> <strong>Drama</strong> (1971)<br /> f&#252;r Violine, Violoncello und Klavier</p>
<p>I. Sonate f&#252;r Violine und Klavier<br /> II. Sonate f&#252;r Violoncello und Klavier<br /> III. Trio f&#252;r Violine, Violoncello und Klavier</p>
<p><strong>P a u s e</strong></p>
<p><strong>Dmitri Schostakowitsch</strong> (1906 -1975)<br /> <strong>Klaviertrio Nr. 2 op. 67 </strong>(1944)<br /> <strong>e-Moll</strong></p>
<p>I. Andante<br /> II. Allegro con brio<br /> III. Largo<br /> IV. Allegretto</p>
<p><strong>Valentin Silvestrov &#252;ber sein Werk “Drama”</strong></p>
<p>„Eigentlich ist dies ein Trio f&#252;r Violine, Violoncello und Klavier. Es gibt hier drei S&#228;tze, die <em>attacca</em> ineinander &#252;bergehen. Eine Violinsonate geht &#252;ber in eine Cellosonate und danach folgt das Trio. Diese &#220;berg&#228;nge geh&#246;ren zur Komposition, weil es hier Elemente des Instrumentaltheaters gibt. Zuerst erklingt eine Violinsonate, wenn sie endet, geht die Musik in Ger&#228;usche und Gesten &#252;ber, ein Streichholz wird angez&#252;ndet und ausgepustet, es entsteht eine gewisse Verwirrung; in diesem Moment tritt die Cellistin auf, man h&#246;rt die Schritte, aber diese St&#246;rungen geh&#246;ren zur Musik. Am Ende der Cellosonate kommt auf ein bestimmtes Signal hin die Geigerin hereingelaufen und spielt mit der Bogenspitze im Innern des Fl&#252;gels, danach beginnt das Trio.</p>
<p>Der Titel „<strong>Drama</strong>“ hat mehrere Bedeutungen. Einen direkten, denn hier gibt es eine Ursprungsdramatik, eine menschliche, situationsgebundene, in der wir damals lebten&#8230; Au&#223;erdem ist es das Drama der Musik selbst: Die Musik durchlebt verschiedene Begegnungen, Dialoge, Konfrontationen&#8230; Das modale musikalische Material hat eine themen&#228;hnliche Gestalt, dort aber, wo das Sonore und Ger&#228;uschhafte &#252;berwiegt, wird die Idee als Gestus gepr&#228;gt.</p>
<p>Was l&#228;sst sich &#252;ber diesen Stil sagen? In diesen Jahren durchlebten &#252;berall in der Welt die Komponisten, die avantgardistische Musik schrieben, irgendeine fundamentale Krise. Die M&#246;glichkeiten der fr&#252;heren „Sterilit&#228;t“ waren ausgesch&#246;pft&#8230; Das weltumspannende Kloster hatte einen Riss bekommen&#8230; Ich wollte damals alle musikalischen <em>Systeme</em> – das modale, tonale, atonale und dodekaphonische System – zu einer Einheit bringen. Das hei&#223;t, ich bin von Klangsystemen ausgegangen, nicht von Stilen. Das Klangsystem ist dem Stil &#252;bergeordnet. Um diese Einheit zu erm&#246;glichen, ist es n&#246;tig, dass bereits im Anfangsimpuls der Idee, wie in einem Augenblick, alle Systeme potenziell, jedoch unmerklich vorhanden sind.</p>
<p>Das Klaviertrio Nr. 2 komponierte <strong>Dmitri Schostakowitsch</strong> im Gedenken an Iwan Sollertinski, der im Februar 1944 einen Herzinfarkt erlitten und &#252;berraschend gestorben war. Vier Tage sp&#228;ter schrieb der Komponist an die Witwe: <em>„… Das Ungl&#252;ck, das mich traf, als ich vom Tode Iwan Iwanowitschs erfuhr, kann ich nicht in Worte fassen. Er war mein n&#228;chster und teuerster Freund. Meine ganze Entwicklung verdanke ich ihm. Ohne ihn zu leben, wird mir unertr&#228;glich schwer fallen. … „</em> Zu diesem Zeitpunkt hatte Schostakowitsch bereits den ersten Satz des Klaviertrios komponiert. Die weiteren S&#228;tze entstanden innerhalb von nur knapp 3 Wochen im Sommer desselben Jahres, den Schostakowitsch in Iwanowo, im Erholungsheim des Komponistenverbandes, verbrachte – fern, doch nicht g&#228;nzlich unber&#252;hrt vom Verlauf des tobenden Weltkrieges.</p>
<p><img class="size-medium wp-image-127" title="Nurit Stark" src="http://www.belaieff-konzerte.de/wp-content/bilder/2009/12/20080116-NuritStark-210x300.jpg" alt="" width="210" height="300" align="left" /><strong>Nurit Stark</strong> wurde 1979 in Tel Aviv geboren. Sie studierte an der Rubin Academy Tel Aviv, der Juilliard School of Music New York, an der Musikhochschule K&#246;ln und an der Universit&#228;t der K&#252;nste in Berlin. Sie nahm an verschiedenen Kammermusik-Festivals teil und ist Preistr&#228;gerin zahlreicher Wettbewerbe (u.a. Triest, Bukarest, Augsburg, Berlin). Als Solistin trat sie in wichtigen Konzerth&#228;usern Europas und der U.S.A. auf, z.B. mit dem São Paulo Symphony Orchestra, der Israel Sinfonietta, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Israel Philharmonic Orchestra (unter Zubin Mehta). Seit 2001 ist sie Mitglied des Klaviertrios „Esart Trio Berlin“.</p>
<p><strong>Cédric Pescia</strong>, in Lausanne geboren, studierte in der Schweiz, an der Universit&#228;t der K&#252;nste in Berlin und in Italien. 2002 gewann er in Salt Lake City einen der renommiertesten Klavierwettbewerbe der Welt. Als Solist trat auch er weltweit in bedeutenden Konzerts&#228;len auf. Au&#223;erdem war er bei gro&#223;en europ&#228;ischen Festivals zu h&#246;ren. Seine CD-Aufnahmen (u.a. eine mit Nurit Stark) haben beste Kritiken erhalten. Pescia organisiert und leitet die Lausanner Kammermusik-Reihe „Ensemble enScène“.</p>
<p><strong>Olga Dowbusch-Lubotsky</strong> wurde in Saratow (Russland) geboren. Sie studierte an der Musikfachschule beim Moskauer Konservatorium und an der Hamburger Musikhochschule bei Prof. Mehlhorn. Heute ist sie Dozentin f&#252;r Violoncello an der Alfred-Schnittke-Akademie Hamburg. Als Kammermusikerin und Solistin konzertierte sie in Deutschland, Spanien, Holland, Frankreich, D&#228;nemark, Finnland, Russland und in den U.S.A. Seit Jahren ist sie mit Mark Lubotsky und Brenno Ambrosini Mitglied des Lubotsky-Trios.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/04/13-05-2011-nurit-stark-cedric-pescia-olga-lubotsky/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>11.02.2011: Elisaveta Blumina und Vladimir Sint</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/01/11-02-2011-elisaveta-blumina-und-vladimir-sint/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/01/11-02-2011-elisaveta-blumina-und-vladimir-sint/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 18 Jan 2011 07:27:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=210</guid>
		<description><![CDATA[Silvestrov Weinberg Suslin Tschaikowsky Gavrilin P r o g r a m m Valentin Silvestrov (*1937) Naive Musik (1954 / rev. 1993) (Deutsche Erstauff&#252;hrung) Walzer + Nocturne + M&#228;rchen + Idylle (Mai 1955) + Nocturne + Pr&#228;ludium + Walzer Mieczyslaw Weinberg (1919 – 1996) 5 St&#252;cke aus dem „Kinderheft“ op. 16 (1944) Viktor Suslin (*1942) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Silvestrov Weinberg Suslin Tschaikowsky Gavrilin </strong></p>
<p><strong>P r o g r a m m</strong><br />
<strong>Valentin Silvestrov </strong>(*1937)<br />
<strong> <em>Naive Musik</em> </strong>(1954 / rev. 1993) (Deutsche Erstauff&#252;hrung)<br />
Walzer + Nocturne + M&#228;rchen + Idylle (Mai 1955) + Nocturne + Pr&#228;ludium + Walzer</p>
<p><strong>Mieczyslaw Weinberg</strong> (1919 – 1996)<br />
<strong><em>5 St&#252;cke</em> </strong><br />
<strong> </strong>aus dem „Kinderheft“ op. 16 (1944)</p>
<p><strong>Viktor Suslin<em> </em></strong>(*1942)<br />
<strong><em>Sonatine</em> </strong>(1961) (Deutsche Erstauff&#252;hrung)</p>
<p>Pause</p>
<p><strong>Valentin Silvestrov</strong><br />
<strong><em> Kitsch-Musik</em></strong><strong> </strong>(1977) (Deutsche Erstauff&#252;hrung)<br />
Allegro vivace + Moderato + Allegretto + Moderato + Allegro<br />
<strong> Zwei Walzer </strong>(2009) <em> (E. Blumina gewidmet)</em><br />
(Deutsche Erstauff&#252;hrung)<br />
<em> * * *</em></p>
<p><strong>Peter Tschaikowsky</strong>(1840 – 1893)<br />
Bearbeitung f&#252;r Klavier zu 4 H&#228;nden aus dem Ballett <strong>„Der Nussknacker“</strong><br />
Tanz der Rohrfl&#246;ten + Marsch + Tanz der Zuckerfee</p>
<p><strong>Valeri Gavrilin</strong>(1939 – 1999)<br />
<em> <strong>3 Skizzen</strong></em>(1970)<br />
aus dem 18-teiligen Zyklus „Skizzen“</p>
<p>Das Konzert ist ungew&#246;hnlich: Wir erleben nicht nur einen Solo-Klavierabend, sondern gegen Ende des Programms auch den gemeinsamen Auftritt von Mutter und Sohn.</p>
<p>Der Solo-Teil ist Komponisten gewidmet, deren Werke schon &#246;fter bei Belaieff-Konzerten aufgef&#252;hrt wurden, doch er birgt eine Besonderheit: <strong>Im ersten Teil sind wir relativ nah an den „Quellen“, d.h. es erklingen Werke, die am Anfang der musikalischen Laufbahn des jeweiligen Komponisten stehen.</strong></p>
<p><strong><em>Naive Musik</em> </strong>ist eines der fr&#252;hesten Werke<strong> Silvestrovs</strong>. Obwohl diese romantischen Miniaturen 1993 &#252;berarbeitet wurden, behielten sie die urspr&#252;ngliche Frische der ersten „Federstriche“ des 17-J&#228;hrigen bei, der damals Student f&#252;r Bauwesen war und noch nicht von einer professionellen Komponisten-Karriere tr&#228;umte, aber verliebt war in die Werke Chopins, Mozarts, Griegs und Brahms’ und in die Musik &#252;berhaupt.</p>
<p><strong>Mieczyslaw Weinberg </strong>floh als junger polnischer Jude 1939 vor den Deutschen in die UdSSR. Sein Leben ist vom Verlust seiner gesamten Familie, die im KZ ums Leben kam, der Ermordung seines Schwiegervaters Solomon Michoëls und seiner eigenen Verhaftung unter Stalin &#252;berschattet. Die St&#252;cke, die in den <strong><em>Kinderheften</em></strong> op. 16 zusammengefasst sind, schrieb Weinberg mit 25 im Jahre 1944. Ob und inwiefern es sich um eigene Kindheitserinnerungen handelt, bleibt offen: Viele St&#252;cke durchzieht ein bitterer, tragischer Unterton, was Anlass zu dieser Annahme gibt.</p>
<p><strong>Viktor Suslin </strong>schrieb die<strong> <em>Sonatine</em> </strong>als 19-j&#228;hriger Student im 1. Semester am Konservatorium von Charkow. Von der westeurop&#228;ischen Avantgarde wusste er damals so gut wie nichts, woher auch? Das „Tor“ ins musikalische 20. Jh. war f&#252;r ihn die Musik Prokofjews, die dieser <strong>vor </strong>seiner R&#252;ckkehr in die UdSSR komponiert hat. Die <strong><em>Sonatine</em></strong> widmete Suslin seinem Klavierlehrer Vsevolod Topilin, der vor dem Krieg Assistent von Heinrich Neuhaus in Moskau (und pers&#246;nlich mit Prokofjew bekannt) war und nach dem Krieg ein Gefangener des Gulag.</p>
<p>Obwohl <strong>Silvestrovs</strong> <strong><em>Kitsch-Musik</em></strong> und <strong><em>Naive Musik</em></strong> mehr als 20 Jahre trennen, haben diese Zyklen viel miteinander gemein. Im Unterschied zur <strong><em>Naiven Musik</em></strong> ist die <strong><em>Kitsch-Musik </em></strong>jedoch alles andere als naiv, was sogar am ironischen Titel ersichtlich ist. Sie entstand nach der &#252;ber 10-j&#228;hrigen „avantgardistischen“ Periode Silvestrovs, die &#252;brigens viel radikaler war als bei seinen ber&#252;hmten Moskauer Kollegen Volkonsky, Denissow oder Schnittke. Deshalb kann die <strong><em>Kitsch-Musik</em></strong> als eine stille „Meuterei“ aufgefasst werden, als ein Versuch, sich aus der Intonationssackgasse der seriellen Technik zu befreien.<em> </em></p>
<p><img class="size-medium wp-image-211" title="Elisaveta Blumina" src="http://www.belaieff-konzerte.de/wp-content/bilder/2011/01/eblumina-276x300.jpg" alt="Elisaveta Blumina" width="276" height="300" align="right" /><strong>Elisaveta Blumina</strong> hat sich auf den gro&#223;en internationalen B&#252;hnen, bei zahllosen Festivals und Wettbewerben als Solistin und Kammermusikerin einen Namen gemacht. Sie stammt aus St. Petersburg, wo sie 16-j&#228;hrig mit Brahms’ Klavierkonzert Nr. 1 deb&#252;tierte. Sp&#228;ter studierte sie auch in Hamburg und Bern. Fernsehauftritte, Rundfunkeinspielungen und CD-Aufnahmen festigten ihren Ruf als au&#223;ergew&#246;hnliche Interpretin. Ihr Repertoire reicht von der Klassik bis zur zeitgen&#246;ssischer Musik. Beim Label „cpo“ entsteht gerade eine CD-Serie mit Klavier- und Kammermusikwerken von Mieczyslaw Weinberg.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Vladimir Sint</strong> (*1998, USA) lebte als Kind in Rom, Genf und Madrid. Mit 4 Jahren sang er im Kinderchor der Madrider Oper und begann Klavier und Geige zu lernen. Zur Zeit lebt er mit seiner Familie in Dublin, wo er die „Royal Academy of Music“ besucht. Sint ist u.a. mehrfacher Preistr&#228;ger bei „Jugend musiziert“.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2011/01/11-02-2011-elisaveta-blumina-und-vladimir-sint/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>26.11.2010 Virtuose Gitarrenmusik</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/10/26-11-2010-gitarre-und-klavier/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/10/26-11-2010-gitarre-und-klavier/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Oct 2010 19:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=203</guid>
		<description><![CDATA[Alexey Zimakov, Gitarre und Olga Anokhina, Klavier Am 26. November, 20:00 Uhr, in der Alfred Schnittke Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona Das Programm: Modest Mussorgsky (1839-1881) aus „Bilder einer Ausstellung“ (1874) „Promenade“ „Der Gnom“ „Die H&#252;tte der Baga-Jaga“ „Das gro&#223;e Tor von Kiew“ (bearb. f&#252;r Gitarre solo von K. Yamashita) Edison Denissow (1928-1996) 1. Satz aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Alexey Zimakov</strong>, Gitarre und <strong>Olga Anokhina</strong>, Klavier<br />
Am 26. November, 20:00 Uhr, in der Alfred Schnittke Akademie, Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona</p>
<p><strong>Das Programm: </strong></p>
<p><strong>Modest Mussorgsky</strong> (1839-1881) aus „Bilder einer Ausstellung“ (1874)<br />
„Promenade“<br />
„Der Gnom“<br />
„Die H&#252;tte der Baga-Jaga“<br />
„Das gro&#223;e Tor von Kiew“<br />
(bearb. f&#252;r Gitarre solo von K. Yamashita)</p>
<p><strong>Edison Denissow</strong> (1928-1996)<br />
1. Satz aus der Sonate f&#252;r Gitarre solo (1981)<br />
Toccata</p>
<p><strong>Anton Arensky</strong> (1861-1906)<br />
Pr&#228;ludium und Scherzo</p>
<p><strong>Henryk Wieniawsk</strong>i (1835-1880)<br />
„Fantaisie brillante“ &#252;ber „Faust“, Oper<br />
von Charles Gounod (op. 20, 1865)</p>
<p>PAUSE</p>
<p><strong>Niccolò Paganini</strong> (1782-1840)<br />
3. Satz aus dem Violinkonzert Nr. 2, op. 7 (1826)<br />
„La Campanella“</p>
<p>aus den “24 Capricen” op. 1 f&#252;r Violine solo<br />
Capricen Nr. 5, 2, 7<br />
(Klavierstimme von Robert Schumann)</p>
<p><strong>Camille Saint-Saëns</strong> (1835-1921)<br />
Introduction e Rondo capriccioso op. 28 (1863)</p>
<p><strong>Maurice Ravel</strong> (1875-1937)<br />
„Tzigane“, Rhapsodie (1924)</p>
<p><strong>Franz Waxman (Wachsmann)</strong> (1906-1967)<br />
„Carmen-Fantasie“ &#252;ber Themen<br />
aus Georges Bizets Oper</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Anmerkung:</span><br />
Bis auf die St&#252;cke von Mussorgsky und Denissow handelt es sich bei allen Werken um Transkriptionen f&#252;r Gitarre und Klavier von Alexey Zimakov.</p>
<p>Gemeinhin bekannte virtuose Werke f&#252;r Violine solo oder Violine und Orchester haupts&#228;chlich aus dem 19. Jahrhundert, transkribiert f&#252;r Gitarre und Klavier von <strong>Alexey Zimakov</strong>, bestimmen das Programm des heutigen Abends.<br />
Eine Ausnahme bildet das St&#252;ck von Edison Denissow, der &#252;brigens wie Zimakov und Anokhina aus dem sibirischen Tomsk stammt. Die Toccata ist der 1. Satz aus Denissows Sonate f&#252;r Gitarre solo (1981), zu der noch die S&#228;tze Berceuse und Souvenir d’Espagne geh&#246;ren.  Detlef Gojowy schrieb &#252;ber Denissows melodische Konstruktionen: „Jener eigent&#252;mliche Ton der ’Schwerelosigkeit’ in Denissows Melodik, der auch ein Ton der Zuversicht ist und des Mutes zur Identit&#228;t, beruht technisch nicht zuletzt auf einer planm&#228;&#223;igen, gleichgewichtig verschr&#228;nkenden Benutzung der Halbt&#246;ne. (&#8230;) Auch in diesen Solost&#252;cken, die den Charakter einer angenehmen und den Zuh&#246;rer nicht verwirrenden ‚Spielmusik’ tragen, baut Denissow auf seine zielstrebige Weise an Modellen einer utopischen Ordnung.“ Der Komponist selber erkl&#228;rt: „Gemeint ist die Sch&#246;nheit des Gedankens, wie sie von Mathematikern verstanden wird, oder wie sie von Bach und Webern verstanden wurde.“ Eines dieser Vorbilder – Bach (mit seinen Orgelfugen oder Lautensuiten)  bzw. eine allgemein barocke Motorik – scheint in der Toccata durch. Die Gitarrensonate ist Alexey Zimakov gewidmet.</p>
<p><strong>Alexey Zimakov</strong> ist der erste russische Gitarrenvirtuose von internationalem Rang. 1971 in Tomsk geboren, bekam er als Neunj&#228;hriger ersten Gitarrenunterricht von seinem Vater. Anschlie&#223;end absolvierte er extern die Musikschule in Tomsk. 1988 wurde er Student am Moskauer Gnessin-Musikinstitut. Seit 1990 ist er mehrfach Sieger nationaler und internationaler Gitarren-Wettbewerbe, u.a. 1991 bei der Guitar Foundation of America, Miami. In seinen Konzerten beschr&#228;nkt sich Zimakovs nicht nur auf das klassische Gitarren-Repertoire. Bereits fr&#252;h erregte er Aufsehen durch seine Transkriptionen virtuoser Violinmusik von Paganini, der Solosuiten f&#252;r Laute von Bach, der Arpeggione“-Sonate von Schubert oder Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“. Dank einer besonderen Fingertechnik spielt Zimakov die Werke in ihrer Originaltonart und mit originalen Fingers&#228;tzen.</p>
<p><strong>Olga Anokhina</strong> (*1955 in der N&#228;he von Tomsk) erhielt ersten Klavierunterricht an der Kindermusikschule in Bogaschewo (Gebiet Tomsk). Von 1971 bis 1975 besuchte sie die Klavierklasse der Kreismusikschule und studierte danach am Glinka-Konservatorium in Nowosibirsk. Nach ihrem Studium arbeitete sie als Klavierlehrerin und Korrepetitorin an der Denissow-Musikschule von Tomsk, wo sie noch heute unterrichtet und die Abteilung der Ensemble-F&#228;cher mit Klavier leitet. Als Begleiterin musiziert sie sowohl mit Instrumentalsolisten und Volksmusikgruppen als auch mit S&#228;ngern und Ch&#246;ren. Auf Wettbewerben wurde sie mehrfach als „beste Begleiterin“ ausgezeichnet. Seit 1999 konzertiert Olga Anokhina mit Alexey Zimakov und anderen Musikern.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/10/26-11-2010-gitarre-und-klavier/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>24.09.2010: Klavierabend: Ivan Sokolov</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/24-09-2010-klavierabend-ivan-sokolov/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/24-09-2010-klavierabend-ivan-sokolov/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 May 2010 15:03:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=182</guid>
		<description><![CDATA[Am 24. September, ab 19:00 Uhr, in der Alfred Schnittke Akademie,Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona 19:00 : Einf&#252;hrung in das Programm des Abends durch Herrn Sokolov 20:00: Konzert Das Programm: &#8220;Alexander Scriabin und russische Komponisten der 2. H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts&#8220; Alexander Scriabin (1872-1915) 3 St&#252;cke op. 45  &#8211; Andante Piácevole &#8211; Poème phantastique &#8211; Prélude 3 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24. September, ab 19:00 Uhr, in der Alfred Schnittke Akademie,Max-Brauer-Allee 24, Hamburg-Altona</p>
<p>19:00 : Einf&#252;hrung in das Programm des Abends durch Herrn Sokolov<br />
20:00: Konzert</p>
<p><strong>Das Programm:</strong></p>
<p><strong>&#8220;<em>Alexander Scriabin und russische Komponisten der 2. H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts</em>&#8220;</strong></p>
<p><strong>Alexander Scriabin</strong> (1872-1915)<br />
3 St&#252;cke op. 45  &#8211; Andante Piácevole &#8211; Poème phantastique &#8211; Prélude<br />
3 St&#252;cke op. 49  &#8211; Etude &#8211; Prélude &#8211; Rêverie<br />
4 St&#252;cke op. 51  &#8211; Fragilité &#8211; Prélude &#8211; Poème ailé &#8211; Danse languide<br />
3 St&#252;cke op. 52  &#8211; Poème &#8211; Enigma &#8211; Poème languide<br />
2 St&#252;cke op. 57 &#8211; Désir &#8211; Caresse dansée<br />
Albumblatt op. 58<br />
2 St&#252;cke op. 59 &#8211; Poème &#8211; Prélude<br />
Poème-Nocturne op. 61<br />
Sonate Nr. 7 op. 64<br />
« Messe Blanche »</p>
<p>PAUSE</p>
<p><strong>Edison Denissow</strong> (1929-1996)<br />
3 Pr&#228;ludien (1994)</p>
<p><strong>Alexander Wustin</strong> (*1943)<br />
3 Lieder von Toropetz (1972)<br />
Lamento (1984)<br />
„Good bye!“ (2008)</p>
<p><strong>Nikolaj Karetnikow </strong>(1930-1994)<br />
2 St&#252;cke (1975)</p>
<p><strong>Viktor Ekimovsky</strong> (*1947)<br />
Mondscheinsonate, Komp. Nr. 60 (1993)</p>
<p><strong>Faradsch Karajew</strong> (*1943)<br />
Postludium (1990)</p>
<p><strong>Ivan Sokolov</strong> (*1960)<br />
„Am Himmel“ (1992)<br />
13 St&#252;cke (1990)</p>
<p><strong>Ivan Sokolov</strong> kann man als eine Symbiose bezeichnen, wie man sie heute nur noch selten trifft: Er ist ein begabter Komponist und gleichzeitig ein richtiger, regelm&#228;&#223;ig konzertierender Pianist. Sein im h&#246;chsten Ma&#223;e virtuoses Spiel dient niemals einem Selbstzweck, es tr&#228;gt Aufkl&#228;rungscharakter. Auf Sokolovs Konto gehen so viele Urauff&#252;hrungen, dass er in dieser Hinsicht kaum &#252;bertroffen werden kann. Regelm&#228;&#223;ig nimmt er an Festivals Neuer Musik teil – in Russland wie in Westeuropa und den USA. Das kompositorische Talent verursacht jedoch auch ein besonderes Verh&#228;ltnis zur &#228;lteren Musik, in der Sokolov Dinge bemerkt, die „normale“ Pianisten manchmal &#252;bersehen. Wenn Sokolov, dieser unberechenbare und zu Experimenten bereite Musiker spielt, ist dies daher immer ein interessantes und erfrischendes Ereignis.</p>
<p>Die &#220;berschrift des Konzertprogramms spricht f&#252;r sich: Scriabin ist nicht einfach nur ein „Avantgardist“ zu Beginn des 20. Jahrhunderts, er ist auch Sch&#246;pfer der wohl vollendetsten Formen in der russischen Musik &#252;berhaupt. Allumfassend und vielseitig war sein Einfluss, dessen Wirkung man nicht blo&#223; auf  Nachahmung reduzieren kann: Er erhob die Klaviermusik Russlands allgemein auf eine vollkommen neue Ebene.</p>
<p>Der zweite Teil des Konzertes ist ausschlie&#223;lich der Musik Moskauer Komponisten der Nachkriegsgeneration gewidmet. Einige dieser Namen sind auch international bekannt.</p>
<p><strong>Da der Solist des heutigen Abends selber den Wunsch ge&#228;u&#223;ert hat, der Interpretation dieser Werke seine Kommentare vorauszuschicken, bleibt uns nichts anderes &#252;brig, als ihm herzlich daf&#252;r zu danken.</strong></p>
<p><img class="size-medium wp-image-198" title="Ivan Sokolov" src="http://www.belaieff-konzerte.de/wp-content/bilder/2010/05/sokolov_ig-233x300.jpg" alt="Ivan Sokolov" width="233" height="300" align="left" /><strong>Ivan Sokolov</strong> (*1960) studierte von 1978 bis 1893 am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium Klavier und Komposition u.a. bei Lev Naumov und Nikolaj Sidelnikov. W&#228;hrend sein Konzertrepertoire in der ehemaligen Sowjetunion insbesondere moderne Musik von „erlaubten“ Komponisten wie Prokofjew, Sch&#246;nberg, Schostakowitsch, Hindemith, Bartók, Strawinsky u.a. umfasste, spielte Sokolov mit der &#214;ffnung des Ostens zunehmend Musik von Stockhausen, Kagel, Crumb, Feldman, Cage und Boulez, der bei der Auff&#252;hrung seiner 2. Sonate zu den Zuh&#246;rern z&#228;hlte. Insbesondere aber setzt er sich f&#252;r zeitgen&#246;ssische russische Komponisten ein. So war er z.B. Mitbegr&#252;nder des renommierten Moskauer Musik-Festivals ALTERNATIVA und spielte das gesamte Klavierwerk von Galina Ustwolskaja auf CD (Megadisc) ein. Er arbeitete mit so bedeutenden Musikern wie  M. Agerich, N. Gutman, T. Gridenko, A. Boreyko, A. Lazarev, A. Lubimov und M. Pekarski zusammen. Als Komponist schuf Sokolov bereits ein umfassendes Œuvre bestehend aus Klavier- und Kammermusik, Vokalzyklen, Orchesterwerken und einer Kammeroper. Seit 1988 unterrichtet er am Moskauer Konservatorium und seit 2006 auch an der Russischen Gnessin-Musikakademie.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/24-09-2010-klavierabend-ivan-sokolov/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Publikums-Reaktion: Mai 2010</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/mai-2010/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/mai-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 07 May 2010 15:27:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Publikums-Reaktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Publikum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=186</guid>
		<description><![CDATA[Moin der Abend mit Valeri Krivoborodov und seine Interpretation der Cello Sonaten von J.S.B war Genuss pur! Auch bedingt durch den intimen Rahmen – halt Kammermusik gerecht. Danke J. Eggert]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Moin<br />
der Abend mit Valeri Krivoborodov und seine Interpretation der Cello Sonaten von J.S.B war Genuss pur!<br />
Auch bedingt durch den intimen Rahmen – halt Kammermusik gerecht.<br />
Danke<br />
J. Eggert </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/05/mai-2010/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>07.05.2010 – In memoriam J. S. B.</title>
		<link>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/04/07-05-2010-in-memoriam-j-s-b/</link>
		<comments>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/04/07-05-2010-in-memoriam-j-s-b/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2010 04:16:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Connie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Belaieff-Konzert]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.belaieff-konzerte.de/?p=155</guid>
		<description><![CDATA[Valeri Krivoborodov, Violoncello Das Programm: Valentin Silvestrov (*1937) 28. Juli 1750 &#8230; in memoriam J. S. B. (2004) Johann Sebastian Bach (1685-1750) Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007 - Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Menuet I/II – Gigue Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008 - Prelude – Allemande – Courante – Sarabande [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Valeri Krivoborodov, Violoncello</strong></p>
<p><img class="size-full wp-image-166" title="Cello Suite Auszug" src="http://www.belaieff-konzerte.de/wp-content/bilder/2010/04/Bach-cello.jpg" alt="" width="196" height="236" align="right"/><span style="text-decoration: underline;">Das Programm:</span></p>
<p><strong>Valentin Silvestrov</strong> (*1937)<br />
28. Juli 1750 &#8230; in memoriam J. S. B. (2004)</p>
<p><strong>Johann Sebastian Bach</strong> (1685-1750)<br />
Suite Nr. 1 G-Dur BWV 1007<br />
- Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Menuet I/II – Gigue</p>
<p>Suite Nr. 2 d-Moll BWV 1008<br />
- Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Menuet I/II – Gigue</p>
<p>PAUSE</p>
<p><strong>Valentin Silvestrov</strong> (* 1937)<br />
Walzer der Alpengl&#246;ckchen (2004)</p>
<p><strong>Johann Sebastian Bach</strong> (1685-1750)<br />
Suite Nr. 6 D-Dur BWV 1012<br />
- Prelude – Allemande – Courante – Sarabande – Gavotte I/II – Gigue</p>
<p><strong>Valentin Silvestrov</strong> (*1937)<br />
28. Juli 1750 &#8230; in memoriam J. S. B. (2004)</p>
<p>Im Mittelpunkt des heutigen Abends steht <strong>Johann Sebastian Bach</strong>.<br />
Seine Suiten f&#252;r Violoncello solo gelten sowohl als „Quintessenz“ des Repertoires f&#252;r Cellisten als auch der Musik Bachs &#252;berhaupt. Hier finden wir fast alle wichtigsten Elemente seiner Musiksprache und Rhetorik, die nicht nur in den Instrumentalsuiten, Sonaten und Partiten vorkommen, sondern auch in seinen Konzerten und Kantaten.<br />
Die Entstehungsgeschichte dieses Zyklus’ ist wenig bekannt. Man geht davon aus, dass Bach die Suiten in seiner K&#246;thener Zeit um 1720 komponiert hat. Das Autograph ist verschollen. Moderne Notenausgaben basieren auf verschiedenen fr&#252;hen Abschriften.<br />
Au&#223;erdem haben das heutige Cello und sein Bogen kaum etwas gemein mit den Instrumenten des 18. Jahrhunderts. So ist die Suite Nr. 6 gar nicht f&#252;r Violoncello geschrieben, sondern f&#252;r ein anderes Instrument mit f&#252;nf Saiten und einer zus&#228;tzlichen hohen e-Saite. Bis heute streiten sich die Fachleute dar&#252;ber, um welches Instrument es sich dabei handeln k&#246;nnte. Heutzutage wird diese – im &#252;brigen technisch anspruchsvollste – Suite zumeist auf modernen Instrumenten gespielt, wobei jedoch einige Akkorde, die auf einem „normalen“ Cello unspielbar sind, diesem angepasst werden m&#252;ssen. Im Aufbau &#228;hneln sich die Suiten: Prelude –Allemande – Courante – Sarabande – Menuett I/ II (bzw. Gavotte I/II) – Gigue.</p>
<p>Doch hinter dieser „Uniform“ verbirgt sich ein so gro&#223;er Kosmos musikalischer Gestalten, Rhythmen, melodischer Figuren und harmonischer Offenbarungen, dass es sinnlos ist, dar&#252;ber zu schreiben: Man muss ihn h&#246;ren.</p>
<p>Wichtig ist zu begreifen, welche Rolle Bach in der UdSSR spielte, in einem Land, in dem die Heilige Schrift jahrzehntelang verboten war, wo jedoch die Kommunisten nicht als Barbaren und Obskuranten gelten wollten und deshalb nicht wagten, auch die Musik Bachs zu verbieten.<br />
So wurde diese – volens nolens – zu einem Eckstein im Fundament der musikalischen Ausbildung. Auf diese Weise wurde die Musik Bachs f&#252;r viele Menschen zu einer Art „klingender Evangelium“ (was sie ja im Grunde auch ist).</p>
<p>Das Konzert wird umrahmt von einem St&#252;ck von Valentin Silvestrov &#8211; „28. Juli 1750 … in memoriam J.S.B.“, was etwas mehr ist als nur ein Gelegenheitswerk (noch zwei weitere Werke Silvestrovs sind Bach gewidmet: „21. M&#228;rz 1685… zum Geburtstag von J. S. B.“ f&#252;r 2 Violoncelli, 2004, und „Widmung an J. S. B.“ f&#252;r Violine und Klavier, 2009).<br />
Da der 28. Juli 1750 das Todesdatum Bachs ist, ist diese Meditation &#252;ber Leben und Tod in seiner schlichten Ernsthaftigkeit nat&#252;rlicherweise mit einigen Momenten der Suite Nr. 2 verkn&#252;pft.<br />
Das zweite Werk von Silvestrov – „Walzer der Alpengl&#246;ckchen“ – ist ein zartes, frisches, von Licht und Luft durchdrungenes St&#252;ck, das ausschlie&#223;lich auf den kristallinen Kl&#228;ngen von Naturflageoletts und leeren Saiten aufgebaut ist.</p>
<hr /><img class="alignleft size-full wp-image-162" src="http://www.belaieff-konzerte.de/wp-content/bilder/2010/04/Krivoborodov.jpg" alt="" width="140" height="140" align="left" /><strong>Valeri Krivoborodov</strong> (geb. 1947 in Moskau) ist Erster Solocellist der Hamburger Symphoniker.<br />
Im Alter von 4 Jahren begann er Cello zu spielen; als Siebenj&#228;hriger erhielt er Klavierunterricht, sp&#228;ter kam die Geige hinzu. 1953 wurde er in die Zentrale Musikschule am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium aufgenommen. Mit 8 Jahren gab er sein erstes &#246;ffentliches Konzert, mit 13 trat er als Solist mit Haydns Cellokonzert auf. Seine anschlie&#223;enden Studien am Gnessin-Musikinstitut und am Konservatorium beendete er 1974 mit der Promotion. In dieser Zeit hatte er bereits mehrere Preise und ein Diplom f&#252;r die Teilnahme am Tschaikowsky-Wettbewerb (1972) erlangt.<br />
Bis zu seiner Emigration nach Deutschland 1980 hatte Krivoborodov einen Lehrauftrag f&#252;r Violoncello und Kammermusik am Gnessin-Musikinstitut inne. 1970-80 war er Mitglied des Moskauer Klaviertrios der Staatlichen Moskauer Philharmonie und 1972-80 Solocellist des Moskauer Kammerorchesters unter Rudolf Barschai. Konzertreisen mit beiden Ensembles f&#252;hrten ihn durch die UdSSR, Europa, Amerika und Asien.<br />
1980 erhielt Krivoborodov ein Engagement als Erster Cellist (mit zahlreichen Solo-Verpflichtungen) bei den Hamburger Symphonikern, so war er z.B. 1991 Solist der Hamburger Erstauff&#252;hrung des Cellokonzerts Nr. 2 von Dmitri Schostakowitsch.<br />
Ferner konzertierte er im In- und Ausland mit dem Philharmonischen Kammerorchester Hamburg (seit 1985) und wurde Mitglied des „Schostakowitsch-Quartetts Hamburg“ (1990), des Streichquartetts „Moscow Chamber Soloists“ (1991) und des „Hamburger Klavier-Trios“ (1992).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.belaieff-konzerte.de/2010/04/07-05-2010-in-memoriam-j-s-b/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

